Was kann ich gegen Ausrasten bei speziellem Hund tun?

  • Also das mit dem Entspannungssignal ist echt eine gute Idee. Das werd ich mal versuchen. Bei Balu ist es nämlich auch offensichtlich, dass er dabei totalen Stress hat.

    Die Personen die mit dem Hund rausgehen sind eigentlich immer mein Mann und ich und dann noch ab und zu (aber relativ regelmäßig) meine Mutter. Die würden das dann natürlich auch gesagt bekommen.

    Ich hoffe ja auch, dass Balu noch etwas selbstbewusster wird wenn er richtig erwachsen ist. Bei einem großen Hund dauert das ja immer etwas länger mit der geistigen Entwicklung. ;)

    souma: Hab grad erst deinen Post gesehen. Ja das mit dem aus dem Weg gehen ist bisher meine einzige Patentlösung. Soooo oft sehen wir sie ja auch nicht. Ich hab halt nur die Sorge, dass er auch mal bei anderen Hunden so anfangen könnte und möchte dem natürlich gerne vorbeugen.

    Hundekontakte hat er zum Glück sehr viele. Seinen besten Kumpel den Husky wie gesagt, einen Border Collie und eine Labrador-Riesenschnauzer-Mix Hündin. Mit den dreien spielt er sehr oft. Und dazu kommen die Hundebegegnungen unterwegs und hier gibt es zum Glück auch sehr viele Hunde. :)

  • Bei meinem alten Joschi war das mit einem Goldi Rüden der Fall.
    Den brauchte er nur zu riechen, da war der Teufel los. Es half auch nur - aus dem Weg gehen - GsD war der andere HH auch so vernünftig und hat abgedreht, wenn wir uns gesehen haben.

  • Bentley: Leider sind die hier meistens nicht so vernünftig. Wenn sie zu Fuß sind und uns von weitem sehen, kommt es zwar manchmal vor, dass sie woanders lang gehen, was hier wie gesagt schlecht möglich ist im Wohngebiet, aber wenn sie mit dem Fahrrad unterwegs sind klingeln sie auch noch immer. Ich hab das Gefühl, der Hund wird dadurch noch mehr angestachelt auch wenn die Besitzer es vielleicht sogar nur gut meinen um die anderen HH vorzuwarnen, dass sie kommen.
    Und die Frau meinte dann einmal zu mir, dass ich das Problem mit meinem auf jeden Fall auch bekommen werde, da unkastrierte Rüden nun mal keine anderen Hunde leiden können. Die lacht mich auch immer aus, wenn sie an mir vorbei fährt und ich verzweifelt versuche meinen Hund zu beruhigen... ist manchmal nicht so hilfreich.
    Außerdem halte ich das für eine Ausrede. Balu ist auch nicht kastriert und versteht sich ja nun bisher hervorragend mit anderen Hunden. Diese Pauschalaussagen find ich immer doof. Jeder Hund ist anders.

  • Auch in Wohngebieten kann man sich aus dem Weg gehen, man muß es nur wollen.

    Zitat

    Außerdem halte ich das für eine Ausrede. Balu ist auch nicht kastriert und versteht sich ja nun bisher hervorragend mit anderen Hunden. Diese Pauschalaussagen find ich immer doof. Jeder Hund ist anders.


    :gut:

    Zitat

    Die lacht mich auch immer aus, wenn sie an mir vorbei fährt und ich verzweifelt versuche meinen Hund zu beruhigen... ist manchmal nicht so hilfreich.


    Erstmal drüber stehen und den Hund nicht mehr beruhigen. Wie du ja siehst bringt es nix und du bestätigst somit auch noch sein Verhalten.

    Wenn es möglich ist den Hund abschotten, also vor ihn stellen, in einem Hauseingang oder hinter einen Busch stellen, das zumindest der Sichtkontakt unterbrochen ist. Macht es oft leichter.

