Probleme beim Alleine bleiben

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  • hallo
    wir haben einen fast 6 monate alten labbi. er ist an sich ein unproblematischer hund. sitz, platz, abrufen, etc. alles kein problem...
    aber: das alleine bleiben gestaltet sich immer schwieriger. ich hole mal etwas weiter aus: zu beginn ließen wir ihn nur in flur und bad wenn er alleine bleiben sollte. das funktionierte aber nicht, weil er anfing zu jaulen und zu bellen. dann haben wir ihm küche und wohnzimmer dazugegeben (er hält sich sonst tagsüber auch vorwiegend im wohnzimmer auf). die ersten wochen funktionierte es sehr gut. labbi war ruhig und hat nichts angestellt. von einem auf den anderen tag aber fing er an dummheiten anzustellen (müll zerlegt, palmen ausgebuddelt, zeitungen zerfetzt). er muß einen tag die woche alleine bleiben, ansonsten nur zu einkäufen etc., also nur kurz.
    spielzeug und knabbereien hat er, wenn er alleine ist. richtig auslasten, so daß er müde ist, kann ich ihn aber nur, wenn ich in der mittagspause nach hause fahre. früh morgens (d.h. so gegen fünf) kann man ihn nicht zum gassi gehen bewegen. er will einfach nicht.
    meine frage: meint ihr, wir können ihn in einem ca. 2qm großen raum einsperren (mit türgitter)? ich weiß mir sonst keinen rat und wir wollen ja auch nicht ewig das totale chaos haben...
    übrigens: lasse ich ihn alleine zum einkaufen, etc. macht er komischerweise nichts :headbash:
    danke für tips/antworten

  • immer nach und nach... also schon langsam... aber ich muß dazu sagen, daß ich drei wochen urlaub hatte... ich weiß, daß es nicht viel ist, aber irgendwo her muß das geld ja kommen :D
    also wenn ich einkaufen gehe, dann ist es meist ne stunde... und davor gehe ich auch mit ihm raus... wenn wir teilweise am wochenende mal was unternehmen, wo er nicht mit kann, sind es auch schon mal drei, vier stunden. da kann er ja auch artig sein.
    wenn ich arbeiten gehe ist er erst von 7:30 bis 12:30 alleine und dann nochmal von 14:00 bis 16:00. das geht leider nicht anders (am august werde ich aber anders arbeiten).
    ich denke eher, daß er genau weiß "jetzt bin ich lange alleine" und eben, daß er morgens nicht gassi gehen will, weil er lieber schläft :lol:

  • immer nach und nach... also schon langsam... aber ich muß dazu sagen, daß ich drei wochen urlaub hatte... ich weiß, daß es nicht viel ist, aber irgendwo her muß das geld ja kommen :D
    also wenn ich einkaufen gehe, dann ist es meist ne stunde... und davor gehe ich auch mit ihm raus... wenn wir teilweise am wochenende mal was unternehmen, wo er nicht mit kann, sind es auch schon mal drei, vier stunden. da kann er ja auch artig sein.
    wenn ich arbeiten gehe ist er erst von 7:30 bis 12:30 alleine und dann nochmal von 14:00 bis 16:00. das geht leider nicht anders (am august werde ich aber anders arbeiten).
    ich denke eher, daß er genau weiß "jetzt bin ich lange alleine" und eben, daß er morgens nicht gassi gehen will, weil er lieber schläft :lol:

  • Hmm, von einsperren halte ich eigentlich gar nichts.

    Ich denke dass er zu lange allein ist, da kommt er dann auf dumme Gedanken. Darum passiert auch nichts wenn du einkaufen gehst.

    Normalfall ist, wenn man weggeht legt sich der Hund erstmal schlafen, aber irgendwann ist der ausgeschlafen, dann ist keiner da der sich mit ihm beschäftigt, also beschäftigt er sich selbst.

    Habt ihr denn das alleinebleiben geübt? Oder musste er einfach von jetzt auf gleich längere Zeit allein sein?

  • Mit 6 Monaten ist er gerade mal aus der ersten Welpenzeit raus.

    Bis er die Pubertätszeiten hinter sich hat vergehen noch fast 12 Monate. Wenn man jetzt schon keine Zeit hat sich nach den natülichen Tagesläufen eines heranwachsenden Hundes zu richten , wie willst Du das Problem abstellen???

    Das kannst Du jetzt nur durch einen Tages-Hundesitter machen. Und zwar schnell ,sonst wirst Du das Problem nie los, wenn er das alleine weiter einüben kann.

    2Quadratmeter sind zuwenig und auch die haben Tapeten , Lamperien ,nagbare Gitter, kratzbare Böden. Im Fernsehen sah ich schon zerfetzte Betonwände nur um zu Menschen zu kommen, weil jemand arbeiten ging.


    Alleine bleiben sollte er jetzt nur wenn Du zum Mülleimer geht und dann ohne Abschied und ohne Begrüßung kommen und gehen. Das kann man verlängern wenn es klappt. Typisch für vereinsamte Hunde ist das sie alles zerlegen. Und das unglaubliche Nagebdürfnis der Hunde in diesem Alter kommt noch dazu ! Irgendwann kommen dann noch die zweiten Backenzähne, wie bei Kindern.
    Der Fehler liegt nicht beim Hund ,sondern bei eurer Erwartungshaltung an einen alleinlebenden Hundewelpen, der das nicht kann.

    Das sollte nun keine Kritik sein , sondern nur ganz klar und schnell die Lösung bieten, damit der Spaß auf beiden Seiten erhalten bleibt!

