Panikattacken und andere Probleme
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das_caro -
8. Dezember 2010 um 21:17
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Hallo ihr Lieben, mal wieder ich.
Ich war eben die letzte Runde mit Teddy draußen und bin echt am grübeln.
Vor einiger Zeit fing es an, dass er spät nicht mehr raus wollte, eben bei der Konstellation, dass wir einen Film schauen und dann vor dem Schlafengehen die letzte Runde gehen wollen. Es fing dann an, dass er immer öfter einfach plötzlich umdrehte, um nach Hause zu laufen. Manchmal schien er etwas gehört zu haben, manchmal auch nicht. Plötzlich wird er total kopflos, richtig panisch und rennt Richtung zuhause.
Mein Freund kann nur noch mit Leine mit ihm gehen, weil ich die Einzige bin, die noch zu ihm durchdringt.Jedenfalls haben wir deshalb die Gassizeit geändert, auf nach dem Abendessen, bevor hier Ruhe einkehrt. Das hat eigentlich auch super geklappt, er geht ganz normal mit, alles in Ordnung.
Das nächste ist, dass er seit letztem Silvester panische Angst vor Silvesterknallern hat. Aber nicht nur das, es wird immer schlimmer. Meine Mutter wollte mich letztens schon anrufen, weil sie dachte, er hyperventiliert, als draußen zwei Böller hochgegangen sind.
Jetzt war ich eben mit ihm draußen, als jemand seine Jalousie heruntergelassen hat. Als hätte man einen Schalter umgelegt, drehte er auf dem Absatz um und wollte nur noch nach Hause. Man dringt gar nicht zu ihm durch, er dreht den Kopf in alle Richtungen, hechelt wie blöd und zieht an der Leine, so doll er kann.
Ich habe morgen einen Gesprächstermin bei unserem TA, weil Teddy allgemein im Moment sehr merkwürdig geworden ist, da wollte ich sowieso nach Notfalltropfen fragen, für Silvester. Aber in solchen Situationen helfen die mir ja herzlich wenig, da rechnet man ja nicht mit.
Wie soll ich mich bloß verhalten, wenn sowas passiert? Ich bin heilfroh, dass er an der Leine war, sonst wäre er nach Hause gelaufen. Zum Glück waren wir noch nicht über der Straße. Ich bin eben einfach weiter gegangen, so gut es ging. Habe fröhlich gesagt, na los, Pipi machen, strammer Schritt und ansonsten ohne Kommentar.
Es ist in letzter Zeit alles so kompliziert mit ihm. Er verändert sich extrem und ich kann das nicht mehr nur auf seine 13 Jahre schieben.
Ständig glaubt er, Leute zu erkennen, will zu ihnen hin und wenn er dann da ist, erschreckt er sich richtig, denn er kennt sie ja nicht, und fängt an zu bellen. Ich unterbinde das natürlich. Meine Schwester passt einmal die Woche auf ihn auf und Montag hatte sie die gleiche Situation. Das große Problem ist aber, dass er statt wie sonst vorzuwarnen, mit bellen und knurren, gleich geschnappt hat. Ich war so geschockt, als sie das erzählt hat.
Er wirkt immer öfter verwirrt, eine alter Gassistrecke hat er letztens überhaupt nicht wieder erkannt, wirkte total orientierungslos.
Bei Kommandos, die man gibt, steht er oft da und schaut einen an. Ich habe immer das Gefühl, er hat mich schon gehört, aber irgendwie gehts nicht weiter in seinem Kopf.
Ständig wechselt seine Stimmung. An einem Tag ist er super drauf, schleppt Spielis an, geht auf meine Aufforderungen ein. Am nächsten Tag will er nur seine Ruhe, er schläft die ganze Zeit, verlässt den Raum, wenn man reinkommt.Ich könnte noch einige andere Sachen aufzählen.
Letzte Woche haben wir ein Blutbild gemacht, alle Werte unauffällig. Schilddrüse, Leber, Herz, alles im normalen Bereich.
Unser TA wollte jetzt ein durchblutungsförderndes Mittel geben, aber ich kann mich damit nicht einfach zufrieden geben, ich kann nicht einfach sagen, eigentlich ist ja alles in Ordnung.
Ich habe eine ganze DinA5 Seite vollgeschrieben, teils plus Rückseite, mit Dingen, die uns aufgefallen sind und über die ich morgen mit dem Arzt sprechen will.Hat jemand von euch ähnliche Wesensveränderungen bei seinem Hund gehabt? Wenn ja, was war der Grund?
Ich bin einfach nur noch fertig, er verändert sich so sehr und so schnell.Kann mir irgendjemand ein bisschen Mut machen?
Was soll ich machen, wenn er diese Attacken hat?
Muss ich schon einen Maulkorb besorgen, wenn er jetzt scheinbar schnappt, ohne zu warnen? Es waren Kinder in der Nähe! Ich hab echt Angst, dass was passieren könnte. Wir sind jetzt zwar alarmiert, aber... ach, ich weiß auch nicht
Über irgendwelche Ideen oder Tipps würde ich mich sehr freuen.
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8. Dezember 2010 um 21:17
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Panikattacken und andere Probleme - Vor einem Moment
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Viel.wird er dement
eine Freundin hat eine Hündin,die etwa in dem Alter ist und verhält sich ähnlich wie deiner!Sie hat vom TA dann ein Medikament bekommen,dann wurde es besser!Ich denke,dass in dem Alter,wie bei alten Menschen halt auch,solche Sachen öfter vorkommen und ich denke,dass man das durchaus aufs Alter schieben kann.
Bei der Hündin,wie gesagt,kam auch immer eine neue Seltsamheit dazu.
Ich würde den hund auf jeden Fall einem TA vorstellen.
