• Hallo!
    Ich hatte hier vor einiger Zeit schon einmal einen Thread gehabt. Und zwar ging es daraum, dass mein 9-jähriger Jack Russel Rüde meinen Schwiegervater gebissen hat. Leider hatte er ein paar Wochen später wieder jemanden gebissen :sad2: Ich wusste dass ich nicht länger warten durfte und haben mich für eine Hundepsychologin entschieden. Sie ist zu uns nach hause gekommen und hat uns ein paar Tipps geben. Diese versuchen wir auch so gut es geht umzusetzen.
    Gestern war ein Bekannter von uns da. Mein Bekannter hat sogar noch mit Tiger gespielt und ihn gestreichelt. Alles hat den Anschein gemacht, dass es keine Probleme geben wird. Irgendwann standen wir dann draußen und wollten mit unseren kleinen Gartenarbeiten anfangen. Auf einmal ist Tiger auf meinen Bekannten los und wollte wieder zuschnappen. Ich konnte zum Glück schlimmeres verhindern und es kam zu keiner Bisswunde.
    Ich habe dann heute die Hundepsychologin angerufen und ihr den Vorfall geschildert. Sie meinte dass es auch sein könnte dass Tiger krank ist. Weil es immer unvorherbare Situationen sind. Erst ist alles gut und er versteht sich mit dem Besuch und dann schnappt er doch zu. Evtl. könnte er einen Tumor im Kopf haben und ich solle das genauer vom Tierarzt untersuchen lassen. Ich bin im Moment noch richtig geschockt. Es ist zwar noch nicht sicher ob Tiger jetzt wirklich krank ist oder nicht, aber wenn ich nur daran denke wird mir richtig flau im Magen. Im Moment traue ich mich auch noch nicht beim Tierarzt anzurufen. Ich weiß ihr könnt mir jetzt auch nicht beantworten ob er krank ist oder nicht, aber ich musste das jetzt einfach mal los werden :sad2:

  • schau mal hier:
    Hund krank?

  • Hallo,

    wie weit ist denn Lüneburg oder Braunschweig von Dir entfernt?

    Wenn die Situationen willkürlich auftreten, dann sollte man eventuell von einem gesundheitlichen Problem ausgehen.
    Um einen Tumor auszuschließen, sollte man ein CT oder MRT machen lassen.
    Ansonsten würde ich die Schilddrüse überprüfen lassen.
    Wie lange zeigt er dieses Verhalten schon?
    Hat er sich auch sonst irgendwie verändert?

    Zur Schilddrüse hier interessante Infos:

    Habe mal gesucht, es wird empfohlen, diese Werte testen zu lassen:
    Zitat:
    T4, fT4 Dialyse, T3, fT3, TSH. Großes BB und Screening. Es gibt neben den typischen SD werten noch ein paar Parameter, die gern bei SDU Hunden verrutschen.


    Hier einige gute Links zu dem Thema:
    http://www.problemhundeforum.de/dow [...] inische_SDU-d_jantzen.pdf

    http://www.afghans4u.de/gesundheit/Hypothyroidism1.html
    http://www.afghans4u.de/gesundheit/Hypothyroidism2.html

    https://www.dogforum.de/ftopic107671.html

    Gruß
    Bibi

  • Danke für deine Antwort!

    Ich weiß das er Probleme mit der Schilddrüse hat. Deswegen bin ich mit ihm schon beim Tierarzt gewesen. Er hat eine Schilddrüsenunterfunktion und muss jetzt täglich Tabletten nehmen. Diese Tabletten nimmt er ca. seit 5-7 Tagen. Ich habe das der Hundepsychologin auch schon erzählt, aber sie war sich nicht sicher und konnte mir jetzt nicht sagen ob sowas auch von der Schilddrüse kommen kann. Sie hätte vielleicht noch gedacht dass er die Tabletten nicht verträgt, aber weil zwei der Vofälle schon vor der Einnahme der Tabletten stattgefunden haben, ist das schon einmal ausgeschlossen.
    Von Braunschweig und Lüneburg wohne ich ca. 300 km weit entfernt...

  • Huch, da merkt man mal wieder, wie groß Niedersachsen ist :lol:

    Darf ich fragen, wieso die Schilddrüse behandelt wird?
    Gab es Anzeichen?
    Hast Du die Werte parat?
    Was für ein Mittel gibst Du ihm jetzt?

    Gruß
    Bibi

  • Er hat an den Seiten Haarausfall und deswegen hat unser Tierarzt ihn auf Schilddrüse untersucht. Er meinte das wären Anzeichen davon. Bei der ersten Blutuntersuchung waren die Werte glaube ich 1,31 (bin mir aber nicht ganz sicher). Diese Werte sind eigentlich in Ordnung. Bei der zweiten Untersuchung wurde dann aber doch festgestellt dass es eine Unterfunktion ist (die Schilddrüse leistet jetzt doppelte Arbeit und deswegen sind seine Werte auch noch in Ordnung). Die Tabletten die er jetzt bekommt heißen Forthyron. Nach drei Wochen muss ich wieder zum TA und dann wird noch einmal das Blut untersucht. Um zu gucken ob die Tabletten wirken etc.

  • Kann mein jetztiger Tierarzt mir den bei den weiteren Untersuchungen auch weiter helfen? Könnte es denn auch wirklich ein Tumor sein? Was ich auch nicht verstehe ist, was die Schilddrüse damit zu tun hat wenn mein Hund nach unserem Besuch schnappt :???:

  • Lies Dir mal die Links durch, die ich gepostet habe.
    Schilddrüsenprobleme können auch Verhaltensprobleme auslösen.

    Ich kopier Dir das mal rein:


    http://www.afghans4u.de/gesundheit/Hypothyroidism1.html

    Wenn Dein TA sich damit gut auskennt, dann kann er natürlich weiter behandeln.
    Aber um wirklich ein sauberes Bild zu haben, ob eventuell noch andere Blutwerte kritisch sind, sollte man eben ein großes Blutbild machen und alle Werte T4, fT4 Dialyse, T3, fT3, TSH testen.
    Dann kann man den Hund auch richtig einstellen.

    Gruß
    Bibi

  • Ok danke! Ich werde gleich morgen beim TA anrufen und mich erkundigen ob er die Untersuchungen durchführen kann. Ansonsten werde ich mir einen anderen TA dafür suchen.

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