Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Kinder sind anders
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tja, und da Hunde ja bekanntlich nicht lesen können, findet unsere Hündin das auch, allerdings im negativen Sinne

In unserer Familie gibt es keine kleinen Kinder. So kam es, dass das erste kleine Kind (4 Jahre) die Tochter unserer Nachbarin war. Sie hatte letzten Sommer nichts besseres zu tun, als vor unserer Terrasse schreiend auf- und abzurennen und "Wau-wau" zu schreien.
So weit so gut. Ich hab versucht das zu unterbinden, was mit der halbherzigen Mithilfe ihrer Mutter natürlich eher weniger gelang. Seit dem hasst unser Hund kleine, blonde Mädchen in eben dieser Größe.
O.K., mein Gedanke, Kinder hüpfen, schreien, toben - wie gewöhne ich meinen Hund daran? Also oft am KiGa vorbeigegangen wenn draußen gespielt wurde. Aus der Entfernung Kinderspielplatz beobachtet. Ich wollt ihr eben zeigen, dass Kinder zwar anders sind, aber o.k.
In der Zwischenzeit hab ich sie bei der Begegnung mit Kindern immer kurz genommen oder sie zu mir hergerufen wenn sie frei lief.
Vorgestern war ich noch super stolz auf sie. Der Kindergarten nutzte die obere Hälfte des Sportplatzes, wir waren ganz am anderen Ende und haben geübt. Es war super anstrengend für sie bei der Sache zu bleiben, ohne ständig ein Auge auf diese hüpfenden Aliens vom andern Stern zu haben.

Gestern dann der Super-Gau. Wir gehen einen verkehrsberuhigten Weg entlang und plötzlich kommt aus dem Hof ein kleines Mädchen mit Laufrad auf dem leicht abschüssigen Gelände angebraust. Es waren vielleicht 5 Meter, unsere lief ohne Leine und legte einen Sprint zu dem Kind hin.
Das Mädchen legte ne Vollbremsung hin und begann zu schreien, wie ich es bis jetzt nur im Film "die Blechtrommel" gehört hab. Hund natürlich voll abgedreht und wollte auf sie los, hat aber zum Glück nicht geschnappt. Ich hinterhergehechtet und unsere Hündin weggezogen. Bin dann noch mal zurück um nach dem Rechten zu sehen.
Der Vater hatte die Kleine auf dem Arm, sie weinte und hatte immer noch total Angst. Sie tat mir echt leid, gleichzeitig war ich froh, in dem Augenblick dort nicht mit dem Auto entlanggefahren zu sein.
Hat jemand eine Idee, wie ich unserer Kleinen nahebringen kann, dass Kinder sich vielleicht etwas eigenartig bewegen, manchmal laut sind, aber trotzdem in Ordnung?
Ich kann sie ja schlecht mit einem Maulkorb in ne Gruppe im KiGa setzen, damit sie sieht, dass ihr niemand was tut

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20. März 2010 um 21:50
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Kinder sind anders - Vor einem Moment
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Hallo,
da es nun schon zu einer brenzligen Situation gekommen ist und von hier aus keiner Deinen Hund zuverlässig einschätzen kann, gibt es da nur einen sinnvollen Rat...:
Geh das mit einem Trainer bei Dir zu Hause an...!
Finde es sehr gefährlich, da so aus'm Bauch raus irgendwelche Tips zu geben.
Bis Du einen guten Trainer gefunden hast und Du einen Termin hast, würde ich die Hündin vorsichtshalber schon mal an einen Maulkorb gewöhnen.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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An sich finde ich Deine Vorgehensweise gut.
Aber ich würde sie nicht frei laufen lassen, solange sie in den Situationen nicht abrufbar ist.
Vergleichbar mit Wild, solange mein Hund auf der Pirsch ist und jagen würde, kommt er nicht von der Leine.
Heißt, Schleppleine und diese nicht loslassen.
Maulkorbtraining finde ich in jedem Fall gut und auch ein Stopkommando zu trainieren.
Kennt sie ein Stopkommando?Gruß
Bianca -
Huhu,
gibt es keine kleinen, mutigen Kinder bei euch in der Verwandtschaft oder im Freundeskreis?
