hündin hat panik vor gewittern+ lärm +angst vor fremden
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hallo, suche auf diesem wege tipps und hilfe für unsere sehr schwierige rhodesian-ridgeback-hündin.
also unsere liebe chi ist ina allen bereichen relativ schwierig und ängstlich. sie hat angst vor fremden( wird aber langsam besser, lässt sich wenn man langsam ist auch streicheln)
wir können sie nie bei anderen lassen, sie vertraut leider nur 3 menschen meinem vater, seiner freundin und mir wirklich danngibt es noch 2 leute mit denen sie in höchster not mal vor die tür geht aber das wars auch schon. daher fahren wir alle nur noch abwechselnd in den urlaub oder zusammen irgendwohin wo der hund sich wohl fühlt.(aufs land)
das größte problem ist jedoch ihre angst vor knallern und gewittern.
ist sie dann alleine zuhause, manchmal lässt es sich nun mal nicht vermeiden, pinkelt sie alles voll und zerkratzt die türen.wir haben schon 2 hundehaftpflichtversicherungen hinter uns und 4 zerkratzte haus/wohnungstüren.
sind wir zuhause wenn es gewittert verkriecht sie sich bei mir im bett oder im keller wenn nicht zerstört sie die türen.silvester waren wir seit 3 jahren nicht mehr aus dem haus aber man ja nicht der halben dorfbevölkerung verbieten am geburtstag mal ein feuerwerk abzuschießen.letzte woche waren wir mit hund im allgäu bis zum vorletzten tag war es wunderschön, wenig touris, hundefreundliches hotel und wir waren viel wandern. wir haben im 2. stock gewohnt und hatten 2 doppelzimmer mit verbundenen balkonen, da so schönes wetter war waren beide balkontüren die ganze zeit geöffnet. vor den balkonen ging umd das ganze hotel ein 1 meter breites vordach mit blechüberzug herum.am vorletzten nachmittag war ich allein mit dem hund im hotel, ich lag im pool er auf dem balkon.ich bin eingeschlafen. auf einmal hat mich ein mann geweckt und gesagt ihr hund läuft auf dem vordach rum, ich habe gedacht ich sehe nicht richtig die balkone hatten ein geländer vonca. 140 cm und bin in voller panik auffs dach gestiegen, die arme maus wäre beinahe abgestürzt und hat sich auf dem blech total die füße verbrannt. ich wurde natürlich gebissen weil sie so schmerzrn hatte und panik. hintergrund war das im dorf anlässlich einer hochzeit geballert wurde es war aber so leise das ich nicht augewacht bin und ich habe einen leichten schlaf.
lange rede kurzer sinn, nach diesem gefährlichen erlebnis möchtan wir unbedingt etwas tun wer kann mir sagen was das beste wäre?
therpeut? hundeschule und kann jeamnd etwas im saarland empfehlen?
entschuldigung für den langen text -
5. Juli 2010 um 22:09
schau mal hier:
hündin hat panik vor gewittern+ lärm +angst vor fremden - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hallo!
Ich habe das gleiche Problem wie du, nur nicht so extrem.
Meine Hündin hat auch panische Angst vor lauten Geräuschen wie Schüssen etc...
Ich würde euch einen Hundetrainer empfehlen, der sich das Problem anschaut und mit euch gemeinsam einen Trainingsplan erstellt.
Auf dieser Seite kannst du mal unter "Adressen und Links" schauen, dort ist ein Verzeichnis von verschiedenen Hundeschulen die nach dem Konzept des animal-learn arbeiten, welche artgerechte positive Hundeerziehung vermitteln.Folgende Bücher habe ich auch schon gelesen und kann sie dir sehr empfehlen:
sowie auf der Internetseite http://www.angsthund.de findest du sehr viele wertvolle Informationen und Gleichgesinnte, die dir helfen können!
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Hallo und willkommen im DF

Habt ihr die Hündin von Welpe an?
