• Hallo,

    unser 5 Jahre alter Mops hat ein Lungenoedem, bzw, Wasser in der Lunge.

    Nun ist er schon seit einer Woche in Behandlung. Er kriegt ACC (Zum Ausschwämmen), Wassertabletten und Herzmedikamente zur Unterstützung, sowie ein kleines Stück Banane für den Kalium-Haushalt.

    Jetzt waren wir heute beim TA und es ist noch keine änderung eingetreten. Dazu muss man leider sagen, dass unser Hund nicht das beste Immunsystem hat. Als kleiner Welpe ist seine Mama und seine Geschwister bei der Geburt gestorben und so hat er auch keine Muttermilch bekommen. Wir glauben, das er dadurch etwas schwach auf der Brust ist.

    Außerdem ist er generell empfindlicher als unser anderer Mops und schneller krank.

    Naja, wir überlegen jetzt, ob wir uns eine zweite Meinung einholen, da uns gesagt wurde, das er im schlimmsten Fall ersticken kann. Nun, das wollen wir nicht.

    Hat da jemand eine Ahnung, hat das jemand schon mal durchgemacht?
    Wären für jede Hilfe dankbar.

    Danke und Gruß,
    Wermops

  • Hallo,

    warst Du in Leipzig in der Klinik?

    Wenn er auf die Mittel nicht reagiert, dann sollte man einen anderen Weg suchen.
    Warst Du mal bei einer THP, um sein Imunsystem zu stärken?

    Gruß
    Bianca

  • Ne das sind die Hunde meiner eltern, wir sind in Uerlzen und da zum TA, wir zweifeln aber irgendwie daran, das er das richtige macht und wollen nach Lüneburg in die Tierklinik.

    Was ist ein THP?

    /edit: merke grad, das ich im etwas falschen utnerforum bin :/

  • Hallo, meine Hündin Bonny bekam anfänglich auch Wassertabletten - jedoch stellte sich der gewünschte Erfolg nicht ein. Die Dosis konnte nicht weiter erhöht werden (es wäre sonst die Dosis für einen SH gewesen und Buffy wog 6 kg). Mein TA meinte: dann stellen wir auf Spritzen um. Bonny bekam nun das Medikament gespritzt (tgl.) und die Reaktion setzte sehr gut ein. Sie bekam das Medikament bis zum Lebensende (natürlich auch den notwendigen Salzersatz).
    Gute Besserung. Herzlichst Petra

  • Ich arbeite in einer kardiologischen Tierarztpraxis in Berlin!
    Wenn wir Lungenödem-Patienten haben, nehmen wir diese tagsüber fast immer stationär, bis sich ihr Zustand stabilisiert hat, dann bekommen sie Infusion um den Kreislauf zu stützen (ganz kleine Mengen, ganz langsam und somit über einen langen Zeitraum) und die Tiere bekommen zusätzlich in einem bestimmten zeitlichen Abstand ein Entwässerungsmedikament injiziert!
    Wichtig ist, dass wirklich abgeklärt wurde, wodurch das Ödem ausgelöst wurde und das nicht nur auf Verdacht irgendein Herzpräparat eingesetzt wird!!!! Es gibt leider viel zu viele TAs die in den Sinne nicht ausreichend bewandert sind und leider viel zu spät solche Patienten überweisen...

    Wenn die Entwässerungsmedikamente nicht ausreichend anschlagen, kann es aber auch am Medikament liegen... es gibt verschiedene Entwässerungsmedis, die unterschiedlich wirken, je nach Tier und stärke der Erkrankung muss das abgestimmt werden...manchmal muss man auch 2 parallel geben...aber das kann halt nur ein Fachmann/frau genau einschätzen!!!

    Aus welcher Ecke kommst du genau...dann kann ich dir vielleicht ein paar Gute Kollegen empfehlen!

    Liebe Grüße und gute Besserung!!!

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