Wir haben ja auch generell Probleme mit allem was fremd bzw. anders ist.
Nachdem aber des Öfteren meine Cousine (7 Monate - gleichalt mit Emma
) hier war wurde es immer besser. Emma hat anfangs schon allein vor ihrer Gestalt Angst gehabt und immer gewufft. (Welch ein Kind! Trotz Gebelle keinerlei Angst bzw. Geschrei - lediglich interessiert). Ich habe mich bewusst viel mit dem Kind beschäftigt und Gebell von Emma mit einem "Nein" unterbunden. (Klappt nicht immer aber meistens
). Sie zog sich zuerst dann meistens zurück - was für mich vollkommen ok war bzw. ist. Aber die neugier siegte dann letzendlich die Neugier
(Im Grunde ihres Herzens liebt Emma alle Menschen und Hunde.. man muss ihr nur zeigen das sie ihr nicht den Kopf abreißen werden).Nun ist es soweit das sie absolut problemlos mit ihr umgehen kann. Lediglich wenn sie sich ganz dolle freut und dabei irre hohe Geräusche macht ist es Emma nochmal komisch *g*.
Nun arbeiten wir an dem Kleinkind-Thema. Auch dort haben wir eine unerschrockene 3 Jährige bei uns in der Familie
(Sie liebt Emma trotz Gebelle *hmpf*). Aber auch da wurde es schon besser. Aber noch nicht gut genug 
Mittlerweile findet Wauzi Kinder auch draußen immer interessanter

Also es wird.. langsam aber sicher.
Das ist unser Weg den wir gehen... ob der für euch geeignet ist kann ich nicht sagen
Allerdings würde ich bei deiner Hündin auch an einen Maulkorb denken. -
Hi,
mein Hund liebt Kinder
trotzdem wäre sie dem Kind auf dem Laufrad vermutlich auch hinterher, weil sie jagt und ein quietschendes Objekt wohl relativ witzig fände...
daher sehe ich jetzt bei euch zwei unterschiedliche Probleme
abrufbarkeit/Stopsignal unter extremer ablenkung...
und kinder sind doof...
das erste kannst du nur mit Schleppleine trainieren
und in unübersichtlichen gebieten muss der Hund eben an die Leinebeim zweiten Problem würde ich vermulich ein *hundeerfahrenes* Kind suchen
und dem Hund das Kind "schön füttern"LG*Disie*
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Stopp kennt sie bis jetzt nur an der Bordsteinkante, aber gute Idee das auszubauen.
Immer Schlepp find ich eigentlich ein bißchen hart, da man es sich bei uns schon aussuchen kann wo man langgeht. Dort auf jeden Fall nicht mehr. Ich wußte nicht, dass in dieses Haus schon Leute eingezogen sind.
Wenn sie in Richtung Kinder starten will, ist sie zuverlässig abrufbar.
Im Supergau-Fall war es echt knapp. Sie lief vielleicht fünf Meter vor uns her und das Mädchen kam aus einer durch ein Carport nicht einsehbaren Einfahrt. Deshalb der Gedanke mit dem Auto, ich hätt das auch mit 30 km/h höchst wahrscheinlich nicht derbremst, oder sie wär mir in die Seite reingefahren.Mit dem Trainer ist eigentlich ne gute Idee. Ich kann mir zwar nicht unbedingt genau vorstellen, wie der das Kinderproblem händeln könnte...
aber der Weg wird nicht umsonst sein.Es ist schwer, dass wir irgendwie alles nachlernen müssen. Wir haben quasi mit zehn Monaten (Mitte August) bei Null angefangen. Das soll keine Entschuldigung sein, aber es sind eben verdammt viele Dinge, die auf unsere Maus einprasseln und die sie erstmal einordnen lernen muss, damit ihre Unsicherheit sich in Gelassenheit umwandeln kann...
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Nur mal für mich zur Klärung. Ist der Hund denn nicht abrufbar? Ich habe nirgends gelesen, dass sie nicht abrufbar wäre oder dass hier ein Abruf versucht wurde. In so einer Situation kann man das ja tatsächlich mal vergessen.
Kinder und mein Hund gingen früher auch gar nicht zusammen und der zweite Hund findet sie einfach nur ???