Erstmal möchte ich Dir diesen Beitrag von Fluffy ans Herz legen:
ZitatAlles anzeigenDas kann ich bestätigen. Die Unterfunktion beim Hund kann nicht nur eine
Hyperaktivtät auslösen, sondern kann auch Angst und Panik beim Hund auslösen. Leider steckt die Forschung über die Funktion der SD beim Hund
noch in den Kinderschuhen. Hier mal mein Bericht über unsere Erfahrungen. Ist leider SEHR lang, aber kürzer habe ich es nicht geschafft.
Mein DRINGENDER RAT, an alle die einen „Panik-Hund“ haben:
Lasst eure Hunde auf Schilddrüsenunterfunktion testen!!!!!
ICH bin kein Tierarzt und kann darum auch nur aus eigener Erfahrung
berichte. Bitte bedenkt DAS, bei allem was ich zu dem Thema schreibe.Leider wissen viele Tierärzte noch nicht viel über die SD, da es noch nicht
ausreichende, bzw. keine Studien über die SD bei Tieren gibt.Ich berichte euch über unsere Erfahrungen und „Erfolge“ bei unserem Fluffy.
Fluffy wurde am 20 September 1998 geboren und ist mit acht Wochen bei uns
eingezogen. An seinem ersten Silvester (98/99) war er knapp 14 Wochen alt
und fand die Welt noch rosarot und Schlafen, Essen, Trinken und Gassie -Runden
waren seine Hauptbeschäftigungen, Silvester war gar kein Thema, dass hat er
völlig verpennt. Im laufe seines ersten Lebensjahres, machte er wie alle Hundekinder
die Erfahrungen mit plötzlich auftretenden Knallgeräuschen, z.B. Fehlzündungen eines Autos, Gewitter, heftigen Regen der auf die Fensterbretter und an die Scheiben trommelte, ein platzender Luftballon vor einem Kindergarten usw.
Um jetzt alle die Geräusche aufzulisten, die für Fluffy zur „Bedrohung“ wurden,
würde das den Rahmen sprengen, es kamen ständig neue Geräusche dazu und der Gipfel war dann die Fußball WM 2006. Da wir ja in der Multi -Kulti - Stadt Berlin leben, wurden nicht nur die Tore der Deutschenmannschaft mit Feuerwerk „gefeiert“,
sondern alle Nationen, die hier so um uns rum wohnen ließen es auch krachen. Fluffys Angst steigert sich immer mehr, wenn er nur aus dem Fernseher die Geräuschkulisse eines Fußballspiel hörte, brach er schon in Panik aus, er hatte diese besonderen Geräusche einer Fußballübertragung mit Knallen verknüpft. Handballspiele, Tennis, Autorennen oder sonst irgendwelche Sportübertragungen waren kein Problem, von der Zeit an war es nicht mehr möglich ein Fußballspiel mit TON anzusehen. Er zitterte, speichelte, sprang in die Badewanne/ Duschtasse, sein Herzschlag stieg von 74 (Normalwert bei Fluffy) auf 140, er pullerte auch in die Badewanne und legte sich dann in den Urin. Er verkroch sich unters Bett, versuchte sich durch Wände zu kratzen und war dann überhaupt nicht mehr ansprechbar. Es war nicht nur für den Hund unerträglich, sondern auch für uns, die wir mit ansehen mussten wie unser bester Freund gelitten hat. Wir haben in seinen ersten zehn Lebensjahren
viele Dinge ausprobiert um ihm und dadurch auch uns das Leben zu erleichtern.
Angefangen von ignorieren über trainieren mit und ohne Geräusch -CD, TTouch,
(habe ich extra ein Wochenend-Seminar gemacht) eigentlich alles was man so liest
oder in der Hundeschule gesagt bekommt.
2003 lernte ich Günther Bloch kennen und die erste Frage die er mir stellt, nachdem
ich ihm gesagt habe, dass ich einen Bearded Collie habe, war: „Und wie ist es mit der Geräuschempfindlichkeit bei deinem Beardie“. Ich erzählte ihm, was wir schon alles ausprobiert hatten und er sagte mir dann: „Kannste bei einem Paniker alles vergessen.“ Wir dachten, na prima dann müssen Fluffy und wir halt damit leben.
