Zu anhänglich / unruhig / unsicher...
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Gast39825 -
9. August 2010 um 10:03
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Hallo Liebe Foris,
...muss jetzt auch mal wieder einen Thread eröffnen
. Meine Hündin Cora lebt jetzt seit 8 Monaten bei mir (3 Jahre alt, Ridgeback-Mischling). Damals aus privater Hand übernommen. Sie hatte mit sehr vielen Ängsten zu kämpfen, die wir bis heute fast vollständig in den Griff bekommen haben und ich denke das wir eine enge Bindung haben.Seit den ersten Stunden als ich Sie damals bei mir aufgenommen, bis heute ist sie extrem anhänglich und unsicher. Sicherlich könnte ich mein Posting auch in den Angsthund Thread schreiben.
Nun zu meinem Problem:
Das Alleinbleiben zu Hause klappt seit mehreren Monaten wunderbar. Sie läuft mir nur sehr selten hinterher, wenn doch wird sie auf ihren Platz verwiesen.
Jedoch stört mich diese extreme anhängliche und unterwürfige Art. Zu Hause oder auch wenn ich mit ihr unterwegs bin kommt sie meist nicht zur Ruhe. Wenn sie Aufmerksamkeit möchte fiept sie, oder stupst mich sehr energisch mit ihrer Schnauze an, wirft sich hin, und dreht sich meist auf den Rücken. Ein deutliches "NEIN" oder "AUS" hilft zwar kurzzeitig, jedoch steht sie ständig unter Spannung. Sie fängt dann heftig an zu springen, ich wehre sie dann körperlich ab und versuche sie nicht zu beachten. Auch beobachtet sie mich die meiste Zeit zu Hause. Wenn ich schlafe ruht oder schläft sie. Sie ist eher sensibel bei zu lauten Worten reagiert Sie sehr ängstlich.
Diese Art zeigt sie nicht nur bei mir, sondern auch bei allen anderen Menschen die sie nicht nur flüchtig kennt. Bekommt sie von mir nicht die Aufmerksamkeit rennt sie sofort zum nächsten, der dann bedrängt wird.
Ich appeliere schon immer, sie bitte nicht zu beachten, da ihr Verhalten dadurch nur bestärkt und gefördert wird. Wenn sie zu anderen Leuten geht und sie dabei gestreichelt wird schaut sie fast aussschließlich mit gesenktem Kopf zu mir. Bei manchen wedelt sie mit dem Schwanz, bei manchen ist er eingeklemmt. Ich möchte nicht zu ausführlich werden, da der Thread sonst noch länger wird.Ich möchte ihr gerne Ihre Unsicherheit nehmen, bzw. ihr Verhalten in normale Bahnen lenken, damit wir beide entspannter sein können.

Grüßle Andi
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9. August 2010 um 10:03
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Zu anhänglich / unruhig / unsicher... - Vor einem Moment
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Hallo,
na da habt ihr ja schon einiges geschafft ihr beide.
Wegen der Unruhe und dem Gefiepe. Ich würde jegliche Aufmerksamkeitsversuche ihrerseits ignorieren.
Menschen die zu Besuch sind sollen sie ebenfalls ignorieren, denn nur so bringt das Ganze was.Hier würde ich dann auch sehr deutlich werden wenn sich jemand nicht dran hält.
Jedes NEIN oder AUS welches Du in so einer Situation gibst ist Aufmerksamkeit, wenn auch negative. Das ist aber vielen Hunden egal.
Das Springen würde ich auch verhindern indem ich die Leine festhalte und sie so am Springen hindere. Gib ihr ein Sitz-Kommando und belohne sie wenn sie es ausführt.
Sitzen und Springen lässt sich nicht miteinander vereinbaren und so lernt sie, dass sie mit gutem Benehmen zum Erfolg kommt.Ich würde jedes gute Verhalten bestärken. So zeigst Du ihr was Du von ihr erwartest, anstatt das Fehlverhalten nur abzubrechen.
