Hund rastet bei Aktionen an einer Grundstückseite aus!

  • Hallo!
    Unsere nun etwas mehr als ein Jahr alte Hündin bereitet uns wirklich Kopfschmerzen...Unser Grundstück hat 3 direkt anliegende Nachbargrundstücke, wobei die Einfahrt zu einem der Nachbarn direkt an unseren Garten angerenzt! Wenn hier zb ein Auto reinfährt, gibt es für unsere Amy absolut kein halten mehr! Wie in Rage springt und bellt sie solange an dem Zaun, bis das Auto (oder der Zeitungskurier, oder halt auch irgendetwas anderes was sich bewegt) weg ist! Versucht man sie dort wegzuholen fängt sie an zu beißen, sie lässt sich durch nichts ablenken, nimmt keine Notiz von irgwelchen Leckerlies oder Befehlen! Wenn die Aktion vorbei ist sieht man sie wahnsinnig schnell atmen, es dauert einige Minuten bis sich ihr Körper wieder beruhigt! Dann allerdings ist sie wieder derselbe schmusige Hund wie immer! Wir verstehen das nicht, an allen anderen Grundstückseiten ist ihr völlig egal was passiert! Wenn Fremde auf das Grundstück kommen freut sie sich und begrüßt diese mit winseln und (leider auch) leichtem anspringen! Wie können wir dieses Fehlverhalten bei ihr abstellen? Ihr selber bereitet das ja scheinbar auch großen Stress, das kann auf Dauer ja nicht gesund sein! :hilfe:

    Edit: Beim spazieren gehen hat sie übrigens absolut keine Probleme mit Autos! Nimmt garkeine Notiz davon

  • Agiert ihr denn jedes Mal wenn sie das tut?
    Ich würde sie mal komplett ignorieren, evtl. noch tschüss oder ein bekanntes Abschiedsswort sagen und die Eingangstür schließen, dass sie da ganz alleine ist! Auch danach noch etwas ignorieren, außer sie kommt sofort an/hinterher, natürlich dann loben!

  • Alles schon ausprobiert, wie gesagt sie ist völlig in Rage und schaltet jegliches drumherum sowieso aus! Sie rastet genauso aus wenn wir alle im Haus sind, sprich sie uns garnichts "zeigen" oder "beweisen" könnte... in der Hundeschule wurde gesagt, dass sich das Verhalten irgendwann gibt, darauf warten wir jetzt aber schon sehr sehr lange....und es bessert sich kein Stück

  • Könnt ihr das Ganze etwas entschärfen, was vorstellen oder ein paar Meter nach hinten absperren?

    Ich denke ich würde nicht immer drauf warten, dass da einer lang fährt, sondern die Situation provozieren - fahrt selber mit einem Wagen da hin und dann ran an die Arbeit mit dem Hund, mit abrufen. In dieser "geplanten" Situation würde ich sie an eine Schleppleine wo anbinden, dass ihr sie dann da wegziehen könnt, mit Leckerlies locken und wenn das ne Stunde dauert, immer wieder und wieder.
    Wird mit Sicherheit anstrengend, aber wie Du schon sagst, auf Dauer bestimmt nicht gesund für den Hund diese Aufregung.

    Überhaupt wäre mal interessant wie sie guckt, wenn ihr auf der anderen Seite stündet *g*

    Ansonsten würde ich sie anbinden, auch in der Hoffnung die Entfernung bringt ein bisschen was, auf den Nerv hat ja keiner Lust :(

    Ich drück die Daumen, dass ihr noch was findet, womit ihre Klappe gar nicht erst fällt oder womit sie sich abrufen läßt.

  • Hallo!

    also mit "Tschüß" sagen und ignorieren geht da gar nichts mehr. Ihr Gehirn steht in so einem Moment auf Autopilot. Selbst wenn ihr nen stock nehmen würden und auf sie einprügelt, würde das nichts nutzen. Der Reiz ist einfach schon so stark manifestiert, im Gehirn geht es nur "dieses Auto=Adrenalin".

    Zuerst würde ich sie gar nicht mehr unbeobachtet dem Reiz aussetzten. quasi bei null anfangen. Holt euch einen guten Hundetrainer, der euch korrektes Timing beibringt und wie ihr Stück für Stück den Reiz desensibilisiert...

    Das ist mein Vorschlag....

  • Hallo,

    ich würde sie jetzt auch mit einer Schleppleine sichern und sie gar nicht erst dort hin laufen lassen.
    Alleine im Garten würde ich sie auch auf keinen Fall lassen, denn für sie ist es jedes Mal ein richtiger Erfolg wenn sie die Autos oder Menschen anbellt. Schließlich verschwinden die ja! Warum die verschwinden (einfach vorbeilaufen) weiss ein Hund nicht, sondern er sieht nur seinen Erfolg.

    Ist dort mal irgendetwas vorgefallen?

    Ohne Hilfe werdet ihr das Verhalten nicht in den Griff bekommen und daher würde ich euch auch zu einem Trainer vor Ort raten. Die Verhaltenskette muss umgelenkt werden und was da für eine Vorgehensweise bei euch helfen würde, kann nur jemand vor Ort sagen der auch die Örtlichkeiten und den Hund sieht.

    Den Tipp von der Hundeschule (abwarten) kann ich schon mal gar nicht verstehen, denn Zaunkläffen ist selbstbelohnend und das sollte ein Trainer wissen!

    Liebe Grüße

    Steffi

  • Erstmal vielen Dank für die Antworten!
    Ich denke mittlerweile auch das es ohne "professionelle" Hilfe nicht besser wird. Etwas besonderes vorgefallen ist dort nicht, vielleicht haben wir einfach in den ersten Tagen wo sie dieses Verhalten gezeigt hat komplett falsch reagiert...ist ja schließlich unser erster Hund. Ich hoffe so ein Hundetrainer oder gar Hundepsychologe lässt sich seine Hilfe nicht zuuuu viel Kosten :/

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