Angst- oder Freudenpipi?
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Ich habe folgendes Problem.
Meine Hündin ist 4 jährig und sie ist stubenrein.Ich bin vor 2 Monaten mit meinem Freund zusammengezogen. Der Hund kam natürlich mit.
Wir hatten viele kleine Probleme zu meistern, welche wir alle in den Griff bekamen.Seit neuem hat sie aber einen neue Angewohnheit. Wenn mein Freund nach Hause kommt, piselt sie auf den Boden. Ihr Verhalten ist total unterwürfig ihm gegenüber. Er hat sie niemals geschlagen oder ähnliches.
Sie hat auch schon mal nach ihm geschnappt, als er sie vom Sofa nehmen wollte. (ist eigentlich Tabuzone für sie). Habe dies noch nie bei ihr erlebt, dass sie gegen einen Menschen schnappt.Ich habe ihm gesagt, er solle sie von nun an ignorieren wenn er nach Hause kommt.
Habt ihr noch weitere Tipps?
Wie kann ich meinem Freund das Verhalten erklären? Ich weiss ja selber nicht warum sie das macht.
Sonst im Umgang geht sie auch zu ihm um sich Streicheleinheiten zu holen. Alles kein Problem. Sie gehorcht ihm auch sehr gut. -
8. November 2010 um 12:27
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Angst- oder Freudenpipi? - Vor einem Moment
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Hallo Kawaia
Herzlich willkommen im Forum.
Ist deine Hündin bei Fremden auch eher ängstlich? Könnte es sein, das sie deinen Freund nicht richtig erkennt, weil es vielleicht schon dämmrig oder dunkel ist wenn er kommt?VG Yvonne
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Hallo,
Zitat
Wir hatten viele kleine Probleme zu meistern, welche wir alle in den Griff bekamen.Welche waren das denn?
Manchmal hängt das eine mit dem anderen Verhalten zusammen.ZitatSeit neuem hat sie aber einen neue Angewohnheit. Wenn mein Freund nach Hause kommt, piselt sie auf den Boden.
Das klingt nach Angstpinkeln, denn...
ZitatIhr Verhalten ist total unterwürfig ihm gegenüber.
... das ist in der Regel keine Unterwürfigkeit, sondern ein Beschwichtigungssignal ("bitte, bitte, zu' mir nichts")
ZitatSie hat auch schon mal nach ihm geschnappt, als er sie vom Sofa nehmen wollte. (ist eigentlich Tabuzone für sie).
Warum hat dein Freund sie nicht vom Sofa zitiert, anstatt sie herunterzuheben?
Genau in solchen Situationen kommt es nicht selten zu Schnappreaktionen.Warum deine Hündin sich deinem Freund gegenüber so verhält, kann ich dir leider nicht sagen, aber aus welchen Gründen auch immer, scheint er bedrohlich auf sie zu wirken.
Bei sensiblen Hunden reicht häufig schon ein Auslöser (schimpfen, anstarren, hochheben, frontal auf den Hund zugehen etc.), um so ein Verhalten auszulösen.Gruß
Leo -
Hallo Yvonne
Lieben Dank für deine Antwort.
Sie ist Männern gegenüber eher skeptisch aber sobald sie jemanden kennt, löst sich das auf. (war seit Welpenalter so, sie hat niemals etwas negatives mit einem Mann erlebt).Ich kann es mir zwar fast nicht vorstellen, sie kennt ihn nun doch seit bald 2 Jahren. Müsste ja somit auch den Geruch und die Stimme erkennen!?
Liebe Grüsse
Lea -
ZitatAlles anzeigen
Hallo,
Welche waren das denn?
Manchmal hängt das eine mit dem anderen Verhalten zusammen.Das klingt nach Angstpinkeln, denn...
... das ist in der Regel keine Unterwürfigkeit, sondern ein Beschwichtigungssignal ("bitte, bitte, tu' mir nichts")
Warum hat dein Freund sie nicht vom Sofa zitiert, anstatt sie herunterzuheben?
Genau in solchen Situationen kommt es nicht selten zu Schnappreaktionen.Warum deine Hündin sich deinem Freund gegenüber so verhält, kann ich dir leider nicht sagen, aber aus welchen Gründen auch immer, scheint er bedrohlich auf sie zu wirken.
Bei sensiblen Hunden reicht häufig schon ein Auslöser (schimpfen, anstarren, hochheben, frontal auf den Hund zugehen etc.), um so ein Verhalten auszulösen.Gruß
Leo -
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Hallo Leo
Auch dir vielen Dank für die Antwort.
Also wir hatten Probleme mit Bellen, wenn sie alleine war.
