Hund- ja oder nein? Würde gerne eure Meinung wissen! =)

  • Hallo Chaos,
    das mit den Eltern war auch mein erster Gedanke. Als dreifache Mutter kenn ich nur zu gut, wie viele wegen allem und möglichen meckern. Und leider ging das schon im Kindergarten los.
    Das schlimme dabei ist, dass es oft keine sachlichen Gründe sind, wieso manche Eltern ein Fass aufmachen.

    Grundsätzlich fände ich einen Hund in der Schule gut, hab mal einen Bericht über ADHSler-Klasse und Auswirkungen von Hundeanwesenheit gesehen, aber diese Klasse waren klein, nicht 30 Mann hoch mit entsprechendem Geräuschpegel.

    Ich glaub ich würd es andersrum machen: der Hund kommt auf jeden Fall, weil Ihr einen wollt. Wenn er soweit ist, würde ich ihn auch mit in die Schule nehmen, vielleicht erstmal ne Doppelstunde während ner Deutschprobe etc. Wenn es gut läuft, bleibt er irgendwann den einen oder anderen Vormittag, vielleicht auch dauernd.....

    Aber ich würde mich von dem Gedanken verabschieden, dass die Vorraussetzung für die Anschaffung die Anwesenheit des Hundes an der Schule ist.

    Schon allein deshalb, weil der Hund von Haus aus lernen muss alleine zu bleiben. Was ist, wenn Dein Freund mit den Kids auf Klassenfahrt gehen muss? Was, wenn Wandertage anstehen, wo der Hund nicht mitkann z.B. Schwimm-/Hallenbad, Eislaufen, Museum, Betriebsbesichtigung etc.?

  • Hey lotuselise!

    Danke für deine Antwort!

    Es ist auch nicht so, dass wir wollen, dass der Hund die gesammte Zeit über in der Schule ist. Das kann auch nur 2-3 Tage pro Woche sein. Aber wir finden den Gedanken, den Hund 5 Tage die Woche 7 Stunden alleine zu lassen(klar, mit Unterbruch), nicht sehr schön..
    Bei anderen berufstätigen Menschen hängt die Entscheidung ja auch davon ab, ob der Hund zur Arbeit mitkann. Wir findens ja auch nicht toll, dass die Entscheidung von der Schule abhängt, aber lieber das, als dann einen Hund zu haben, der den ganzen Tag alleine zuhause rumhockt.

    Zu Wanderungen, Klassenfahrten etc.: Natürlich haben wir uns darüber Gedanken gemacht! Wir haben mehrere gute Freunde, darunter auch hundeerfahrene, welche unseren Hund (wenns den dann mal gibt) gerne betreuen würden.
    Aber das muss sich ja jeder überlegen, der sich einen Hund anschaffen will und berufstätig ist, denn auch in anderen Berufen gibt es Ausflüge, Geschäftsreisen etc.

    Und natürlich würde der Kleine auch nicht von 0 auf 100 im Schulbetrieb sein müssen, wir würden ihn natürlich Schritt für Schritt daran gewöhnen

    Gruss,
    Joya

  • Ich würde auch zu einem älteren Hund raten. Es ist nicht so, dass alle Hunde aus dem TH Überraschungspakete sind. Nicht umsonst geht man, bevor man einen Hund mitnimmt, mehrmals mit ihm raus und schaut, ob die Chemie stimmt.
    Außerdem kann der dann auch mal 6 Stunden alleine sein, wenn ihr ihn dran gewöhnt habt (die 10 Wochen frei z.B.) und dann erledigt sich doch auch das Schulproblem, oder nicht?

