Annie verbellt Hunde im TV

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  • Wahrscheinlich kennen das viele von Euch: Sobald in einer meiner Lieblings-Tiersendungen Hunde auftauchen, die womöglich auch noch bellen, stürmt Annie zum Fernseher - zum Glück bremst sie rechtzeitig ab - bellt, jault, fiept - sprich, sie spult sämtliche Laute ab, die ein Hund so von sich geben kann. Am Anfang fand ich das ja noch recht amüsant :lol: , aber mittlerweile ist es ziemlich nervig. Ich würde es jetzt auch nicht unbedingt als schwerwiegendes Problem bezeichnen, aber ich möchte das trotzdem gern unterbinden oder zumindest abschwächen, weil ich leider nicht mehr viel verstehen kann von dem, was im Fernsehen gesprochen wird. Wenn es zu schlimm wird, schicke ich sie in ihr Körbchen, aber sie springt dann natürlich wieder auf, sobald ein "hündisches" Thema gezeigt wird. Ich könnte das natürlich konsequent durchziehen, und sie immer wieder ins Körbchen schicken. Aber ist das die Lösung :???: ? Habt Ihr vielleicht noch andere Ideen?

  • Hi,

    Das ist oder sollte die Lösung sein. Ich würde ihr noch ein deutliches "bleib" sagen und dann immer wieder zurückschicken. Irgendwann gibt sie auf. ;)
    Du kannst das Verhalten auch ignorieren. Ich glaube aber nicht, dass das hier die 1. Wahl ist, um das "Poblem" zu beheben. Sie könnte sich auch reinsteigern.
    Dann gibt es noch die Möglichkeit einen Unterbrecher einzusetzen. Irgendetwas, was sie erschreckt, in dem Moment werfen, wenn sie zum Fernseher will. Richtiges Timing ist ganz wichtig. Wenn sie geräuschempfindlich ist, ist das die schnellste Methode.
    Trotzdem würde ich die erste vorziehen. Der Hund muss merken, dass Du konsequenter bist als er.

    Viel Erfolg beim Durchhalten :gut:

  • Ich würde solche Sendungen aufzeichnen, damit ich ganz gezielt trainieren kann
    (und auch wirklich den Kopf frei hab und nicht doch hauptsächlich nach dem TV schiele)

    Dann würd ich Annie die Möglichkeit geben in aller Ruhe mal am TV zu schnüffeln. Meine Hunde haben auf die Art schnell rausgefunden das dort weit und breit kein Hund zu riechen ist - seither reagieren sie auch nicht auf die Geräusche.

  • Hallo,

    so wie Susa schreibt bin ich auch vorgegangen, aber es hat bei Filou nicht geholfen.
    Ich habe dann gezielt immer wieder mal Hundesendungen geschaut und wenn er auf ein NEIN nicht reagierte, dann hab ich ihn körperlich weggedrängt.
    Nach ein paar Mal hat er das verstanden und seit dem hört man nur ein kurzes Grummeln wenn er irgendwo liegt, aber er bleibt liegen und schießt nicht mehr hoch und in Richtung Fernseher.
    In den Korb hab ich ihn nicht geschickt, sondern einfach energisch weggedrängt.

    Liebe Grüße

    Steffi

  • Kira schaut mit Vorliebe "Komissar Rex" (Anmerkung: Unser Zweithund ist auch ein Schäfi, aber die "guckt" kein TV ;) ). Rex darf alles. Wirklich ALLES!
    Kira liegt nur langgestreckt auf dem Sofa, schaut ganz aufmerksam, spitzt die Ohren und neigt das Köpfchen hin und her, wenn er irgendwelche Laute von sich gibt. Zucker! =)

    Doch wehe es ist ein anderer Hund (oder sogar ein ganzes Rudel!) zu sehen, da wird gebrummt und nachdem ich maule, ist's meistens ok. Nur, wenn der Hund auf die Kamera (also auf uns Zuschauer) zugestürmt kommt, kann es sein, dass sie lauthals bellt und die Flucht ergreift! :lol:

    Als sie noch kleiner war, war das ganze noch viel schlimmer. Ich verbiete es immer mit ruhiger Stimme und es wird besser. ;)

  • Gina hat am Anfang immer den Hund hinter dem Fernseher gesucht :headbash: Inzwischen ist ihre Lieblingssendung "Tiere suchen ein zu Hause"
    Irgendwie versteht sie wohl nicht, dass die Hunde nicht wirklich da sind.
    Einmal pro Sendung meint sie, nach den Hunden schnappen zu müssen.
    Wir rufen sie dann zurück, sie muss sich ins Platz legen. Dann liegt sie dá, mit übereinandergeschlagenen Vorderpfoten und beobachtet ganz aufmerksam den Fernseher.
    Petra

  • Ich hab das geübt, indem ich mir Hunde-Viedos im Internet rausgesucht habe. Da war ich vorbereitet & hatte einfach mehr Ruhe, als wenn ich eine Sendung wirklich sehen wollte.
    Ich hatte das Gefühl, daß es am besten funktionierte, wenn ich die selbe kurze Sequenz mehrmals hintereinander abgespiel habe. Wenn sie bei dieser ruhig war, hab ich die nächste ausgesucht. So ging das recht fix, daß sie raus hatte, daß da kein echter Hund im Spiel ist.

  • Übermütiges Bellen aus einer kontrollierbaren Situation heraus (wie beim TV) kann man sehr gut mit einem Bell/Psst-Duo-Kommando trainieren.

    Dazu bringt man dem Hund erstmal Bellen auf Kommando bei, was bei einem bellfreudigen Hund eigentlich schnell trainiert ist. Bei dem Bell-Kommando sollte man darauf achten, dass er nicht nur einmal irgendwie verunsichert was nun Wuff macht, aber auch nicht löskläfft wie ein Wilder. Bei mir war ein genau dreimaliges Bellen auf Kommando sehr hilfreich.

    Wenn er das beherrscht, dann kann man das Psst/Ruhe-Kommando trainieren, in dem man ihn erst auf Kommando bellen läßt und dann das entgegengesetzte Kommando sagt. Und dieses Psst/Ruhe-Kommando baut man dann schrittweise aus, erst 1sek, dann 2sek, dann 4sek usw. usf.

    Sicherlich funktioniert es nicht in alles Situationen und oft ist Ignorieren oder auf den Platz schicken die erste Wahl, aber dadurch lernt der Hund, sein Bellen zu kontrollieren und der HH hat eine weitere Möglichkeit, es zu unterbinden.

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