5 Monate und beißen wird nicht besser....
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Hallo

Es gibt hier schon viele ähnliche Themen, aber jeder Hund verhält sich irgendwie dann doch anders und speziell.
Ich habe ein problem mit meinem 5 Monate alten Rüden. Er ist ein Boxer-Labbi-Husky Mischling.
Er ist so zuckersüß, aber äußerst verspielt. Er lässt zu Hause die Kitten nicht in Ruhe, dass versuche ich gerade mit einer Schleppleine. Momentan zeigen sich erste Erfolge.
Aber besonders schlimm ist das beißen, sobald er schmusen kommt, dauert es keine 2 Minuten und er will spielen, dass macht er dann immer durch extremes beißen klar. Es tut schon richtig weh.
Mir wurde auch der Tipp mit der Box gegeben und ich mache das nun schon 3 Monate und es wird nicht viel besser. Er hört nun schon auf ein "Nein" aber eben nur 3sec. dann geht es weiter. Ich habe am Anfang gemerkt um so mehr ich aufdrehe, desto schlimmer wird er. Aber auch wenn ich ruhig bleibe, fängt er immer wieder an. Dann in die Box und später tonlos raus, aber sobald er dann kommt und schmusen oder spielen will beißt er. Etliche Hosen und Pullovern hat er schon den gar aus gemacht, ganz abgesehen von meinen Händen. :zensur:
Ich habe nun auch erfahren, dass sein bruder genau das gleiche macht. Woran liegt das?lg Nine und Aiko
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Hallo und ein herzliches Willkommen hier im Forum.
ZitatWoran liegt das?
Daran, dass er ein 5 Monate alter Jungrüpel aus einer Mixtur von sehr anspruchsvollen Rassen ist, die allerdings alle völlig unterschiedlich ausgelastet werden würden, und bisher seine Grenzen nicht wirklich klar gesetzt bekommen hat ?!

Wie hast Du denn das "Nein" trainiert? Wie lastet Du ihn körperlich und geistig aus?
Einen Tipp kann ich Dir jetzt schon geben: Wenn ein Hund einen zum Spielen oder Schmusen auffordert, wird er generell ignoriert. Denn jegliche Beschäftigung mit seinem Hund fängt der Hundehalter an und beendet sie.
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Ja er hat Pfeffer im Hintern
Das merk ich immer wieder in letzter Zeit sehr stark.
Ich habe das "Nein" mit ihm trainiert, als er am Anfang zB in die Tischkante gebissen hat, dabei habe ich mich vor die Tischkante gestellt habe Nein gesagt und ihn zum Platz gebracht mit einem Kauknochen. Nur kann ich mich nicht vor mich selbst stellen.
Ich habe auch das Gefühl, dass er im Moment anfängt im Haus phasenweise auf dem Tisch zu tanzen, dann hört er aber plötzlich wieder sofort und legt sich bei einem "Nein" oder "Sitz" (auch manchmal) flach auf den Boden inkl. Kopf.
Ich gehe einmal an Tag mit ihm 30-40 Minuten in den Wald, wenn mehr Zeit ist Morgens, dann 2x 25Min. Dann trainieren wir 1 Tag die Grundkommandos und machen immer mal etwas mini "Fährten"suche oder spielen etwas wobei er seinen Kopf anstrengen muss.
Ich beginne das schmusen ja, weil ich mich im Schneidersitz auf den Boden setze. Er weiß dann was das bedeutet und kommt zu mir.Und warum macht ein anderer Rüde aus dem Wurf genau das Gleiche?
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Hallo!
Wenn der Hund in deine Hand beißt, stehst du sofort und ganz plötzlich auf und beachtest den Hund überhaupt nicht mehr. Wenn er dann aufdringlich wird, einfach langsam und ruhig weggehen und so tun als sei der Hund nicht da. Nichtbeachtung ist für den Hund sehr unangenehm und es zeigt ihm, dass dieses Verhalten (in die Hand beißen) nicht erwünscht ist. Erst wenn der Hund komplett das Interesse an dir verloren hat, wird er wieder beachtet. Wenn du das sehr konsequent durchziehst, wird er das unerwünschte Verhalten bald lassen.
Der Hund kommt in die Pubertät und testet gerade seine Grenzen aus
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Zitat
Und warum macht ein anderer Rüde aus dem Wurf genau das Gleiche?Weil er auch in der Phase ist, wo Hund lernen, wie weit sie gehen können und wo sie in der Rangordnung stehen. Diese "Beißen" wird im Rudel nur vom Rangniedrigeren geduldet. Er möchte wissen, wo du meinst, wo du stehst. Lässt du das Beißen zu, könntest du weiter Probleme mit seinem Dominazverhalten bekommen. Dieses "Beißen" sollte deshalb absolut tabu sein. Das kann er mit seine Hundekumpels ausleben, aber nicht bei dir