Wir sind fast jedes Jahr über Weihnachten und Silvester aufs „Land“ gefahren, immer da hin, wo es nicht schon zwischen Weihnachten und Silvester knallte. Wenn wir in Berlin bleiben mussten, hat Fluffy am Silvesterabend „Vetranquil“ bekommen, leider hatte uns keiner gesagt, dass dieses Medikament die Muskulatur lahmlegt, aber der Hund ALLES mitbekommt, was um ihn herum passiert, Geräusche noch viel verstärkter wahrnimmt, er aber nicht in der Lage ist sich dagegen zuwehren.
Wenn wir heute daran denken, was wir dem armen Kerl damit angetan haben, dreht sich uns der Magen um. Wir gehen heute davon aus, dass sich dadurch seine Ängste und Panikattacken noch verstärkt haben.
Im November 2007 hat Günther Bloch mir die Adresse von einer Tierärztin aus München gegeben und hat erzählt, dass diese TÄ eine Studie/Doktorarbeit über die Geräuschempfindlichkeit bei Bearded Collies schreibt und gefragt ob wir an dieser Studie nicht teilnehmen möchten. Ich habe dann natürlich Kontakt zu der Frau aufgenommen und wir haben vereinbart, dass unsere beiden Hunde teilnehmen.
Ich werde jetzt nicht schreiben, was wir im Vorfeld alles an Fragebögen ausfüllen mussten und was wir alles am Telefon besprochen haben. Ich schreibe es aber nur aus dem Grund nicht, weil ich dann das Forum sprängen würde, es waren alles Sachen, die auch für uns OK waren.
Im Mai 2008 kam sie dann nach Berlin und hat dann 5 Stunden mit uns und unseren Hunden verbracht, auch darüber kann ich verständlicher Weise nicht alles schreiben.
Nur soviel, dass wir mit den „Maßnahmen“ die wir dann in den folgenden 12 Wochen anwenden sollten, nicht einverstanden waren und wir uns dann gegen eine weitere Teilnahme an dieser Studie entschieden haben.
ABER und jetzt kommt es, von dieser TÄ hörten wir das erste Mal, dass es einen zusammen Hang zwischen einer Unterfunktion der Schilddrüse und Angstverhaltender Hunde bestehen kann. Ich habe dann sofort versucht an Studien über SD-Erkrankungen beim Hund zukommen, leider war es nicht möglich. Was ich aber recherchieren konnte, war dass auch SD-Werte die grenzwertig sind, dass heißt die Werte sind eigentlich noch im Normbereich mit leichter Tendenz zur Unterfunktion, die eigentlich noch keine Medikation bedarf. Unsere Tierärztin hat sich dann sachkundig gemacht und wir haben zusammen beschlossen, dass Fluffy
SD-Medikamente bekommt, dass war Ende November 2008, gleichzeitig haben wir auch mit unserer TÄ vereinbart, dass Fluffy zu Silvester kein Vetranquil bekommt, sondern ein Psychopharmaka. Wir haben mit einer ganz geringen Dosierung von Forthyron 400 angefangen und nach 10Tagen, hatten wir den ersten Erfolg!!!! Auf der letzten Pinkelrunde, hat es geknallt und für uns stand fest: „ Fluffy steigt in die Leine, versucht zu flüchten, ist nicht mehr ansprechbar, Runde beendet, ab nach Hause“.
Dem war NICHT SO!!!!!! Er hat kurz den Kopf gehoben, gelauscht so nach dem Motto, kommt da jetzt noch ein Knall? Dann ist er in die Richtung aus der der Knall kam weitergelaufen, nach ca. 100 Meter knallte es wieder, Fluffy drehte sich ganz
ruhig ohne zittern oder Rute klemmen um und lief langsam in die andere Richtung.
