Rollstuhlfahrerin mit unsicherer/ängstlicher Hündin
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Liebe Foris,
Ihr seid toll!!! So viele Tipps. Danke Euch. Diese Hündin kannte kein Kommando.Nun kann sie schon sitz und warte.Meine Bekannte übt jeden Tag mit ihr.Nur das Bellen bekommt sie noch nicht in den Griff.Aber sie hat sie auch erst 4 Wochen.Da kann man keine Wunder erwarten. Und Hundi ist so glücklich,daß sie endlich spazieregehen kann.Bisher wurde sie wohl nur in den Garten gelassen. Ist ja verständlich,daß sie andere Hunde anbellt,sie kennt es ja nicht. Aber das wird schon,viele Wege führen nach Rom....
Liebe Grüße
ninjazicke
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1. Dezember 2010 um 22:28
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Rollstuhlfahrerin mit unsicherer/ängstlicher Hündin - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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https://www.dogforum.de/ftopic14605.htmlZitat2. Entspannungssignal
Man kennt das: der Hund müßte eigentlich tot müde sein, aber ist so überdreht, dass an Ruhe kein Gedanke ist. Was tun. Nun ja, direkt in der Situation kann man nicht wirlich was machen, wenn man nicht vorgesorgt hat.
Es soll ja Zeiten geben, in denen sogar Welpen manchmal eine gen üßliche Kraulmassage genießen. Viele lieben wohlige Streicheleinheiten mit ihrem Menschen auf dem Sofa oder Kontaktliegen auf einem kuscheligen Teppich. Alle diese entspannten Momente kann man dafür nutzen, ein Entspannungssignal zu konditionieren. Ich habe das gemacht, ohne mir bewußt zu sein, dass es sowas überhaupt gibt, denn immer wenn ich mit dem Zwerg von einer Abenteuerlichen Unternehmung nach Hause gekommen bin habe ich ihn für eine genüßliche Kuschelstunde mit aufs Sofa genommen. Weil ihm da häufig gleich die Augen zu fielen habe ich immer "Schlaaaaaaafen" gesäuselt. Der Hund verknüpf dieses Wort mit dem angenehm entspannten Gefühl kurz vorm einschlafen und mit der Zeit kann man mit diesem Signal einen Hund auch in angespannteren Situationen damit in einen etwas entspannteren Zustand versetzen.Hätte ich mal gewußt, wie nütlich dieses Wort werden würde, hätte ich vielleicht "eeeeaaaasy" oder "ruuuuuuhiiiiig" gesagt - so ernte ich gelegentlich schon mal komische Blicke, wenn ich das "Schlaaaaafen" in der Öffentlichkeit anwende.
Situationen in denen ein Entspannungssignal praktisch ist:
In der Hundeschule, während man darauf wartet, dass man dran ist.
In der Straßenbahn, wenns dem Hund etwas eng wird.
Im Café, wenn Hundi brav unter dem Tisch liegen bleiben soll.
Auf der Hundewiese, wenn das Spiel zu heftig geworden ist und der Hund eine Pause einlegen soll (nachdem man ihn zu sich gerufen hat).
Während des Theorieunterrichts eines Seminars (bei dem ich lernte, dass das was ich da verwendete, Entspannungssignal heißt :blume: ).Das Entspannungssignal kann sie zu Hause in Ruhe konditionieren und vom Rolli super anwenden.
Gerade bei ängstlich motivierten Hunden wirkt es gut, jedenfalls hat es meiner Hündin wahnsinnig gut geholfen.Was sie zu Hause auch schön üben kann, ist Kommandos über die Pfeife geben:
https://www.dogforum.de/ftopic97361.htmlDamit kann sie das kommen und ggf. absitzen trainieren.
Diesen Thread möchte ich Dir auch ans Herz legen, denn das kann auch mit der Rütteldose passieren :/
https://www.dogforum.de/ftopic106938.htmlHier stehen auch einige Tipps drin:
https://www.dogforum.de/ftopic94769.htmlAuch interessant, denn sie hat ja im Moment sehr viel Stress:
https://www.dogforum.de/ftopic90852.html
https://www.dogforum.de/ftopic80021.htmlDann kann man noch, es baut bei vielen Hunden auch mehr Selbstbewußtsein auf mit ZOS beginnen. Das müsste auch mit Rolli gut machbar sein.
https://www.dogforum.de/ftopic95888.html
Die Anleitung kann ich Dir per Mail zukommen lassen.Hier noch der Angsthundethread, wo auch schon sehr viele Tipps gesammelt sind:
https://www.dogforum.de/ftopic92533.htmlGruß
Bibi -
Hallo liebe Foris,
danke auch an Dich Bibi,für die ausführlichen Informationen.Werde alles weiterleiten. Morgen kommt die Trainerin wieder.Meine Bekannte wird sie mit Euren Tipps konfrontieren!
Mal sehen,was sie dazu zu sagen hat???!!! Sie hatte u.a. vorgeschlagen,mit einem Futterdummy zu arbeiten.Der Sinn erschließt sich mir auch nicht - aber ich bin ja auch keine Trainerin. Mal schauen,was letztendlich zum Erfolg führt!!! Hauptsache die Hündin hat endlich keinen Stress mehr.Vielen lieben Dank an Euch
LG
ninjazicke
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Hallo!
Ich bin selbst Rollstuhlfahrerin und hab einen leinenaggressiven Hund. Ich kann die Problematik mehr als gut nachvollziehen. Seit ich mit meinem Apollo an der Leinenaggro arbeite, ist es öfter vorgekommen, dass andere ihre Hunde auf ihn (angeleint) haben zurennen lassen... trotz freundlicher Bitte, das zu unterlassen. Sowas wirft einen jedes Mal ein ganzes Stück zurück.
Aber trotz aller Widrigkeiten haben wir es geschafft, Apollo sitzt in 95 % der Fälle neben meinem Rollstuhl (ich zwischen ihm und dem anderen, so kann man gut blocken) und würdigt den anderen keines Blickes.
Machbar ist das also auf jeden Fall!
Aber:
1. bloß nicht so Sachen wie Wasserspritze, Rütteldose etc. Die Hündin ist unsicher und strafen ist hier mE kontraproduktiv. Außerdem soll die Maus ja Vertrauen lernen. Ich habe mit Apollo das Ruhig bleiben mit dem Clicker erarbeitet.
2. deine Freundin soll sich und der Hündin viel Zeit und Geduld einräumen. Ich hab nicht mehr wirklich einen Überblick, wie oft ich diverse Wege teilweise hunderte Meter zurückgefahren bin, um einen halbwegs passablen Abstand zwischen uns und den anderen Hund zu bekommen. Es ist manches Mal sehr nervig gewesen. Aber ohne diese Distanz wäre ich dauerhaft nicht weitergekommen, also wann immer möglich, sollte deine Freundin Distanzen schaffen.
Ansonsten hast du hier ja schon einige Tipps bekommen. Bin mal gespannt, was die Trainerin dazu sagt.
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