Probleme mit Pinscher Mischling Luigi, wer weiß Rat??
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Ich falle direkt mal mit der Tür ins Haus.
Ich habe große Probleme mit meinem Zwergpinscher Mischling ( vermutlich Jack Russel).
Er ist mir vor 2 Jahren abgegeben worden mit der Bitte, kurze Zeit auf ihn aufzupassen und wurde nie wieder abgeholt. Ich bin mit Hunden aufgewachsen und würde mich schon als Hundeerfahren einstufen, aber dieser Hund macht mir große Probleme.
Er ist eine komische Mischung aus agressiv, depressiv und verstört. Ich konnte mittlerweile herausfinden, das er ein Schmuggelhund aus Ungarn ist und der Tierarzt ihn damals auf ca 3 Wochen schätzte, als er verkauft wurde.
Also ein denkbar schlechter Start.
Ich habe mir damals gedacht, das ich ihm ein schönes, hundegerechtes Leben bereite und mir sehr viel Mühe mit ihm gegeben.
Allerdings hat er Macken, die mich verzweifeln lassen.
Er pisst und kotet die ganze Wohnung zu, wenn er sauer auf mich ist. Das würde ich noch irgendwie tolerieren können, wenn er mir nicht immer in die Betten machen würden. Ich könnte mit den Matratzenherstellern einen Exklusivvertrag abschließen.
Es reicht, wenn ich kurz die Wohnung verlasse, dann habe ich einen See auf dem Kopfkissen. Neulich war eine Hündin zu Besuch, da hat er mir vor Wut einen Haufen aufs Bett gelegt.
Normalerweise sind Hunde doch keine Nestbeschmutzer, aber ihm scheint das alles gar nix auszumachen. Er liegt so gerne geschützt, deshalb habe ich ihm eine Katzenhütte gekauft, die in der Küche steht, damit er immer dabei sein kann. ( Er würde sich nie auf den Boden legen, sondern steht dann permanent zitternd hinter mir).
Er pieselt erst in die Hütte rein, um sich dann schwanzwedeln auf seine eigene Pipi zu legen.
Ich verstehe das einfach nicht.
Ein Tierpschologe hat mir den Rat gegeben, ihn einfach zu ignorieren wenn er wieder gemacht hat.
Hat gar nix gebracht, aber was soll ich denn sonst machen?
Aber das ist nur das größte Probleme, das ich mit ihm habe, da gibt es noch vieles mehr.
Zum Beispiel seine Bissigkeit, aber das ist ein anderes Thema, dazu später mehr.Immer her mit Anregungen, ich bin für jeden Tip dankbar
Julia -
6. Oktober 2010 um 23:22
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Probleme mit Pinscher Mischling Luigi, wer weiß Rat?? - Vor einem Moment
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Hallo,
kein Hund uriniert und/oder kotet in die Wohnung bzw. Betten, um seinen Halter zu ärgern.
Dein Hund scheint großen Stress zu haben, dieser entseht meist durch Frust.
Nun muss man herausfinden, was ihn stresst.
Du schreibst, dass es in der Regel passiert, wenn du ihn verlässt.
Also hat er damit großen Stress.
Wie wurde das Alleinesein aufgebaut?
Wieviel Aufmerksamkeit bekommt er am Tag?
Wie oft gehst du mit ihm heraus?
Wie lange ist er am Tag alleine?Auch die Anwesenheit der anderen Hünin hat ihn offensichtlich gestresst.
Wie reagierst du auf seine Pfützen und Haufen?
Es sind ja noch mehr Probleme vorhanden, sicherlich spielt das alles zusammen eine Rolle.
Daher beschreibe diese doch bitte mal genauer.Gruß
Leo -
Tür zu machen zum Schlafzimmer... -
Der Hund macht das nicht um dich zu ärgern, sonder weil es es nicht anders kennt.
Durch seine Vergangenheit hat er nie Stubenreinheit gelernt und in seinen Exkrementen zu liegen ist normal für ihn, vertraut.
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Zitat
Tür zu machen zum Schlafzimmer...Super Tipp....nur ist damit das Problem nicht gelöst, sondern nur verlagert.
Ja...guter Rat teuer...wie herausfinden, wieso der Hund in die Wohnung macht. Du hast geschrieben, dass du einen Tierpsychologen herangezogen hast, was aber nichts brachte.
Hast du dir noch einen anderen Profi angehört/herangezogen, der sich die Sache mal anschaut oder war dies der einzige Versuch?
Ich würde mir stets einen 2. oder gar 3. Rat einholen, meist ergibt sich dadurch ein besseres Bild, als wenn man 1 Urteil allein vertraut.
Wie siehts gesundheitlich aus? Hast du den Hund mal checken lassen ob wirklich alles in Ordnung ist? Denn dass ein Hund sich in die eigene Pisse legt, habe ich auch noch nicht gehört.
Wenn es stimmt was du schreibst, dass der Hund mit bereits 3 Wochen von seinen Geschwistern und Eltern getrennt wurde, dann ist es in der Tat ein mehr als unglücklicher Verlauf, was u.U. auch zu einem gestörten Verhalten führen kann (wahrscheinlich sogar hat).
Aber lass den Hund auf alle Fälle mal gesundheitlich auf den Kopf stellen, nicht das hier die Ursache liegt.
Lg
Volker -
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Entschuldigung das ich mich erst jetzt melde, hier war viel Stress.
Also, gesund ist Luigi, alles tip top, wir haben ihm beim Tierarzt auf den Kopf stellen lassen.
Alleine ist er eigentlich nie, nur wenn ich mal zum Arzt muß oder es wirklich nicht anders geht. Müll rausbringen ohne ihn ist undenkbar, ich nehme ihn dann immer schon mit runter, damit ich nicht schon wieder die Bettwäsche wechseln muß.