  • Das mit dem Beruhigen meinte ich auch nicht im Sinne von "Mein armes Hundi *tröst*" sondern, dass er einfach nicht mehr so bellt und ich normal mit ihm weitergehen kann. Mir ist schon klar, dass ich ihn in seinem Verhalten bestätige, wenn ich ihm dabei auch noch Streicheleinheiten verpassen würde. War wohl missverständlich ausgedrückt. ;)

    Was mich nochmal zu dem von asterix99 vorgeschlagenen Entspannungssignal bringt. Nachdem ich da nun drüber nachgedacht habe, frage ich mich, ob der Hund das nicht auch als Bestätigung auffassen könnte. Ist wahrscheinlich auch wieder bei allen anders.

    Lakasha: Klar, das mit den Hauseingängen mach ich auch. Letztens wurde ich dann leider vom Hof gejagt, weil die Leute dort was gegen Hunde haben. Wusste ich vorher leider nicht.

    Na ja, ich habe zumindest auch gelernt, dass man als HH oft ein dickes Fell braucht. Da ich davon bisher immer zu wenig hatte, nehm ich das als Herausforderung und versuche, wie empfohlen, über den Dingen zu stehen. :D

  • Zitat

    Lakasha: Klar, das mit den Hauseingängen mach ich auch. Letztens wurde ich dann leider vom Hof gejagt, weil die Leute dort was gegen Hunde haben. Wusste ich vorher leider nicht.


    Damit meinte ich nicht dich persönlich, sondern dieses oft unfähige Pack was sich Hundehalter nennt. Während man bis zu den Knöcheln mit den ruhigen Hunden in der naßen Wiese versinkt, lassen sich andere quer über den geteerten Weg ziehen :zensur: Da bin ich dann schon oft sauer

    Zitat

    Lakasha: Klar, das mit den Hauseingängen mach ich auch. Letztens wurde ich dann leider vom Hof gejagt, weil die Leute dort was gegen Hunde haben. Wusste ich vorher leider nicht.


    Das muß man auf alle Fälle, auch wenn es einen doch oft ärgert. Aber sonst dreht man ständig am Rad :irre:

    zum Entspannungssignal: meine Hündin reagiert darauf i.d.R. recht gut, allerdings gibt es 2 Hunde bei denen klappt es einfach nicht, zumindest nicht wenn wir zu Nahe dran sind.

    Ich würde es auf alle Fälle testen und sehen wie er darauf reagiert

    Zitat

    Nachdem ich da nun drüber nachgedacht habe, frage ich mich, ob der Hund das nicht auch als Bestätigung auffassen könnte


    Ich sehe es eher so: bevor meine Hündin hochdreht, bekommt sie von mir das Signal, entspannt sie sich und geht ruhig daran vorbei, wird sie gelobt. Macht sie dennoch Terror, weil ich das richtige Timing mal wieder verpaßt habe, dann gehe ich kommentarlos weiter.

  • Da bin ich ja froh, dass sich nicht herausgestellt hat, dass ich irgendwas ganz furchtbar falsch gemacht habe, denn bis auf diese Ausraster ist Balu eigentlich immer ein lieber, großer Bär, der viel zu faul ist sich über etwas großartig aufzuregen. ;)

    Also danke für die Anregungen! Ich werde auf jeden Fall mal ein Entspannungssignal mit ihm aufbauen und gucken wie das klappt. Einige andere Hundehalter hier in der Gegend sind schon ganz gespannt. Denen geht nämlich vor allem der Braune auch ziemlich auf die Nerven. :D

  • Danke Simone, genau so sollte es genutzt werden :gut:

    Als Beispiel, wir haben hier sogenannte "Grundstückshunde".
    Ich treffe die Hunde meist an, wenn sie frei auf dem GS laufen und der Zaun endet direkt am Fußweg.
    Am Anfang habe ich es so gemacht, daß ich das Signal schon am Grundstück vorher gegeben habe.
    Weil Bibo schon auf dem Weg zu den GS-Hunden hoch fuhr.
    Also war sie schon beim Aufeinander treffen entspannt.
    Sie wechselt die Seite automatisch, abgewandt vom Hund und dreht nicht mehr hoch, wenn der Andere den Mogo macht.
    Und lustigerweise, weil ich das Signal auch bei dem Hund gebe, geht der eine Hund dann nicht mehr ab und wird auch ruhig.
    Bei dem Anderen hilft es nicht, aber nun gut.

    Mir ist wichtig, daß mein Hund nicht gestresst ist :D

    Gruß
    Bianca

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