Problem mit Bellerei bei Nachbarshund
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Hallo zusammen,
ich habe hier schon so viel gelesen, da dachte ich mir, dass ihr mir bestimmt auch bei meinem *Problem* einen oder zwei Tipps geben könntet.Wir haben unseren Gremly (Pekinese-Langhaardackel-Mix, 8 Jahre) jetzt ein halbes Jahr. Die ersten Monate war soweit alles in Ordnung, bis auf kleine Dinge die wir schnell in den Griff bekommen haben.
Wir haben bei uns im Haus einen sehr aggressiven, kläffenden, nicht erzogen riesenhund. Der Hund ist leider den ganzen Tag alleine und ist bei seiner Größe, ca 60cm, die ganze Zeit in einer 50qm Wohnung alleine.
Zum Gassigehen, geht der Halter, der selber nur ein Kopf größer als der Hund ist, gerade mal mit ihm um die vier Ecken. Zu diesen *Spaziergängen* hat der Hund einen Halti an dem er wie verrückt vom HH durch die Gegend gezogen wird.
Der Hund kläfft alles an, was sich bewegt und hat auch schon gebissen.Bei der Konstellation wundert es mich nicht, dass er aggro ist.
Das nur dazu, dass ihr es versteht.Gremly ist superlieb, er bellt nicht wenn es klingelt, zu Fremden ist er lieb, er zeigt keinerlei Boshaftigkeit.
Vor vier Monaten passierte es dann, meine Tochter und ich sind mit dem Hund aus der Haustür raus, und da steht das Riesenvieh (keine Ahnung was das ist) direkt vor uns.
Der sah uns, sah unseren Hund und packte ihn, das alles ging so schnell, dass der HH gar nicht reagieren konnte, oder auch nicht konnte, weil er dem Hund kein Herr ist, und fiel dabei die Treppe runter, hatte den Großen aber noch an der Leine, sodass er ein Stück von meinem weggezogen wurde.Dadurch hatte ich dann die Chance Kind und Hund in die Wohnung zu ziehen und dem großen die Tür vor den Kopf zu donnern.
Sorry, aber in dem Moment dachte ich der Hund bringt einen von uns um.Es ist weiter Gott sei Dank nichts passiert, ausser große Fellplacken die bei meinem fehlten und natürlich war er sehr aufgewühlt.
Das daraus resultierende Ergebniss ist, dass wenn der große Hund seitdem an unserer Wohnung vorbeigeht, Gremly wie von der Tarantel gestochen aufspringt, an die Tür rennt und natürlich versucht ihn zu verbellen. Würde ich nicht anders tun

Und hier liegt das Problem, da dieser HH mit dem Hund zweimal!! am Tag rausgeht, einmal um halb eins Mittags, da geht es noch mit dem bellen, aber das zweite mal geht er eben Nachts zwischen 23 und 0 Uhr.
Wenn Gremly da dann natürlich loslegt, freuen sich die Nachbarn gar nicht.So, was habe ich schon alles dagegen versucht.
Natürlich war mein erster Gang in die Hundeschule.
Dort wurde mir geraten ihn zu versuchen abzulenken, mit seinem Spielzeug usw.
Habe ich lange versucht, hat nicht geklappt, das interessiert ihn dann nämlich Null.
Wenn ich *Aus* sage, hört er nicht, er ist dann so in seinem Wahn, dass er nichts mitbekommt.Dann wurde mir geraten, es vielleicht mal mit einer Wasserpistole zu versuchen. Das habe ich getan.
Das lustige Ergebnis war, dass er beim ertsen mal zwar aufgehört, und doof geguckt hat, ich ihn dann natürlich gelobt habe, dass er aufhörte, er es beim nächsten mal aber wieder machte, als er dann merkte, dass das Wasser aus dem Wohnzimmer kam, rannte er nur noch bis zum Flur, als er merkte, dass er da auch was abbekommt, rannte er gar nimmer, sondern blieb auf seinem Lieblingsplatz unter dem Bett liegen und bellte von da.
