psychisch gestörter Wolfshund, suche Hilfe

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  • Zitat

    Sie befindet sich in dem Alter in einer zweiten Unsicherheitsphase und sollte, meiner Meinung nach, nach wie vor ausgeführt werden.
    In dem Alter hatte ich mit meinem Zweitrüden auch arge Probleme, er ging unseren Ersthund an, verbellte fremde Menschen, hatte Angst vor schon bekannten Gegenständen etc.
    Ich habe deswegen weder fremde Menschen noch angsteinflößende Gegenstände gemieden, sondern ihn langsam an alles herangeführt.

    Dem stimme ich zu! Unsere Hündin ist jetzt auch 1,5 Jahre alt und in vielen Dingen, die sie bereits kannte, wieder unsicherer. Verbellen fremder Menschen, anschlagen bei schon bekannten Geräuschen im Haus, Rückzug bei Kindern, pöpeln aus Unsicherheit an der Leine...dies alles gehört dazu. Deswegen werden diese Situationen aber nicht gemieden, sie werden nur langsamer und in kleineren Schritten (neu) angegangen. Vermeiden bedeutet nicht Problemlösung - hier muss die Tierpsychologin doch eine Aussage zu getroffen haben?

  • Hi,

    ein neurologisches Problem kann sehr wohl nur in spezifischen Situationen auftreten!

    Peppino hatte Staupeviren im Gehirn... ein überbleibsel einer Staupe, die er als Welpe hatte und die nicht richtig behandelt sondern nur überimpft wurde.

    Er ist in gewissen Situationen aggressiv geworden... aber nie uns gegenüber, nie anderen Hunden gegenüber. Er hat als Welpe schon angefangen nach Leuten zu schnappen.

    Gott sei Dank haben wir eine gute Trainerin per Zufall gefunden, die uns zu einer Tierärztin geschickt hat, welche Bioresonanz macht. So haben wir ihn testen lassen und der Befund waren eben diese Viren.

    Etwa ein halbes Jahr lang wurde er Therapiert, ohne dass wir mit ihm trainieren konnten, da er nicht aufnahmefähig für soetwas war. Nach dieser Zeit war er dann wie ausgewechselt, wir konnten mit ihm trainieren, er hat keine Leute mehr grundlos angemacht usw.

    Ich denke viele Hunde, die solche Probleme haben werden grundlos eingeschläfert und als einfach nur aggressiv abgestempelt, weil kein wirklicher Lernerfolg zu verbuchen ist, dabei können diese Hunde gar nicht lernen, wenn da etwas in ihrem Kopf sitzt, das auf eine bestimmte Region im Gehirn drückt, die numal dieses Verhalten auslöst.

    Gruß,

    Lil.

  • Sorry, wenn ich das nochmal einwerfe.

    Bevor Tipps für Unterbrechnung des Verhaltens usw. gegeben werden, sollte doch erstmal abgeklärt werden, ob die Hündin gesund ist, oder?

    Darüber kann nur ein MRT und ein großes Schilddrüsenprofil Auskunft geben.

    Wenn sie krank ist, dann muss sie erst behandelt werden und dann kann man an die Erziehung gehen.

    Bei SD Problemen z.B. ist jeder Stress auch ein Auslöser, daß die Hunde ausflippen können.
    Fragt sich halt, wieviel Stress der Hund hat in den Momenten, wo sie nach vorne geht.

    Gruß
    Bianca

  • Dass hier zunächst eine medizinische Abklärung erfolgt, schien mir ohnehin klar.

    Ich persönlich sage ja auch nicht "das ist nicht die Schilddrüse" oder "es liegt kein neurologisches Problem vor". Um Gottes Willen, wie anmaßend wäre das auch, alles nur auf die Pubertät und die Sensibilität des Hundes schieben zu wollen - ohne das Tier auch nur einmal überhaupt gesehen zu haben.

    Es sind nur Denkanstöße, so wie alle anderen hier auch. Denn mehr kann ein Forum nunmal auch nicht leisten.

    Eine Abklärung sollte hier in alle Richtungen erfolgen.

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