Er vertraut mir nicht mehr...

  • ...vor zwei Wochen wurde Paul von nem 3 Jährigen Rüden zurechtgewiesen, weil er ihm beim Training störte. Also wir hatten die Hunde freilaufen und die Besitzerin des anderen rief ihren gerade zu sich und er sollte was machen...
    Paul rannte hinterher, ich hab das gar nicht so schnell mitbekommen und schwupps saß der andere auf Paule drauf und meiner hat gequiekt wien blöder.

    Er hatte aber keinerlei Bisswunden oder Kratzer oder ähnliches. Seitdem nur Angst...er hat sich dann auf keine 50 Meter mehr rangetraut, sondern saß abseits und hat zugeschaut.

    Heute haben wir uns wieder getroffen und Paule hatte immernoch wahnsi´nnig Angst. Er kam auf kein rufen von mir wenn der andere Rüde in der Nähe war...nur wenn ich auch weg gegangen bin (richtig weit weg). dann hat er sich zu mir getraut.

    Ich hatte die SItuation eigentlich darunter verbucht: "er hat jetzt mal gelernt dass andere Hunde ihn nicht immer in seiner Nähe tolerieren müssen (er ist nämlich sehr frech und provoziert auch gerne)"...nun hab ich Angst dass es sehr schwierig wird bis er mir wieder vertraut, da er ja nun die Erfahrung gemacht hat - Frauchen scheint mir nicht zu helfen wenn ich in Not bin.

    Übertreibe ich?? Habt ihr Tipps wie ich sein Vetrauen zurück gewinnen kann? Habt ihr auch schonmal sowas erlebt?

    Entschuldigt den langen Text, aber ich bin jetzt gerade ein bissel deprimiert über die Situation... :sad2:

  • Hallo,

    ich glaube nicht, dass Dein Hund jetzt Angst vor Dir hat, oder Dir nicht mehr vertraut.
    Er geht dem Rüden eben lieber aus dem Weg und wenn Du zu nah an dem anderen Hund bist, dann wird er auch Dich meiden.

    Du warst ja nicht neben dran gestanden als das passierte, oder hattest ihn gar an der Leine. Von daher würde ich ruhig bleiben, nette Hundebekanntschaften treffen und ihn einfach mal in Ruhe lassen.

    Er wird sich wieder beruhigen.

    Liebe Grüße

    Steffi

  • Denke ich auch! Mach' dir jetzt "keinen Kopf", deine Viepfote wird noch so manche Erfahrung machen, die nicht so toll ist...und du auch. Arbeite mit ihm und du wirst sehen, dass eure Bindung sich vertieft und das Vertrauen wächst!

  • Ich finde es ohnehin nicht immer ideal wenn Hunde bei ihrem Halter "Schutz" suchen. Denn aus dieser vermeintlichen Sicherheit heraus, reagieren manche besonders giftig, wenn sich ein anderer Hund heranwagt. Und dann kann es auch mal eskalieren und im Endeffekt, kann man seinen Hund auch nur bedingt vor anderen Hunden schützen.
    Besser ist es doch wenn der Hund lernt sich angemessen gegenüber seinen Artgenossen zu verhalten. Und dazu gehört es auch manchen anderen Rüden lieber mal aus dem Weg zu gehen und einen großen Bogen zu laufen. Misstrauen wird dir dein Hund eher wenn du ihn zwingst, wider besseren Wissens, einem Raufbold zu nahe zu kommen.

  • danke dass ihr mich ein bisschen runtergeholt habt :smile:

    sehe das Ganze jetzt auch nicht mehr ganz so schlimm...aber ich würde trotzdem zu unseren regelmäßigen Treffen mit ihm gehen, sind ja auch noch andere Hunde bei....im Moment ist es halt bloss schwierig seine Aufmerksamkeit zu bekommen, da die komplett darauf ausgerichtet ist dem anderen aus dem Weg zu gehen und ja nicht zufällig zu nahe zu kommen...

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