Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Hund frisst einfach alles, was sie findet
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Hallo,
ich habe seit ca. 3 Monaten eine 12jährige Mischlingshündin aus dem Tierheim.
Sie hat offenbar in ihrem früheren Zuhause keinerlei Erziehung genossen, denn sie kannte überhaupt kein Kommando und keine Grenzen.
Ich habe vom ersten Tag an klare Regeln aufgestellt und ihr "Sitz", "Komm her" und "Nein!" beigebracht. Das klappt im Großen und Ganzen schon gut. Sie hört inzwischen sehr zuverlässig.
Meine Problem ist, dass sie wirklich alles frisst, was sie findet. Und sie findet ne Menge. Ob es nun Kot ist, Essensreste oder tote Mäuse, sie findet alles. Vorgestern hatte sie plötzlich einen skelletierten Vogel im Maul.
Wenn sie zu großes Interesse an einer Stelle zeigt, sage ich "Nein!" und sie läßt ab und kommt zu mir. Dafür gibt es dann auch eine Belohnung. Das Problem ist, daß ich oft zu spät merke, daß die etwas gefunden hat. Sie schnuppert kurz und in Sekundenschnelle hat sie es runtergeschlungen. Das "Nein!" wirkt in diesem Zusammenhang nur, wenn sie es noch nicht im Maul hat. Was sie hat, schlingt sie runter. Wenn dann dort noch mehr liegt, lässt sie es nach meinem "Nein!" liegen.Ich lasse sie deshalb fast nur noch an der Laufleine, kann aber trotzdem nicht verhindern, dass sie auf jedem Spaziergang mindestens 2 bis 3 mal irgendetwas frißt. Der einzige Weg wäre, ihr jegliches Schnuppern zu untersagen und das möchte ich natürlich nicht.
Einige Male ging es ihr, nachdem sie was gefressen hatte, noch Stunden später so schlecht, dass sie sich mehrmals übergeben hat.

Und wenn sie mal etwas übel riechendes nicht frisst, dann wälzt sie sich darin. Damit hört sie wenigstens sofort auf, wenn ich "Nein!" sage. Aber dann ist es meist zu spät und sie muss wieder in die Wanne.
Eine Wurfkette bringt übrigens nichts, das habe ich schon ein paar Mal ausprobiert.
Sie schaute kurz (vielleicht 1sek) in Richtung des Geräusches und machte weiter. Sie hat sich überhaupt nicht erschrocken oder so.
Hat jemand einen Tip für mich? -
23. April 2010 um 20:54
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Hund frisst einfach alles, was sie findet - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Achja, sie ist auch sonst extrem verfressen. Ihr Futter bleibt niemals übrig und sie nimmt nahezu alles an, was man ihr gibt, zb. sämtliche Gemüsesorten, trockenes Brot, Reis pur, Obst usw.
Ich habe manchmal den Eindruck, dass sie erst schaut, ob meine andere Hündin es frisst (und die frisst gern Obst, Gemüse usw.) und dann frisst sie es auch.
Ich habe den Eindruck, sie hat einfach einen unstillbaren Hunger.
Ich war mit ihr deshalb auch schon beim Tierarzt, vor allem, weil sie trotzdem sehr dünn ist. Sie bekam eine Wurmkur.
Inzwischen hat sie ein klein wenig zugenommen, aber nur wenig.
Dass sie so dünn ist, kann vielleicht auch an ihrem Temperament liegen. Sie ist sehr quirlig. -
Hallo,
wenn sie nicht richtig zunimmt, obwohl sie viel frißt, würde ich mal ihre Schilddrüse überprüfen lassen.
Welche Werte genommen werden müssen, findest Du in diesem Link:
https://www.dogforum.de/ftopic103894.htmlHast Du mit ihr auch "Aus" trainiert?
Das ist bei mir das letzte Mittel, sprich, sie haben was im Maul, was sie nicht dürfen, dann gibt es ein "Aus" und sie spucken es aus.