Ansonsten solltest du dir halt immer wieder sein Alter vor Augen halten und dich damit trösten,dass er halt nun mal ein alter Herr ist
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Kann es sein, dass er an Demenz leidet? Das ist bei älteren Hunden wohl gar nicht so selten... Der alte Westie von Bekannten hat in seinen letzten Lebensjahren ganz ähnliche Verhaltensweisen gezeigt. Er ist zum Beispiel abends, wenn er das letzte Mal in den Garten sollte, um sein Geschäft zu erledigen, auch brav wie immer durch die Terrassentür spaziert, stand dann eine Weile draußen und schien zu überlegen, was er da eigentlich soll, kam wieder rein und setzte sein Häufchen dann genau ins Wohnzimmer. War dann aber immer ganz stolz und zufrieden, nach dem Motto: "Aber so mach ich´s doch immer!" Er hatte auch diese gesteigerten Ängste quasi "aus dem Nichts", von denen du schreibst... Wenn ich mich recht erinnere, hat er wohl Karsivan bekommen, was dann auch noch eine ganz gute Besserung erzielt hat. Ich kann mich aber auch nochmal genau erkundigen.
Edit: Okay, war mal wieder zu langsam...
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Wir tippen auch auf Demenz, irgendwie können wir uns nicht vorstellen, dass das einfache Altererscheinungen sein sollen.
Ich werde diese Vermutung morgen ansprechen und auch das Karsivan, davon habe ich hier schon ein paar mal gelesen.Eine Zusatzinfo wäre vielleicht noch, dass er einen Tumor in der Nase hat. Wegen seinem vergrößerten Herzen können wir nicht die nötige Narkose machen für ein Röntgenbild, deshalb weiß keiner, wie groß das Ding ist und wohin er reicht. Ich hab versucht, mich ein bisschen schlau zu machen. Als Laie gehe ich jetzt mal davon aus, dass der Tumor am ehesten auf den Stirnlappen drücken würde und ich hab gelesen, dass der hauptsächlich für die Motorik verantwortlich ist. Kann ich dann davon ausgehen, dass es nicht am Tumor liegen kann? Motorisch ist ja alles in Ordnung, laufen, rennen, springen kann er ohne Probleme.
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Ih kann dir leider nicht wirklich helfen, würde es aber mal mit dem "Anti-Frust-Halsband"
Oder DAP-Spray auf einem Halstuch versuchen - wirkt gut gegen Unsicherheit und Angst.
Aber zu dem Rest kann ich leider nichts beitragen.
Alles Gute Für euch -
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Ich war ja heute beim TA und habe die ganze Situation mit ihm durchgesprochen. Er denkt ebenfalls, dass es Alzheimer ist und Teddy bekommt ab morgen Karsivan.
Ich hoffe, dass ich im Lauf der nächsten Woche eine Verbesserung bemerke und es dann wieder besser läuft.Zu den Panikattacken hat der Arzt noch empfohlen, ein Geschirr zu kaufen, weil es sein kann, dass er irgendwann so abdreht, dass er sich aus dem HB rauswindet. Habe auch gleich eins bei Ebay bestellt (von Hunter) und hoffe, dass wir von weiteren Attacken verschont bleiben, bis es da ist.
Für Sylvester würde ich ihn am liebsten in Narkose legen, mir grauts jetzt schon davor

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Hallo,
da kommt mit Sicherheit einiges zusammen - nachlassende Sinnesleistungen, schlechtere Durchblutung, hirnorganische Störungen im Alter.Aus eigener Erfahrung mit meiner Jenni-Oma kann ich Dir nur empfehlen, auch mal mit einem guten THP Rücksprache zu halten, Alterungsprozesse kann man zwar auch homöopathisch nicht heilen, aber man kann die doch z. T. sehr gravierenden Folgen lindern. Meiner Jenni haben ihre homöopathischen Medis jedenfalls wirklich gut getan.
Wenn Du Lust hast - komm doch in den Club der Altenpfleger, zwecks Erfahrungsaustausch.
LG, Chris
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Hey Chris,
das Interessante ist ja irgendwie, dass er körperlich topfit ist. Er rennt und springt und spielt, es sei denn, er hat einen von seinen schlechten Tagen, da will er seine Ruhe haben.
Heute ich z.B. wieder ein Tag, an dem er einen Ball nach dem anderen anschleppt und am liebsten die ganze Zeit Action hätte, da nervt er schon fast
Aber so ist er mir dann doch lieber, als an den Tagen, an denen er mit zurückgelegten Ohren hin und her rennt und einfach nicht weiß, was er nun will.THP wird wohl leider nicht in Frage kommen, wir sind finanziell leider recht eingeschränkt, meine Mutter zahlt ja die Unkosten (war ja früher unser Familienhund) und wir haben schon Angst, was es dann morgen kosten wird, wenn ich die Medis hole und dann das Blutbild usw. bezahle.
Aber beim Geschirr war sie sofort dabei, hat direkt zugestimmt.Es ist wirklich verblüffend wie fit er ansonsten ist. Ich glaube, grade das ist das Schlimme, dass er allein geistig so abbaut. Ich kenne ihn, seit er ein halbes Jahr alt ist und das schmerzt schon, zu sehen, wie rasant er sich verändert. Kennt wohl jeder, der einen Hund schonmal von Anfang bis Ende begleitet hat.
Bei den Altenpflegern lese ich schon eine Weile mit, vielleicht melde ich mich da demnächst mal zu Wort, wenn das Karsivan hoffentlich wirkt

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Das ist das Medikament,dass die Hündin von meiner Freundin hat!
Ihr hat es gut geholfen,allerdings erst nach längerer Gabe,bis es eingestellt war.Aber das ist ja eigtl.normal bei allen Medikamenten.
Alles Gute für euch!
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