dringend: er macht krach!

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  • hallo ihr lieben!

    es gibt in unserer neuen wohnung leider ein großes problem: teddy weint wenn ich nicht da bin. und den neuen nachbarn haben wir gesagt, er ist ganz leise, was er ja auch bisher immer war.
    seit 12 jahren ist er dran gewöhnt, bis zu 9 stunden allein zu bleiben.
    das gejammere könnte für uns zu einem großen problem werden, denn wir wohnen in einer genossenschaftswohnung und brauchten deshalb für den hund eine sondergenehmigung. wenn sich die leute jetzt beschweren, kann es sein, dass entweder der hund weg müsste oder wir wieder ausziehen müssen, was finanziell ein ding der unmöglichkeit wäre.

    jetzt noch einige eckdaten:
    teddy ist 12 jahre alt, kam mit ca. 5-6 monaten aus dem tierheim zu uns (uns heißt meine familie). vor 2,5 jahren bin ich zuhause ausgezogen und habe ihn mitgenommen, da sich sonst keiner um ihn hätte kümmern können. ich beschäftige mich tagsüber besonders in letzter zeit viel, gehe jeden tag zwei kleine runden (20min) und eine etwas größere (45min), ein paar mal die woche ca. 1,5std. eigentlich bin ich jeden tag zumindest kurz mal weg, das war bisher nie ein problem. er muss alleine bleiben, da ich zur uni muss und ihn nirgendwo unterbringen kann, wie gesagt, bis jetzt immer ohne probleme möglich.
    jetzt sind wir vor ca. 6 wochen in eine neue, größere wohnung umgezogen. die ersten paar wochen war er ruhig, aber jetzt fängt er an, richtig hysterisch zu weinen und teils auch in ganz hohen tönen zu bellen.
    da er sich sowieso schnell aufregt und oft jammert, wenn wir gehen, haben wir schon vor über einem jahr aufgehört ihn zu begrüßen oder zu verabschieden. eben die situation nicht besonders machen.

    ich bin total ratlos. was soll ich jetzt machen? ich muss eine lösung finden, sonst könnten wir wirklich große probleme bekommen.

    ich hoffe ihr könnt mir helfen!

  • Bei Monty kam plötzliches Jammern und Bellen wenn er allein ist von einer Unterfunktion der Schilddrüse. Ich hab lange rumgerätselt und mehrere andere mögliche Gründe (wie z.B. bei euch der Umzug) gefunden, aber letztendlich wurde es besser, als ich nach dem Bluttest mit Schilddrüsenmedis angefangen hab.
    Ich hätte nie gedacht, dass es daran liegt.

    Es kann bei Teddy ja auch (vielleicht zusätzlich?) andere Gründe haben, und dir werden hier sicherlich noch einige User antworten...
    Aber ich wollte es als Möglichkeit erwähnen, zumal ich auch sehr überrascht war...

  • also was krankheiten angeht:
    er hat einen tumor in der nase, der ist nicht operabel, aber teddy kommt mit dem medikament bisher gut klar und der tumor scheint nicht zu wachsen, soweit man das sehen kann.
    außerdem hat er ein schwaches herz. dafür bekommt man tabletten. anmerken tut man ihm das nicht. er läuft auch jetzt ohne probleme große runden und spielt viel.
    vielleicht könnte das ja auch noch wichtig sein...

  • Jammert er seit dem Umzug?

    Dann ist der Fall für mich klar: entweder gibt es dort störende Geräusche die ihm Angst machen - oder er hat sich einfach noch nicht an die neue Umgebung gewöhnt und daher Angst.

    Du musst also das Alleinbleiben nochmal in kleinen Schritten neu trainineren. Ich vermute aber wenn er es früher gut konnte macht ihr schnell große Fortschritte.

    Mit den Nachbarn würde ich offen darüber sprechen - also das er bislang nie Probleme hatte aber nun wohl wegen der neuen Umgebung, und das es einfach im Augenblick durch das neue Training evtl. noch ab und an vorkommen kann, das Du zu lange weg bist und er aus Angst jammert.

  • Bei einem älterem Hund kommt das öfter vor, wenn sie viele Jahre an eine Wohnung gewöhnt sind.
    In der neuen Whg. ist die Akustik eine ganz andere als in der alten.
    Wenn er zb. Radiomusik kennt, kannst Du ihm das Radio anmachen während du weg bist. Oder sonstige gewohnte Geräusche.
    Ob das bei euch hilft, weiß ich natürlich nicht.