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Er hat schon als Welpe stärker gebissen, als diese kleinen Spielaufforderungen.
Ich kann Aiko nicht, nicht beachten. Er läuft dann penetrant hinterher und beißt in die Hose und zieht. ich habe auch das mal veruscht zu ignorieren, aber das geht einfach gar nicht. deswegen habe ich aj ignorieren in der Box probiert, weil es anders gar nicht ging. Aber das zeigt keinerlei Wirkung. -
Zitat
Ich kann Aiko nicht, nicht beachten. Er läuft dann penetrant hinterher und beißt in die Hose und zieht. ich habe auch das mal veruscht zu ignorieren, aber das geht einfach gar nicht.Er scheint ziemlich dominant zu sein. Er will anscheinend der Boss werden, er scheint da ziemich motiviert zu sein. das könnte allerdings für dich zu einem Problem werden
Ja, dass er dann penetrant hinter her läuft, zeit das er nicht unbedingt seeehr viel Respekt vor dir hat
Was aber in dem Alter jetzt auch nicht so ungewöhnlich ist, woran man aber trotzdem arbeiten sollte. Er scheint ziemlich übermütig zu sein. Was würde passieren, wenn du in der Situation, wo der Hund in deine Hosenbeine beißt den Raum verlässt und dieTür hinter dir schließt? Falls der Hund dann keinen Riesenaufstand macht, wäre das ja vielleicht eine Möglichkeit das Verhalten zu unterbrechen?
Gut, dass du den Hund auch geistig beschäftigst. 3x am Tag im Schnitt ca. 30 Minuten raus, wird den Hund auf Dauer nicht auslasten. Wie wärs mit Agility auf dem Hundeplatz. Ich habe einen Dalmatiner. Die sind ähnlich bewegungsfreudig, wie Huskys. 1x am Tag muss er schon mindestens 1 Stunde rumtoben. Als er jünger war, bin ich mit ihm mind. 1 Stunde draußen gewesen Joggen, Radfahren etc. Dann noch eine halbstündige Runde und den Rest hat er im Garten verbracht, wenn er wollte, wo unsere Familie dann auch noch mal mit ihm gespielt hat etc.. Da war er gerade so ausgelastet. Obwohl er eigentlich immer noch energiegeladen schien. Da dein Hund aber noch im Wachstum ist, würde ich erst mal auf Radfahren, Joggen mit ihm verzichten. Aber trotzdem die große Runde auf mind. 1 Stunde ausdehnen. Und später wenn er ausgewachsen ist, vielleicht Agility u. ä. Das wird seinen energiegeladenen Übermut vielleicht etwas zügeln.
Ansonsten geht diese Phase eine Hundelebens aber auch vorbei. Aber man sollte trotzdem gerade jetzt konsequent sein. -
Das Problem hierbei ist, dass er ja unter die großen Rassen fällt. Er soll ja noch gar nicht solange raus. Außerdem habe ich gelesen, dass man mit Welpen nicht so lange am Stück raus soll, weil sie dann dazu tendieren zu überdrehen und das sie schon so früh (über-)gefördert werden, dies später noch stärker brauchen. Meine Hundetrainierin hat zu mir gesagt, wenn ich jetzt mit ihm über ne Stunde rausgehe, dann kann ich wenn er groß ist mehrere Stunden am Tag mit ihm raus.
Er wirkt auch ganz ausgelastet. 2 x die Woche bekommt er seine 20sec. klemmt den Hintern ein und auf einer Wiese 3x hin und zurück... Da hat er mal nen Klops im Kopp, geht aber schnell wieder vorbei.
Ja, wenn ich die Tür zu mache vergeht er sich an dem Tisch, der Couch, den Möbeln.... geht auch nicht. Ist ja auch das gleiche Prinzip, wie die Box nur das er da nichts kaputt machen kann
Ich weiß einfach nicht, was ich noch ausprobieren soll. Vielleicht liegt es wirklich daran, dass er nicht zu 100% weiß wer hier das sagen hat.... Dann ist ja prinzipiell der Wurm drin