Gruß
Bianca -
Huhu,
unser Hund schleckt auch alles an, was er findet. Bei uns klappt es mit einem Schlüsselwurf ganz gut (wir haben ihn früher mach dem ersten "Aus" geworfen, wenn er nicht gehört hat, inzwischen werfen wir ihn sofort, das klappt ganz prima, jetzt schnüffelt er fast nur noch und die Zunge bleibt drin ;-) ).
Was auch noch ganz gut geklappt hat, wenn er nicht hören wollte: wir haben ih zu uns gerufen und (je nachdem, wie schnell wir waren, noch während er gekaut oder sich die Schnauze geleckt hat) ihm mit den Fingern die Schnauze "ausgewaschen", sprich: mit den Fingern im Maul herumgefurwerkt, über die Zunge gestrichen etc. Das fand er so eklig und nervig, dass er dann auch sehr viel vorsichtiger geworde ist und nicht mehr jeden Mist gefressen hat.
Viele Grüße!
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Hallo,
danke für Eure Antworten.
Ich habe ihr bisher nur "Nein" beigebracht, nicht "Aus". Das ist auch einigermaßen schwierig. Erst einmal, weil sie sehr oft Kot frisst und das weiche Zeug sehr schnell runter schlingt. Ich brauche ein paar Sekunden um bei ihr zu sein, dann ist es schon weg.
Andererseits bin ich ja nicht zimperlich, aber ich möchte mir nun wirklich nicht bei jedem Spaziergang die Hände mit Kot beschmieren.
Und auf die Wurfkette reagiert sie, wie gesagt, sehr gelassen.Ich hoffe sehr, dass sie kein Schilddrüsenproblem hat. Das habe ich noch nicht untersuchen lassen. Aber ich muss ehrlich sagen, dass sie mich stellenweise an meine vorherige Hündin errinnert und die hatte eine subklinische Schilddrüsenunterfunktion.
Die war auch immer so dünn und hat bevor sie Medikamente bekommen hat auch Kot gefressen, auch ihren eigenen allerdings.
Und ein paar Verhaltensauffälligkeiten (jagd Autos, Radfahrer usw., manchmal plötzliche Aggression gegen Passanten beim Spaziergang) hat sie ebenfalls, die dazu passen.
Bitte nicht schon wieder!Ich weiss eben nicht viel über ihre Vergangenheit. Vielleicht ist ihr Verhalten ja auch ein Resultat ihrer Nicht-Erziehung beim Vorbesitzer.
Sie ist ein Spitzmix und die sind bei mangelnder Erziehung ja auch oft eine Katastrophe.
Dann werd ich das wohl mal abklären.Viele Grüße
Sierra - Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Huhu,
ich fühle voll mit dir... Mein Zweithund frisst auch alles, was er findet... und wir wohnen in einer Anlage mit vielen Kindern, da liegt IMMER irgendwas rum... Teilweise auch bloß so kleinste Dinge, die man gar nicht bemerkt, aber schwupps kaut der Hund schonwieder...
Mein Hund ist auch so klein, dass ich ihn nicht zu fassen kriege, wenn er was hat. Genauso wie bei dir befolgt er ein NEIN oder WEITER, wenn ich Zeug sehe, bevor er es im Maul hat, aber wenn das AUS/NEIN dann erst kommt, schluckt er es eben einfach runter. Maulfummeln mach ich auch, aber irgendwie... stört ihn das nicht so... AUS hat er bestimmt nicht gelernt, aber er ist auch ein enormer Beutegeier, also ich bin mir nicht sicher, ob ich das zuverlässig hinkriegen würde.Bitte, noch jemand Tipps außer Wurfkette, Maulkorb und Schleppe?
Viele Grüße
Silvia -
Genauso ist das auch bei meiner. Das sind oft so kleine Dinge, die sie findet, dass man die unmöglich vor ihr sehen kann.
