Rüdenunverträglichkeit
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Hallo,
wir haben ein Problem mit unserem Labrador (m, 3,5 Jahre), was uns mittlerweile ganz schön im Magen liegt.
Basco kann keine Rüden leiden. Es sind nicht alle Rüden, insbesondere sind seine besten Kumpels Rüden (Dobermann, Windhund, Leonberger): Diese kennt er aber schon seit deren bzw. seinem Welpenalter. Es begann so mit 2 Jahren. Sah er einen Rüden legte er sich bei Sichtkontakt sofort auf den Boden in Lauerstellung um dann wie ein Irrer Richtung Hund zu springen und dort "dicke Backen " zu machen. Alles an der Leine. Haben wir ihn von der Leine und er begegnet einem Rüden, ist es genauso. Gebißen hat er nie nur schrecklich getobt. Ein spazierengehen wird für mich zum Spießrutenlauf. Den Sichtkontakt habe ich schon unterbunden - egal. Er ist angespannt wie eine Feder und fixiert in allen Stellungen (er dreht sich konsequent in Richtung Hund). Leckerlis - auch egal.
Ich muß sagen, zu Hause hört er 100% aber beim Spazierengehen ist er von allen Sachen abgelenkt (Hundepippi, Vogel....) und hört keinen "Schtratz".
Vielleicht hat jemand eine Idee. Möchte jetzt auch Einzelunterricht nehmen, was aber wahrscheinlich für das Rüdenproblem in der Gruppe auch nicht hilft. Oder?Danke Anne
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18. Mai 2010 um 08:13
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Rüdenunverträglichkeit - Vor einem Moment
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Hallo Nachtweide,
hört sich ja an wie bei uns
Wir (hatten das Problem ist nicht ganz richtig aber haben auch nicht ...
) arbeiten auch gerade an seiner "Rüdenverträglichkeit". Ich kann dich da sehr gut verstehen, es ist auf Dauer eine Belastung für beide.Einzelunterricht zu nehmen ist doch schon mal ganz gut. Für was nimmst du dir den Trainer? Für Aufmerksamkeitsübungen oder für das Rüdenproblem?
Erst mal zu dem "das ist hier ja alles vieeeel Interessanter" Problem:
Um es schnell auf den Punkt zu bringen, dein Hund findet die Umgebung Interessanter wie dich, daher lässt er sich nicht abrufen
Du musst dich Interessant machen, es gibt nichts spannenderes als mit Frauchen durch die Wälder zu streifen.
Wie läuft denn so ein Spatziergang ab? Machst du Übungen mit dem Hund?
Wenn du magst, kann ich dir auch ein wenig zu den Übungen schreiben.Zu den anderen Rüden. Er reagiert nur so auf Rüden die er nicht kennt?
Und wie verhält er sich bei Hündinnen?
Für mich hört sich das nach Leinenagression an. Da gibt es hier schon gaaaanz viel zu dem Thema
Wie verhälst du dich in der Situation? Gehst du einen Bogen? Gehst du einfach komentarlos weiter? Drehst du dich um gehst in die andere Richtung? versuchst du ihn abzurufen?
Auch ohne Leine kam es aber noch zu keiner Rangelei? Richtig?Der erste Schritt ist allerdings, dass du deinen Hund draußen abrufen kannst. Dazu kann man ganz tolle Aufmerksamkeits- Beschäftigungsübungen machen.
Wie gesagt, wir (hatten ist nicht ganz richtig aber haben auch nicht ...
) arbeiten auch gerade daran. Ich kann dich da sehr gut verstehen, es ist auf Dauer eine Belastung für beide. -
Such dir am besten einen guten Trainer, der dir zeigt, wie du deinen Hund richtig führst.
Er muss lernen, dich ernst zu nehmen, das geht aber nur, in dem du deinen Umgang und die Einstellung zur Hundeerziehung änderst.
Viel Erfolg

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Such Dir auf jeden Fall einen Trainer - das seh ich genauso wie meine Vorredner!
Ich werde auch immer gefragt ob mein Hund ein Rüde ist und dann sagen die anderen Besitzer immer - dann muss ich woanders langgehen oder sowas...
Ich hab das Thema dann mal mit unserer Trainerin besprochen und die lächelte nur und meinte sowas wie: dann haben die Hunde ihre Herrchen aber prima im Griff.
Nicht der Hund sollte das Revier verteidigen, sondern DU!!!
Die Frage wie er sich mit anderen Hündinnen verhält ist dabei nicht uninteressant.
Überleg mal, wer in einem Wolfsrudel für Ordnung, Sicherheit und für die Weibchen zuständig ist - das ist nicht der junge Wolf, der in der Rangordnung weit unten steht. Mit unseren Hunden ist das im Prinzip nichts anderes.
Also in erster Linie musst Du wahrscheinlich Deinem Hund klarmachen, dass DU der Chef im Revier bist und er sich nicht drum zu kümmern hat, dass Ordnung und Sicherheit herrscht - das tust nämlich Du!
Seine Kumpels aus der Welpengruppe akzeptiert er ja auch - das wird schon!
Und damit sind wir wieder bei einem Trainer, der Dir helfen könnte daran zu arbeiten.
Viel Erfolg!
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