Also wieder was Neues überlegt.
So fing ich dann mit dem Clickern an.
Erst habe ich ihn darauf eingewöhnt. Klappte auch wunderbar, er wusste, dass wenn es clickert er ein Leckerlie bekommt.
Allerdings hilft das hier auch sehr wenig, denn ich muss mit dem clickern ja warten, bis er aufhört zu bellen. Was ich Nachts natürlich nicht machen kann. So hat dann natürlich diese Methode über die Wochen kein Ergbenis gezeigt.Er hört inzwischen allerdings auf, wenn ich aufstehe, hingehe und ihn da weghole. Jedoch kann ich das auch nicht immer machen. Vor allem wenn man schläft ist das nicht ganz so einfach, da so schnell zu dem Hund zu kommen, ohne gegen die Tür zu rennen

Daher frage ich jetzt euch, habt ihr da einen Tipp für mich, was ich noch ausprobieren kann?
Ich möchte ihm seine Meinung ja gar nicht verbieten, er darf auch von mir aus den Hund durch die Tür anknurren, aber er soll nicht bellen.
Wenn es nur ein zwei beller wären, wäre das kein Ding, nur der bekommt sich ja gar nicht mehr ein.Lieben Gruß
angel -
28. Juli 2010 um 15:45
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Problem mit Bellerei bei Nachbarshund - Vor einem Moment
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Wo ist denn dein Hund Nachts, nimm ihn doch mit ins Schlafzimmer.
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Neben dem Tipp "Bellen" zu konditionieren, also in einer reizarmen, neutralen Situation (wo der Hund wirklich konzentriert auf dich ist und auch lernen kann) anzulernen und demnach auch ein richtiges "Ruhe"-Signal einzuführen - kann ich nur sagen, "übe am Objekt". Gehe um halb 12 ausgiebig spazieren und übe Ruhe wenn das Riesenvieh auf euch zukommt. Wenn sich dein (minimal) Hund aufregt, entfernst du dich von dem Großen Hund - die Distanz wird vergrößert; der auslösende Reiz gemindert. Leg dir ruhig einen Trainingsplan zurecht, wichtig ist, dass dein Hund wieder ansprechbar wird und später auch bleibt.
LG
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Hallo und erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum.

Das ist ja wirklich ein aufregender Vorfall, den die Welt nicht gebraucht hätte, und gsd konntest Du geistesgegenwärtig Schlimmeres verhindern!
Was mir beim Lesen Deines Beitrages aufgefallen ist:
ZitatAlles anzeigen
Vor vier Monaten passierte es dann
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So, was habe ich schon alles dagegen versucht.
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Dort wurde mir geraten ihn zu versuchen abzulenken, mit seinem Spielzeug usw.
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Dann wurde mir geraten, es vielleicht mal mit einer Wasserpistole zu versuchen. Das habe ich getan.
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So fing ich dann mit dem Clickern an.Für Euren Hund was das ein sehr traumatisches Erlebnis. Nicht nur, dass ein Riesenmonster ihn mit ernsthafter Verletzungsabsicht angegangen ist, sondern es ist auch noch in seinem geschützten Bereich vor Eurer Wohnungstür passiert. Hinzu kommt, dass alle Beteiligten im ersten Schreck sicherlich panisch reagiert haben (bitte nicht falsch verstehen, ich kann das voll und ganz verstehen und hätte genauso reagiert, aber aus dem Blickwinkel Eures Hundes war das kontraproduktiv). Und dann wagt es dieses Monster auch noch, tagtäglich immer wieder an seiner Tür vorbeizulaufen, was Euren Hund wahrscheinlich unendlich frustriert.
Ihr habt Euren Hund erst 6 Monate (beim Vorfall 2 Monate) und somit ist das Vertrauensverhältnis diesbzgl. erst mal hin und sollte mit viel Geduld und konsequenter Erziehung/Heransgehensweise wieder aufgebaut werden, was u.U. viele Monate in Anspruch nehmen kann.