Als ich das noch nicht wusste, bei den ersten Spaziergängen, hat sie wirklich ständig was im Maul gehabt. Inzwischen passe ich ja schon auf wie verrückt, aber sie ist leider oft schneller.
Vor allem finde ich es schwierig zu erkennen, ob sie nun gerade nur schnuppern will und ich sie lassen soll, oder ob sie schon wieder was in der Nase hat und ich es ihr verbieten muss.
Ein entspannter Spaziergang ist mit ihr nicht möglich. -
ich hatte das auch lange mit meiner und dachte, das hört niiieee auf. aber nach knapp einem jahr stopft sie sich draußen nur noch mit gras voll (und das darf sie)

ich hab´s so gemacht, dass ich wirklich immer geguckt hab (entspannt spazierengehen ist mit hund wohl nie
), sobald sie irgendwo länger als 1s geschnuppert hab, wusste ich, gefahr ist im verzug.
hab ihr NO und AUS beigebracht (je nach annäherungsgrad zum futter)
hab ihr es IMMER rausgeholt und wirklich ewig lange im mund rumgepuhlt, damit sie wirklich keinen spaß mit ihrem fund hatte (im rucksack trug ich seit dem ersten mal stets eine packung babyfeuchttücher mit mir rum)
hab extra geübt (käsestücke, hühnerfüße... ) von leuten verteilen lassen und bin dann gezielt dort vorbeigelaufen
hab ihr beigebracht nur noch nach "deine" die schnute zu öffnen, also sowohl futter als auch jedes leckerchen nur auf aufforderung. hab das auch mit fremden geübt
für jedes selbstständige vorbeilaufen an brötchen, hundehaufen, apfelkriebsch etc. gab es lob und leckerchen-> es war ein langer und steiniger weg, aber von erfolg gekrönt!
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Ganz ehrlich, wenn es so krass ist, dann würde ich dem Wuff erstmal einen Maulkorb drauf machen.
Ist zu seinem eigenen Schutz.
Meine hatte eine Rattengiftvergiftung, möchte ich nie wieder erleben.Gruß
Bianca -
Zitat
...
ich hab´s so gemacht, dass ich wirklich immer geguckt hab (entspannt spazierengehen ist mit hund wohl nie
), sobald sie irgendwo länger als 1s geschnuppert hab, wusste ich, gefahr ist im verzug.
...Das würde ich so nicht sagen.
Mit meiner anderen Hündin alleine und auch meinen beiden früheren Schäferhunden war das Spazierengehen sehr entspannt. Sie haben niemanden belästigt, keine Raufereien angefangen, haben nicht gejagd, bzw waren jederzeit abrufbar und haben draußen nichts gefressen. Ich konnte einfach gehen und meinen Gedanken nachhängen, Entspannung pur. Dafür habe ich zumindest mit den Schäferhunden täglich trainiert.Die 1 sek ist für mich auch ungefähr das Maß. Aber eigentlich finde ich das eben nicht schön. Meine andere Hündin schnuppert oft 1 bis 2 min an einer Stelle (Spaziergänge mit ihr können dauern
) und frisst draussen trotzdem nichts.
Deshalb denke ich, dass das eigentlich nicht die Lösung ist, weil Hunde ja über das ausgiebige Schnuppern so viele Informationen aufnehmen. Das möchte ich ihr eigentlich nicht immerzu nehmen.Über einen Maulkorb habe ich auch schon nachgedacht. Aber ich kann die Dinger wirklich nicht leiden und möchte das der alten Hündin ungern noch antun. Natürlich wäre das im Vergleich zu einer Vergiftung das kleinere Übel. Deshalb werde ich mich mit dem Gedanken vielleicht anfreunden müssen. Denn davor habe ich auch ständig Angst bei ihr.
Ich werde wohl erst mal mit Maulkorb spazieren gehen und und das mit dem verteilten Futter üben. Vielleicht bekomme ich das ja dann hin und sie kann wieder ohne Maulkorb gehen.
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