Ich bin dann mit ihm auf die andere Straßenseite gewechselt und wir sind langsam
nach Hause gelaufen, vor der Haustür hat er sich animieren lassen, noch einen Puscher zumachen und dann sind wir ins Haus. Für uns war diese Reaktion nach
10 Jahren unfassbar, wir schämen uns nicht, dass wir geheult haben. Wir lassen jetzt
alle 3-4 Monate eine Blutuntersuchung machen, um einfach sicher zu sein, dass die
SD-Werte im grünen Bereich sind. Jetzt nach einem Jahr der Medikation, kann ich sagen, wir haben das Richtige getan, Fluffy wird seine Angst nie ganz verlieren, dazu sind 10 Jahre Panik einfach zulange. Heute ist es so, dass wir wieder Fußball mit Ton anschauen können und Fluffy schläft direkt unter dem Fernseher, selbst bei heftigem Gewitter reicht es meist aus, dass wir Fenster und Türen schließen. Wenn es doch zu heftig wird, legt er sich hinter die Couch, aber ohne speicheln, zittern oder
sonstige Anzeichen von Panik. Auf der Straße ist es dann so, dass die Rute nach unten geht, es kann auch sein das er etwas zittert und vermehrt hechelt. Er zeigt aber auch ganz deutlich an, dass ihm die Situation nicht geheuer ist und er nach Hause will. Er reagiert aber auf mein Ansprechen, nimmt auch meist ein Leckerchen
und wir gehen dann an lockerer Leine nach Hause. So wie es jetzt ist, können wir alle ganz gut mit leben. Im Frühjahr habe ich ein Wochenendseminar bei
Dr. Udo Gansloßer gemacht und mit ihm über das Verhalten von Fluffy seid der Medikation berichtet und er hat gesagt, dass Fluffy wohl das erste Mal in seinem Leben, die richtigen SD-Werte hat und das ein Zusammenhang zwischen
SD-Unterfunktion und Angst besteht. Darum noch mal mein dringender Rat, sprecht mit eurem TA und lasst die SD bei euren Hunden untersuchen. Bitte euren TA, dass er sich mit den Problem, die die SD verursachen kann auseinander setzt.Hier noch ein paar Links bezüglich der Schilddrüse:
Zitat
Habe mal gesucht, es wird empfohlen, diese Werte testen zu lassen:Hier einige gute Links zu dem Thema:
http://www.problemhundeforum.de/downloads/subk…U-d_jantzen.pdfhttp://www.afghans4u.de/gesundheit/Hypothyroidism1.html
http://www.afghans4u.de/gesundheit/Hypothyroidism2.htmlhttps://www.dogforum.de/ftopic107671.html
Schau hier mal rein, ob ein TA in Deiner Nähe ist oder ruf dort an und frag, ob sie einen TA in Deiner Nähe empfehlen können:
http://www.gtvt.de/ueberweisungsliste.php#Postleitzahl_0Gruß
Bibi -
wow danke für die ganzen infos werde meinen vater direkt auf den nächsten TA-Besuch ansprechen und mich in die bücher auch mal einlesen.
ja wir haben sie seit sie ein welpe ist jedoch haben wir bewusst nach einem älteren welpen gesucht(um zu sehen wie sie sich entwickeln) sie war da schon 16 wochen und das quirligste und neugierigste wesen auf der welt. als sie so ca. 1 jahr alt wurde begannen die probleme auch mit den fremden menschen, dabei haben wir echt viel geübt zuhause und auch in der hundeschule aber sie lässt sich von fremden und freunden mal anfassen und dann wieder springt sie zurück wie elektrisiert auch wenn sie schon denn halben tag mt jemanden geschmust hat.bei krach macht sie auch als aller erstes immer unter sich und legt sich darein. mir tut das so leid, weil dann schämt sie sich auch noch.
die sache mit zum ta gehen ist nur das das etwa wie der weg in die hölle.wenn sie das haus schon sieht will sie nicht aus dem auto und man muss sie reintzragen(wiegt ja nur 35 kilo)wobei sie plärrt wie am spieß. dabei wurde sie bis jetzt nur beim ta geimpft und kastriert+ gechipt da war ich sogar bei aufwachen dabei. habt ihr tipps wie wir sie stressfreier zum ta bekommen, denn ich möchte das unbedingt untersuchen lassen
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Lasst den TA zu Euch nach Hause kommen.
Für die Untersuchung der Schilddrüse muss nur Blut abgenommen werden.
Wichtig ist, wie oben gepostet, dass man alle die Werte nehmen muss bei der ersten Untersuchung, da sonst das Ergebnis verfälscht.Gruß
Bibi -
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