Ich würde es auf mehreren Ebenen angehen. Deine Idee mit dem Clickern finde ich richtig gut. Wie Estandia schon geschrieben hat, müsste man das Ziel, d.h. der Hund hört auf zu bellen, aber erst langsam in neutralen Situationen aufbauen. Dazu bringt man dem Hund erst einmal Bellen auf Kommando bei (das lernen sie erfahrungsgemäß recht schnell), um dann das Ruhekommando beginnend von 1sek nach und nach zu verlängern.
Weiterhin würde ich Euren Hund, wenn er in der Wohnung bellt (und zwar in allen Situationen, denn sonst werdet ihr das schwerlich zügig unter Kontrolle bekommen) auf seinen Platz schicken, welcher deutlich entfernt von der Tür sein sollte. Das machst Du im Prinzip ja auch schon, wenn Du aufstehst und ihn von der Tür wegholst, könntest es aber vielleicht noch ganz konsequent mit seinem Platz verbinden. Wenn er sich auf seinem Platz weiter aufregen sollte, dann würde ich ihn einfach ignorieren, da dürfte er Theater machen, wie er wollte, wird aber erst wieder "befreit", wenn er sich entspannt hat.
Nachts ist das natürlich nur schwer möglich, daher auch meine Frage, ob Ihr nicht die räumliche Möglichkeit habt, ihn in dieser Zeit in einem Raum evtl. auch Euer Schlafzimmer zu sperren, so dass er nicht in der Nähe der Wohnungstür ist?
Zu guter Letzt schließe ich mich Estandia an, Ihr werdet schwerlich um die "Übung am Objekt" drumrum kommen, da Ihr alle in einem Haus lebt und Euch nicht aus dem Weg gehen könnt. Ich würde an Eurer Stelle zuerst einmal die Kommunikation mit dem anderen HH suchen. Und zwar nicht, um ihm Vorwürfe über seine Haltung, den Vorfall o.a. zu machen, sondern um gemeinsam eine Lösung für Euren Hund zu finden. Vielleicht könnt Ihr regelmäßige Treffen zum Training vereinbaren, die dann so ablaufen könnten, wie Estandia es beschrieben hat.
Weiterhin könnte diese Aussprache mit dem HH auch helfen, Euren inneren Groll auf ihn und seinen Hund, welcher nachzuvollziehen ist und sich deutlich aus Deinem Beitrag herauslesen lässt, ein wenig abzubauen und im besten Fall sogar in gegenseitiges Verständnis umwandeln. Denn diese innere Einstellung Eurerseits überträgt sich im Alltag und erst recht beim Training auch auf Euren Hund.
Zu guter Letzt würde ich mit Eurem Hund "jetzt erst recht" ständig die Begegnung mit großen, wohlerzogenen und gutmütigen Hunden suchen, damit er diesen Vorfall nicht auf andere Hunde überträgt und damit er in solchen Situationen Vertrauen zu Euch gewinnt, dass Ihr alles unter Kontrolle habt.
Bin gespannt auf Deine weiteren Berichte!
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erstmal danke für eure Antworten.
ZitatWo ist denn dein Hund Nachts, nimm ihn doch mit ins Schlafzimmer.
er ist bei mir im Schlafzimmer, sein Platz ist neben meinem Bett, wobei er, seit es so heiss war, sich entschieden hat, dass es unter meinem Bett angenehmer ist, und genau von dort schießt er dann raus.
Ich kann aber auch die Zimmertür nicht zumachen, weil meine Kurze erst 7 ist und sie da leider die offenen Türen braucht.
Wenn ich noch wach bin, und ihn gerade kraule oder so, rede ich schon ganz ruhig auf ihn ein, wenn ich merke, dass er sich spannt, manchmal hilft es.Zitat
Hallo und erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum. hallodanke, hat mir hier schon sehr viel weitergeholfen, da er mein/unser erster Hund ist.
