Katzenhass die 10.
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ShangriLa -
12. September 2010 um 14:59
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Halli Hallo
Wahrscheinlich wurde diese Frage schonmal öfters gestellt aber vielleicht mögt ihr mir trotzdem antworten:
Mein Border Collie Rüde (1 Jahr) hat sich zum absoluten Katzenhasser entwickelt. Eigentlich nicht soooo schlimm, wenn man bedenkt, dass wir keine eigenen Katzen besitzen. Leider leben aber um unser Haus herum mindestens 20 Katzen. (Wohne zwischen 2 alten Bauernhöfen wo die Katzen nie kastriert werden und sich jedes Jahr explosionsartig vermehren
)Wir haben bodentiefe Fenster und auch unsere Eingangstür ist aus Glas. Wenn mein Hund jetzt um das Haus eine Katze entdeckt, dann flippt er im Haus völlig aus. Er flitzt wie gestört hin und her, bellt, jault, sträubt die Haare usw. Sonst bellt er nie!!!! Ein Einbrecher würde noch freudig begrüsst werden. Wenn wir auf den Feldern und Wiesen unterwegs sind begegnen uns nie Katzen und wenn wir im Dorf unterwegs sind ist er an der Leine. Dort stellt er sich dann genau so an wie im Haus und ich muss ihn echt mit aller Kraft zurück halten.
ABER wenn es tatsächlich mal eine Katze gibt die keine Angst zeigt, also nur einen leichten Buckel macht und sonst aber liegen bleibt, dann macht er einen riesigen Bogen und würde sich nie im Traum näher heran trauen. Bei der Züchterin von der wie ihn haben ist er mit Katzen aufgewachsen und ich kann mir beim besten Willen nicht erklären wir es so weit kommen konnte (das Problem haben wir seit 2 Monaten und es kam fast aus dem Nichts heraus) Also wir neulich die Züchterin besucht haben ist er auch der Katze begegnet und diese Katze lebt mit 5 Hunden im Haus und hat überhaupt keine Angst gezeigt und nicht mal einen Buckel gemacht. Inuk hat dann nur ein bisschen an ihrem Hintern geschnüffelt und das wars.
Leider gibt es solche Katzen bei uns nicht... Er hat sonst keinen wirklichen Jagdtrieb. Als er ein halbes Jahr alt war wollt er gerne Vögel jagen aber das hatte ich recht schnell im Griff. Ich konnte das aber auch super mit der Schleppleine üben, da es jeden Tag und überall Vögel hat. Füchse und Hasen interessieren ihn nicht. Katzen treffen wir nur im Dorf und auch nicht regelmässig. Ich kann sie ja nicht herbestellen. Möchte ich im Haus mit ihm üben muss ich mich den ganzen Abend an die Haustür setzten und warten ob vielleicht eine Katze kommt. Am ehesten würde es noch gehen wenn wir an der Leine im Dorf spazieren. Das Problem hier: Sobald uns eine Katze bemerkt bekommt die so schnell Panik, dass sie schneller weg ist als ich reagieren kann.Warum mich das ganze so nervt: Normalerweise läuft er super schön an der Leine. Nur wenn wir abends die letzte Pinkelrunde durchs Dorf machen ist er schon von Anfang an auf 180. Ich muss ihn immer wieder korrigieren aber er nimmt mich dann gar nicht richtig war. Er ist super gestresst und er regt sich echt so was von auf wenn eine Katze am Haus vorbei läuft. Neulich sass ich mit ihm hinten auf der Rückbank im Auto und gerade als wir zuhause eingeparkt haben hat er eine Katze gesehen. Er war noch angeschnallt und ist wie ein gestörter Idiot auf und ab und hin und her gehüpft. Über mich drüber und war total am ausflippen. Ich habe jetzt riesige Striemen an den Armen und blaue Flecken und es hätte mich nciht gewundert wenn er mich in seinem Wahn noch gebissen hätte (Also nicht an mich gerichtet, aber er regt sich echt soooooo was von auf). Wenn er im Haus ausflippt versuche ich sein Verhalten zu unterbinden, aber er reagiert in diesem Moment auf gar nichts. Ich weiss aber um ehrlich zu sein nicht wie ich es unterbinden soll, da ich ja nicht an ihn herankomme. Sonst ist er so gelehrig und lieb und die Ruhe selbst, wären da nicht die lieben Miezekatzen

Hat irgendjemand Trainingstipps für mich???
Bin für jede Erfahrung dankbar. -
12. September 2010 um 14:59
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Katzenhass die 10. - Vor einem Moment
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Hallo,
ich würde es generell nicht mehr dulden, dass der Hund am Fenster liegt oder da hin stürmt wenn eine Katze vorbeiläuft.
Nimm eine Hausleine, denn dann kommst Du an ihn ran und kannst ihn unterbrechen. Verbiete es ihm schlichtweg, Katzen sind TABU!
Es ist nicht so abwegig, dass er mal als Übersprungshandlung rumschnappt und daher solltest Du dringend etwas ändern.
Du hast einen Bordercollie und daher frag ich einfach mal wie Du ihn beschäftigst. Viele Border suchen sich Ersatzaufgaben wenn sie keine anderen haben. Diese gefällt uns Menschen meist überhaupt nicht...
Liebe Grüße
Steffi
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Also ich kann mich da nur anschließen: Wie hälst du denn deinen WauWau geistig in Bewegung ??? Bordercollie gehören wie z.B. auch Malis zu den Hunden die richtig auslasten muß damit sie nicht auf dumme Gedanken kommen. Das liegt einfach daran, daß es richtig schlaue Bürschen sind.
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tja ich seh das so,
ab ca. 7 monaten entwickelt sich der jagdtrieb eines hütehundes. alles was sich bewegt will "zurückgeholt" werden. so war das zumindest bei meiner hündin (aussi) alles was stehenblieb war uninteressant jedoch wehe wenn sich was wegbewegte (katzen, jogger, fahrräder etc. )
daran haben wir natürlich gearbeitet indem ich gezielt solche begegnungen gesucht habe und ihr dann eindeutig klar machte das ich dieses verhalten nicht wünschte indem ich ein tieeeefdonnerndes NEIN (unser abbruchkommando) gröhlte und sie zeitgleich fürs weitergehen (grundsätzlich in die andere richtung als die, woher die ablenkung kam)
belohnte.
dann musste sie lernen sofort zu mir zu kommen und abzusitzen oder liegen. heute ist sie fast 2 jahre alt. jogger etc. sind absolut uninteressant geworden. eine fliehende katze tja da kann ich sie beim lossprinten abrufen und sie bleibt auch da.aber der trieb bleibt wohl bei absolut unbekanntem. hatten am samstag eine vorführung. hunde natürlich im frei und wir waren in einer schönen linie aufgestellt. haaaa, da kam ein mädchen auf einem einrad ca. 10 m vor uns vorbei. tja, sie wollte gleich los aber da ich gelernt habe auf kleinste aktionen ihrerseits zu achten war das gott sei dank auch kein problem da ich sie schon bevor sie den hintern richtig vom boden hob
mit einem NEIN wieder auf den hintern brachtealso , dran arbeiten , das wird schon
gruss petra
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