Mit der Zeit wird sie die Verhaltensweisen, die erfolgversprechend sind häufiger zeigen und die, die nicht beachtet werden, werden weniger.Liebe Grüße
Steffi
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Als erstes würde ich allen Besuchern klar machen, dass sie den Hund ignorieren müssen. Die Hündin würde ich dann immer wenn sie dich oder wen anders bedrängt auf ihren Platz schicken. Wenn sie ruhig und entspannt auf dem Platz liegt, kannst du sie rufen und mit ihr spielen, schmusen. Danach wieder ab auf den Platz.
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Also eigentlich machst du ja alles richtig, zumindest was ich so aus deinem Text lesen konnte.
Vielleicht würde der Hündin ein ganz klarer, fast schon gesetzmäßiger Ablauf mehr Sicherheit bieten. Eben das sie dann genau weiß, was zu tun ist, dass sie diesen dann irgendwann so stark verinnerlicht, dass er wie automatisch abläuft. Diesen könnte man ja auch erst mal ohne Gäste üben.
Die Idee von Sammy mit dem auf den Platz schicken, finde ich gut.
Man könnte das ja ohne Gäste üben bis sie es wirklich sicher kann: also dass sie solange auf ihrem Platz liegt, bis sie gerufen wird. Das kann man ja leicht täglich üben.
Wenn Gäste kommen, könnte man der routinierte Ablauf, der immer wieder trainiert wird, dann ja zum Beispiel so aussehen.1. Es klingelt, Hund wird auf den Platz geschickt
2. Die Gäste kommen herein, der Befehl auf den Platz wird unaufgeregt durchgesetzt
3. Wenn der Hund einige Zeit relativ ruhig auf den Platz gelegen hat, kann er die Gäste auf seine Art begrüßen und kann sich vollkommen frei bewegen.
4. Nach einigen Minuten wird er wieder auf den Platz geschickt.Wichtig dabei ist dann natürlich, dass sich sein Platz irgendwo befindet, wo er sich richtig wohl fühlt. Also eine geschützte, ruhige Ecke von wo er alles im Blick hat. Wenn es immer nach den gleichem Schema abläuft, wenn Gäste kommen, gibt das dem Hund eine zusätzliche Sicherheit.
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ZitatAlles anzeigen
Also eigentlich machst du ja alles richtig, zumindest was ich so aus deinem Text lesen konnte.
Vielleicht würde der Hündin ein ganz klarer, fast schon gesetzmäßiger Ablauf mehr Sicherheit bieten. Eben das sie dann genau weiß, was zu tun ist, dass sie diesen dann irgendwann so stark verinnerlicht, dass er wie automatisch abläuft. Diesen könnte man ja auch erst mal ohne Gäste üben.
Die Idee von Sammy mit dem auf den Platz schicken, finde ich gut.
Man könnte das ja ohne Gäste üben bis sie es wirklich sicher kann: also dass sie solange auf ihrem Platz liegt, bis sie gerufen wird. Das kann man ja leicht täglich üben.
Wenn Gäste kommen, könnte man der routinierte Ablauf, der immer wieder trainiert wird, dann ja zum Beispiel so aussehen.1. Es klingelt, Hund wird auf den Platz geschickt
2. Die Gäste kommen herein, der Befehl auf den Platz wird unaufgeregt durchgesetzt
3. Wenn der Hund einige Zeit relativ ruhig auf den Platz gelegen hat, kann er die Gäste auf seine Art begrüßen und kann sich vollkommen frei bewegen.
4. Nach einigen Minuten wird er wieder auf den Platz geschickt.Wichtig dabei ist dann natürlich, dass sich sein Platz irgendwo befindet, wo er sich richtig wohl fühlt. Also eine geschützte, ruhige Ecke von wo er alles im Blick hat. Wenn es immer nach den gleichem Schema abläuft, wenn Gäste kommen, gibt das dem Hund eine zusätzliche Sicherheit.
Das klappt perfekt, ich denke das Ansatzpunkt liegt darin anderen Leuten wirklich begreiflich zu machen, das sie mit Ihrem Verhalten der Ausbildung des Hundes nichts gutes tun. Für nicht Hunde-Kenner ist das immer schwer zu verstehen, sie lässt sich ja alles von jedem gefallen
"Ooooooch hat dein Herrchen dich nicht gestreichelt zu Hause, ohhhhhhhh komm mal heeeeer" *Nerv* :irre:Danke erstmal für eure Antworten.
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