verknüpft sie ihr Körbchen mit negativen Erfahrungen?

  • Hallo ihr,

    meine Luna ist jetzt knapp 14 Monate alt und manchmal ganz schön stur und sehr anhänglich. In der Wohnung "verfolgt" sie mich oft und beobachtet mich stark. Ich weiß, dass dieses Verhalten was mit Kontrolle zu tun hat und daher schicke ich sie verstärkt in ihr Körbchen. Das klappt auch sehr gut und Luna bleibt dort auch liegen. Nun ist es aber so, dass sie nicht mehr "von alleine" ins Körbchen geht - kann es sein, dass sie das mit einer Strafe / etwas Negativem verknüpft hat? Vorher hat sie sich oft "einfach so" mal in ihr Körbchen gelegt, nun meidet sie dieses total... :???:
    Was glaubt ihr, kann Luna das Körbchen mit "negativen ERfahrungen" verknüpfen? Und wenn ja, wie kann ich da gegen steuern?

  • Hunde liegen eh meist irgendwo herum, wobei man sich als HH oft fragt, ob das wirklich das gemütlichste Plätzchen ist. :???:

    Meiner hat zwei Plätze, auf die sie auf Kommando gehen soll, aber sie hat mehrere Kuschelplätze inkl. meinem Bett und unserem Sofa, so dass sich uns diese Frage einfach nicht mehr stellt. :D

  • Was ist denn dran Bestrafung, wenn man den Hund auf seinen Platz schickt?
    Nicky geht da normal auch gern hin aber wehe cih bestimme das er da liegen soll,weils klingelt oder die Tür offen steht zum durchlüfeten DANN ist es auf einmal ganz doll blöd und er liegt aus Prinzip davor oder unter dem Kratzbaum der Katzen, aber da er ab und an giftig wird wenn die Katzen sich dem Baum nähern, darf er da auf gar keinen Fall liegen genauso wie unter dem Sofa. Ich finde nciht das es eine Strafe ist wenn man den Hund da rein schickt,weil sie kann nicht einem die ganze Zeit in der Wohnung hinterher rennen.

  • Zitat

    Was ist denn dran Bestrafung, wenn man den Hund auf seinen Platz schickt?


    Alles ist Bestrafung, was der Hund als solche empfindet.... Strafe muss nicht weh tun, oder schlimm sein, aber dem Hund wird etwas Angenehmes weggenommen (negative Bestrafung), und er muss was tun, was ihm in dem Moment eher unangenehm ist - positive Bestrafung. Ich halte nichts davon, sich das schönzureden. Ist dasselbe wie beim Boxentraining: sobald die Tür zu ist, der Hund aber lieber raus möchte, ist eine negative Assoziation da.

    Luna0809, wie hast du das auf den Platz schicken aufgebaut - positiv, mit viel Belohnung? Du musst ein Gegengewicht zu der negativen Verknüpfung aufbauen, den Platz beispielsweise als Wartezone etablieren, bevor was tolles passiert. So kannst du erreichen, dass das Körbchen wieder überwiegend mit positiven Emotionen in Verbindung gebracht wird. Clickerst du? Dann kannst du auch jede Annäherung ans Körbchen bestätigen.

  • Wenn ich zum Beispiel meinen Dackel auf seinen Platz schicke, weil er die ganze Zeit an meinen Füßen klebt dann weiß er auch, wenn er da drin liegt gibts was tolles für ihn.
    Casper zum Beispiel nimmt jeden Kennel egal ob sein eigenen oder den vom Nicky und hockt sich da rein, wiel er weiß da gibts Futter drin.Ist immer ein recht schönes Bild wenn man im Dackelkennel was Schäferhundartiges findet :headbash: der sich dann noch wundert warum er da nicht rein passt.
    Es gibt einfach gewisse Situationen wo er auf seinen Platz muss und es gab vin Anfang an immer was tolles wenn er es brav gemacht hat.
    Belege wie schon gesagt würde das Körbchen mit was tollem und dann wird sie schon bald wieder freiwillig da rein gehn;)

  • Natürlich ist das Bestrafung für den Hund, auch wenns nicht weh tut und du es in dem Moment nicht als solche empfindest.

    Ich schick meinen Hund grundsätzlich nie auf seinen Platz. Das ist sein Bereich, wo er hingehen kann, wenn er will. Und wenn ich ihn mal wo nicht brauchen kann, wird er halt rausgeschickt und geht in ein anderes Zimmer.

    Wenn du aber möchtest, dass er auf seinen Platz geht, dann musst du das langsam mit etwas positivem verknüpfen, wie es schon erklärt wurde.

  • Ich mache schon mal öfter von dem "geh auf deinen Platz" gebrauch, da der eine sich gerne in Türen legt und meint bestimmen zu dürfen wer rein darf und der andere gerne die Katzen bei Laune hält und das auf seine ganz persönlcihe Art und Weise. Diese Regel gibt es seit der zweit Hund bei uns eingezogen ist,einfach weil es nicht geht das der eine sich das raus nimmt und der andere das. Meine Oma zum Beispiel der ist das völlig Wurscht wo der Hund liegt, aber bei so Sachen wie es klinegt und das Kamel von 60kg steht an der TÜr und will asl erstes raus fehlt das dann "geh auf deinen Platz" schicken können und genau aus dem Grund und natürlich aus anderen noch schicke ich meine Hunde auf ihre Plätze. Es kann jeder für sich entscheiden ob er das macht oder nicht ich habe bisher damit keine schlechten Erfahunrgne gemacht und meine Hunde gehn immer noch schön freiwillig dahin. Ach noch was.. Bestrafung beim Hund und auch Mensch sollte nie weh tun ;)

  • Hallo ihr,

    vielen Dank für eure Antworten. Wahrscheinlich hat sie das "auf den Platz schicken" schon als negativ empfunden. Zwar habe ich sie nachher belohnt, dennoch meidet sie ihr Körbchen und geht gar nicht mehr da rein.
    Ich versuche es jetzt wieder positiv zu bestärken, mit Clickern und belohnen. Außerdem habe ich mir überlegt, dass es ja vielleicht gut wäre wenn Luna ihr Hundefutter dort isst?

    Auf ihren Platz schicken werd ich sie jetzt erst mal nicht mehr, eher dann wirklich aus den Raum oder so. Sie ist halt doch ein kleines Sensibelchen ;)

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