unmögliches Benehmen meines "Kleinen"...
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Zitat
das Problem ist, dass der kleine (14 Monate) stets gegen die Leute springt... sobald er wen sieht stürmt er drauf los und springt auf ihn zu...
des weiteren, wir haben einen Bauernhof, rennt er stets hinter das Vieh und treibt es, und sobald man ihn ruft gehorcht er nicht und tut als würde er nix hören..
und abends wenn man ihn ins Haus hineinlassen will da man ins Bett möchte, stellt er auf stur, zieht den Kopf durch das Halsband und weigert sich mit zu kommen.
an sich gehorcht er gut auf alle nötigen Befehle, halt nur nicht dann wenn es drauf an kommt
er ist halt sehr stur und verspielt, aber es kann so nicht weiter gehen
ich bin momentan selbst am zweifeln ob ich ihn behalten soll, ich weiss meinen Händen keinen Rat mehr, ich hoffe ihr könnt mir da ein paar Tips gebenIhr habt schlichtweg verpasst, ihm bisher Benehmen beizubringen.
Ihr habt in der Erziehung geschlampt und jetzt überlegt ihr ernsthaft ihn ABZUGEBEN ?
Ich hör immer Pubertät, langsam kann ich das Wort nicht mehr hören.Ein Hund, der von Anfang an weiss, was richtig und was falsch ist, der
kann sich auch mit 14 Monaten benehmen !
Und wenn er Vieh jagt und sich "stur" stellt, dann muss man seinen Umgang mit dem Hund in Frage stellen und überlegen, ( zur Not mit Hilfe ) wie man dies ändern kann.
Der Hund macht genau das, was er bisher von EUCH gelernt hat.
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21. August 2010 um 12:46
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unmögliches Benehmen meines "Kleinen"... - Vor einem Moment
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also ich habe mit ihm geübt, und an sich in Normalsituatonen gehorcht er ohne Probleme...
muecke: danke, aber an sich wollte ich keine Moralpredigt, sondern ich wollte eher wissen wie man sein Verhalten ändern kann
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Hmm, hört sich nach viel Arbeit an, ich denke, er hatte zuviel Freiraum (abgesehen von der Anleinsache). Da müsst ihr wohl komplett neu beginnen. Und weist ihm einen Platz zu, wo er bleiben kann/soll, wenn er dem Vieh hinterherjagt bzw. Besuch kommt, bis er sich beruhigt hat.
Würde vielleicht noch Kopfarbeit mit ihm machen, sonst sucht er sich wieder eine Aufgabe wie das Vieh jagen, Leute begrüßen etc.
Gibt bestimmt noch mehr Tips hier von den Foris, viel Erfolg beim Üben.
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Zitat
also ich habe mit ihm geübt, und an sich in Normalsituatonen gehorcht er ohne Probleme...
Hallo,
ich kann mir vorstellen, dass da der Hase im Pfeffer liegt...Denn Hunde lernen etwas anders - alles, was Du einem Hund beibringst, beginnst Du sozusagen bei Level 1, ohne großartige Ablenkung.
Zum Beispiel das Heranrufen:
Erst ruft man den Hund, wenn drumrum eh nichts los ist und der Hund grad sowieso auf einen zuläuft.
Dann Level 2, wenn der Hund schon weiß, was das Heranrufen bedeutet, ruft man ihn, wenn er einfach so gelangweilt in der Gegend rumlatscht.
Level 3 ist dann, wenn in der Nähe etwas los ist, wo der Hund vielleicht mal gucken gehen würde, es aber noch nicht zuuuu spannend für den Hund ist.
Level 4 ist dann, wenn in der Nähe was los ist, wo der Hund schon in Schwulitäten gerät, denn eigentlich will er dahin, aber er weiß ja auch mittlerweile, dass er kommen soll, wenn er gerufen wird...Level 5 wären dann größere Ablenkungen, wie z. B. ein Besucher, ein anderer Hund...
Level 6 wären dann noch größere Ablenkungen - fröhliche Besucher, die den Hund sonst immer bespaßen, ein anderer Hund, mit dem er sonst spielt in der Nähe...
Level 7 wäre in der Gegend rumstehendes Vieh, ein Hund kommt auf Euch zu...
Level 8, das Vieh kaspert über die Weide, Euer Hund begrüßt grad den fremden Hund oder ist schon bei den Besuchern...
Usw, usf..
Soll heißen, die Ablenkung wird immer größer und somit auch der Reiz für den Hund, Dein Kommando nicht zu befolgen... denn zu dir zu laufen, wenn Du rufst, scheint (!) für Deinen Hund keine "attraktive" Alternative zu seiner Selbst-Bespaßung zu sein...
Wie hast Du das Heranrufen denn geübt?
Nach Möglichkeit sollte ein Hund auf Ruf zu einem kommen, weil er genau DAS für das allertollste von Welt hält...Aber da müssen wir auch ehrlich sein - gegen manche Sachen kommen wir Menschen nicht an, tote Mäuse z. B.....
Und da muss ein Hund lernen dürfen, dass er - egal, was sonst so los ist - immer hören muss und nicht selbst die Entscheidung trifft, dass er jetzt grad keinen Bock hat, was anderes wichtiger ist, oder was auch immer...Und das erreicht man, indem man ein Kommando unter sich allmählich erhöhender Ablenkung aufbaut, es dem Hund immer so leicht wie möglich macht, auch wirklich zu hören und ab und an, wenn der Hund "Bohnen inne Ohren" zeigt, das Kommando durchsetzt, indem man ihn kommentarlos irgendwo abholt (von den Besuchern z. B.)
Manche Situation meidet man anfangs einfach - bis sich das Hören deutlich gebessert hat - wenn also grad das Vieh auf die Weide läuft, wird Hund halt angeleint...dito, wenn Besuch kommt, man muss erstmal dieses sebstbelohnende Verhalten konsequent unterbinden, bis der Hund besser hört...
Ich kann mir gut vorstellen, dass Ihr bei etwa Level 3 beim Ranrufen aufgehört habt, übrigens etwas, was viele HH machen... der Hund hört so leidlich, so lange drumrum nicht allzuviel los ist - denn das weiter Üben wäre schon ein wenig anstrengender...

Freiheit muss Hund sich erst verdienen und dabei müssen wir Menschen ihm helfen.
Wenn Du momentan so gar nicht weiterweißt - vielleicht hilft es Dir, einige Male eine HuSchu zu besuchen, einfach damit Du Tipps und Anregungen und Hilfestellung bekommst.
LG, Chris
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danke Chris für die ausführliche Erklärung und Hilfestellung :)
also ich würde behaupten, dass bis zu dem erwähnten Level 4 es in fast allen Fällen klappt...
Jetzt müssen nur noch die restlichen Level dran glauben.
ich werde mir alle genannten Ratschläge aufjedenfall zu Herzen nehmen und mit dem Hund arbeiten soviel ich kann :)
mit allen Hunden die wir bisher hatten hat es tadellos geklappt, nur dieser hier ist halt ein sehr sturer Kerl...lg
garnon -
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