• Hallo ihr,

    bislang hat meine Luna nicht gebellt, zumindestens nur SEHR selten. Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus und habe Luna bereits seit dem sie ein Welpe ist. Luna bellt so gut wie nie, und wenn doch, dann verbiete ich ihr das IN der Wohnung, da ich sehr anstrengende Mitmieter habe und der Vermieter der Hundehaltung auch nur "unter Vorbehalt des Widerrufs" duldet. Bislang war das auch kein Problem. Luna bellt ganz kurz (1-2 mal) wenn es klingelt oder wenn im Flur besonders laute Geräusche sind. Und das ist auch ok so, sollte halt nur nicht extremer werden.
    Jetzt bin ich auch oft mit ihr bei meinen Eltern oder bei den Eltern meines Freundes zu Besuch. Diese haben Einfamillienhäuser und Luna führt sich dort wie ein "Aufpasser" auf. Sie bellt wenn sie Geräusche hört, wenn jemand kommt, wenn der Zeitungsbote kommt etc.
    Jetzt war Luna eine Woche bei meinen Eltern da ich arbeitstechnisch unterwegs war und meine Eltern haben auf sie aufgepasst (mein Vater hat sich sogar Urlaub genommen, obwohl meine Mutter halbtags arbeitent und Luna eigentlich sehr gut alleine bleiben kann :lol:, so vernarrt ist er in sie ) und nun habe ich das Problem:
    Luna hat sich angewöhnt öfters zu bellen. Z.B. wenn sie nachts den Zeitungsboten hört (4:00 Uhr nachts), wenn jemand wieder kommt etc. - bei meinen Eltern stört das niemanden, aber bei mir in der Wohnung birgt so ein Verhalten Probleme.
    Habt ihr Tipps wie ich das unterbinden / ihr abgewöhnen kann? Einfach verbieten (z.B. scharf "NEIN!" sagen?). Und warum gewöhnt sie sich das in Häusern an, dort gibt es ja nur gelegentlich fremde Geräusche... Dabei toben hier sonst Kinder durch den Flur und Luna bleibt gelassen (vorher)... :???:

    Ich kann mir ihr Verhalten nicht erklären, vielleicht habt ihr ja Ideen / Tipps?

  • Meine sehr mitteilsfreudige Hündin würde sich wahrscheinlich auch das nervige Kläffen zu gerne im Einfamilienhaus ihrer "Oma" sehr schnell angewöhnen, wenn sie die Chance dazu hätte. Denn dort gäbe es ja mal richtig was "zu melden" und "Oma" würde viel zu viel durchgehen lassen. :D

    Wenn Deine auf ein scharfes "Nein!" von Dir sofort reagiert, dann wäre es wohl durchaus eine gute Lösung. Ich habe meiner, da wie gesagt rassetypisch eh sehr mitteilsfreudig, beigebracht, auf Kommando zu Bellen, um dann anschließend mit ihr ein Psst/Ruhekommando schrittweise in entspannten Situationen zu trainieren. Somit muss ich nur kurz Psst! krummeln, wenn sie in meiner Wohnung die Geräusche drumherum kommentieren möchte. Und falls das nicht sofort hilft, dann wird sie sogar auf ihren Platz geschickt.

    Allerdings müsstest Du auch Deine Eltern ein wenig dazu anhalten, ihr Gekläffe nicht durchgehen zu lassen und mit ihnen ein wenig trainieren. Denn das Bellen gewöhnt sie sich wahrscheinlich in wenigen Tagen an, weil es einfach zu klasse ist, und Du musst jedesmal wochenlang das Training neu aufbauen.

  • bei uns fängt das auch grad so an wie du beschrieben hast. Paula ist jetzt 1 1/2 und seit ein zwei wochen bellt sie leider auch verstärkt wie du es bei luna beschrieben hast. wenn sie was im hausflur hört wenn mein freund heim kommt wenns schellt usw :( ich habe es auch mit einem scharfen "NEin" bisher versucht aber es bringt bei uns leider nichts :( auch auf den platz schicken net mehr. da wird weiter gebellt bis der besuch oder mein freun erkannt ist .. wir waren wohl ein paar mal zu inkosenqunt und nun hat sie es auch dirn. ich brauchte bisher auch nie das kommando "aus/psst" oder so weils halt nie verstärkt vorkam das sie ungewollt gebellt hat.

    darum würde mich jetzt auch mal interessieren wie genau man ein "psst" -also das fänd ich besser statt "aus" weil "aus" sage ich immer wenn sie etwas aus dem mund nehem soll. Ball Aus zumbeispiel oder Stock aus -.. aufbaut damit der hund auch in solchen momenten drauf hört.

  • Zitat


    darum würde mich jetzt auch mal interessieren wie genau man ein "psst" aufbaut damit der hund auch in solchen momenten drauf hört.

    Ich habe es mit meiner folgendermaßen in entspannten Situationen trainiert:

    Erst einmal habe ich ihr Bellen auf Kommando beigebracht. Da meine Sichtzeichen wesentlich schneller als Hörzeichen lernt, habe ich ein eindeutiges Handzeichen benutzt, so dass sie genau 3 Mal! (nicht weniger und nicht mehr) Bellen sollte. Das hatte sie nach wenigen Minuten schon kapiert, da sie ja sehr mitteilsam ist und es total witzig fand, dass sie fürs Bellen sogar Leckerlies bekommt. :D

    Und dann habe ich das Psst als Sichtzeichen (Zeigefinger vor dem Mund) und Hörzeichen (leises Psst) schrittweise aufgebaut, wobei meine dabei durchaus eine Weile für gebraut hat, denn ein Kommando ohne Aktion ist für sie eine richtige Herausforderung. :roll:

    Also erst mal Bellen lassen auf Kommando, wofür es gleich ein Lob und Leckerlie gab, und dann Psst!, was beim 1. Training nach 1sek belohnt wurde, dann nach 2sek ... um dann die Zeit immer zu verdoppeln. Wobei hier die Belohnung eher ein lustiges Zerrspiel war, um die Anspannung aufzulösen. Wurde sie unruhig oder konnte sich nicht mehr konzentrieren, wurde das Training sofort abgebrochen und die Zeit wieder halbiert.

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