Pfotenpflege allgemein
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Knöpfchen -
19. März 2010 um 17:43
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Hallo.
Da mir auffällt, dass Balous Ballen doch immer recht rissig sind, wollte ich mal nachfragen, was ihr so zur Pfotenpflege unternehmt?
Ich meine jetzt ganz außerhalb von der Situation Winter/Streusalz.
Beim Streusalz habe ich die Pfoten eben immer vor dem Spaziergang mit Melkfett eingeschmiert und nach dem Spaziergang ausgewaschen, aber ich will seine Ballen ja nicht überpflegen, sie sollen immerhin unempfindlich bleiben.Danke schon mal

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Hallo,
bisher musste ich bei meinen Hunden noch nie etwas pflegen...
Streusalz jetzt mal ausgenommen.Liebe Grüße
Steffi
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Eigentlich wollte ich gerade bei den Pfoten auch nie mehr machen als unbedingt nötig.
Aber mir kommen sie eben doch sehr rissig vor. Am Dienstag müssen wir ohnehin noch einmal zum Tierarzt zum Fäden ziehen, dann könnte ich auch dort mal nachfragen was er zum Zustand der Ballen meint.
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Risse an den äußeren Rändern der Ballen sollte man beobchten.
Viele Hund ehaben dies . Es kann aber auch nach nassen Zeiten wenn die Hunde im Staub vom Feldweg oder Splitwegen im Sommer rumlaufen schnell tiefer werden oder in der Mitte dünne Ballen geben. Die Pfoten sollten wenigsten 1x wchtl kontrolliert werden.Balleneinrisse sind äußerst schmerzhaft und heilen wie auch bei Menschen sehr schlecht.
Man kann abends wenn der Hund ohnehin liegt ,spezielle Pfotenwachs auftragen oder reinen Hirschtalg. Das, bei Bedarf, dann aber konsequent täglich.
Wer was spezielles sucht kann sich gerne per mail melden. Ich sitze an der Quelle.
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Danke für die Antwort

Balou hatte schon immer für mein Empfinden sehr raue und - ich denke damit einhergehend - rissige Pfoten.
Ginge auch Melkfett zum Einreiben?
Und mache ich die Pfoten durch tägliches eincremen nicht zu empfindlich? -
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Melkfett ist mineralisch !
Du erreichst damit eingefettete Pfoten. Aber nur trocken gefettet und eher äußerlich. Das kann bei einfachen Problemen helfen.
Nur wird die Haut nicht durchfeuchtet ,um sich mit samt dem Hornteil in der Ballenhaut zu regenerieren und einen festen, aber elastischen Ballen zu haben.Mineralische Fette sind: Melkfett,Vaseline,Paraffine, Silikone
Sie werden teils in medizinischen Produkten mit Medikamenten wie Cortison verarbeitet.
So hilft das Cortison erstmal, macht aber die Haut offenporiger und das Fett die Haut weicher . Aber beides zusammen nicht stabiler.
Eine medizinische Sofortmaßnahme ,aber keine Dauertherapie.
Aber die meisten Billigcremes oder industriellen Cremes sind auch auf mineralischer Basis und mit einem hohen Wassergehalt, der nur verdunstet. Das sind die Handcremes mit denen man dauernd nachcremen muss.Natürliche Fette sind: Bienenwachs, Lanolin, Hirschtalg, Pflanzliche Fette, oder pflanzliche Wachse sowie Öle. Diese kann man mit pflanzlichen Heilstoffen versetzen die ganz erstaunliche Unterstützungen bieten können.
Mit Ihnen erreicht man das die Fette in die Haut eindringen und sie feucht fetten, also eher regenerieren um einen feuchtdurchfettenden ballen zu haben. Wie bei uns Menschen eine elastische, nicht zu stark verhornte Ferse. Sie sind als Langzeitmaßnahme geeignet um Pfoten stabil elastisch zu halten.Aber nicht aufweichen.
Bei richtigen Balleneinrissen muß größte Hygiene beachtet werden , sowie das die Vernarbungen immer wieder von innen aufplatzen können und es sehr lange dauert, bis das endlich wieder belastbar ist . In der Zwischenzeit ist solch eine Wunde sehr infektinonsgefährdet . Das kann Wochen und Monate dauern. Da sollte der Hund dann nur mit wasserdichten Abdeckungen oder Hundeschuen draußen laufen !!!!!
So etwas bekommen Hunde aber recht selten. Aber wenn hat man es richtig schwer.
Aber auch durch eintreten in Glasscherben kann so etwas entstehen. Dann ist nach der medizinischen Versorgung ,lange Zeit Pflege der Pfotenballen wichtig.Meist denk man nur an Pfotenpflege wenn es nass ist oder Salz gestreut wird . Aber im Sommer müssen Hundpfoten auf kochend heißem Beton oder Asphalt herumlaufen und auch auf sandigen Wegen oder splithaltigen Straßen . Da kann die Ballenhaut natürlich empfindlich dünn werden. Da kann abspülen und eincremen viel Erholung bieten.
Mit Ölzugabe im Futter kannst Du als erstes versuchen ob seine Haut stabiler wird. Das merkst Du nach 5 Tagen auch an seinem Fell.
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Nochmal danke für die Infos, habe ich so alles noch gar nicht gewusst
Ich habe nur immer Angst, dass ich die Pfoten 'überpflegen' könnte, weil ich irgendwo einmal gelesen habe, dass zuviel eincremen die Ballen zu weich und damit empfindlich machen würde
Wie viel Öl sollte ich denn dann ans Futter geben, Balou kriegt bei Wolfsblut ca. 250g am Tag und wiegt knappe 23kg? Und ist es egal ob Sonnenblumenöl oder etwas anderes?
Den Hirschtalg werde ich mir mal besorgen gehen.
Wir haben sehr oft das Problem mit aufgeschlitzten Ballen, da Scherben und umgedrehte Bierflaschendeckel Balou magisch anzuziehen scheinen, jeden Sommer sind wir einige Zeit mit Hundeschuh unterwegs

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Bei dem Gewicht kannst Du ohne Sorge 1El geben.
Am besten ist KALTGEPRESSTES LEINÖL
das ersetzt teures Fischöl.
Aber auch mit kaltgepresstem Rapsöl kann man es machen. Da riecht meiner von innen raus wie ein Blümchen.Sonst Ölivenöl.
In dieser Reihenfolge ist etwa die Qualität der Öle.
Sonnenblumenöl ist nicht so wertvoll.
Du wirst Dich wundern wieviel Fett so eine Tatze (also an den Rändern ) aufnehmen kann.
Es geht da auch nicht darum das der Ballen weich werden soll ,sondern die Haut, lebendige Hornhaut bleiben soll.Und keine tote die abbröckelt oder einreißt.Falls Du reinen Hirschtalg suchst zur weiterverarbeitung , kann ich den besorgen. Du müßtest im Profil deine E-mail eintragen.Das finde ich gut das Du Hundeschuhe hast um vorzubeugen,weil Du im Umkreis von Glasscherben laufen mußt. Das ist kein Modegag.
Haben Polizeihunde deshalb auch !
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