Hundebegegnungen
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Cora86 -
19. August 2010 um 10:00
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Hallo,
ich habe ein "kleines" Problem mit meinem 10 Monate altem Labrador. Wenn uns Hunde entgegen kommen macht er terz, sprich er fixiert und will dann zum anderem Hund. Teilweise läuft er auch vorbei, schaut aber zum Hund und ich muss ihn hinterherzerren. Ich denke er macht es teils auch aus unsicherheit.
Ich habe eine lange zeit ein training gemacht was auch eigentlich sehr gut lief. Ich hatte eine Futtertube gefüllt mit Quark und Leberwurst. Kam uns ein Hund entgegen und Paul schaute länger als 1-2sec. zum Hund habe ich Richtungswechsel gemacht, schaute er mich an gab es die Futtertube. Ich habe die Futtertube dann während wir am Hund vorbei gingen vor mich gehalten, er guckte dann die Futtertube die ganze zeit an, teils zwar auch mal zum Hund, aber ohne großes Interesse. Wenn er zu mir bzw. zur Futtertube guckte bekam er was daraus. Lief sehr gut, wir passierten jeden Hund, egal ob dieser bellte, knurrte zu uns sprang, Paul war nur noch an der Futtertube interessiert. Nach einem Vorfall mit einem Schäferhund is er super nervös und unsicher. Daher klappt diese Methode nicht mehr so gut.
Ich aber auch merkte, wenn er merkt die Futtertube kommt nicht das Interesse an den Hunden wieder größer wird. Also ist ja in dem Moment die Futtertube interessant, nicht ich. Wäre es dann vielleicht besser, wenn er mich anguckt bekommt er was aus der Futtertube, aber dann wandert sie wieder in die tasche, guckt er MICH an kommt sie wieder raus usw?
Heute habe ich es mal so versucht das ich ihn quasi mit zulabern ablenke. Hat auch recht gut geklappt aber er war sehr hibbelig, nervös, schaute auch immer wieder zum Hund. Ich denk wenn ich näher am Hund gewesen wäre, hätte es so auch nicht geklappt. Was meint ihr, welches Training ist besser?Gruß, Cora
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19. August 2010 um 10:00
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Warum soll dein Hund dich auf Teufel komm Raus angucken ?
Mein Junghund darf ruhig gucken, ist doch auch logisch, dass er schauen will, wer ihm da so entgegen kommt.
Warum soll ich ihm das abtrainieren ?MEIN Ziel wäre, dass er ruhig an meiner Seite bleibt, nicht dorthin zerrt, d. h. mein "nein" akzeptiert, und das "übe" ich im kompletten Alltag.
Ich begrenze den Hund in vielen alltäglichen Situationen und sorge dafür, dass er sich daran hält.
Mein Junghund darf auch in einem Bogen an lockerer Leine weitergehen und er darf sogar mal stehen bleiben und hinterhergucken.
Warum nicht ?
Ich persönlich find das gar nicht schlimm
Allerdings soll er mir schon folgen, wenn ich das will, aber das ist wiederum eine grundsätzliche Geschichte, dem Hund beizubringen, dass mein Wort Gültigkeit hat.
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Hinschauen darf er ja auch, deswegen habe ich ihm das auch nicht verboten während des trainings. Auch hinterherschauen ist erlaubt.
Nur wird das schauen bei ihm zum fixieren und das soll er nicht, daher mache ich dann Richtungswechsel. Mal schauen wer da kommt ohne großes interesse + terz darf er, aber nicht dieses Fixieren, hinziehen, rüberspringen etc.
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Hallo,
ich übe jetzt seit dem Wochenende Hundebegegnungen ohne ablenkung mit der Futtertube. Bis jetzt laufen die Hundebegegnungen ganz gut. Er schaut zwar die ganze zeit zum Hund aber ich denk das ist ok. Er bleibt auch an meiner seite ohne rüber zu springen wenn der hund auf unserer Höhe ist. Nur wird er dann immer schneller. Also er guckt rüber zum hund und beschleunigt seinen gang, am anfang ist er neben mir und am ende vor mir. Ich geh dann auch immer was schneller. Ich denk das macht er vielleicht unbewusst, aber wie kann ich ihm das abgewöhnen. Ihn zurückziehen?
Gruß, Cora
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So eine Futtertube kennen wir, die haben wir auch bei unserer benutzt. Allerdings nur als super Leckerli. Beim abrufen per Pfiff bekam sie dann immer was aus der Tube. Uns ist ganz wichtig das unserer Hündin nicht die Tube wichtig ist sondern wir. Also die Tube kam erst raus wenn es die Belohnung gab. Bei ihr war das eh nie schwer.
Das mit dem nicht vorlaufen haben wir mit ihr ganz einfach geübt. Wenn sie vorgelaufen ist dann sind wir stehen geblieben. Am anfang hat sie schon ein Leckerli /Lob bekommen wenn sie sich nur umgedreht hat. Dann wenn sie einen Schritt auf uns zu gemacht hat und dann immer so weiter ausgedehnt. Wenn sie zurück gekommen ist, dann wenn sie zurück gekommen ist und sich neben einen gestellt hat. Und zum Schluß wenn sie zurück gekommen ist sich neben einen gestellt hat und dann beim weiter laufen da geblieben ist. Wir haben nicht an der Leine gezogen.
Sie weiß wenn wir nichts sagen darf sie auch vor uns laufen und wenn wir was sagen z.B. Bei mir, Fuss oder irgendwas dann muss sie neben einem bleiben. Darf sich aber umschauen.
Wir haben das auch geübt wenn andere Hunde in der nähe waren. Allerdings interessiert sie sich nicht so sehr für andere Hunde. Sie geht schon hin und sagt Hallo aber sie zerrt dann nicht oder macht einen aufstand.
