Trennungshund
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Also bei meinem Freund und seiner Ex-Frau war/ist es so, daß der Hund (es waren mal zwei, aber die eine Hündin musste leider vor knapp 2 Jahren eingeschläfert werden) Kontakt zu beiden hatte, allerdings wohnen sie auch Tür an Tür, d.h. wenn Herrchen früher zuhause war, hat er die Hunde rüber geholt und geschlafen haben sie bei Frauchen bzw. dort waren sie auch am Wochenende. Bei ihnen war es die optimale Lösung, weil die Hunde eben nicht 12 Stunden alleine bleiben mussten, bis Frauchen von der Arbeit kam und sie schienen sich mit der Situation ganz gut arrangiert zu haben. Daß der Hund sich jetzt erstmal drauf einstellen muss, ist ja auch völlig normal.
Ich denke mal, ich würde es davon abhängig machen, wie das Verhältnis zum Ex-Partner noch ist... wenn man selber nicht mehr problemlos miteinander reden kann, macht es vermutlich wenig Sinn, den Kontakt für den Hund noch aufrecht zu erhalten, weil der Hund die Spannungen ja auch mitbekommt. Wenn man aber noch gut miteinander klar kommt und nur keine Partnerschaft mehr führen kann/will, dann würde ich diese Kontaktbesuche beibehalten, zum einen, weil Herrchen ja vermutlich auch an dem Hund hängt und zum anderen, weil es schon wirklich sinnvoll sein kann, wenn man jemanden für den Hund hat bei Krankheit, Urlaub, etc.
Ich weiß, daß es gehen kann, die Hunde meines Freundes haben mich auch heiß und innig geliebt und die übriggebliebene Hündin hat auch kein Problem mit der neuen Lebensgefährtin der Exfrau. TA-Kosten werden geteilt, wer Zeit hat, fährt mit dem Hund zum TA, wenn der eine in Urlaub ist oder spät nach Hause kommt, bleiben die Hunde (mittlerweile haben wir auch eine "eigene" Hündin) jeweils beim anderen...aber wie gesagt, das kommt natürlich auf das Verhältnis zwischen den Menschen an und irgendwelche Differenzen bzgl. Erziehung oder Futter oder ähnlichem haben wir häufiger mal, da muss man dann einfach auch mal akzeptieren, daß die Einstellungen unterschiedlich sind und der Hund eben beim anderen anders gefüttert oder behandelt wird.
Wenn man also sowieso im Streit auseinander gegangen ist und kein gutes Haar am anderen lassen kann, wird der Umgang mit dem Hund auch ständig wieder für neuen Krieg sorgen, dann sollte man den Kontakt wohl besser doch abbrechen.
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9. Januar 2011 um 23:15
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Ich kopier dir mal rein, was ich dazu schonmal geschrieben habe:
ZitatAlles anzeigenHey,
Ich habe mir zunächst auch lange vor der Trennung überlegt, wie es mit den Hunden weitergehen soll, schon bevor die Trennung ausgesprochen war.
Wir hatten uns die Hunde gemeinsam angeschafft, gemeinsam mit ihnen gearbeitet, sie beide geliebt. Ich hatte die Zeit, er hat ganztags gearbeitet. Wir haben beschlossen, dass ich die Hunde unter der Woche nehme, er sie am Wochenende. Benji ist ja zwischenzeitlich gestorben und Jack ist krank, mein Ex geht wieder zur Schule... Jetzt hat ihn jeder eine Woche, bzw nach Absprache.
Es klappt super. Man darf nicht immer vom Schlechtesten ausgehen, man war ja eine ganze Zeit zusammen und kann die andere Person doch meistens einschätzen.Es ist natürlich auch Typsache des Hundes. Jack hat kein Problem damit. Sogar jetzt wo er krank ist und vieles kompliziert, können wir uns aufeinander verlassen (ich muss allerdings das Loslassen noch üben und das Aufgabenübergeben ), wir haben uns einfach zusammengerissen. Haben uns aber auch im Guten getrennt.
Anfangs war es schwer, da man kein konkretes Ende hatte, man musste sich ja immer wieder sehen. Heute, über ein Jahr nach der Trennung, quatschen wir oft noch ein bis zwei Stündchen, wenn wir Hundetausch machen.
Viele können sich das vielleicht nicht vorstellen, aber denen möchte ich mal ans Herz legen, darüber nachzudenken, was sie sagen würden, wenn sie den Hund nicht mehr nehmen dürften, weil der Partner bessere Arbeitszeiten hat.
Wenn sich beide um den Hund kümmern, den Hund lieben und der Hund kein Problem mit dem Hin- und Her hat, finde ich das durchaus akzeptabel.
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Ich finde die jetzige Lösung auch nicht schlecht, wenn du und dein früherer Partner euch einig seid.
Der Hund wird sich daran gewöhnen, ist ja eigentlich nichts anderes, als wenn Eltern oder ein Sitter mal einspringen.
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