Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Pöbeln beim Tierarzt-jemand eine Idee?
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nindog -
19. Februar 2010 um 11:59
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Hi,
Wichtig für deinen Hund ist - wie gesagt - dass er merkt, dass er sich auf dich verlassen kann. Du solltest fremde Hunde von ihm fernhalten, wenn er an der Leine ist. Schicke sie weg, bevor er selbst handeln muss.
Beim Tierarzt würde ich das genauso machen - sofern das Wartezimmer so groß ist, dass dein Hund fremden Hunden aus dem Weg gehen kann.
Du setzt oder legst ihn also in einen geschützten Bereich und achtest darauf, dass ihm keiner zu Nahe kommt.
Er darf dabei aber nicht handeln, sprich du verhinderst dass er nach vorne geht. Gleichzeitig muss er erkennen, dass du für ihn handelst! Das ist ganz wichtig!lg,
SuB -
1. März 2010 um 18:19
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Pöbeln beim Tierarzt-jemand eine Idee? - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Manchmal wird bei "wilden" Hunden sofort das Wort unsicher benutzt.Viel zu oft ist das die übliche Antwort wieder zu sanften Methoden zurückzufallen,die ja bisher schon nicht gewirkt haben.
Ich glaube nicht ,das so viele Hunde so unsicher sind.
Sie gehen forsch voran und ... evtl. grüßen Sie lauhals, oder spielen sich auf, pöbeln den anderen frech an, oder sind nur manchmal evtl.Angstagressiv durch unangenehmen Kontakt mit anderen Hunden.Das hatte ich bei mir. Auf Grund der Größe meines Hundes und der Kraft muss ich die Situation sofort entscheiden und kann nicht erstmal irgendwas üben.
Mein Hund hat dies trotzdem nicht mit kaputt registriert, sondern hat gemerkt das er liegend die anderen Kumperl abwarten mußte und ich den Ton angab .
Übel genommen hat er das überhaupt nicht. Er hat nur sehr schnell kapiert ---gibts nicht ! Ob aus Angst oder anderem Gründen --gibt`s nicht. Ich bin der Beschützer in diesem Fall und kann in der Stadt so etwas nicht zulassen und anfangen zu üben . Denn auf Komando haben sich solche Sachen noch nie ergeben.
Es war nach dem 3-4 mal wie weg geblasen und ist seit drei Jahren nie wieder aufgetreten.Zu blöd das ich mich die vorigen zwei jahre das nicht traute vor anderen zu tun. Schön wars nicht, aber erfolgreich. Und erholsam seitdem für seine haslwirbelsäule !Man kann ja auch nicht warten bis der randalierende Hund mal zuhört . Leckerli hatte meiner nicht gesehen und hören konnte auch nichts. Und Passanten wurden da mal mit dem Ellenbogen weggewischt damit er besser zwischen denen durch sehen konnte. (Auf zwei Beinen ,in 1,60 Höhe)
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Sehr schön wenn es bei DEINEM Hund funktioniert hat. Es gilt nicht für jeden Hund. Und es wäre schön wenn die absoluten Hundefachleute dieses auch mal mit einbeziehn würden, das jeder Hund anders ist.
Da müssen die Leute, die diverse Seminare halten ja alle total daneben liegen.
Das ist so der alte Ton, ich bin Boss, mein Hund hat zu horchen. was ich sage wird gemacht.
Das, wovon ich hier rede , hat mit sanften Methoden überhaupt nicht zu tun.
Man muss mehr Geduld haben und sich Mühe geben, bedeutet Arbeit, kommt aber dem Endergebnis sehr viel näher.
es hat nichts mit sanft zu tun, wenn ich meinem Hund nicht Dinge zumute, die ihm Angst machen.
Es hat nichts mit sanft zu tun, wenn ich ihn allmählich und langsam an die Sache heranführe.ZitatViel zu oft ist das die übliche Antwort wieder zu sanften Methoden
zurückzufallen,die ja bisher schon nicht gewirkt haben.Dann hast Du etwas falsch gemacht
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Hi,
Zitat
Das ist so der alte Ton, ich bin Boss, mein Hund hat zu horchen. was ich sage wird gemacht.
Das, wovon ich hier rede , hat mit sanften Methoden überhaupt nicht zu tun.
Man muss mehr Geduld haben und sich Mühe geben, bedeutet Arbeit, kommt aber dem Endergebnis sehr viel näher.
es hat nichts mit sanft zu tun, wenn ich meinem Hund nicht Dinge zumute, die ihm Angst machen.
Es hat nichts mit sanft zu tun, wenn ich ihn allmählich und langsam an die Sache heranführe.Für mich hat es nichts mit altem Ton zu tun, auch nicht mit Gewalt oder fehlender Geduld oder sonstwas.
Ich persönlich sehe es einfach so, dass ich meinen Hund unter Umständen in seinem Wesen missachte, wenn ich mit "nur positive Bestärkung" "Alternativverhalten konditionieren" und solchen Geschichten arbeite.
Ich finde, man respektiert seinen Hund nicht als das, was er ist, wenn man so mit ihm arbeitet.
