Labrador leckt Pfote Wund

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  • Hallo,
    es geht um den Labrador von meiner Tante er leckt sich immer wieder die eine Pfote wund. Sie waren schon bei verschiedenen TÄ, alle sagten da könne man nichts machen. Er bekommt laut ihrer Aussage immer so eine kleine Beule. Kann mir jemand einen Rat geben was sie noch tun können. Danke im Voraus.

    Viele Grüße Annette

  • Macht er das immer, oder nur manchmal. Vielleicht wenn sie irgendwo spazierengegangen sind, so Brennesseln oder viele Diesteln im Gras waren?
    Oder ist es eine Übersprungshandlung?
    Ansonsten erst mal Socken über die Pfoten ziehen, damit er zu Hause nicht mehr lecken kann.

  • wie sieht sein tag so aus?
    teddy hat früher sehr wenig zuwendung bekommen, manchmal hat er sich den schwanz wund genagt. wir vermuten aus langeweile oder traurigkeit. seid ich mich viel mit ihm beschäftige, macht er es nicht mehr.
    beim rütter gab es mal einen fall von einer (ich glaube) französischen bulldogge. deren familie hatte ein kind bekommen und seitdem bekam der hund weniger aufmerksamkeit, durfte nicht mehr überall dabei sein. er hat angefangen, sich die füße wund zu lecken. laut rütter der frust, den viele hunde gegen die kinder oder was auch immer richten.
    gibt es etwas in der richtung bei deiner tante?

  • Hallo Caro,

    Also so viel wie ich mitbekomme sind sie viel mit ihm zusammen, denn sie sind beide bereits zu Hause und der Hund hat somit auch viel Zuwendung. Er ist 9 Jahre alt und bekommt auch ausreichend Bewegung also Spaziergänge. Kleine Kinder sind nicht mehr im Haushalt, nur wenn ihr Enkelkind (7Jahre) da ist den der Hund aber über alles liebt.

    Viele Grüße
    Annette

  • Neben dem bereits erfolgen TA-Check sollten sie einen guten Hundetrainer zu Rate ziehen, der mit ihnen ein paar Dinge durchspricht.

    Dieses Pfoten lecken ist (medizinische Gründe mal ausgeschlossen) eine typische Zwangshandlung, die der Hund aufgrund von "Psychischen Problemen" ausführt.
    Hunde im Zwinger fangen an sich im Kreis zu drehen, andere starren ständig irgendetwas an, manche werden völlig apathisch und viele verletzen sich selber. Die Pfoten werden ja meist richtig wund geleckt.

    Was dahinter steckt, wo die Ursache liegt, das kann man nur vor Ort herausfinden. Es kann etwas sein, was sich verändert hat. Genauso ists aber auch möglich, daß der Hund z.B. immer viel zu sehr im Mittelpunkt stand, mit dieser Rolle überfordert ist und sich die Anspannung jetzt in dieser "Unart" ausdrückt.

    Der erste Gang sollte immer der TA sein um eine Allergie etc. auszuschliessen und der zweite ein Beratungsgespräch mit einem kompetenten Trainer.

    Gruß, staffy

  • Hallo,

    vielen Dank für die netten und hilfreichen Antworten. Werde das so meiner Tante weitergeben und sie werden dann das Beste daraus machen denke ich.Einen guten Hundetrainer haben wir hier in unserer Nähe, wir selber hatten sie auch schon einmal um Hilfe gebeten, da haben wir erst einmal gesehen was man als Mensch so allles falsch machen kann mit zuviel Liebe die der Hund anderst deutet. Wir stehen mit der Tränerin auch immer noch ab und zum telefonisch in Kontakt. Also uns hat diese Erfahrung um einiges reicher gemacht und wir sind ihr dafür sehr dankbar.


    Mit freundlichen Grüßen
    Annette

  • Ich hatte dieses Problem mit meiner Katze, sie hat sich ein Jahr nach der Kastration ständig "geputzt" bis an ihren Pfoten & am Bauch keine Haare mehr waren.

    Nach Allergietests usw is rausgekommen, dass sie eine Hormonstörung hat.
    Seit dem bekommt sie Antiseptikum..

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