  • Zitat

    Bei Monty kam plötzliches Jammern und Bellen wenn er allein ist von einer Unterfunktion der Schilddrüse. Ich hab lange rumgerätselt und mehrere andere mögliche Gründe (wie z.B. bei euch der Umzug) gefunden, aber letztendlich wurde es besser, als ich nach dem Bluttest mit Schilddrüsenmedis angefangen hab.
    Ich hätte nie gedacht, dass es daran liegt.

    Es kann bei Teddy ja auch (vielleicht zusätzlich?) andere Gründe haben, und dir werden hier sicherlich noch einige User antworten...
    Aber ich wollte es als Möglichkeit erwähnen, zumal ich auch sehr überrascht war...

    Was für Werte hast du denn testen lassen und was hat das gekostet?

  • also die ersten paar wochen hat er nichts gemacht. erst seit den letzten 3 wochen ungefähr.
    in der wohnung davor hab ich nur etwas über 2 jahre gewohnt, davor die wohnung waren es ca. 3 jahre. also er ist jetzt nicht aus einer ewig gewohnten umgebung herausgerissen worden.

    ich finds ja grade so merkwürdig, dass er die ersten wochen nichts gemacht hat und jetzt auf einmal so extrem.

    ein nachbar sagte, als wir bis spät weg waren, hat man ihn bis nach mitternacht gehört... das geht echt gar nicht.

    alleine sein üben. frei nach rütter würde ich mich ständig in volle montur werfen, evtl. sogar mit tasche oder einkaufskorb und kurz die wohnung verlassen. richtig so? oder soll ich es anders machen?

    könnte es denn sonst noch andere erklärungen geben? ich meine, wir wohnen jetzt an einer schnellstraße, aber wenn er damit probleme hätte müsste man ihm das doch irgendwie anmerken oder nicht? in der wohnung schläft er sehr viel, liegt auch oft in einem anderen zimmer, während die tür zu dem raum in dem ich bin geschlossen ist. wenn jemand im treppenhaus geräusche macht, sagt er mittlerweile auch nichts mehr. erst hat er dann angeschlagen, dann noch geguckt, aber jetzt reagiert er da gar nicht mehr drauf.

  • Ach, das ist ja Mist!

    Ich würde es zunächst halten wie Susami und das offene Gespräch mit den Nachbarn suchen. Verständnis fällt so viel leichter, wenn man die Situation kennt und erklärt bekommt.

    Meine nächste Idee wäre, eine WebCam in der Wohnung zu installieren - so, dass ihr die interessanten Bereiche größtmöglich abdecken könnt. Bei uns wäre das der Blick von der Haustür aus in den Flur, von wo aus man zumindest zwei Zimmer einsehen kann. Vielleicht bekommt ihr so noch Hinweise, die den Nachbarn entgehen - in welchen Situationen fängt er an zu Jammern, gibt es da ggf. Hintergrundgeräusche und so weiter.

    Ansonsten schließe ich mich Susami und Miss Emmy an.

    Ich fühle mit Euch.

  • tja, das gespräch mit den nachbarn ist genau unser problem. wir brauchten wie gesagt eine sondergenehmingung für teddy und mussten dafür die hausmitbewohner überzeugen, dass sie dafür unterschreiben. das war echt nicht einfach. von fünf haben nur drei unterschrieben, zwei waren total dagegen. deshalb bin ich ja so verzweifelt, das sind alte leute. ich will die nicht über einen kamm scheren, aber einer von denen machte aussagen, wie hund ist hund, oder wir würden den nicht artgerecht halten, der gehört nicht in die wohnung, sondern nach draußen inne hütte. solche sachen. dem brauche ich das nicht zu erklären und bei solchen leuten dauert es bestimmt nicht lange, bis die sich beschweren. den hauswart haben wir auf unserer seite, aber viel machen kann der ja auch nicht.

    war mein vorschlag mit dem allein sein üben richtig? gibt es noch andere sachen, die ich machen kann?

  • Ich würde das Alleine bleiben auch noch einmal ganz von vorne üben.
    Oft an und ausziehen, wenige Momente alleine lassen und das dann steigern.

    Gib ihm was zu kauen und zu tun wenn ihr weggeht. Er hat wahrscheinlich noch Stress in der "fremden" Wohnung alleine zu sein.

    Kyra hatte das nach einem Umzug auch. Wenn die sich erstmal richtig heimisch fühlen legt sich das auch wieder.

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