Total aufgedreht...
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Hallo zusammen,
bei meinem knapp 8 Monaten alten Schäferhund wurde vor knapp 7 Wochen Schweres ED ([wiki]Ellbogendysplasie[/wiki]) festgestellt.
Er ist aus Leistungszucht und sollte eigentlich auf dem Hundeplatz bzw. ist im SV wo er seine Prüfungen machen sollte und jetzt aber strickten Leistungssport verbot hat.Er wurde sofort Operiert (humpelt immer noch, aber er ist Schmerzfrei)
Er hat vor der OP (durch sehr viel Zeitaufwand) ich sage mal zu 98% aufs Wort gehört.
Er ist schon seit dem wir ihn haben ein sehr lebendiger Hund was wir
auch sehr schön finden. Nur seit seiner OP wird er von Tag zu Tag schlimmer, Er hört überhaupt nicht mehr ist völlig aufgedreht vor allem in meiner Nähe (außer unser Sohn 1 Jahr kommt in seiner Nähe dann ist er die Ruhe selbst) und macht alles was in seiner Nähe kommt kaputt.
Anfangs dachten wir, weil er Strickte ruhe Verordnet bekommen hat das er Langeweile hat daher beschäftigten wir ihn mit Denkaufgaben oder seinem Spielzeug. Das ist aber alles nach 10 min. uninteressant denn
(Leider) aber eigentlich schön ist er ein sehr Schlauer Hund (er öffnet Reißverschlüsse, Schiebetüren, Zimmertüren, normale Schranktüren, Schubladen und macht weiteres was er kann und mir aber Grad nicht einfällt
)Nun meine Fragen an euch:
Mache ich Eventuell was falsch?
Kann es wirklich Langeweile sein?
Ist er Beleidigt, weil er noch mehr Beschäftigung will das er alles kaputt macht?
Oder ist er vielleicht einfach mit sich selbst Unzufrieden?Ich weiß es sind vielleicht Schwierige Fragen vor allem mit einer Ferndiagnose, aber Sprüche wie sieh zu das der Hund wegkommt oder Er wird euch Irgendwann Beißen oder sonstiges in der Art kann ich nicht gebrauchen denn das habe ich schon von nem Hundetrainer zu hören bekommen ( der meiner Meinung nach keine Ahnung hatte und schneller wieder gehen konnte als er kam )
Um nochmal deutlich zu sagen dieser Hund ist in keinster Weise Aggressiv, bissig oder sonstiges in der Art. Obwohl er mittlerweile 63 cm SH hat und Pech Schwarz ist, ist er sehr beliebt hier in der Gegend ob bei älteren Leuten Kindern oder anderen Hundebesitzern. :)
- Vor einem Moment
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Sry habe ich vergessen zu schreiben

Vielen Dank schonmal im vorraus für eure Antworten

Gruß Mario
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Hallo Mario!
Ich persönlich finde deinen Ansatz richtig es mit Denksport etc. zu versuchen um Ihn zu beschäftigen.Was auf jeden Fall gut müde macht ist Nasenarbeit. Geht auch super in der Wohnung. Macht manchmal müder als ewig Gassigehen..
Ich glaube nicht, dass er beleidigt ist...
...aber er wird sicherlich "unzufrieden mit sich selbst" sein, wenn man das beim Tier so nennen kann. Er darf nicht das was er vorher durfte (und gern gemacht hat), er muss sich anderweitig beschäftigen.
Dann ist da so ne doofe OP-Narbe, und es zwickt noch ab und an, er kann vielleicht nicht gut drauf liegen, .... was weiß ich... ist halt irgendwie anders im Moment...vielleicht lenkt er sich ja auch ab?Ganz davon ab: Gehst du zur Physiotherapie mit ihm, oder warst du da?
In so jungen Jahren so eine OP ist schon doof.
Er entwickelt sich ja noch weiter, und ein paar Tipps, und Hilfestellung zur Heilung und Verbesserung der Funktionalität des Ellbogens wären schon nicht schlecht für Ihn. Grade auch wegen Spätfolgen.
Grundsätzlich ist Bewegung wichtig. Auch/ vor allem nach einer solchen OP. Halt nur in gewissen Maßen (und je nach Art und Umfang der OP)Gruß, grey ghost
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Hallo grey ghost,
also sie ersten zwei wochen durfte er sich eigentlich gar nicht bewegen sogesehen sollte er nur liegen. die ersten zwei Tage gings ganz gut denke mal Schmerzen müdigkeit etc. dann fing es an das er wieder anfing rumzuturnen in der Wohnung gings einigermaßen draußen drehte er voll ab obwohl ich ihn ca. 150m bis in den Wald getragen habe, weil er ja nicht laufen durfte aber anstatt sein Geschäft zu machen wollte er spielen. Auf der Anweisung des Arztes hin habe ich seine Schmerzmittel weggelassen in der hoffnung er würde Schmerzen bekommen und wieder ruhiger werden. Dem war nicht so habe ihn dann ruhig bekommen in dem er seinen Stoffknochen zwischen den Zähnen hatte während ich ihn in den Wald trug. Seit die 2 wochen um sind darf er Täglich 3 mal 15 min. Gassi gehen, seit der 6 Woche nach der OP soll ich die Täglichen Spaziergänge wöchentlich um 5 - 10 min. verlängern.
Zur Physiotherapie wurde mir gesagt bräuchte er nicht da er Wunderbar bzw. eigentlich schon zu gut damit umgeht.Spiele führe ich viele verschiedene durch weil er schnell gelangweilt ist.
z.B. Verstecke ich in der ganzen wohnung Fleischwurst oder andere leckerlie die er auch innerhalb von 2 min. gefunden hat.
Er muss sich seine leckerlie aus verschlossenen Schachteln holen.
Verstecke Spielzeug von ihm das er suchen muss.
Über Grundbefehle mit ihm.Ich kann mich aber 2 Stunden non Stop mit ihm beschäftigen z.B. gestern habe ich ihn dann als wir rein gingen nach seinem 19:00 Uhr Spaziergang auf seinem Platz geschickt um sich ein wenig zu erholen, weil er arg am humpeln war. Als ich dann nach ca. 45 min. nach ihm schauen war, weil er normalerweise nach ca. 30 min. bzw. seit nach der OP nach 2 min.
einmal im Wohnzimmer schauen kommt ob noch alle da sind bzw. legt er sich bei uns hin hatte er mir schon meinen Schreibtischstuhl zerpflückt gehabt. 
Das ist doch nicht normal oder ?!

