• Sahri,
    an Deiner Stelle würde ich einen anderen TA aufsuchen und die Situation schildern. Irgendwie hört sich das alles an als ob Dein TA auch nicht so richtig weiß was er machen soll. Ist aber nur so eine Vermutung.
    Wie verhält sich denn Sahri? Hat sie Schmerzen? Ist ihr Bauch hart oder angespannt?
    Als meine Bessy die Gebärmutterentzündung hatte trat das alles zu und der eitrige Ausfluß wurde nicht besser.
    Wie gesagt sie hatte eine Gebärmutterentzündung; mit einer Scheidenentzündung kenne ich mich nicht aus.
    Ich hoffe Deiner Maus wird bald geholfen.
    LG Ute

  • Ich würde auch den TA wechseln.
    Wie soll sich denn eine Entzündung "rauswachsen"?

    Bakterien, Keime, Pilze fliegen ja immer und überall rum. Ist die Scheidenflora gestört oder das Immunsystem unten (was auch bei hormonellen Schwankungen der Fall sein kann), können sich Bakterien & Co ansiedeln. Das ist ein Zeichen, dass der Körper eben nicht alleine damit fertig wird - also ist Behandlung angezeigt.
    (meine Sicht)

  • Also Sahri benimmt sich völlig normal, hab keinerlei Veränderung festgestellt.
    Wenn in 10 Tagen der Ausfluss nicht weg ist, wird nochmal ein Abstrich gemacht und dann wird auch untersucht um welche Bakterien es sich handelt. Das geht wohl nur jetzt noch nicht da durch das Antibiotika die Werte verfälschen würden.

    Also wenn es ne Scheidenentzündung ist kann es bis zum ersten Lebensjahr andauern.

  • bloona hat sich auch völlig normal verhalten. hab die entzündung nur durch zufall entdeckt. die spülung hat super geholfen. ab morgen dann nochmal 3 tage und dann nochmal zum TA und dann mal schauen. der Ta meinte wenn die hündin das einmal hat kann es vor jeder läufigkeit passieren das die aber bis zu einem jehr anhalten kann find ich bissl komisch.

    ich hoffe deiner maus geht auch bald wieder besser

  • Zitat

    (...)
    Also wenn es ne Scheidenentzündung ist kann es bis zum ersten Lebensjahr andauern.


    Und dann, nach einem Jahr, schwupps, ist sie weg? Diese Logik erklärt sich mir nicht.

    Vermutlich wird mit den hormonellen Schwankungen argumentiert, der eine junge Hündin unterliegt/unterliegen kann, bis sich ihr Zyklus eingestellt hat. Aber deshalb würde ich keinen Entzündungsherd so lange vor sich hin schwellen lassen. Eine dauerhafte Entzündung kann zu Folgeerkrankungen führen und schwächt bzw. überfordert das gesamte Immunsystem.

    Bitte hol eine weitere TA-Meinung ein oder frag auch mal beim Züchter nach.

  • Zitat


    Und dann, nach einem Jahr, schwupps, ist sie weg? Diese Logik erklärt sich mir nicht.

    Vermutlich wird mit den hormonellen Schwankungen argumentiert, der eine junge Hündin unterliegt/unterliegen kann, bis sich ihr Zyklus eingestellt hat. Aber deshalb würde ich keinen Entzündungsherd so lange vor sich hin schwellen lassen. Eine dauerhafte Entzündung kann zu Folgeerkrankungen führen und schwächt bzw. überfordert das gesamte Immunsystem.

    Bitte hol eine weitere TA-Meinung ein oder frag auch mal beim Züchter nach.


    Das nennt sich Juvenile Vaginitis und ja, est geht meistens kurz vor oder nach der ersten Läufigkeit weg. Das liegt an den hormonellen Veränderungen im Scheidenmilieu. Ob es behandlungsbedürftig ist oder nicht, muss der TA von Fall zu Fall entscheiden. Bei harmlosem leichten Ausfluss und etwas Rötung macht es nicht unbedingt Sinn, die Hündin über Monate immer wieder mit AB vollzupumpen. Schlägt es auf die Blase, oder ist das Allgemeinbefinden gestört, muss man Symptombekämpfung machen. Heilung gibt es wie gesagt erst mit der hormonellen Umstellung.

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