Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
ängstlicher Hund
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Hallo zusammen,
vielleicht könnt ihr mir einige Ratschläge geben. Mein kleiner Chihuahua Louis, wurde als Welpe von mir leider nicht genug sozialisiert und abgesehen von einigen anderen Macken, die sich darauf beziehen, dass er denkt, er sei der Herr im Haus, ist er eigentlich ein verdammt ängstlicher Hund. Und diese Kombination ist leider sehr anstrengend für uns und auch sehr ünglücklich für den kleinen Louis. Weil ich eigentlich möchte, dass er genug Vertrauen in mich und meinen Freund entwickelt, dass er weis, dass wir das alles selbst Regeln können und er keine Angst haben braaucht solange wir da sind. Außerdem sollte er begreifen, dass er in der Rangordnung bei uns nicht oben sondern ganz unten steht.
Habt ihr vieleicht ein paar Tipps oder absolute DONT'S auf die ich achten sollte?
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5. März 2010 um 12:16
schau mal hier:
ängstlicher Hund - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Wie äußert es sich denn, dass er ängstlich ist? In welchen Situationen? Und wie hast du bisher reagiert?
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Hm, also er kläfft sehr viel aus Unsicherheit. Will also alle potentiellen Angreifer mit seiner lauten "bedrohlichen" Stimme verscheuchen. Wenn er sich direkt bedroht fühlt, droht er kurz und schnappt auch zu.
Zuletzt gestern bei meinem Freund. Da ist der ausgeflippt, verständlicher Weise.
Leider neige ich dann in solchen Situationen schnell dazu zu meinem Hund zu halten, der wenn mein Freund mit ihm schimpft so klein und hilflos aussieht.
Angstauslösende Situationen gibt es für ihn sehr viele: fremde Menschen, andere Hunde, Kinder, schnelle Bewegungen und und und
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Hallo Steffi und willkommen im DF

Ein paar mehr Infos wären wirklich gut.
Ich habe gerade gelesen, daß Du DVD´s suchst, vom Hundeprofi.
An sich kann man sich da einiges abschauen, aber nur mit der richtigen Umsetzung ist es leider oft schwer.
Außerdem sind die Folgen vom Hundeprofi immer stark gekürzt, so daß man ja das eigentliche Training nicht sehen kann.Beschreib doch mal die Probleme, vielleicht können wir Dir dann gute Bücher, DVD´s oder auch einen Trainer empfehlen?
Lieben Gruß
Bianca -
Hallo,
ich denke auch, dass es am besten ist wenn Du Sitationen so genau wie möglich beschreibst.
So kann mir Dir eventuell helfen, oder aber zumindest eine Einschätzung abgeben.Liebe Grüße
Steffi
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Ich vesuche das alles mal ein wenig zu präzisieren. Ich habe Louis vor 3,5 Jahren von einem ziemlich miesen Züchter geholt. So war zumindest mein Eindruck. Die Wohnung war dreckig, er hatte mehrere Würfe und irgendwie hatte man das Gefühl ein mieses Geschäft zu machen wenn man sich von dort einen Welpen holt.
Aber wie das so ist, hat man sich in einen der Kleinen sofort unsterblich verliebt und dann ist es nur noch dieser Hund der zählt. Gesagt getan, schon saß ich auf dem Weg nach Hause mit einem kleinen neuen Mitbewohner auf dem Schoß. Die Eindrücke von grade sind wie weggeflogen. So fing die Geshichte an.Die Fehler die ich in meiner Zeit mit Louis gemacht habe was die Erziehung betrifft, das will ich vorneweg sagen, sind mir mehr als nur bewusst. Hier ein paar Beispiele: In der Sozialisierungsphase, hatte er viel zu wenig Kontakt mit anderen Hunden, abgesehen zu dem von meiner Mama, so gut wie überhaupt nicht, mein Hund hat keine Grenzen beigebracht bekommen, weil er halt klein und süß ist. Kurz gesagt, er kann nix und darf alles :/ , meine Schwäche ist di Geduld und die Konsequenz, das eigentlich Wichtigste in der Erziehung.