Trotzdem haben wir einen annehmbaren Zustand herbeiführen können, indem wir sie anfangs bei Kindersichtung immer haben absitzen lassen und "Schau" geübt, später dann im "Fuß" weitergegangen sind. Dabei haben wir uns mit massenhaft tollen Leckerchen bewaffnet. Heute ist es in Kindernähe nicht nötig sie anzuleinen - ich tu es trotzdem, weil Kinder schon manchmal sehr komisch reagieren.LG,
evtl. hat das 'Abenteuer' ja den Nebeneffekt, dass die Eltern an solchen Stellen besser aufpassen. Wäre statt deines Hundes ein Auto dort langgefahren, wäre die Sache evtl. schlimmer ausgegangen
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Hm, ich finde 10 Monate nicht so lange, wenn man einen Second-Hand-Hund aufnimmt.
Die Schlepp wäre ja auch nur für die Gegenden, wo sowas passieren kann, sprich im Ort etc.
Wenn man eine Gegend gut überblicken kann, ist das doch okay.Wo ich persönlich gut Erfahrungen mit gemacht habe, ist das Signal per Pfeife.
Meine notorische Jägerin reagiert bei der Pfeife sofort, bei Stimme weniger.Vielleicht wäre das für Euch auch eine Möglichkeit?
Gruß
Bianca -
Also, ich kann mich absolut dem Rat zum Training mit Kindern anschließen - vielleicht hast du ja im Bekanntenkreis oder bei Nachbarn auch etwas ältere Kinder ? So ab 7Jahren?
Die können immer noch laut und wild genug sein, du kannst ihn aber besser erklären worum es geht und wenn sie dann noch keine Angst haben und Tiere mögen, kannst Du prima mit ihnen und deinem Hund trainieren.
So wie sich das anhört, sind deinem Hund Kinder einfach fremd und ein bisschen unheimlich. Wenn du dich dann bei Kindern in der Nähe - und wenn es auch unbewußt ist - etwas anspannst und unentspannt bist, überträgt sich dass auf deinen Hund und er ist noch mehr überzeugt, dass diese kreischenden Wesen nichts gutes sind...
Also - wenn es irgendwie geht, würde ich mir Kinder nach Hause einladen. Vielleicht könnt ihr im Garten erste Treffen veranstalten? Kinder die Leckerlis geben und mit dir zusammen streicheln sind dann gleich schon mal viel weniger unheimlich und vielleicht lernt dein Hund dann nach und nach, dass die kreischenden Kinder draußen auch einfach dazugehören.
Unser Hund ist mit drei Jungs aufgewachsen und schafft es in einem kleinen Wohnzimmer mit drei lauten tobenden Jungs platt auf dem Boden zu liegen und zu schlafen. Ich frag mich manchmal ob er schon gehörgeschädigt ist
- nee, aber im Ernst, den bringt so leicht nix aus der Ruhe- weil es dazugehört - letzendlich also auch "Training"Draußen würde ich mit Abrufen, striktem Nein und auf dich fixieren arbeiten. Und wenn irgendwo sehr viel los ist Leine - mach ich auch, weil ich bei sehr vielen Kindern um uns herum Angst habe, dass sein Spieltrieb doch mal durchbrennt und er hinrast und mitspielen will - was für die Kinder bei einem großen ungestümen Hund auch beängstigend ist - auch wenn ich 100% sicher bin, dass er nichts tut.
Viel Erfolg + Liebe Grüße, Trixi + Diego
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Asterix
Sie war zehn Monate alt, als wir sie Mitte August bekamen.
Kannte nix:
keine Leine, kein Auto, kaum Menschen.Sie lebte im Tierheim in Rumänien und auf der Pflegestelle in Deutschland eher in Rudelhaltung, nix mit Gassi oder so.
Deshalb auch meine Unsicherheit: hätten wir sie schon als Welpe bekommen, dann wär das ein absolutes No-Go.
Es ist auch so ein No-Go, keine Frage. Aber ich kann es halt einfach nicht beurteilen, ob sie sich auf eine Unart einschießt oder ob es mangelnde Gelassenheit ist. Das meinte ich mit: der Weg zum Trainer wird nicht umsonst sein. Er wird es mir sagen.
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