    Ohne Hundehort oder Tagesitter werdet ihr es unglaublich schwer haben und viele kaputte Sachen.Strenge hilft euch da nicht (weil immer erst danach jemand da ist )und dadurch macht man den Hund unsicher wenn er immer geschimpft bekommt, nachdem er doch sooo schön hundegemäß gespielt hat.

  • siehe oben (also wir haben ihn schon dran gewöhnt)

    ich halte von einsperren ja prinzipiell auch nichts, aber ich habe schiß, daß er wenn er nix besseres zu tun hat, auch an die couch oder an andere möbel geht. bisher ist ja nichts teures kaputt gegangen...

    hab hier teilweise schon gelesen, daß die leute ihre hunde anbinden oder in nen kennel sperren. also das finde ich persönlich jetzt auch zu krass und würde das nicht machen.

  • pommeroys:
    ich weiß schon was du meinst, aber an sich bleibt er ja alleine. nur eben diesen einen verflixten tag in der woche nicht. du meinst er soll zur zeit garnicht alleine bleiben?
    ab august werde ich wohl MO-DO von 8:30-13:00 arbeiten. bis dahin muß auf jeden fall was passieren.

  • Dieser eine verflixte Tag in der Woche kann Dir den ganzen Hund versauen.
    Und Du solltest mit diesem Problem zu einem nachbarn ,Hundesitter oder wie auch immer gehen, damit der Hund das so lernen kann wie es richtig ist.
    Bei Dir und bei anderen. Und auch dort nicht begrüßen beim Abholen! Nur den Hundesitter, dann erst wenn er sich beruhigt den Hund.

    Es wird noch lange dauern bis der Hund typisch nach dem gassigang faul auf der Haut liegt und die Zeit verschläft.
    Hunde schlafen eigentlich 14-16 Stunden am Tag . Viel mehr sie dösen.
    Nur jetzt ist er jung ,also aktiver und kann auch aus Verlassenheitsgefühl so reagieren.

    Sicher hat jeder schon mal was "zerlegtes" gefunden. bei unserem Tiergeschäft hat der Hund die Beine der Mahagoni-Eßgruppe als muttierter Biber entrindet. Bei mir hat mein Hund die Dessous geklaut und alles was Metall (Verschlüsse,Haken) war abgezupft. Unser Pflegehund zog die Gummi-Lamperien im offenen Bad ab , ein anderer der in Spanien hungerte zerlegte täglich den Mülleimer und stieg in den Futtersack. Da hing der Kopf 2tage tiefer wie der Bauch so schlecht war dem vor überfressenheit. Glaubst Du der hat das danach gelassen ? NÖÖÖ!

    Teils Übermut,teils nagebedürfnis, teils langeweile oder verlassenheit.

    Leg auf jeden Fall so einen Büffelhautkochen hin auf den er fixiert wurde,oder ein Rinderohr mit Muschel zum nagen. Und nimm ein handtuch ,leg es ins bett, damit es nach Dir riecht. das bekommt er bei Allein-Sei -Übungen eine Weile vor her ins Körbchen gekegt . Nur dann !

    Nur laß ihn nicht alleine an diesem verflixten Tag. Sondern an allen, wo Du das übst, aber da bist, geziehlt.
    Vor der Tür stehen, Mülleimer gehen, keller gehen. dann bei nachbarn mal einen kaffee trinken und immer ohne Abschied und ohne begrüßung !!!Ohne Lob bei Ankunft.
    Hunde haben keinen Zeitüberblick. Je öfters du das machst umso unübersichtlicher ist das für ihn wann Du weg bist oder wann Du kommst.
    Er merkt aber das Du immer wieder kommst und so reagierst als würdest Du aus dem Bad kommen. Da begrüßt Du ihn ja auch nicht . Also völlig unspektakulär.... wenn jemand eine Tür durchquert....

    So kann das helfen ,auch wenn der Hundesitter das auch so macht.

  • Hallo,

    also vom einsperren halte ich auch nichts.
    Wir hatten das gleiche Problem mit unserem Hund.
    Er sollte ca. 3 Stunden am Tag allein zu Hause bleiben,was für einen Hund nicht unbedingt gut ist,da es Rudeltiere sind,aber man kann sie daran gewöhnen.
    Sie müssen nur kapieren,das,wenn Herrchen oder Frauchen aus der Wohnung geht,sie auch wieder kommen.
    Man muß das in kleinen Schritten üben und dann die Zeiten immer weiter verlängern.
    Wir haben,bevor wir die Wohnung verlassen,den Hund auf seinen Platz verwiesen und ihm ein Leckerli gegeben mit dem Befehl PLATZ.
    Dann haben wir ca. 50 Meter von der Tür entfernt eine Zigarette geraucht und sind dann wieder in die Wohnung gegangen.Natürlich stand der Hund hinter der Tür und begrüßte uns mit gejaule.Das muß ignoriert werden,bis man an seinem Platz angekommen ist.Dort kann man den Hund dann auch begrüßen und mit einem Leckerli belohnen.
    Zu Anfang war der Hund,nachdem die Tür zu war,sofort an der Tür und bellte und jaulte.Dann hatten wir die Tür sofort wieder geöffnet und ihn auf seinen Platz verwiesen.Das ging zu Anfang bis zu 4x hintereinander.
    Jetzt sind wir,nach 3 Monaten, soweit,daß der Hund nur noch ein wenig winselt und dann Ruhe gibt und weiß,das wir immer wieder kommen,wenn wir das Haus verlassen haben.

    Gedult und Spucke, dann klappt es auch.

    Gruß
    Heinz

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