Hund knurrt andauernd und geht auf Männer los!

  • Hallo,
    es geht hier ausnahmsweise einmal nicht um meinen Hund. :gott:

    Ich habe durch meine Arbeit mehrmals die Woche mit einer Familie zu tun, die seit kurzem einen 6 Monate alten Junghund besitzen. (sieht aus wie Spitz, Schäfer, Sennenhund Mix).
    Für den Hund zuständig ist die 15 jährige Tochter, die ihn sich aus vollem Herzen gewünscht hat.
    Die Mutter ist psychisch sehr labil und mit dem Hund völlig überfordert.

    Hundeschule wird keine besucht, (kein Geld - und wofür???)
    Erzogen wird er durch Anbrüllen bzw. Wegsperren, wenn er was anstellt.

    Ich hab dem Mädel jetzt schon ein paar Tips gegeben, aber ich bin ja selber noch Hundeneuling und hab das Wissen über Hunde nicht mit dem Löffel gefressen.

    Ich sehe ein beginnendes Problem beim Knurren und Beißen.
    Hund liegt vor dem Fenster und schaut raus... kaum rührt sich draussen etwas (Leute, Kinder, Auto, Tiere, Rasenmäher ect...) beginnt der Hund zu knurren.

    Der Hund mag auch keine Männer. Die Brüder des Mädchens wurden schon angeknurrt und gebissen - mittlerweile hat sich der Hund an die zwei Jungs gewöhnt.
    Fremde Männer werden aber angeknurrt und bei Nichteinhaltung eines Abstandes sogar gebissen. (Vater des Mädchens hat verletzte Hand.)
    Ich geh mal davon aus, dass der Hund schlechte ERfahrung mit Männern gemacht hat, aber man weiß nichts genaues aus seiner Vergangenheit.

    Ich denke, daraus wird sich ein ernstes Problem entwickeln, wenn nicht daran gearbeitet wird.
    Was müßte die Familie tun? Welche Richtung kann der Hund einschlagen, wenn nichts getan wird? (Wovon ich ausgehe...)

    LG Lillan

  • Zitat

    Welche Richtung kann der Hund einschlagen, wenn nichts getan wird? (Wovon ich ausgehe...)

    der hund kann sicherlich noch aggressiver werden.

    Zitat

    Hund liegt vor dem Fenster und schaut raus... kaum rührt sich draussen etwas (Leute, Kinder, Auto, Tiere, Rasenmäher ect...) beginnt der Hund zu knurren.

    wenn dem hund langweilig ist und er nicht ausgelastet wird, sucht er sich halt eine ersatzbefriedigung.

    Zitat

    Hundeschule wird keine besucht, (kein Geld - und wofür???)
    Erzogen wird er durch Anbrüllen bzw. Wegsperren, wenn er was anstellt.

    oh man :gott: ich meine ich habe auch nicht viel geld und gehe mit meinem hund auf den platz. da muss man halt abstriche machen und verzichtet dann selbst mal auf ein paar schuhe oder ein anderes kleidungsstück. solche leute verstehe ich nicht.warum haben die sich noch mal den hund angeschafft, nur wegen dem kind :???:
    ist schon traurig, wenn die 15 jährige die verantwortung mit dem hund alleine tragen muss.

  • Hallo,
    ja das ist leider tragisch.

    Anscheinend hatten die auch letztes Jahr einen span. Windhund - allerdings nur ein halbes Jahr, weil er "nicht zum Aushalten war"
    Ich denke dass auch dieser Hund in ein paar Monaten die Familie wieder verlassen muss, weil die Mutter einfach durchdreht, aber keiner erkennt, dass regelmäßige Erziehung positiv wäre...

    Mir tut der Hund leid, und die Tochter auch.

  • das ist super schade. ich finde es für die hunde sehr tragisch, wenn diese hin und her geschoben werden.
    vielleicht kannst du ja noch mal mit dem mädchen reden und das diese den besuch einer HuSchu bei ihrer mutter durchsetzt.
    die probleme lassen sich ja nicht durch anschreien und wegsperren des hundes lösen.

  • Hallo!

    Woher haben sie denn den Hund? Dann koennte man da eventuell nochmal nachfragen was mit dem Hund denn gemacht würde, weil er macht das garantiert nicht nur weil er Langeweile hat. Ich finde es auch sehr traurig, wenn der Hund unter der Unwissenheit des Besitzers leiden muss.

    LG
    Safiro

  • Wenn der Junghund nicht bald zu vernünftigen Leuten kommt, die hundegerecht mit ihm umgehen, wird er einen Leidensweg gehen müssen, wie viele andere unverstandene Hunde auch.

    Warum hat er den Hausherrn gebissen, was wurde danach mit ihm gemacht ?

    Wo kommt der Hund denn her?

  • Zitat

    Die Mutter ist psychisch sehr labil und mit dem Hund völlig überfordert.

    Hundeschule wird keine besucht, (kein Geld - und wofür???)
    Erzogen wird er durch Anbrüllen bzw. Wegsperren, wenn er was anstellt.


    Hallo Lillan,

    das sagt schon alles. Sofortiges Umdenken seitens der Familie ist dringend nötig. Hast Du dahingehend etwas Einfluß?

    LG Edgar und Mini

  • Ich arbeite in der Familie, weil ich als Sozialpädagogin grundlegendes in der Kindererziehung ändern soll... da auch noch mit dem Hund was bewirken zu können, wird glaub ich schwierig... ja es ist traurig um das Wautzi.

  • Tierschutzrelevantes ist aber nicht dabei, oder? Wird der Hund evtl. von den männlichen Familienmitgleidern geschlagen?
    Echt ne saublöde Situation für dich...ich hatte auch eine Klientin mit Hund, dems nicht besonders gut ging - dank Tierschutz ist er jetzt auf einer Pflegestelle.

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