  • Dazu kann ich Dir die Erfahrungen nur aus zweiter Hand berichten:
    Eine Freundin von mir ist Lehrerin. Und unsere Hunde sind "beste Hundekumpels".
    Sie geht morgens kurz, dann ist ihr Hund alleine bis sie aus hat. Da sie Fachlehrerin ist, kann das bis 13:00 Uhr oder kürzer sein. Mal hat sie Nachmittagsunterricht, mal nicht.
    z.B. heute, Montag
    Unterricht bis 11:10 Uhr, wir treffen uns um 11:30 Uhr = Hundeparty. Um 13:00 Uhr bis 15:30 Uhr hat sie wieder Schule.
    Nebenher gibt sie noch Nachhilfe und ihr Hund freut sich jedesmal wie Schnitzel, wenn die vorbei ist, denn danach geht es raus.
    Insgesamt sind Hunde glaub anpassungsfähiger als wir denken. In ner Woche Urlaub sag ich ja auch nicht: Jetzt sind wir aber unser normales Tagespensum schon gegangen, länger geht nicht.
    Als Lehrer hat man ja doch einige Wochen "Urlaub" im Jahr. Wie es mit Deinen Semesterferien ist, weiß ich nicht, aber schmeißt doch mal den Schulferien-Kalender mit dem Semester-Ferien-Kalender übereinander.
    Wieviele Wochen "Sieben-Stunden-Allein" bleiben dann tatsächlich noch übrig????

  • Zitat

    Hund freut sich jedesmal wie Schnitzel, wenn die vorbei ist

    :lol: super redewendung!
    was studierst du eigentlich? und wo?
    ich kann lotte in einigen seminaren mit zur uni nehmen. vielleicht geht das bei dir ja auch? (nicht, weil ich denke, dass das notwendig wäre. nur so als anregung, mir macht die uni immer mehr spaß, wenn hund dabei ist.)

  • @ lotuselise: da hast du schon recht - was aber da doch noch ein Problem ist: der Entscheid der Vermieterin hängt von dem Entscheid der Schulpflege ab (d.h. : wenn er den Hund gar nicht mitnehmen könnte/würde, dann heisst das für sie ziemlich sicher nein.)
    @ Momo und Lotte: Ich werde das auf jeden Fall mal abklären, wäre ja toll, mit Hund in die Uni. Ich beginne ein Veterinärmedizinstudium in Zürich..

    Hey Leute, vielen Dank nochmals für eure tollen Tipps, Anregungen etc.
    Wir werden uns das Ganze nochmals genau von vorne bis hinten überlegen und abwägen =)
    Evtl. komme ich gerne nochmals auch euch zurück!

    Besten Dank!
    Joya

  • Da fallen mir spontan einige Berichte über diverse Schulhunde ein. Sind meist auch Hunde der Lehrer, die dann evtl noch eine Therapiehundeausbildung haben. Das sind meist Retriever und vor allem Mischlinge., sprich die üblichen Verdächtigen ;)

    Ich denke es ist wahrscheinlicher, dass du den Hund mitnehmen kannst, da ein Schulhund meist eben eine Ausbildung, Wesentest und Grundgehorsam (und ein junger Hund wohl zu quirlig ist) braucht. Such mal hier in dem Unterforum nach Studium und Hund, da gibts sehr viele Beiträge von Tiermedizinstudenten bei denen das sehr gut geht, evtl ist einer sogar an deiner Wunschuni...

    Könnt ihr mal reinstellen was die Schule grob gesagt hat? Ich studiere auch auf Lehramt und überlege ob das nicht später eine Option wäre...

  • Thema Tierheimhund: da sind oft Hunde, von denen viel von der Vergangenheit bekannt ist, die zB wegen Allergie abgegeben wurden. Da seid ihr wahrscheinlich sogar auf der sichereren Seite, dass er kinderlieb ist (letztendlich Sache der Erziehung), da die TH-Mitarbeiter ihre Hunde gut kennen und euch genau beraten können...dagegen ist ein Welpe vom Züchter, der anfangs auch nicht alleine sein kann, ein Überraschungspaket.

  • Zitat

    Thema Tierheimhund: da sind oft Hunde, von denen viel von der Vergangenheit bekannt ist, die zB wegen Allergie abgegeben wurden. Da seid ihr wahrscheinlich sogar auf der sichereren Seite, dass er kinderlieb ist (letztendlich Sache der Erziehung), da die TH-Mitarbeiter ihre Hunde gut kennen und euch genau beraten können...dagegen ist ein Welpe vom Züchter, der anfangs auch nicht alleine sein kann, ein Überraschungspaket.


    :gut:

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