• Ja, ihr habt schon richtig gehört und die übertrag ich auf meinen Hund.

    :hilfe:

    Also zum Problem:

    Mein Hund wurde letztes Jahr gebissen.
    Ziemlich heftiger Biss und eine ganz schreckliche OP.

    Gut, nachdem Biss, hatte er schon etwas Angst vor anderen Hunden und hat auch mal gebellt aber er war nie aggresiv oder hat angegriffen.

    Jetzt hab ich ein ziemlich stressiges Jahr hinter mir.
    War in einer Klinik über Wochen.
    In der Zeit hab ich mich von meinem Mann getrennt und er meinte, dass er meinen Hund abgibt.
    Gut, was mach ich, such mir eine Pension in der Nähe der Klinik und bring meinen Schatz dahin.
    Da waren natürlich auch andere Hunde.
    Der Mann ging zwar nie mit allen zusammen spazieren, aber er hat das Gebelle und Gekläffe ja gehört.

    Danach war alles schon schlimmer.

    Als wir zurück kamen sind wir bei meiner Familie eingezogen.

    Die haben auch einen kleinen Hund.
    Das ging am Anfang auch alles gut, aber auf einmal ging der Kleine wegen einem Stein auf meinen los und hat nimmer aufgehört.
    Mein Schatz hat sich das kurzzeitig gefallen lassen und nur gedroht, hat dann aber zurück gebissen.
    Das erste Mal in seinem Leben,
    Seit dem hab ich das GEfühl sind die Beißhemmungen gefallen

    Jetzt wenn wir spazieren gehn und ein anderer Hund kommt auf uns zu verfall ich regelrecht in Panik.
    Das wurd immer schlimmer.
    Ich hab Angst dass ein anderer Hund auf uns zukommt und ihn angreift
    und dass er vielleicht dann auch zubeißt.
    Ich hat so was och nie.
    Ich vertrau in allen Sachen voll und ganz auf meinen Hund.
    Aber das Problem wird immer stärker.
    Ich reagiere mittlerweile richitg panisch.
    Versuche laufen zu gehn, wo ich keinen anderen Hunde treffe, was nicht möglich ist.

    Ich weiß auch das mein Verhalten falsch ist, hab aber keine Ahnung wie ich das abstellen soll.

    Hat denn irgendjemand von euch einen Tipp?

    :headbash:

  • Versuch mal mit Freunden und bekannten spazieren zu gehen ( und natürlich mit deinem Hund ) bleib ruhig und unterhalte dich wenn andere Hunde kommen . Das hilft dir und dein Hund wird Villt. auch etwas selbstsicherer

  • RedBulls Vorschlag finde ich ganz gut. Ich selbst bin bei Hunden eher so der unerschrockene Typ (bringt die Arbeit im Tierheim mit z.T. echten "Knallern" so mit sich...), so dass ich das Problem nicht "am eigenen Leib" nachfühlen kann. Aber vielleicht hast du ja genau so einen Menschen in deinem Freundes- und Bekanntenkreis, der bereit wäre, sich dir erst einmal auf deinen Spaziergängen anzuschließen und der bei Hundebegegnungen ggf. auch die Leine übernimmt? Das könnte dir und deinem Hund einen Teil eurer Selbstsicherheit zurückgeben, denn mit jeder Hundebegegnung, die NICHT schief läuft, werdet ihr ein wenig sicherer.
    Wenn du solche Angst hast, merkt dein Hund das natürlich und meint im schlimmsten Fall, er müsse dich verteidigen und regelt die Situation auf seine Weise - so ziehst du dir womöglich einen Beißer heran.
    Wenn ein hundeerfahrener "Mit-Läufer" ( ;) ) hier erst einmal helfen kann, wär ein großer Schritt getan. So können du und dein Hund entspannter zusammen rausgehen. Auf Dauer kann dann evtl. auch ein SEHR einfühlsamer Trainer helfen, aber der müsste dann natürlich in erster Linie mit dir arbeiten. ;)

    Viel Erfolg.

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