Zitat
Für Euren Hund was das ein sehr traumatisches Erlebnis. Nicht nur, dass ein Riesenmonster ihn mit ernsthafter Verletzungsabsicht angegangen ist, sondern es ist auch noch in seinem geschützten Bereich vor Eurer Wohnungstür passiert. Hinzu kommt, dass alle Beteiligten im ersten Schreck sicherlich panisch reagiert haben (bitte nicht falsch verstehen, ich kann das voll und ganz verstehen und hätte genauso reagiert, aber aus dem Blickwinkel Eures Hundes war das kontraproduktiv). Und dann wagt es dieses Monster auch noch, tagtäglich immer wieder an seiner Tür vorbeizulaufen, was Euren Hund wahrscheinlich unendlich frustriert.Keine Angst, verstehe ich nicht falsch, und bin ganz deiner Meinung, dass es ihn ärgert, würde es mich, wie gesagt, auch.
ZitatIhr habt Euren Hund erst 6 Monate (beim Vorfall 2 Monate) und somit ist das Vertrauensverhältnis diesbzgl. erst mal hin und sollte mit viel Geduld und konsequenter Erziehung/Heransgehensweise wieder aufgebaut werden, was u.U. viele Monate in Anspruch nehmen kann.
Da es wie gesagt mein erster ist, weiss ich jetzt nicht, wie genau ich sehen kann, ob er vertraut oder nicht. Von meinem Eindruck her würde ich sagen ja. Gut, er hört nicht wie er es sollte, aber da üben wir weiterhin, Offline laufen z.B. geht auch, sobald kein anderer großer kommt, denn hier passierte nämlich genau das, was du sagtest.0.
Seit dem Vorfall, geht er auf jeden großen Hund los.Sogar auf den Hund meiner Eltern, mit dem er sich von Anfang an super verstanden hat, das ist aber inzwischen wieder so wie es war, solange sie ihn nicht zu sehr bedrängt, sie ist eine erst 9 monatige Podenco/Collie Dame.
ZitatDazu bringt man dem Hund erst einmal Bellen auf Kommando bei (das lernen sie erfahrungsgemäß recht schnell), um dann das Ruhekommando beginnend von 1sek nach und nach zu verlängern.
Muss ich mich mal erkundigen wie das am besten geht, hört sich jedenfalls interessant an, udn könnte eine Möglichkeit sein.
Zu dem Gespräch mit dem HH.
Das ist leider unmöglich.
Der Herr ist sehr Temperamentvoll, soll heissen, dass er nicht zu sowas wie einem Gespräch bereit ist.
Und ganz ehrlich möchte ich es leiber nicht auf eine Konfrontation der beiden Hunde ankommen lassen, weil der HH den Hund nur schwer halten kann, und mir das Risiko einfach zu groß ist. Nicht nur wegen Gremly, sondern auch für mich.Wenn wir spazieren gehen, schaue ich schon immer bei großen Hunden, inzwischen kennt man die Hundis ja hier, zudem wohne ich an den Gundwiesen, wo wirklich viele unterwegs sind.
Ich frage dann schon immer, wie der andere ist, erkläre wie meiner ist, und frage dann die anderen HH ob man die beiden zusammen lassen kann, wohlgemerkt an der Leine, ich lasse dann die Leine immer ganz locker, dass er nicht denkt, dass er mich noch zur Stärkung hat, aber nicht so locker, dass ich im Notfall nicht eingreifen kann.Hmm, ist schwer zu beschreiben. Ich hoffe ihr versteht mich nicht falsch, ich renne jetzt nicht auf andere zu und sage *Meiner hat da ein Problem, wir müssen das mal ausprobieren*
Ich merke inzwischen schons ehr genau an Gremlys Haltung, wenn er einen großen sieht, ob er ihn als Gefahr sieht, oder als interessanten Hund. Dementsprechend Verhalte ich mich.Gruß
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Zitat
Ich kann aber auch die Zimmertür nicht zumachen, weil meine Kurze erst 7 ist und sie da leider die offenen Türen braucht.Vielleicht könntet Ihr ein Kindergitter vor die offene Schlafzimmertür machen, so dass Euer Hund nicht bis zur Wohnungstür kommt?