Glaubt mir wenn ich mir meinen Kleinen anschaue wird mir jeden Tag vor Augen geführt was ich falsch gemacht habe. Einige typische Situationen: Menschen laufen im Flur entlang, Louis springt auf, läuft kläffend zur Tür und hört erst wieder damit auf wenn die Geräusche verschwunden sind (Erfolgserlebnis, er hat den Feind verjagt). Meine Reaktionen bisher darauf reichten von: Ignoranz, anmeckern, Schnauze zuhalten oder ihm zeigen, dass ich das Geräusch auch gehört habe, es aber für unwichitg einschätze.
Anderes Beispiel: Es klingelt an der Tür, Louis rast zur Tür, ich öffne, Louis kläfft und kläfft und kläfft und rennt um den Eindringling herum. Will zeigen, "hier regiere ich". Beugt sich der Besucher runter und es ist kein dem Louis vertrauter Mensch, schlägt es um und aus der großern Klappe, wird Angst. Er springt erst zurück um dann aber gleich wieder nach vorne zu preschen und klar zu machen, dass die Anwesenheit nicht erwünscht ist.
Er beruhigt sich erst wieder wenn der Besucher ihn komplett ignoriert, sich hinsetzt und Louis ihn vorsichtig beschnuppern konnte, irgendwann klettert Louis dann an dem Neuankömmling hoch um sein ok zum streicheln zu geben.
Außerdem sind ein großes Problem jegliche andere Hunde und Kinder. Louis kann beide überhaupt nicht einschäten und zeigt enorm angstliches und agressives verhalten und würde nach anfänglich lautstarkem drohen auch jederzeit in für ihn bedrängte Situationen zuschnappen.Grundsätzlich ist es schon desöfteren vorgekommen, dass wenn Louis sich bedrängt fühlt oder er zum Beispiel nur von der Couch gehoben wird, wo er halt grad noch so gemtlich drauf gelegen hat, er durchaus auch zuschnappt. Das geht gar nicht. Auch wenn es bei ihm nicht weh tut. Mein Hund soll nicht beissen.
Ihr seht, das repertoir an Dingen an denen wir Arbeiten müssen ist sehr vielfälltig. Von daher werdet ihr in Zukunft wohl noch öfter von uns beiden hören:-)
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Dein Hund hat keine Angst, dein Hund beschützt und hütet dich. Er glaubt, du hast die Lage nicht unter Kontrolle. Wenn du glaubst, dass er Angst hat, machst du es nur schlimmer. Sage ihm ganz klar, was er tun soll. An der Tür muss er eben sitzen und ruhig sein, wenn jemand kommt. Oder du schickst ihn auf den Platz.
Du musst in gut beschäftigen und ihm Sicherheit vermitteln. denn der Hund hat selber keine Angst, er hat Angst um dich, dass du der Lage nicht gewachsen bist. Nur wenn du selbstsicherd em Hund sagst, wo es lang geht, wird es sich besser. Der Hund ist fast ein bisschen Größenwahnsinnig.
Ansonsten hast du anscheinend überhaupt keine Ahnung über Hundeverhalten und Hundesprache. Mein Hund kann auch nicht mit Kindern, aber sie hat gelernt, dass man diese in Ruhe lässt. ich erwarte aber auch, dass man meinen Hund in Ruhe lässt.
Wo der Hund herkommt und wie es beim Züchter war, vergiß es. Ein HUnd lebt im Hier und Jetzt und weiß nicht mehr, was vorhin war. Du hängst daran, nicht der Hund! Vergißßß es einfach. Heute ist der Tag Null und du kannst alles ändern.
Ich rate dir dringend zu einer guten Hundeschule oder Hundeverein, wo man dir zeigt, wie du dem Hund Grundgehorsam beibringen kannst. Der Hund scheint völlig unterbeschäftigt und braucht dringend Kopfarbeit. Wen du positiv Grenzen und Regeln setzt, er beschäftigt wird, wird der Hund seine Führung abgeben und ihr werdet ein harmionisches Miteinander haben.
Dein Hund scheint sich dazu zum Angstbeißer zu entwickeln, weil du seine Individualdistanz bzw. andere nicht akzeptieren. Lasst doch den Hund in Ruhe, gebt ihm einen Platz, wo er in Ruhe gelassen wird. Auch wenn er winzig ist, er ist und bleibt ein richtiger Hund!
