Wie Riesenwelpe mit Zwergen zusammenführen?

  • Hallo liebe DF´ler!
    Hinter dem reißerischen Titel verbirgt sich folgende Situation: Ich werde ab Dezember den weißen Schäferhund-Welpen einer Freundin 5 Tage in der Woche einige Stunden betreuen. Der kleine Rüde ist 12 Wochen alt und wiegt 11,4kg. Meine Chihuahuas sind mit 3,8kg (Petzi,weiblich, 6 Jahre) und 2,4kg (Rocco, kastriert, 11 Monate) natürlich eine ganz andere Gewichtsklasse!
    Nun meine Fragen: Wie bringe ich dem Welpen am besten bei, die Kleinen nicht versehentlich zu verletzen? Bisher hat jeder seinen Korb, der eigentlich für den jeweils anderen Tabu ist. Meine chi-Dame ist zwar neugierig auf den Welpen - wenn der jedoch mit Karacho auf sie zustürmt, bekommt sie Angst. Der Kleine ist welpentypisch freundlich und will nur spielen - für meine Chis sieht der weiße Riese, der da tollpatschig auf sie zugalopiert doch etwas bedrohlich aus.
    Evtl. gibt es ja hier jemanden, der Erfahrung mit derlei Größenunterschieden hat?
    Danke schonmal, Anna

  • Hallo!

    Ich hab einen 40kg Goldie-Rüden, der eigentlich auch im Spiel
    tolpatschig ist. Seine Lieblingsfreundin ist eine 5-monatige
    Yorkshire-Dame :schockiert:

    Und er ist soooo vorsichtig (von selbst), würden stundenlang spielen...er
    schleckt sie am liebsten von oben bis unten ab...

    Wenn es zu wild wird, gehe ich schon mal dazwischen, was aber selten ist.
    Kennen sich denn die Hunde schon? Ich bin da immer übervorsichtig,
    aber die Besitzerin von dem Welpen ist sehr gelassen....denke das hat
    sich auch übertragen.

    Auf jeden Fall viel Spass Euch!

    LG Sandra und Paul

  • Ich würd dem hund von anfang an klar machen das deine hunde "wild" tabu sind.
    Das würde ich persöhnlich mit einer schleppleine händeln.
    Welpe an die schlepp, jedesmal wenn er zu wild wird eine auszeit geben.
    Das stürmen würde ich sofort unterbinden.
    Das haben die welpies dann ruck zuck raus.

  • Bei uns in der Hundeschule gab es auch solche Größenunterschiede.

    Wenn der Große die Kleinen zu sehr bedrängt oder zu doll spielt, würde ich ihn kurz aus dem Spiel rausnehmen, ganz kurz pausieren, dann wieder loslassen. Das würde ich so lange machen, bis der Große kapiert hat, dass man mit den Kleinen etwas vorsichtiger umgehen muss.

    Allerdings muss man nicht alle Hunde bremsen. Pepper ist von Anfang an ganz von alleine sehr vorsichtig und rücksichtsvoll mit den Kleinen umgegangen-

  • :lachtot: Tschuldigung das ich jetzt kurz lachen musste, bei deiner Frage.
    Aber der Langhaarschäferhund meiner Freundin, war mit 12 Wochen auch schon ein Kalb. Und ein riesen Tollpatsch dazu.
    Wir sind damals mit unseren lieben "kleinen" in einer Welpengruppe gewesen.
    Da war auch ein Rehpinscher :schockiert: dabei.
    Als der das erste Mal, das Riesenbaby Ben sah, war der total ängstlich.
    Aber die HT meinte, lasst die beiden mal machen.
    Was soll ich sagen, die 2 Süßen waren beim nächsten Treffen, ein Herz und eine Seele.
    Was ich damit eigentlich sagen will.
    So ein Welpe kann lernen, mit Zwergen vorsichtig umzugehen, sofern man ihnen die Möglichkeit gibt.

  • Ich würde die Hunde auch erstnal im Spiel beobachten. Klar, wenn es zu ruppig hergeht musst du eingreifen und den Welpen kurz aus dem Spiel nehmen.
    Aber lass sie erstmal machen!
    Meine Westihündin ist ja nun auch nicht die Größte und ihr mit besten Freunde sind ein Labrador, ein Goldi und ein genauso großer Mischling. DIe liiieebbt sie. Und wenn es ihr zu bunt wird, dann zeigt sie das auch sehr deutlich, was die Großen auch sofort akzeptieren.
    Und ich denke deine Chis werden sich gegen den Welpen besser behaupten könn als du denkst ;)

    Wenn es soweit ist musst du unbedingt mal Bilder von den spielenden Hunden reinstellen, sieht bestimmt toll aus!

  • bei uns in der welpengruppe ist ein taschenbeagle, der etwa so groß ist wie unsere kaninchen.
    ist gar kein problem. so rüpelhaft wie meine "kleine" mit ihren größeren und/oder älteren kumpels ist, so zart und vorsichtig ist sie mit dem kleinen - als könnte sie den aus versehen zerbrechen.

  • ich hab auch die erfahrung gemacht: cheyenne ist auch gerade mit den "kleinen" absolut vorsichtig und lieb!

    aber manchmal können se ihre kraft dann doch nicht so super einschätzen!

    was ich machen würde:
    ich würde sie selber machen lassen, aber nie allein lassen!
    das "riesenbaby" bremsen wenn es sein muss, aber auch die "kleinen" zu raison rufen, sollten sie giftig werden (wehren dürfen sie sich natürlich!).
    ich würde das baby von den ruhestätten fern halten und ihm seine eigene rückzugsmöglichkeit bieten!
    wenn die drei sich ne kuschelstelle suchen ... wunderbar!

    jedenfalls wünsch ich dir viel spaß mit den drein!

    lg, aussiemausi!

    Edit: in unserer welpengruppe war darmals ein IW ... und ein minikleiner mischling! in einer stunde war der kleine verschwunden ... er hatte sich in den korb vom frauchen "zurückgezogen" und saß zwischen wasserflasche und napf! :lol:
    ok, den hätte der IW ohne kauen runterschlucken können ... hätte er aber niemals getan, er war absolut verlieb in das "kuscheltier" ... nur leider ein wenig wild (cheyenne war er auch nicht so geheuer, sie hat sich dann in den tunnel verzogen, da hat der IW nicht rein gepasst!) :gut:

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