Rüpelphase einmal anders?!?
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Da ich für die Suchfunktion nicht geduldig genug bin hier ein Thread, den es hoffentlich nicht schon 1000x gibt:
Viele von Euch schreiben, dass Eure Hunde in der Pupertät nicht mehr so gut hören, viele Kommandos wie weggeblasen sind, das sie aufmucken und "frech" werden und viel diskutieren und ausprobieren und vieles vieles mehr...
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Pupertät mit unserem Hund das Gegenteil macht und das ist mir zeitweilig unheimlich bzw. mach ich mir immer gleich Sorgen, dass etwas nicht stimmt.
Zum besseren Verständnis (kann man auch in alten Threads von mir nachlesen): wir hatten in den ersten Monaten einige Probleme mit unserem lebhaften, nie ruhig werden wollenden, ständig beißendem, springendem Rüpel.
Seitdem der Hund nun in der Pupertät steckt, ist er sowas von lammfromm - für viele Hundebesitzer mag das traumhaft und völlig normal sein und ich darf gleich dazu sagen, dass es toll ist. Gleichzeitig ist er eben so 100% völlig anders geworden - eben so ruhig. Er liegt fast nur noch rum und döst, er "belästigt" uns nicht mehr, wenn wir auf der Couch sitzen, er beißt absolut nicht mehr, manchmal muss ich ihn mit Leckerli dazu bringen, mir zur Tür zu folgen, wenn wir Gassi gehen, er scheint oft verunsichert und legt die Ohren an (teilweise sogar, wenn wir nach Hause kommen), er apportiert seinen Futterbeutel nicht mehr oder nur sehr lustlos, wenn ich ihn tolle Leckerlies im Wald suchen lasse, findet er sie nicht mehr obwohl er direkt davor steht und sie in seiner Höhe an einem Ast hängen... die Liste ist lang...
Kennt ihr solche Fälle von Pupertät?
Wie gesagt ich will mich absolut nicht beschweren dass er so lieb geworden ist - vielleicht kann der ein oder andere jedoch nachvollziehen, dass ich meinen Hund so einfach nicht kenne und mir deshalb auch Sorgen mache, ob mit ihm alles ok ist.
Wenn er ein Mensch wäre, dann würde ich Begriffe wie motivationslos bis hin zu depressiv für ihn finden.
Wahrscheinlich denken jetzt manche ich hab ne Macke, weil Eure Hunde zu Hause nur rumliegen und dort Ruhe angesagt ist. Ruhe ist bei uns auch immer angesagt gewesen, aber er hat sich bisher nie daran gehalten...
Ich habe schon überlegt, ob es unter anderem an der großen Hitze gelegen hat, die kam fast zeitgleich mit der Pupertät und wir haben mit dem Hund fast nichts mehr gemacht. Kurze Gassi Runden bei 38°C und abends wenns kühler war mal ein bißl in den Wald und schwimmen - aber nie große Aktion. Vielleicht hat ihn das auch "verändert"?
Freue mich wie immer auf neugierige Fragen und evtl. Erfahrungsberichte von Euch!
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Hallo,
hast du hier Rüpelphase einmal anders?!? schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Hallo,
zuerst mal:Was läßt Dich vermuten das Dein Hund nun in der Pubertät steckt??Eigentlich kommt diese Zeit ja nicht ab einem bestimmten Alter,sondern variiert zeitlich je nach Hund -bei manchen ab dem 6. Monat-bei anderen mit 9 Monaten (Bsp.)
Das die einsetzende Pubertät in zeitlichem Zusammenhang mit der "Hitzewelle" steht...??Was läßt Dich darauf schließen??Und bist Du sicher das der Hund gesund ist???
LG
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HiHI,
ich nehme nicht an das die Pupertät mit der Hitzewelle zusammenhängt - nur das sie ca. zur gleichen Zeit einsetzte.
Nun ja, er hat begonnen zu markieren (das wird oft als ein Zeichen gedeutet).
In der HuSchu war er von einer Woche auf die nächste nicht mehr in der Lage sich auf mich und die Übungen zu konzentrieren (obwohl er darin immer super war und alle Kommandos kann, wenn wir alleine sind) - als kennt er einfach keine Befehle mehr, wenn die anderen Hunde mit auf dem Platz sind.
Er hat ein paar Mal wieder angefangen in die Leine zu beißen oder er kommt nicht mehr bis zu mir, sondern biegt vorher ab oder bleibt ein paar Meter entfernt stehen...So ein paar kleine Macken hat er schon - ich meine eher das große Ganze seines Verhaltens, was sich so doll geändert hat.
Das mit dem krank sein, kann ich nicht ganz genau sagen. Wir waren vor 2 Wochen beim TA weil ich dachte er hat Flöhe - wie sich diese Woche herausstellte hatte er die auch. Die TA hat jedoch gesagt er hat eine Allergie und er niest sehr viel und hatte Ausschlag (ich habe einen anderen Thread dazu). Wir stellen jetzt schrittweise auf BARF um, um vom TroFu wegzukommen. Einen Test haben wir noch nicht gemacht, weil unsere TA sagte, das die sehr ungenau sind und noch warten wollte bis wir evtl. über Ausschluss rausfinden worauf er reagiert.
Meinst Du es liegt eher nur daran? Oder kommt da alles zusammen?
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