Hilfe! Kläffender Rauhaardackelteenager

  • Hallo,

    wir haben einen 10 Monate alten Rauhaardackel, wir haben sie mit 11 Wochen bekommen. Soweit läuft es ganz gut, aber momentan flippt sie
    rum :o(

    In der letzten Zeit hat sie uns tierisch angekläfft wenn sie spielen wollte und wir nicht drauf eingestiegen sind. Haben sie dann immer schön ignoriert und
    haben sie stehen lassen. Als es ganz heftig war ist sie einem dann auch gerne mal in die Beine gesprungen und hat einen mit der Schnauze angestossen. Das mit dem Ankläffen uns gegenüber ist aber wesentlich besser geworden.

    Das große Problem momentan besteht darin, dass sie in den Garten geht und da teilweise Wurzeln oder Bäume ankläfft. Da kann sie sich auch gut reinsteigern. Wir holen sie dann rein, sie will dann aber wieder raus und dann geht es wieder von vorn los.
    Sie hatte vorher einen Haufen aus Ästen, den hat sie auch immer gern angekläfft, den haben wir aber "weggeräumt" und dann war es auch gut.

    Was sollen wir machen?

    Wäre sehr dankbar, wenn Ihr Tipps habt!

    Danke schon mal!

  • Ui, das ging ja schnell! Super, vielen Dank.
    Da fühl ich mich hier direkt wohl :gut:

    Der Haufen lag ca. 5 Wochen dort, ist aber erst seit kurzem attraktiv
    geworden. Wenn sie über die Äste gelaufen ist, haben die geknackt und sie
    hat da reingebissen.... Nach dem Motto, super spiel mit mir???

    Auf "Nein" reagiert sie je nach Situation. Wenn wir mit ihr an der Schleppleine hier bei uns durch die Felder gehen, lassen wir sie nur die Leine ziehen, sonst läuft sie frei, da hört sie auf alles 100%. Im Garten hört sie ungefähr gar nicht...
    Und wenn sie mal auf das Nein beim bellen hört, dann fängt sie nach kurzer Zeit wieder an. Sagt man ihr aber, sie soll mal ihren Ball holen, dann macht sie das und wenn man mit ihr spielt, ist das Bellen vergessen....

    LG, Nina

  • Zitat

    Das große Problem momentan besteht darin, dass sie in den Garten geht und da teilweise Wurzeln oder Bäume ankläfft. Da kann sie sich auch gut reinsteigern.

    Ich kenne zwar die genaue Lage nicht und deine Beschreibung lässt auch viel Raum für Interpretationen, aber ich würde deinen Hund einfach mal machen lassen. Solange die Bäume und Wurzeln nicht antworten, dürfte das eigentlich recht schnell langweilig werden.

  • Also, wir bespaßen sie mehrmals täglich mit Ballspielen und Ziehspielen mit ihrem Knochen, gehen spazieren, der Garten steht ihr generell immer offen, wenn jemand zuhause ist, ca. 1000qm groß.
    Ansonsten werden noch Kommandos trainiert.
    Nicht genug???

  • Gerade nochmal nachgelesen und überlegt.

    Wenn sie bellt und ihr sagt, hol den Ball, dann holt sie den und ihr spielt mir ihr, richtig?

    Habt ihr das schon oft so gemacht?
    Auch als der große Haufen noch da lag?

    storyboard: Naja, meine Nachbarn würden sich bedanken :hust:

  • Zitat

    storyboard: Naja, meine Nachbarn würden sich bedanken :hust:

    Nunja, die Frage ist doch - wie schnell reagieren Herrchen und Frauchen, wenn Hundi im Garten die Sträucher anbellt? - Wenn sie raus hat, dass die Leute springen, wenn sie das macht, wird sie das jetzt wohl auch weiter so tun, so lange es eben Erfolg zeigt.

  • Danke für den Link zum Nein-Training.
    Wenn es nicht ums Bellen geht und sie entspannt ist,
    dann klappt das so auch.
    Wir lassen sie auch erst auf unser "Okay" fressen, also bleibt sie
    auch erstmal schön davor sitzen. Das gilt auch für ihr Spielzeug.
    Das Problem ist hier wirklich eher der Garten.
    Ist sie sich da zu "sicher" in "ihrem Reich"?

    Der Jagdtrieb ist nicht so stark. Der erste Maulwurf musste schon dran glauben. Hat sie aber auch brav abgegeben. Auch beim spazieren sind die
    Hasen nicht so spannend. Vorhin ist ne Taube vor ihr weggeflogen, da hat sie sich mehr erschrocken als alles andere :smile:

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