Was soll ich noch machen,meine Berhardiner Hündin läuft weg

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  • Hallo Michael,

    ohne jetzt die anderen Beiträge wirklich gelesen zu haben von den anderen möchte ich mich mal dazu äußern :)

    Wir hatten auch 13 Jahre lang einen Mix aus Bernadiner und Bernersennen hier rumwuseln.

    In nachhinein der beste Hund der Welt (ist ja immer ;) ) auch wenn sie teilweise einen an den Rande des Wahnsinns getrieben hat.

    Finde es gut wenn du mit ihr spazieren gehst. Ich wohne auch ländlicher und weiß das es hier etliche Bernadiner gibt die lediglich sich auf dem Hof befinden und im Stall schlafen und das höchste der Gefühle ist wenn Besuch kommt und sie mal streicheln. Sonst bekommen sie ihr Fressen und gut ist. Das das nicht das optimum ist ist wohl jedem klar aber auf dem Land nicht unüblich.

    Unser Hund lebte mit im Haus (ja sogar mit in meinem Bett :D ) lag aber gerne den ganzen Tag draußen und war recht selbstständig. Das war dann auch das Problem in der Erziehung. Wir waren in keiner Hundeschule (ich war ja grad mal 7 als sie kam) und sie wurde trotzdem ein toller Hund. Allerdings war hier das Grundstück eingezäunt - sollte mal die Pforte offen gelassen worden sein, entfernte sie sich nicht sondern guckte blöd was das denn soll (gut, 1 x ist sie auch gewandert war aber das einzige mal).

    Nun ist dein kleiner Bär wahrscheinlich noch in der Pubertät wo sowieso gerne mal die Ohren auf Durchzug gestellt werden :headbash:

    Ich würde ihr die Chance nehmen das sie weglaufen kann. Da ich weiß wie gern unsere draußen lag, würde ich über eine Hofleine nachdenken um ihr den Spaß nicht komplett zu nehmen. Gibt ja schon welche die in der Luft sind und der Hund sich gut bewegen kann. Vielleich legt sich das nach Ende der Pubertät mit dem weglaufen.

    Natürlich trotzdem weiter mit ihr was zusammen machen. Schön spazieren gehen allerdings immer und nur an der Schleppleine. Damit du immer eingreifen kannst wenn sie meint sie muss da mal hin, wo du nun nicht hinwillst. Übe dann mit Hilfe der SL gezielt den Rückruf und mache - sofern sie kommt- was tolles mit ihr. Entweder Extrem-Schmusen oder aber ein spiel, je nachdem was sie gerne mag. Es muss sich lohnen das sie bei dir ist. Unsere hat nur was zu ihrem Vorteil gemacht.. ohne Belohnung war sie taub (und sie wusste wann es was gibt und wann nicht :D ).

    Wünsche dir viel Erfolg und die Arbeit lohnt sich. Das sind tolle Hunde!

    edit: Und vielleicht wäre es ja möglich das sie Abends mit ins Haus kann. Tagsüber ist sie wahrscheinlich eh lieber draußen als in der Bude (=

  • Zitat

    @ Titschie

    Der Hund sitzt schon im Zwinger und dann soll er noch an die Hofleine :/

    Japs damit er den Zwinger trotzdem verlassen kann. Wie schon geschrieben lag unsere gerne in den ersten Sonnenstrahlen des herannahenden Frühlings und es wäre ein Qual gewesen sie drinnen zu lassen.

    Er geht ja mit ihr täglich 3 Stunden spazieren und da man diese Hofleinen prima von einer Seite des Hofes zu anderen Spannen kann hat der Hund kaum Einschränkungen - er kann halt nur nicht mehr vom Hof runter ;)

    LG

  • Zitat

    Er geht ja mit ihr täglich 3 Stunden spazieren

    LG

    Btw.
    Ich hatte verstanden, 3 mal täglich .. aber insgesamt eine Stunde.

  • Zitat

    Btw.
    Ich hatte verstanden, 3 mal täglich .. aber insgesamt eine Stunde.

    Hmm ich dachte 3 x 1 h ^^ Sollte er 1 h am Tag gehen wäre es wohl eine Überlegung wert nochmal eine raunzuhängen. ;)

    2 h hat unserer immer gereicht... teilweise wollte sie nicht raus (bei regen o.ä.) und ist einfach nicht aufgestanden... :D

  • Lässt du deinen Hund unbeaufsichtigt auf dem Hof laufen? Dann wäre eine Hofleine wirklich das beste.

    Ansonsten lass sie zum spazieren gehen nicht direkt aus dem zwinger sondern gehe rein zu ihr und binde sie erst einmal an und dann lass sie aus dem Zwinger, so kann sie dir auch nicht weglaufen ;)

  • Hallo,
    Haltung otimal hin und her... dazu hast du ja genug Antworten bekommen, da solltest du mal in dich gehen.
    Ich denke der größte Fehler war, nicht von vornherein an den Grenzen zu arbeiten, damit meine ich nicht nur generell Grenzen, sondern auch vor allem das Aufzeigen deiner Grundstücksgrenzen.
    Wie du selbst schreibst: Anfangs blieb sie noch, dann lief sie mal auf die Nachbarwiese, dann mal hier und da... und da hast du einfach zugeschaut... und da liegt das Problem...
    Unsere Hündin hat bereits von klein auf gelernt - egal ob Gartentor/Hoftor offen oder geschlossen - dass sie das Grundstück nicht mit einer Pfote zu verlassen hat... indem ich sie immer, sobald sie eine Pfote raussetzen wollte mit scharfem "Nein" angepfiffen habe und sie dann gerufen und belohnt habe... das hat keine zwei Wochen gedauert... später haben wir es dann noch verstärkt als sie älter war und die Bindung noch besser wurde, indem wir z. B. unsere Kinder rauslaufen lassen haben (die sie eigentlich immer verfolgt) und sie musste bleiben oder indem wir Bekannte mit Hund vorbeigehen lassen haben... irgendwann hat das alles gut geklappt... es gibt nur eine Hündin (ihre "beste Freundin"), bei der das Hirn ausschaltet und wo ich schneller sein muss, daran arbeiten wir noch... :D
    In jedem Fall gebe ich den anderen hier im großen und ganzen recht: Erst die Bindung verbessern und dann: Üben üben üben!
    LG, Tanja

  • Zitat

    Lässt du deinen Hund unbeaufsichtigt auf dem Hof laufen? Dann wäre eine Hofleine wirklich das beste.

    Ansonsten lass sie zum spazieren gehen nicht direkt aus dem zwinger sondern gehe rein zu ihr und binde sie erst einmal an und dann lass sie aus dem Zwinger, so kann sie dir auch nicht weglaufen ;)

    Soviel zur Hofleine

    http://www.gesetze-im-internet.de/tierschhuv/__7.html

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