Alleine sein
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Hallo Ihr Lieben,
habe meinen Kleinen ja jetzt seit einer Woche ( ca. 4 jahre, vom Tierschutzverein, war 2 mon.in einer Pflegefamilie Portugal) und der kleine hat sich soweit gut eingelebt.... ist zutraulich, verschmust und auch stubenrein geworden,ein wahrer goldschatz.
Der Allerdings seitdem er vertrauen gefasst hat, mich nicht mehr aus den augen lässt.... er sucht immer meine Nähe, es langt ihm dann auch zb. 2. meter entfernt aber im selben raum zu sein., ...sobald ich aufstehe folgt er und legt sich .z.b. vor die Toilettentür wenn ich dann wieder ins Wohnzimmer gehe legt er sich auch dort wieder hin, ist dann auch wieder entspannt bis ich wieder aufstehe....ich ignoriere ihn dann ( was mir sehr schwer fällt, aber ich weiss ja das es nur gut für ihn ist, weil so kann er sich ja kaum entspannen auser ich bleibe mal 1-2 Stündchen am gleichen Platz (zum Fernsehgucken zb.). Frage mich jetzt ist das schon Kontrollverhalten ? Oder noch extreme Verlustängste?? Wobei ich ehr im augenblick auf Verlustängste tippe. Ich versuche auch schonmal aus der haustür zu gehen um aber auch gleich wiederzukommen, er winselt sofort und nach einer halben Minute wenn ich wieder reinkomme ist er komplett für 5 Minuten ausser sich, auch das ignoriere ich und schmuse ihn erst wenn er sich beruhigt hat. Ich weiss ich verlange ihm da schon etwas ab, aber ich denke wenn er es von anfang an lernt das es normal ist das ich mal durch diese Tür gehe und auch wiederkomme, ist es für ihn wahrscheinlich einfacher als wenn er es erst später lernt. Was meint Ihr LG Sina -
17. August 2010 um 16:47
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Alleine sein - Vor einem Moment
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Also dieses hinterher latschen kenne ich auch, mein Hund ist auch überall da, wo ich bin. Und ja, auch sie liegt dann vorm Badezimmer. Manchmal ist sie wie ein Stalker.
Das hat aber keinen Einfluß auf das Alleinebleiben, das klappt wunderbar bei uns.Hast Du beim Üben darauf geachtet, erst wieder rein zu gehen, wenn er einen Moment ruhig war? Und, er ist ja erst eine Woche da! Laß ihm noch mehr Zeit, daß er die Sicherheit bekommt, daß das nun sein Zuhause ist und Du ihn nicht im Stich läßt. Das ist bei so einem Hund sicher schwerer, als bei einem Hund, der nie etwas Schlimmes erlebt hat.
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Hallo Bob,
danke erstmal für deine Antwort.....natürlich werde ich dem kleinen Zeit lassen....aber ich glaube da liegt schon das Problem zwischen " oh der arme hat so viel gelitten, erstmal ganz viel schmusen und lieb haben" das bin mehr ich ( habe es auch 3 Tage gemacht... aber trotzdem schon versucht es nicht zu überteiben und auch mal zu ignorieren) und ein ganz normales Verhalten mit Regeln auszustellen und ihn mal auf seinen Platz zu schicken...aber kennt ja noch keine Kommandos und weiss wohl gar nicht was ich von ihm will obwohl er dann wohl mal für max 3 min dort bleib.t Ich will ihn auch nicht überfordern.
GLG Sina -
Üb jeden Tag das allein bleiben und erspar dir späteren ärger
. Sagt dir eine die Heute mit ihrem Kleffer für eine Überweisung zum Arzt musste. Wo meine Hausärztin + Ersatz Ärztin im Urlaub waren. Also der ja so arme kleine hatte dort den ganzen Hausflur, wo noch normale Mieter wohnen zusammengebellt, zuhause bellt der auch 2 Stunden durchgehend...
Anfangs klappte das mit dem allein bleiben sogar. Da war er mal für paar Minuten allein oder für paar Stunden und war immer ruhig. Doch seitdem ne stärkere Bindung da ist flippt der total aus bei nur 1 Min allein bleiben.
Hab es vernachlässigt es regelmässig zu üben, weil es ja anfangs klappte...Hab das Anfangs auch alles mit dem hinterherlaufen akzeptiert. Hat bei meinem nichts mit Kontrollzwang zu tun. ich akzeptier es auch immernoch, doch es hat sich einiges geändert.
Es tut dem Hund auch nicht gut, sowas nicht von anfang an abzutrainieren!
Zum Beispiel lass ich ihn Täglich im Wohnzimmer mit "Bleib" liegen und er kann seitdem auch selbstständig in einem raum bleiben, oder bleibt einfach liegen, wenn ich mal kurz was aus nem anderen raum hole.Ausserdem kennt er "Geh ab" was ihm sogar richtig gefällt. Zb.: Er Kaut nen Knochen, ich geh ins Badezimmer, er kommt hinterher. Ich sage "Geh ab" und er rennt Schwanz wedelnd wieder zu seinem Knochen.

Also meiner ist viel entspannter, seitdem ich seinem verfolgungswahn Grenzen setze.
Vorallem ich bin ein Nachtaktiver Mensch. Jetzt wo ich es regelmässig Trainiere, hebt er nicht mehr jedesmal abends Todmüde den Kopf nur weil ich mich mal Bewege. Es geht dem Hund einfach besser, wenn man das unterbindet.
Hät ich ihn am anfang nicht auch, als so armen kleinen Kerl gesehn, dann könnte er jetzt auch schon allein bleiben. Verlustängste hin oder her...
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danke erstmal für Deine Antwort.
Im augenblick übe ich auch mal in ein Zimmer zu gehen und die Tür hinter mir zuzumachen, komme dann auch nach ca. 10 sek. wieder raus wechsle dann in ein anderes Zimmer gleiche Prozedur.....und manchmal wird kurz gekratzt, dann Ruhe und ich komme wieder raus....ignorieren....jetzt auch schon mal aus der Haustür um gleich wieder reinzukommen.Klappt jetzt schon mal ohne winseln aber noch in freudiger Erwartung, liegt vor der Haustür ( was mir natürlich schwer fällt ihn zu ignorieren). Aber ich denke man kann da wirklich nur "Babyschritte" erwarten.
Witzigerweise war am Samstag ja der "Hundeprofi, Rütter" im TV und es war ein ähnliches Problem ( da war es wohl ehr Kontrollverhalten, meiner hat wohl ehr Verlustängste ( hab ihn seit 3 Wochen kommmt aus Portugal und ist sehr ängstlich). Er hat jedenfalls so ziemlich die gleiche Prozedur empfohlen. Werde es also weiter üben und hoffe auf Besserung
LG Sina -
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Das wird helfen! Ich habs bei meiner Kleinen auch so gemacht. Das ignorieren fällt zwar wirklich schwer und sie tat mir dann auch immer total leid, aber ein Hund muss das Alleinsein halt lernen, da hilft nichts dran vorbei :/
Viel Glück weiterhin!
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