Zitat
Wenn ich noch wach bin, und ihn gerade kraule oder so, rede ich schon ganz ruhig auf ihn ein, wenn ich merke, dass er sich spannt, manchmal hilft es.Das würde ich eher nicht machen, auch wenn er sich manchmal dadurch entspannt. Denn Dein Kraulen und gut zureden unterstützt die Anspannung Deines Hundes, da Du ihm damit die Bestätigung gibst, dass er sich in dieser Situation zu recht aufregt.
Ich würde ihn, so hart es klingt, sofort auf seinen Platz im Schlafzimmer schicken, wenn er angespannt ist und ihn völlig ignorieren. Sobald er sich dann aber entspannt, wird er gelobt, geknuddelt usw.
Zitat
Da es wie gesagt mein erster ist, weiss ich jetzt nicht, wie genau ich sehen kann, ob er vertraut oder nicht.Ich denke schon, dass Ihr mittlerweile eine gemeinsame gute Vertrauensbasis habt, so liebevoll, wie sich Deine Beiträge lesen. Was ich meinte, dass das Vertrauen in der Begegnung mit anderen größeren Hunden durch den Vorfall ernsthaft gestört ist (was Du ja auch selber schreibst) und man dieses erst wieder mühsehlig über viele Monate langsam aufbauen muss.
Dass das Gespräch mit dem anderen HH so schwierig ist, ist natürlich sehr schade. Vielleicht findest Du in den nächsten Monaten vielleicht doch noch mal eine Möglichkeit, Dich mit ihm über irgendetwas (Banales) auszutauschen; ich würde es jedenfalls immer im Hinterkopf behalten.
Klasse, dass Du gezielt Kontakt zu anderen Hunden suchst!
Zitat
wohlgemerkt an der Leine, ich lasse dann die Leine immer ganz locker, dass er nicht denkt, dass er mich noch zur Stärkung hat, aber nicht so locker, dass ich im Notfall nicht eingreifen kann.
Dein Hund ist dann doch schon in Kontakt mit dem anderen Hund, was hast Du dann noch zu befürchten? Ich würde Kontakt zu anderen Hunden nur zulassen, wenn beide abgeleint sind oder zumindest die Leine fallen lassen. Denn Deine Anspannung überträgt sich auch auf Deinen Hund bei einer lockeren Leine.
Hier gibt es sehr viele gute Beiträge zum Thema "Leinenaggression - Wie damit umgehen?", die für Dich vielleicht auch interessant wären.
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Das mit dem Gitter ist eine gute Idee, ich denke ein Wäscheständer tut es auch, da kommt er auch nicht drüber
ZitatDenn Dein Kraulen und gut zureden unterstützt die Anspannung Deines Hundes, da Du ihm damit die Bestätigung gibst, dass er sich in dieser Situation zu recht aufregt.
da meint man es gut, und schon ist es wieder verkehrt, Hunde sind halt doch keine einfachen Menschen, mir wurde schon öfter gesagt, ich muss mehr hündisch denken.Ja, das Thema mit der fallenden Leine, da muss ich sagen, habe ich ganz schön Angst vor, deswegen sagte meine trainerin soll ich die Leine locker lassen.
Ich bin ja auch echt froh, dass er wenn er ohne Leine läuft nie mehr als 2 Meter von mir weggeht, bisher hatten wir keine Begegnungen die ich nciht vorausgesehen habe, und somit weiss ich eben nicht, was passieren kann.Ich möchte halt auch nicht in die Situation kommen, dass er dann wirklich austickt, und ich nichts machen kann und ein anderer deswegen verletzt wird.
Es ist auch shcon vorgekommen, dass er an einen großen ran ist, erst sich gefreut und beschnuppert hat lassen und dann vor dem anderen als Warnung in die Luft schnappte.
Aus diesen Gründen meinte meine Trainerin würde er sich durch die lockere Leine nicht so stark vorkommen.
