Mein Hund hat Angst vor fremden Menschen & Hunden
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Zitat
Das kenne ich. Ich habe ein Rudel (übrigens auch eine Rasse, die Fremden gegenüber eher zurückhaltend ist
) Darunter ist auch ein Schisser. Trotz gleicher Prägung wie die anderen Hunde hatte er schon immer Angst vor Fremden, obwohl er nie schlechte Erfahrungen gemacht hat.Das Vertrauen und die Bindung zu uns ist aber sehr tief. Gegenstände, die ihm z.B. während des Spaziergangs Angst machen, zeige ich ihm, indem ich vorgehe, diese berühre und ihm "erkläre", daß z.B. die gelben Müllsäcke nicht im nächsten Moment explodieren. Dabei gehe ich meist in die Hocke, was ja idR eine recht entspannte Haltung ist.
Wichtig ist einfach in jeder Situation ruhig zu bleiben. Er orientiert sich in Angstsituationen an euch und eurem Verhalten. Bleibt ihr locker, ist alles in Ordnung.
Langsam bin ich der Meinung, ich/wir machen uns viel zu viel Gedanken um den Kleinen. Ich denke jetzt auch, dass ich/wir das mit viel Geduld und Ruhe hinkriegen, vorallem mit unserer Liebe und Zuneigung...ohne große Übungsspielchen auszuprobieren und ihn zu irgendwas "zu zwingen" (wie z.B. Spielen in großer Welpenrunde). Ich denke auch nicht, dass sich sein Verhalten und Anhänglichkeit uns gegenüber ändern wird, dafür ist er zu sehr auf uns fixiert. Und wie du sagst, er orientiert sich an unserem Verhalten, also wird er sich weiterhin an uns halten und uns folgen und vorallem auch weiterhin auf uns hören (wie er es bisher gemacht hat).
Meine Ängste waren bisher halt, dass er-wenn er groß ist, aus Lust und Laune Menschen oder Tiere angreift, sobald Sie ihm einen Meter zu Nahe kommen. Aber sind meine Ängste trotzdem doch irgendwie berechtigt? - Vor einem Moment
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Hallo,
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Hallo,
mein Großer Schweizer war auch eher ängstlich gegenüber fremden Menschen und äußerte das mit Knurren in der Welpenphase.
Also habe ich ihm Fremde vom Hals gehalten.
Bitte die Leute darum, ihn nicht zu beachten und ihn nicht anzufassen.
Meiner hat so begriffen, dass ihm niemand etwas Böses will.
Irgendwann hat sich das alles gelegt, heute ist er das Gegenteil.
Fremde Menschen werden nicht angeknurrt, sondern ignoriert.
Im Laufe der Zeit siegte sogar seine Neugierde, wenn jemand zu uns kam.
Niemals habe ich ihn gezwungen, Leckerchen von Fremden zu nehmen.
Dadurch hätte ich ihn doch wieder in die Nähe Fremder gezwungen.
Das ist doch genau das, was dein Hund nicht will.
Warte, dass er freiwillig auf jemanden zugeht, der bei euch ist, dann kann ein Lecker gegeben werden, aber niemals sollte ein Besucher auf ihn zugehen.Gruß
Leo -
Zitat
Langsam bin ich der Meinung, ich/wir machen uns viel zu viel Gedanken um den Kleinen. Ich denke jetzt auch, dass ich/wir das mit viel Geduld und Ruhe hinkriegen, vorallem mit unserer Liebe und Zuneigung...ohne große Übungsspielchen auszuprobieren und ihn zu irgendwas "zu zwingen" (wie z.B. Spielen in großer Welpenrunde). Ich denke auch nicht, dass sich sein Verhalten und Anhänglichkeit uns gegenüber ändern wird, dafür ist er zu sehr auf uns fixiert. Und wie du sagst, er orientiert sich an unserem Verhalten, also wird er sich weiterhin an uns halten und uns folgen und vorallem auch weiterhin auf uns hören (wie er es bisher gemacht hat).
Meine Ängste waren bisher halt, dass er-wenn er groß ist, aus Lust und Laune Menschen oder Tiere angreift, sobald Sie ihm einen Meter zu Nahe kommen. Aber sind meine Ängste trotzdem doch irgendwie berechtigt?Das denke ich nicht. Angstbeisser beissen meist zu, wenn die bedrängt werden, also unter Druck stehen, um sich die "Gefahr" vom Hals zu halten. Je weniger Druck du ausübst (oder ausüben lässt), desto entspannter wird er. Wie DieSchweizer schon schreibt, irgendwann wird dann die Neugier überwiegen. Und so wie sie würde ich auch vorgehen.
Ich hätte mehr Angst, daß er zubeisst, wenn ihr mit der HuSchu und den "Therapieversuchen" weitermacht, weil das jedesmal Druck und Stress bedeutet, aus dem Emil ja raus will. Irgendwann besteht dann die Gefahr, daß er schnell zubeisst, bevor der Andere überhaupt auf die Idee kommt, ihn zu bedrängen.
Also kein Druck, kein Stress. Und wenn die HuSchu zuviel Stress für ihn bedeutet, such dir doch lieber erstmal 1 oder 2 Hunde, mit denen er sich versteht und spielt mit ihnen. Die Anzahl der Spielkameraden kann man dann ja steigern :)
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Liebe TS,
zu dieser Welpenspielstunde solltest du mit deinem Hund nicht gehen.
Dadurch erreichst du nur das Gegenteil und erziehst ihn ggf. (!) doch noch zum Angstbeißer.
Viel zu viel Zwang, zu große Gruppe, erhebliche Altersunterschiede, ein Trainer, der merkwürdige Rudel-Theorien hat...Suche dir entweder eine andere Hundeschule oder lasse es einfach.
Besser gar keine, als eine schlechte HuSchu.
Man kann einen Hund auch mit so einer Gruppendynamik versauen, ängstliche und eher unsicherer Hunde sind schnell überfordert.
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