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Zitat
Das Problem hierbei ist, dass er ja unter die großen Rassen fällt. Er soll ja noch gar nicht solange raus. Außerdem habe ich gelesen, dass man mit Welpen nicht so lange am Stück raus soll, weil sie dann dazu tendieren zu überdrehen und das sie schon so früh (über-)gefördert werden, dies später noch stärker brauchen. Meine Hundetrainierin hat zu mir gesagt, wenn ich jetzt mit ihm über ne Stunde rausgehe, dann kann ich wenn er groß ist mehrere Stunden am Tag mit ihm raus.
Ja, das stimmt: Nicht ausgewachsene Hunde sollte nicht zuviel rennen, springen, keine Treppen laufen o. ä. Wenn der Hund aber unangelenint laufen kann und man daneben steht, er also selbst entscheiden kann, wann er Pause macht und wann nicht. Finde ich 1 Stunde ok.
ZitatEr wirkt auch ganz ausgelastet. 2 x die Woche bekommt er seine 20sec. klemmt den Hintern ein und auf einer Wiese 3x hin und zurück... Da hat er mal nen Klops im Kopp, geht aber schnell wieder vorbei.
Ja, wenn ich die Tür zu mache vergeht er sich an dem Tisch, der Couch, den Möbeln.... geht auch nicht. Ist ja auch das gleiche Prinzip, wie die Box nur das er da nichts kaputt machen kann
Ich weiß einfach nicht, was ich noch ausprobieren soll. Vielleicht liegt es wirklich daran, dass er nicht zu 100% weiß wer hier das sagen hat.... Dann ist ja prinzipiell der Wurm drin

Nein,komplett der Wurm drin ist nicht, wenn der Hund jetzt noch nicht zu 100% weiß, wie die Rangordnung genau aussieht. Jetzt ist ja gerade die "Rudelordnungsphase", also die Phase, wo der Hund genau das begreifen wird: Nämlich, dass er als Hund nicht einen Rang über den Menschen steht, sondern darunter. Wichtig ist hier eben 100%ige Konsequenz. Also wenn das Kommando "Nein!" zB gegeben wird, muss das unerwünschte Verhalten sofort und immer unterbrochen werden.
Herumbrüllen und Härte sind in dieser Phase vollkommen unangebracht. Also Befehle werden deutlich gegeben, aber niemals geschrien. Der Mensch sollte Ruhe und Selbstsicherheit ausstrahlen: Ein Befehl wird nur 1x klar und deutlich ausgesprochen und dann durchgesetzt.
Wichtig ist auch die Bindung weiter zu stärken. Also Dinge erleben, die für Mensch und Hund positiv sind. Kommandos die der Hund schon beherrscht weiter trainieren, den Hund loben, Erfolgserlebnisse schaffen.
Hauptsächlich geht es aber darum klare Regeln und Grenzen aufzustellen und dabei liebevoll aber sehr konsequent zu sein. Und mit viel Geduld wird der Hund irgendwann merken, dass er mit seinem Verhalten nicht durchkommt. -
Zitat
Also wenn das Kommando "Nein!" zB gegeben wird, muss das unerwünschte Verhalten sofort und immer unterbrochen werden
Er hört ja auf. Auch sofort. Für 30sec. Dann springt er wieder hoch und beißt wieder. Ich habe immer das gefühl, dass nein für ihn so ein "mal kurz nachlassen" ist und kein Nein.[/quote]
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