Gruß Mario
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Was ist schon "normal" bei nem Hund?!

Nee, also ist schon heftig. Wie es ausschaut beschäftigst du ihn ja schon ordentlich...
Gibts bei dir ein Kommando dass er sich zur Ruhe legen soll (am besten wo du ihn siehst, damit er nicht heimlich was zerpflückt...), und so lange bis du das Kommando aufhebst da bleiben muss?
Wir haben das Kommando "Leg dich hin". Heißt: Bleib da wo du bist (Sitzen, Stehen, Liegen, völlig egal) und komm zur Ruhe. Meißt schläft er dann ein, oder guckt Löcher in die Luft.
Sonst rennt unser nämlich penetrant durch die Wohnung und macht irgendeinen Mist...obwohl er eigentlich ko sein müsste (vom Laufen oder Denkspielen). Er wird dann völlig gaga wie ein kleines Kind, dass nicht schlafen will.
Wir mussten ihn quasi zu Ruhezeiten zwingen.
Seit wir das Kommando eingeführt haben kann ich in Ruhe einen Film gucken, oder sonstwas tun, ohne das er um mich rumrennt, oder irgendwas zerstört...Unser ist von Haus aus ziemlich hibbeliger Natur (wie gesagt, seit dem Kommando gehts), aber sehe da schon Parallelen zu deinem Hund (wenn auch da OP-bedingt)...
...wär jetzt so meine Idee. Halt beschäftigen wie du es schon tust, und dann auch wieder Phasen einführen in denen einfach genug ist und Ruhe einkehrt.
Zur Physiotherapie: ist auf jeden Fall sinnvoll.
Es gibt Techniken und Methoden um die Gelenkausbildung, Stabilisation (und Heilung) in positiver Weise zu förden. Auch Dinge, die du nach Anleitung selbst machen kannst. Dein Hund ist noch im Wachstum, da kommt noch was, und jetzt ist Zeit einen Grundstein für die weitere Entwicklung des Körpers und des Gelenkes zu legen.
Natürlich heilt es auch ohne Physiotherapie... da hat dein Tierarzt schon recht.Gruß, grey ghost
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Hallo,
Ja so ein kommando gibt es bei uns das heisst "mach Heia"
Leider ist das wieder so eine Sache mit dem Gehorchen, denn wenn er in seinem Element ist kann man ihm sagen was man will. Andererseits gib es dann wieder momente wo er aufs Wort hört. Ist schon merkwürdig unser Tierarzt meinte wir werdens mit ihm sehr Schwer haben aber wir würden es hinbekommen andere empfehlen uns ihn abzugeben was für uns nur im äußersten Notfall in frage kommen würde, weil er sich ja so gut mit unserem kleinen versteht und uns schon sehr ans Herz gewachsn ist.Zu der Physio ich werd mich da mal hier im Umkreis umsehen und einen geeigneten raussuchen und uns da mal vorstellen.

