Auslastung/Beschäftigung beim jungen Hund
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Flauschi Pieks -
12. April 2010 um 13:29
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hallo liebe DF-gemeinde

wieder komme ich mit einem thema, was wohl schon x-mal durchgekaut wurde, ich möchte aber noch mal nachfragern

und zwar werde ich zur zeit stark durch mein umfeld verunsichert.
ein paar bekannte meinen, dass ich meinen rassemix (50%mali/25%DSH/ 25%husky) mindestens 3-4 stunden täglich
auslasten muss!
ich würde gern eure meinung dazu wissen und was ihr mit euren junghunden, die im gleicheln alter (meiner ist ein jahr alt) macht um sie auszulasten. schön wäre es natürlich, wenn sich schäfi und husky menschen melden würden, die mir ihre meinung dazu sagen.
ein husky mensch, den ich mal getroffen habe, meinte mein hund müsse viel laufen, am besten wäre es, wenn ich ihn 2 stunden ans rad nehme. aber ist das nicht zu viel
was wäre denn nun an beschäftigung okey (zeitraum)
ich bin zur zeit arg verwirrt.... .ich möchte aus meinen hund kein workaholic machen und versuche gerade einen guten mittelweg zu finden.
das mache ich zur zeit mit ihm:
futterfährte
UO (täglich)
suchspiele (täglich)
normales "rumalbern"
und normales gassigehen.liebe grüsse
biggi
- Vor einem Moment
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Hi,
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Hi,
ach das kenne ich so gut
Meistens bekommt man sowas von Leuten gesagt, die einen total überdrehten Hund haben, der sich überhaupt nicht entspannen kann und dauernd auf action getrimmt ist
Ich finde nicht, dass du mehr mit deinem Hund machen musst/solltest. Ruhezeiten sind mindestens genauso wichtig wie Beschäftigung und da du dein Hundi nicht nur körperlich sondern auch geistig auslastest, sehe ich da überhaupt keinen Bedarf an mehr Beschäftigung.
Ich selber hab nen Schäferhund-Windhund-Mix... na gut, ist noch einiges mehr drin, aber die beiden schlagen am offensichtlichsten durch
Peppino bekommt täglich seine 1 1/2 - 2 Stunden am Stück Auslauf, dann noch jeweils 20 Minuten morgens und Abends zum lösen und ansonsten wird ein bisschen hier und ein bisschen dort trainiert - ZOS ist gerade in Arbeit.Und es reicht ihm vollkommen.
Im Übrigen wüsste ich nicht, welcher Hund zwei Stunden am Stück am Fahrrad mitlaufen soll, ohne sich dabei wunde Pfoten zu holen... und dann kannst mit dem Hund gar nix mehr anfangen
Noch dazu muss am Rad laufen sowieso langsam und vorsichtig aufgebaut werden.Manche Leute haben komische Vorstellungen von Auslastung.
Gruß,
Lil.
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Zitat
ein husky mensch, den ich mal getroffen habe, meinte mein hund müsse viel laufen, am besten wäre es, wenn ich ihn 2 stunden ans rad nehme. aber ist das nicht zu viel

Was möchte denn dein Hund machen?In dem Alter würde ich, wenn der Hund soweit sozialisiert ist, dass ich ihn überall vorzeigen und mit hinnehmen kann, langsam damit beginnen ihn spielerisch an verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten heranzuführen, um zu sehen, was ihm und mir liegt.
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Hi!
Henry (Weißer Schweizer Schäferhund, wird am 24.04. 1 Jahr) geht morgens 1-1,5 Std. Gassi, im Idealfall treffen wir dabei andere Hunde zum toben.
Mittags 20 min. zum lösen und abends/spätnachmittags nochmal so ca. ne Stunde wie oben.
Während der gassi-Gänge wird nix trainiert, außer das wahre Leben mit allem, was einem so begegnet. (immer mal auch andere Strecken)
Zwischendrin machen wir zu Hause auch immer mal für ein paar Minuten Such- oder Zerrspiele, selten mal Ball oder wir clickern.
Ansonsten pennt er oder liegt im Garten und guckt sich die Gegend an

Ach ja: 1x die Woche gehen wir in die Hundeschule, aber im Moment sind Ferien.
Ich habs letztens schon mal irgendwo geschrieben: Henry lebt mit uns und muss vieles mitmachen und das ist (meistens!) Auslastung genug