Sie ist ein sehr aufgedrehter Hund. Somit mussten wir auch etwas Ruhe reinbringen. Z.B. kein hektisches rumhüpfen wenn wir uns für den Spaziergang bereit machten. Nicht mehr bellen wenn es an der Tür klingelt.Ausserdem musste mein Freund sich halt zuerst auch an den Umgang mit Hunden gewöhnen. Ich habe ihm erklärt wie ich alles handhabe, damit wir auch dasselbe Muster aufweisen beim Hund.
Ja, habe ihm bereits erklärt dass er sie mit der Stimme runterzitieren soll und nicht anfassen. Er ist hier halt totaler Anfänger mit Hunden, deshalb sein Fehlverhalten.
Und nochmals ja, er wirkt bedrohlich auf den Hund. Mit Körpersprache. Er macht sich oft sehr gross wenn er mit ihr schimpft oder stampft ins Zimmer rein wenn sie bellt obwohl sie nicht dürfte (weil es eben an der Tür geklingelt hat).Hoffe es ist verständlich geschrieben.
Er verlangt halt sehr viel vom Hund. Der Hund müsste alles SOFORT machen was er sagt und wenn sie halt nicht gleich reagiert, dann wird seine ganze Körperhaltung strenger.
Sie ist eine sehr sehr sensible Hündin, hat aber trotzdem einen dicken Kopf. Die Kobination ist nicht sehr einfach.
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Na, dann ist die Antwort doch recht einfach - dein Freund muss an sich arbeiten und lernen, sich zurückzunehmen und nicht bedrohlich auf deinen Hund wirken - von Freudenpipi ist deine Hündin weit entfernt!!!
Bei sensiblen Hunden muss man vorsichtig mit Stimme und Körperhaltung sein, seine Erwartungshaltung ist gleichzeitig zu hoch.
Mit Ignorieren kommt ihr auch nicht weiter, nur mit freudigem und rücksichtsvollem Umgang kann das Verhalten der Hündin geändert werden.Die vermeintliche "Unterwürfigkeit" (die keine ist) und das Urinieren, wenn dein Freund kommt, ist Höchstalarm - er muss tatsächlich etwas an seiner Art des Umganges ändern.
Gruß
Leo -
Vielen Dank für deine Antwort Leo.
Es hat mich bestärkt und ich habe gestern Abend ein längeres Gespräch mit meinem Freund geführt.Er gibt sich wirklich totale Mühe. War sehr offen für alles und wird versuchen es umzusetzen.
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Hallo!
Die Antwort ist wirklich, dass das Problem bei deinem Freund liegt. Er muss nun lernen die Signale deines Hundes zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Sucht euch beide Informationen zum Thema Beschwichtigungssignale und Körpersprache. Deinem Freund ist das wahrscheinlich nicht bewusst wie er auf deinen Hund wirkt. Hilf ihm dabei sich selbst und deinen Hund zu verstehen. Mach ihm keine Vorwürfe, dann er weiß es ja nicht besser.
Vielleicht hilft es auch, wenn er mehr Verantwortung für den Hund übernimmt. Überlass ihn häufig das füttern, vielleicht auch einfach mal aus der Hand.
Dann sollte dein Hund auf jeden Fall einen Rückzugsort haben. Denn auch dein Hund muss mal zur Ruhe kommen können.Und bitte denkt dran, schimpfen führt auch nicht zum Erfolg. Erziehung über MEideverhalten zieht in der Regel Angstverhalten nach sich. Trainiere dann lieber ein Alternativverhalten. Beispiel; es klingelt an der Tür und der Hund lernt dann auf seinen Platz zu gehen. Das lernt er jedoch nicht durch schimpfen, sondern durch konsequenz. Also den Hund immer wieder dort hinführen, bis er es schnallt.
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Vielen Dank.
Stimmt, ich hab so ein Buch zu Hause. Das geb ich ihm gleich noch zum Lesen.Habe auch schon vorgeschlagen dass die beiden zusammen eine Hundeschule besuchen. Einfach um gemeinsam etwas zu unternehmen und die Bindung und das Vertrauen zu stärken.
Auf den Platz verweisen wenn es klingelt machen wir bereits. Das hat sie auch geschnallt und sie bellt dann auch nicht mehr.
Nur Abends, wenn es draussen dunkel ist. Aber das finde ich OK, sie muss sich einfach schnell wieder beruhigen. Schliesslich ist sie in einem Haus gross geworden wo sie bellen durfte/sollte wenn es klingelte, da das Haus auf dem Land sehr abgeschieden war.
Ist halt auch eine Umstellung für den Hund nun in der Wohnung zu leben.Rückzugsmöglichkeiten hat sie viele. Von da her auch kein Problem.
Er muss einfach lernen etwas lockerer zu lassen. Natürlich werden wir dabei aber konsequent bleiben.
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