Gruß Mario
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Also direkt abgeben finde ich vorschnell...
immerhin ist er ja erst 8 Monate alt (wenn ich richtig gelesen hab), und dass er da deine Anweisungen in Frage stellt wundert mich jetzt nicht gerade..Unser Weimaraner (fast 6 Monate) stellt auch Anweisungen in Frage. Ist ja klar.
Und wenn ich ihm sage "Leg dich hin" ist es auch nicht immer gut damit.
Meistens legt er sich direkt hin, er steht aber manchmal auch wieder auf und will weg.
Dann gibt es von mir eine Warnung (EINE! die da lautet "Leg dich hin" in einem deutlichen aber nicht bösem Ton). Entweder er fügt sich dann in sein Schicksal, oder steht trotzdem auf und geht weg.
Bei der 2ten Variante steh ich auch auf pack ihn kommentarlos im Nacken, "dirigiere" ihn zu seiner Decke wo er herkam, und LEG IHN ins "Platz". Dabei wiederhole ich das Kommando "Leg dich hin" noch einmal. Bleibt er so liegen, bin ich direkt wieder freundlich und bestätige ihn verbal, dass das gut ist was er macht. (meist ist das auch so)
Am Anfang musste ich das echt tausendmal durchziehen, weil er trotzdem wieder wegging.
Inzwischen reicht in der Regel die erste Warnung weil er weiß sonst wirds doof...
Ich diskutiere das definitiv nicht aus. Er darf aufstehen oder sich hinsetzen, aber nicht von da weggehen.
Laß dich nicht von ihm veräppeln, zieh es durch. Ist am Anfang echt anstrengend, aber lohnt sich!
Je konsequenter ich bin (und bloß nicht "diskutieren"), desto ernster nimmt er mich, und liebt mich dafür. Ich bin sein Chef, mir kann er vertrauen. Und trotzdem "fragt" er öfters nochmal nach...
Gib nicht auf!
PS: mit der Physio find ich gut!
Gruß, grey ghost
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Wenn dein Hund wieder besser beisammen ist, könntest du doch Fährtenarbeit mit ihm machen und die Anleitung könntest du dir auf dem Hundeplatz holen

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Hallo Mario,
das der Arzt meint, es würde ohne Physio gehen, Euer Hund, aber im Gegensatz stark humpelt, finde ich ziemlich heftig.
Darf er schon schwimmen gehen?
Dann würde ich das machen.
Dummytraining beim Schwimmen, Impulskontrolle.
Lass ihn zu Hause Dinge erledigen.
Wäsche in den Wäschekorb legen, Socken ausziehen, verlorene Schlüssel suchen.
Für die Suchspiele, nutz kein extrem riechendes Leckerli, sondern Dinge, die für die menschliche Nase kaum riechen. Das beschäftigt ihn länger.
Versteck die Leckerlis auch so, daß er nur anzeigen darf, wo es ist mit Sitz oder Platz und Du ihm dann das Leckerchen gibst.Noch eine Möglichkeit wäre ZOS. Da kann ich Dir gerne eine Anleitung per Mail zukommen.
Ansonsten würde ich ihm eine Ruhezone zuweisen. Diese Zone ist für Dein Kind tabu, diese Zone gehört nur ihm und dort lernt er schlafen und dösen. Wenn er nicht auf dem Platz bleibt, würde ich tatsächlich eine Box vorschlagen, denn wenn eins für einen Junghund wichtig ist, Ruhe zu lernen.
Wie viel schläft er denn am Tag??
Grüzzle
Bibi -
Zitat
Unser Weimaraner (fast 6 Monate) stellt auch Anweisungen in Frage. Ist ja klar.
Bei der 2ten Variante steh ich auch auf pack ihn kommentarlos im Nacken, "dirigiere" ihn zu seiner Decke wo er herkam, und LEG IHN ins "Platz".
.Laß dich nicht von ihm veräppeln, zieh es durch. Ist am Anfang echt anstrengend, aber lohnt sich!
Hallo,
ein Hund veräppelt nicht - dazu ist er nicht in der Lage.
Was mich wundert, dass hier ständig angenommen wird, dass der Hund euch infrage stellt.
Meine Güte, es sind junge Hunde, deiner ist erst 6 Monate alt. Kommandos sind noch lange nicht gefestigt.
Dass ein junger Hund nicht stets auf der Decke liegen bleibt und zwischendurch das Gesagte vergisst, ist doch in dem Alter nachvollziehbar und absolut normal.
Wahrscheinlich ist die Zeit des "Verbleibenmüssens" einfach zu lang.
Du verlangst ganz schön viel und wenn er dann nicht "funktioniert", packst du ihn in den Nacken und schickst ihn zurück?
Warum musst du so vorgehen?
Ein Kommando und Handzeichen sollten doch genügen.@TS:
Ein junger Hund ist anstrengend und wenn man ihn aus gesundheitlichen Gründen runterfahren muss, ist das sehr anstrengend, aber mit der Zeit wird sich das einspielen.
Schau mal unter http://www.spass-mit-hund.de
Da findest du gute Ideen, wie du deinen Junghund beschäftigen kannst.
Mache nicht zu viel, auch Ruhe will gelernt sein.Gruß
Leo - Vor einem Moment
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