Lg
Sacco -
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Hallo Cora,
für viele Hunde ist es einfacher, solche Begegnungen zu meistern, wenn sie schneller gehen. Zum eine ist dann die Zeitspanne kürzer, in der sie sich benehmen müssen, die Distanz ist schneller wieder hergestellt und du bist auch interessanter, wenn du schneller läufst.
Meine Labbi-hündin wollte immer und zu jedem Hund hin, um zu spielen, ich hab zwischendrin echt die Krise bekommen. Heute kann sie das alternativ Verhalten zuverlässig, aber wenn's eng wird, wenn der andere Hund auch Spielverhalten zeigt, viele Leute noch rumwuseln, dann mach ich es ihr einfach leichter und jogge oder laufe regelrecht los - zusammen rennen ist für viele hunde schon toll, danach kann man dann ausgiebig Party feiern- Leckerchen suchen, spielen, was auch immer.
Später kann man immer noch üben, langsam und gesittet an allem und jedem vorbei zu laufen, aber wieso sollte man es seinem Hund unnötig schwer machen, indem man sofort auf Schneckentempo besteht.
Finde es auch wurscht, ob der Hund das leckerchen beachtet oder mir in die Augen schaut, solange ihre Aufmerksamkeit auf mich oder bei mir bleiben gerichtet ist, reicht mir das völlig.
Versuch's doch mal joggend, vielleicht verbindet dein Hund dann eher: anderer Hund, yeah, Frauchen macht was tolles mit mir, statt: bäh, anderer Hund, vielleicht wirds gleich doof.Viel Erfolg beim Üben,
Alacyelle
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Denkt der Hund dann nicht das ich angst vor dem anderem Hund habe und deswegen schnell weg will?
Nur schaut er mich dabei ja nicht an, er guckt ununterbrochen zum Hund bis wir vorbei sind.
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Kommt natürlich auf Deine Körpersprache an, ich hab meine immer erst angesprochen, ganz freudig und erwartungsfroh, und bin dann fröhlich losgewetzt, am Anfang immer, während sie noch ganz entspannt war und den Hund vielleicht gar nicht registriert hatte. Da aber Dira sowohl durch Leckerchen als auch jedes Spiel zu motivieren ist, war sie immer Feuer und Flamme und war nur gespannt, was ich denn jetzt wohl vorhabe.
Insofern hängt es natürlich davon ab, ob Dein Hund rennen/laufen als Spiel kennt, oder ob ihm das keinen Spaß macht. Und zu Beginn würde ich auf jedenfall loslegen, bevor sich Dein Hund verspannt oder fixiert.
Ich meine, wenn sich so ein Verhalten verfestigt, sei es durch schlechte Erfahrung oder weil es sich eingeschlichen hat, ist es für den Hund sehr oft hilfreich, wenn Du das Ritual irgendwie aufbrichst und ihm ein Verhalten ermöglichst, dass ihn motiviert. Vielleicht mag er ja gerne Leckerchen suchen, dann schmeiß' ne Handvoll ins Gras und lass ihn das suchen.
Oder hol nen tolles Spielzeug raus, was es nur dann gibt. Wichtig ist ja, dass Du die Verknüpfung zu anderen Hunden neu aufbaust, und zwar am besten mit: Ha, da kommt nen anderer Hund, ich bleib bei Frauchen, da passiert gleich was tolles. Wenn Du nen typischen Labbi hast, kann die Belohnung ja ständig variieren, ob Spiel, Essen, Lob....gemeinsam nen Apfel mampfen.... irgendwas eben, was Euch beiden Spaß macht, die Spannung aus den Hundebegegnungen nimmt und für Deinen Hund wichtiger ist als der Artgenosse.
Das schnelle Laufen habe ich Dir deswegen empfohlen, weil es zum einen die kritische Begegnungszeit verkürzt, zum anderen eigentlich dem Trieb des Hundes entspricht, mal schnell hinterherzulaufen und das schnelle Wetzen, dann auch noch zusammen, ein selbstbelohnendes Verhalten ist.Letztendlich musst Du das für Dich Richtige finden, wenn Du Dir dabei komisch vorkommst, ist es das nicht.
Lieben Gruß,
Alacyelle
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Hallo,
so ich muss mal was erzählen, hab heut schon gedacht ich wär mit dem falschen Hund unterwegs.
Ich machte mit Paul Dummytraining und sah 15m weiter einen freilaufenden Hund kommen. Ich bin dann mit Paul weiter in die Wiese rein, ca. 2m vom Weg und hab ein Suchspiel angefangen. Der freilaufende Hund kam angedüst, Paul sah ihn erst nicht, erst als er ca. 20cm hinter ihm war. Paul drehte sich langsam um, schnüffelte nochmal was im Gras. Ging dann kurz zum Hund, schnüffelte am Kopf, beide Hunde waren aber recht angespannt. Dann drehte sich Paul um und ließ den Hund stehen und suchte lieber weiter. Der andere Hund zischte dann auch ab. Ich stand da und war baff. Normalerweise hät paul direkt versucht zu spielen, aber anscheinend war ihm das suchspiel wichtiger. Es ist zwar oft das wir auf ner wiese stehen und ca. 5m von uns gehen hunde den weg entlang und Paul guckt dann auch nur, aber die hunde kommen dann auch nie zu uns.
Vor allem hinterher trafen wir noch ne Hundebesitzerin mit nem Setter. Ich stand 3m entfernt auf ner Wiese. Paul war ruhig, ich hatte ihn absitzen lassen. Nur einmal stand er auf, kam aber zu mir, als die andere HH weiter ging.
Wäre ja schön wenn sein Interesse an anderen Hunden etwas schwinden würde.Lg, Cora
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