Hunden hilft ein klares Regelwerk unheimlich, sich in unserer Welt zurechtzufinden. Sie können als Gruppentiere solche Regeln gut verstehen und akzeptieren.Ich denke, ich gehe mit meinem Hund einfach sehr viel respektvoller um, wenn ich versuche, auf eine Art und Weise mit ihm zu kommunizieren, die zu verstehen ihm angeboren ist.
Das bedeutet - ich betone das extra nochmal - weder Gewalt, noch Starkzwang noch sonstwas.
Selbstverständlich sollte der Hund auf eine Art und Weise an die Situation herangeführt werden, mit der er zurechtkommen kann und die ihn nicht heillos überfordert.
Aber gerade durch eine klare Ansage kann der Hund viel schneller und auf viel sinnvollere Weise lernen, die Situation als unbedrohlich einzustufen und sich in der Beurteilung der Situation auf sein Herrchen verlassen.
"Klare Ansage" bedeutet hier für mich:
Ein deutliches "Platz", auf eine Art und Weise gesprochen, die Ruhe verbreitet aber dennoch klarmacht, dass die Anweisung ernst gemeint ist und befolgt werden muss.lg,
SuB -
Hallo zusammen,
so, jetzt habe ich wieder alles gelesen und für mich eine Entschluss gefasst. Ich merke ja zur Zeit, dass ich mit Jeppes Leinenaggression immer besser klarkomme. Klar, es gibt mal einen Rückschlag, aber wir sind auf dem richtigen Weg. Daher werde ich daran weiter arbeiten, bis dieses Problem in einigen Monaten hoffentlich komplett verschwunden ist. Solange werde ich es so machen, dass ich Hundebegegungen an der Leine in kleinen Räumen vermeide. Erst wenn ich merke, dass er draußen auch auf kleiner Distanz damit gut zurecht kommt, werde ich wieder anfangen, in Räumen zu üben. Bei unserer Tierärztin ist das zum Glück möglich, die vergibt morgens Einzeltermine. Muss ich doch mal nachmittags hin, dass muss ich eben in den sauren Apfel beißen. Ich denke, dass ich dabei so vorgehen werde: Draußen werde ich unerwünschtes Verhalten einfach noch etwas klarer unterbinden, denn daran kann ich noch arbeiten, ich muss da noch etwas konsequenter sein. Dann kann ich auch drinnen klarere Ansagen machen. Klappt das gar nicht, dann muss ich eben solange draußen warten. Da es länger zu keiner Situation mehr kam, bei der er an der Leine pöbelte, war mir mein Verhalten nicht mehr bewusst, aber heute wurde er von einem anderen Hund fixiert und fing daraufhin an Theater zu machen. In solchen Momenten muss ich einfach etwas deutlicher werden, heißt, kurze, klarere Ansagen, da war ich anscheinend in letzter Zeit etwas nachlässig, da wir kaum mehr Probleme hatten. So, und jetzt steinigt mich, wenn euch die Idee nicht gefällt, ich kann Kritik vertragen, aber ich muss auch abwägen, was für Jeppe und mich am besten ist!
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Hi,
Steinigen will ich dich ganz bestimmt nicht!
Ich finde das einen super Plan!

So kann dein Hund in Alltagssituationen draußen lernen, dass er sich auf dich verlassen kann und nicht pöbeln muss und du wirst auch souveräner und kannst beobachten, wie du selbst dein Verhalten ändern musst, um eine Verhaltensänderung bei deinem Hund zu erreichen.
Wenn ihr dann beide souveräner seid, könnt ihr gemeinsam die "Fortgeschrittenen-Variante" Wartezimmer meistern.
Sorry übrigens dafür, dass wir in deinem Thread so abgeschweift sind

lg,
SuB -
Warum steinigen, Du hast Dich genau richtig entschieden. Klappt schon
Zitat
Selbstverständlich sollte der Hund auf eine Art und Weise an die Situation herangeführt werden, mit der er zurechtkommen kann und die ihn nicht heillos überfordert.Aber bevor ich mich eingemischt habe, hat man hier genau das verlangt, Platz auf Deibel komm raus, und nicht vor der Situation weglaufen.
Das klingt ja jetzt plötzlich ganz anders.
Und ich muss mich einmischen, Ihr gebt einseitige Tipps, ohne zu schauen was mit dem Hund eigentlich los ist.
Hier wird viel gelesen, das kann manns o nichts tehen lassenCodeAber gerade durch eine klare Ansage kann der Hund viel schneller und auf viel sinnvollere Weise lernen, die Situation als unbedrohlich einzustufen und sich in der Beurteilung der Situation auf sein Herrchen verlassen.
Oder er fühlt sich verlassen, weil er Dir zeigt das er Angst hat und du ihn zwingst Ruhge zu geben.