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Wenn du einen überdrehten Hund haben möchtest, der es nicht schafft zur Ruhe zu kommen, dann sind 4 Stunden Auslauf schon angebracht.
Nee, ein Hund in dem Alter sollte zunächst einmal lernen zur Ruhe zu kommen. Natürlich ist Beschäftigung wichtig und sollte sinnvoll gestalten werden. Viele neigen jedoch dazu zuviel mit ihren Hunden zu machen. Du selbst kannst am besten einschätzen wozu dein Hund neigt. Ist er eher hibbelig und aufgedreht, würde ich eher eine ruhige Beschäftigung wählen. Sowas wie NAsenarbeit, Tricks lernen etc. halt Sachen, wo du den Hund nicht so hoch puscht.
Ist dein Hund etwas ruhiger vom Wesen oder kommt recht schnell wieder runter, dann eher so Sachen mit Geschwindigkeit wie Ballspiele etc. Wichtig ist nur, dass du erkennst, wann genug ist. Es gibt Hunde, die würden den ganzen Tag rennen und toben (wie mein Aussie). Da muss man schon einen Riegen vorschieben und sie zur Ruhe "zwingen".Mir wird auch immer gesagt, dass mein Aussie viel Beschäftigung braucht. Natürlich muss sie beschäftigt werden, aber in Maßen. Sie geht morgens eine kleine Runde, Nachmittags eine etwas größere von ca 1,5 Std und Abends noch mal eine kleine Runde. Zwischendurch wird mal etwas gespielt oder geübt. Das war´s dann aber auch. Am WE machen wir ein bisschen mehr, weil wir dann zum Agility gehen. Dafür machen wir aber dann die große Runde nicht!
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Okey vielen dank schon mal für eure beiträge!!!

zur zeit beschäftige ich den kurzen 1-1,5 stunden am tag plus normale pipi gänge. in diesen 1,5 stunden sitzen wir aber manchmal nur rum (zu trainingszwecken) damit er lernt, auch mal draussen nichts zu machen. ich finde das super wichtig für ihn, da er ein typ ist, der aktion liebt. er möchte am liebsten alles machen...ist mit seiner konzentration aber schnell am ende.
ZitatWas möchte denn dein Hund machen?
In dem Alter würde ich, wenn der Hund soweit sozialisiert ist, dass ich ihn überall vorzeigen und mit hinnehmen kann, langsam damit beginnen ihn spielerisch an verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten heranzuführen, um zu sehen, was ihm und mir liegt.
das mache ich zur zeit
da er talent zum schnüffeln hat, mache ich Futterfährte mit ihm und führe ihn an ZOS ran.
2 mal die woche sind wir auf dem hundeplatz.was ich eben nicht verstehe ist, dass so viele was anderes sagen

man hört sich verschiedene meinungen an und meistens höre ich als erstes: grosser gott, wie lastest du deinen hund aus, der muss bestimmt 3-4 stunden täglich beschäftigt werden!
aber er ist doch noch ein junghund.....
ZitatIm Übrigen wüsste ich nicht, welcher Hund zwei Stunden am Stück am Fahrrad mitlaufen soll, ohne sich dabei wunde Pfoten zu holen... und dann kannst mit dem Hund gar nix mehr anfangen

Noch dazu muss am Rad laufen sowieso langsam und vorsichtig aufgebaut werden.das weiss ich leider auch nicht, aber angeblich wäre das die beste art um einen husky zu beschäftigen
ich möchte nicht den eintruck erwecken, dass ich eine couchpotato wäre, aber radfahren...und dazu 2 stunden...würde ich absolut ätzend finden.
und ich würde es noch ätzender finden, wenn ich meinen hund 4 stunden am stück beschäftigen müsste. dazu hätte ich gar nicht die zeit! -
Das ist eben noch die Meinung viele Hundehalter! Man denkt auch oft, dass ein Hund hibbelig ist, weil er nicht ausgelastet ist. Dabei kann das auch Zeichen dafür sein, dass der Hund nie gelernt hat zur Ruhe zu kommen.
Glaub mir, ich habe selbst einen Hund, den man schnell puschen kann. Du bist auf dem richtigen Weg! Was wilst du denn mit dem Hund z.B. in einem Jahr machen, wenn er jetzt schon sehr viel gefordert wird. Er wird dann später ggf noch mehr einfordern. Übe mit deinem Hund Ruhe und Geduld. Das wird dich später auf jeden Fall weiter bringen. Und lass dir von Anderen nicht so viel einreden. Du wirst am Besten wissen was deinem Hund und dir gut tut!
Viele junge Hunde sind durch verschiedene Eindrücke und Umwelterfahrungen bereits mehr als ausgelastet. Also lass ihn viele verschiedene Dinge kennen lernen. Ich nutze ganz oft schon mal die Sonntage oder die Zeiten nach LAdenschluss um mit meinen Hunden mal durch die Stadt zu gehen. Hier lasse ich sie dann ganz bewusst an einer langen Leine schnüffeln. Da sind so viele Gerüche. Dann versuch so oft es geht die GAssierunden auf fremde Gebiete auszuweiten und mal ein paar Stücke an der Leine mit Komandos einzubauen. Das recht in der Regel, wenn du noch 2 x die Woche zum HP gehst. Wichtig ist, dass dein Hund lernt selbstsicher und Ruhig im Altag zu bestehen. Das lernt er nicht, wenn er 2 Stunden am Rad hinter dir herhechelt.
Am Rad würde ich einen Hund eh frühestens mit 15 Monaten laufen lassen und dann erst langsam anfangen mit kurzen Stücken. Ein Marathonläufer läuft ja auch nicht direkt 42 km
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