Komischerweise macht es ihm nix aus, im Auto zu warten, aber alleine zu hause schreit er in einem durch und macht alles voll.
Ich reagiere schon gar nicht mehr, mache die Schweinerei weg und nehme es hin, anfangs stand er dann immer zitternd neben mir und machte vor lauter Angst noch unter sich.
Aufmerksamkeit hat er genug, denke ich, ich mag ihn sehr und kümmer mich viel. Allerdings will er mich für sich alleine haben, andere Personen werden angeknurrt und im Zweifelsfalle gebissen.
In der Hundeschule war ich mit ihm, der Trainer sagte das er so ein verstörtes Wesen noch nie erlebt hat und ich es vermutlich einfach hinnehmen muss.
Super, also geht die Pinkelei weiter.
Ach ja, auf Anraten des Tierarztes bekommt er Johanniskraut, homöopatisch haben wir es auch versucht, aber Ignatia hat nix gebracht, hatte ich zumindest den Eindruck. -
Ich weis nicht genau welche Entwicklungsschritte wann abgeschlossen werden, aber wenn er mit 3 Wochen bei der Mutter weggekommen ist kann es dann nicht sein das er nie gelernt hat sich Sauber zu halten und nicht rein zu machen?
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Ja, das wäre alles eine Überlegung, aber er hat genug Auslauf, und macht dann auch draußen.
Nur wenn er alleine ist, macht er in mein Bett. -
Du musst ihm beibringen, dass Du nicht der Nabel der Welt bist und sich nicht der Boden auftut, um ihn zu verschlucken, wenn Du nicht da bist.
Mit der vielen Aufmerksamkeit erreichst Du ziemlich genau das, was Du nicht erreichen möchtest: Du bestätigst seine Unselbständigkeit.
Bring ihm bei, dass er nicht dauernd bei Dir sein darf und soll. Und zwar nicht, weil da eine Tür dazwischen ist, sondern weil Du es so möchtest!
Bring ihm bei, dass er auf seinem Platz zu bleiben hat, wenn Du in der Wohnung bist - egal, ob Du die Tür dann auch mal zwischen Euch zu machst oder nicht.
Auch hat er nicht darüber zu bestimmen wer sich in Deine Umgebung begibt oder nicht. Setz ihm Grenzen, damit er einen Rahmen findet, in dem er sich sicher bewegen kann. Kein Hund kann damit umgehen, wenn er keine klaren Vorgaben bekommt, was er zu tun und zu lassen hat!
Viele Grüße
Corinna -
Hallo,
dein Hund pinkelt aus Stress.
Kann mich Corinna nur anschließen.
Daher hatte ich auch gefragt, wieviel Aufmerksamkeit er bekommt.
Dein Hund kann mittlerweile nicht mehr ohne dich, weil du ihn zum Mittelpunkt deines Lebens gemacht hast.
Meist entsteht so etwas in gutgemeinter Absicht, ein drei Wochen armes, junges Hundebaby, welches die volle Aufmerksamkeit bekommt...
Es entsteht eine Abhängigkeit zum Halter:
Er kann nicht ohne dich, die Welt bricht zusammen...Reduziere die Aufmerksamkeit auf mindestens einen Viertel.
Das bedeutet, dass du viel weniger mit ihm sprichst, weniger streichelst (nur wenn du es willst, nicht, wenn er es fordert)
Im Sekundentakt verlässt du nun den Raum und lässt ihn da.
Keine großen Abschieds - und Begrüßungsszenen.
Kommen und Gehen sollte etwas Selbstverständliches sein, deswegen klappt das auch im Auto.
Dieses verlässt man in der Regel selbstverständlicher als die Wohnung.ZitatAllerdings will er mich für sich alleine haben, andere Personen werden angeknurrt und im Zweifelsfalle gebissen.
Er betrachtet dich als deine Ressource, deswegen knurrt der Besucher an.
Auch dieses Verhalten ist durch zu viel Aufmerksamtkeit ihm gegenüber entstanden.
Trage ihm nichts mehr auf dem Silbertablett hinterher.
Weder Fressen, Aufmerksamkeit, Streicheleinheiten usw.
Für alles, was er haben möchte, muss er was tun.
Nichts im Leben gibt es umsonst.
Futter gibt es auf Freigabe, für Streicheleinheiten rufst du ihn zu dir, für Leckerlies verlangst du ein Kommando.
Weise ihm einen festen Platz zu, er soll lernen, dort zu bleiben (positiv aufbauen)
Da bleibt er auch, wenn Besuch kommt, notfalls bindest du ihn dort an (das tut nicht weh). Er hat deine Gäste nicht abzuchecken und zu maßregeln. Nimm ihn erst gar nicht mit zur Tür > ab auf seinen Platz, wenn es klingelt (übe das).Der Hundetrainer hat insofern Recht, dass dein Hund ein verstörtes Wesen ist, aber eine Lösung hatte er auch nicht.
So etwas hat eine Ursache, die man suchen und finden muss.
Mit Feststellungen alleine kommt eine Halter auch nicht weiter.Du kannst das jetzt alles ändern, dem Hund und dir hilfst du damit.
Denn so ist er kein glücklicher Hund, sondern einer, der permanent unter Stress steht, weil er Angst hat, dich zu verlieren.ZitatIch reagiere schon gar nicht mehr, mache die Schweinerei weg und nehme es hin, anfangs stand er dann immer zitternd neben mir und machte vor lauter Angst noch unter sich.
Was heißt denn "ich reagiere schon gar nicht mehr" und mache die Schweinerei weg?
Wie hast du vorher reagiert?Gruß
Leo - Vor einem Moment
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