Ich möchte dich nicht niedermachen, ich habe schon solche HUnde erlebt und gesehen, wie man mit gewissen Änderungen unheimlich viel hinbekommen hat. Schließlich bist du ja nicht glücklich über die Situation und möchtest ja wohl auch ändern, was ich gut finde.
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ich denke schon, dass ich von körpersprache, beschwichtigungssignalen, mimiken, vor allem von meinem hund ahnung habe. ich weis, dass mein hund mir nicht zutraut gewisse situationen zu regeln, ich weis, dass mein hund sich die aufgabe gestellt hat hier das ruder in die hand zu nehmen. ich weis aber auch, dass der hund ein unsicherer und ängstlicher hund ist. sodass die ihm selbsterlegte aufgabe für ihn eine richtige bürde ist.
ich kenne seine signale, von ohren anlegen, über die schauze lecken, rute einziehen, leffzen nach hinten ziehen, teilweise zittern. darum glaub mir bitte, wenn ich mir die mühe mache hier unsere situation zu verdeutlichen, wenn ich sage, dass er angst hat, dass ich grade bei meinem louis beurteilen kann.
Wir haben jetzt vor zwei tagen angefangen ihn zum ablegen auf seinen platz zu schicken. weil er sonst immer mir hinterher gerannt ist. ich habe jetzt heute die erfahrung gemacht, dass er diesen platz jetzt schon richitg dankbar annimmt.
ich lasse louis ja nun nur noch auf die couch wenn ich das will und nicht weil er es einfordert. nachdem er die letzten tage die welt nicht mehr verstanden hat, warum ich sein jaulen, bellen und an der couch kratzen nicht beachte, konnte ich heute beobachten, dass er sich nach nur noch sehr kurzen versuchen mich zu überreden, sich schnell auf seinen platz zurückzog. sogar wenn ich das zimmer verlassen habe ist er hin und wieder einfach liegen geblieben. ich bin so stolz auf ihn
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Zitat
ich denke schon, dass ich von körpersprache, beschwichtigungssignalen, mimiken, vor allem von meinem hund ahnung habe. ich weis, dass mein hund mir nicht zutraut gewisse situationen zu regeln, ich weis, dass mein hund sich die aufgabe gestellt hat hier das ruder in die hand zu nehmen. ich weis aber auch, dass der hund ein unsicherer und ängstlicher hund ist. sodass die ihm selbsterlegte aufgabe für ihn eine richtige bürde ist.
ich kenne seine signale, von ohren anlegen, über die schauze lecken, rute einziehen, leffzen nach hinten ziehen, teilweise zittern. darum glaub mir bitte, wenn ich mir die mühe mache hier unsere situation zu verdeutlichen, wenn ich sage, dass er angst hat, dass ich grade bei meinem louis beurteilen kann.
Wir haben jetzt vor zwei tagen angefangen ihn zum ablegen auf seinen platz zu schicken. weil er sonst immer mir hinterher gerannt ist. ich habe jetzt heute die erfahrung gemacht, dass er diesen platz jetzt schon richitg dankbar annimmt.
ich lasse louis ja nun nur noch auf die couch wenn ich das will und nicht weil er es einfordert. nachdem er die letzten tage die welt nicht mehr verstanden hat, warum ich sein jaulen, bellen und an der couch kratzen nicht beachte, konnte ich heute beobachten, dass er sich nach nur noch sehr kurzen versuchen mich zu überreden, sich schnell auf seinen platz zurückzog. sogar wenn ich das zimmer verlassen habe ist er hin und wieder einfach liegen geblieben. ich bin so stolz auf ihn
Das hört sich doch schon richtig toll an! Super! Weiter so!

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Wenn DU Deinem Hund die Führungsposition abnimmst kann er auch entspannen und wird sicherer, weil er weiss dass er jemanden hat auf den er sich verlassen kann. Diese Aufgabe ist einfach zu gross für ihn.
Ich denke das ist euer Schlüssel zum Glück. - Vor einem Moment
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