Sie meinte auch, dass es keine Leinenaggression sei, sondern eben eher sowas wie Angriff ist die beste Verteidigung.
Wenn kleine Hunde kommen hat er da null Probleme und geht sogar ganz cool an denen vorbei, wenn die rumkläffen. -
Ich denke mal, Eure Trainerin vor Ort kann die Lage sehr viel besser einschätzen als ich aus der Ferne.
Zitat
Es ist auch schon vorgekommen, dass er an einen großen ran ist, erst sich gefreut und beschnuppert hat lassen und dann vor dem anderen als Warnung in die Luft schnappte.Solange Dein Hund nur in die Luft schnappt, könntest Du relativ cool bleiben. Denn das gehört zum normalen Umgang von Hunden dazu und ist für einen gut sozialisiertes Gegenüber einfach nur ein sehr deutliches Zeichen, dass es dem anderen Hund nun zuviel ist und er sich gefälligst ein wenig zurückziehen soll.
Meine (nicht kleine) Hündin macht das auch öfter, wenn ihr übermütige große Hunde begegnen. Ich schreite deswegen nicht sofort ein, sehe aber zu, dass sich die Lage alleine deswegen schon entspannt, weil wir HH in entgegengesetzte Richtungen weiter gehen. Derweil muss sie auch ein wenig die Situation selber meistern und wird nicht gleich von mir "gerettet", so biestig sie auch mal kurzzeitig ist. Denn dadurch lernt sie, dass auch auf dem ersten Blick recht rüpelhafte Hunde durchaus charmant sein können und meistens ist sie dann auf dem 5. Blick auch wieder versöhnt mit diesen.

Wenn allerdings ein Hund sie tatsächlich übermäßig bedrängt, dann schreite ich sofort ein und nehme sie aus dieser Situation sofort heraus.
Zitat
Sie meinte auch, dass es keine Leinenaggression sei, sondern eben eher sowas wie Angriff ist die beste Verteidigung.Du hast damit die Interpretation Deiner Trainerin nur sehr kurz wiedergegeben, aber für die meisten leinenaggressiven Hunden ist Angriff die beste Verteidigung.
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So, da melde ich mich auch mal wieder

Wir waren ein paar Tage zelten, das schöne, nicht zu heisse, Wetter ausnutzen.
Was du schreibst leuchtet mir ein, wahrscheinlich kann ich das alles noch gar nicht richtig deuten.
Wobei es ja schon wirklich besser wird, zumindest draussen.
Der Hund hier im Haus ist verhasst von ihm und ich dneke, dass sich das auch nicht mehr ändern wird.
Muss ja auch nicht, ich mag auch nicht jeden
Aber ich arbeite dran, ich habe geübt, ihm beizubringen zu bellen,
ABER, der bellt nicht
Der bellt nie, nicht mal, wenn ich ihm seinen Ball nicht gebe.
Der schawänzelt dann eher um mich rum, springt auf Couch und Tisch und versucht irgendwie so ran zu kommen
Er ist wirklich ein sehr ruhiger, Anfangs dachte ich schon: Der kann gar nicht bellen^^Das mit dem Kindergitter an der Schlafzitür klappt zumindest mal, denn da kommt er nicht drüber, so bin ich nachts schneller bei ihm.
Wobei zur Zeit noch Ferien sind, und ich dann extra wach bleibe, dass ich zwischen halb zwölf und eins, eben bis er durch ist, die Schlafzimmertür ganz zu mache, denn Gremly schläft da und ich bin im Wohnzimmer.
So klappt es besser, da kommt nur ein kleines *wuff* und gut ist.Allerdngs bekommen wir jetzt Zuwachs, mal sehen, ob es damit besser wird, oder ob er den anderen *mitzieht* dass sie dann zusammen da hocken und bellen....weia, meine armen Nachbarn

Aber zu dem Thema mache ich gleich einen extra Thread auf.Soweit danke für eure super netten Antworten die sehr viele Tipps für mich hatten.
Gruß
angel
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