Ich rede immer noch nicht grundsätzlich, sondern über AngsttiereCode
Alles anzeigenSteinigen will ich dich ganz bestimmt nicht! Ich finde das einen super Plan! :gut: So kann dein Hund in Alltagssituationen draußen lernen, dass er sich auf dich verlassen kann und nicht pöbeln muss und du wirst auch souveräner und kannst beobachten, wie du selbst dein Verhalten ändern musst, um eine Verhaltensänderung bei deinem Hund zu erreichen. Wenn ihr dann beide souveräner seid, könnt ihr gemeinsam die "Fortgeschrittenen-Variante" Wartezimmer meistern. Sorry übrigens dafür, dass wir in deinem Thread so abgeschweift sind :ops: lg, SuB[/quote]Nichts anderes habe ich von Anfang an gesagt
Und, wir sind nicht abgeschweift, wir haben uns sachlich darüber ausgetauscht, warum wir zur jeweiligen Methode stehen.
Das hilft auch anderen bei diesem Thema weiter.
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Hab grad erst wieder gelesen.
Schön das du deinen Weg gefunden hast. Es ist immer wichtig auf sein Bauchgefühl zu hören. Ich wünsche dir viel Erfolg und auch Spaß. Bei den Wegen die ich im Bezug auf die Leinenaggression meines Hundes ging, habe ich teilweise aus den Augen verloren, was für ein toller Hund er ist und wie viele Dinge wir schon bewältigt haben, weil wir mit der Arbeit an der Leinenaggression nie richtig in die Pötte gekommen sind und über Monate damit gekämpft haben. Wichtig ist immer, dass du dich wohlfühlst, denn nur dann kannst du auch vernünftig mit ihm arbeiten. Ich drück auf jeden Fall alle vorhandenen Daumen.
Ansonsten stimme ich der Argumentation und den Vorgehensweisen die *SuB beschreibt zu 100% zu. Ich denke ein Hauptproblem in der Hundeerziehung von heute ist, dass man zu wenig die Hunde/den eigenen Hund beobachtet, hündische Interaktion miteinander und zu sehr von seinen eigenen menschlichen Empfindungen ausgeht. Aber da muss jeder seinen eigenen Weg finden, ich persönlich bin auch nicht der Mensch der der Meinung ist, dass ein Hund mit Ängsten mit Samthandschuhen angefaßt werden muss.... ich behaupte sogar, dass man ihm damit keinen Gefallen tut und ihn nur noch mehr verunsichert indem man menschliche Empfindungen über ihn deckelt.
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Danke für eure Antworten. Ich denke auch, dass wir so weiterkommen. Ich habe bei Jeppe jetzt schon oft gemerkt, dass manche Dinge besser werden, wenn man sie nicht zu sehr beachtet. Das heißt, dass ich seine Ängste nicht noch unterstütze, indem ich zu sehr darauf eingehe. Hat er zum Beispiel Angst vor einem anderen Hund, dann darf er sich hinter mich stellen und mich das klären lassen. Ich sehe allerdings davon ab, ihm in so einem Moment aufmunternd zuzusprechen und so ist es bei vielen Dingen. Zum Thema Leinenaggression:
Ich vermeide nach wie vor Wege, auf denen wir nicht die Möglichkeit haben, auszuweichen, ich lasse Kontakt an der Leine nur mit ihm bekannten Hunden zu. Kommt ein anderer Hund, lasse ich ihn absitzen oder laufe einen Bogen. Klappt fast immer, wenn nicht, gibt es eine klare Ansage, also ein klares Nein. Klappt auch super. Es dauert zwar echt eine Weile, aber es wird. Heute hat er nicht mal seinen Erzfeind angepöbelt, als wir ihm begegneten, es scheint also zu fruchten. Wenn wir irgendwann so weit sind, dass wir auch ohne Bogen an jeden Hund vorbeikommen, dann werde ich beim Tierarzte ansetzen, solange vermeide ich diese Situationen. Und nein, ein Hund sollte wirklich nicht immer mit Samthandschuhen angefasst werden, aber er sollte auch nicht immer extremen Stress ausgesetzt werden denke ich. -
Zitat
Danke für eure Antworten. Ich denke auch, dass wir so weiterkommen. Ich habe bei Jeppe jetzt schon oft gemerkt, dass manche Dinge besser werden, wenn man sie nicht zu sehr beachtet. Das heißt, dass ich seine Ängste nicht noch unterstütze, indem ich zu sehr darauf eingehe. Hat er zum Beispiel Angst vor einem anderen Hund, dann darf er sich hinter mich stellen und mich das klären lassen. Ich sehe allerdings davon ab, ihm in so einem Moment aufmunternd zuzusprechen und so ist es bei vielen Dingen. Zum Thema Leinenaggression:
Ich vermeide nach wie vor Wege, auf denen wir nicht die Möglichkeit haben, auszuweichen, ich lasse Kontakt an der Leine nur mit ihm bekannten Hunden zu. Kommt ein anderer Hund, lasse ich ihn absitzen oder laufe einen Bogen. Klappt fast immer, wenn nicht, gibt es eine klare Ansage, also ein klares Nein. Klappt auch super. Es dauert zwar echt eine Weile, aber es wird. Heute hat er nicht mal seinen Erzfeind angepöbelt, als wir ihm begegneten, es scheint also zu fruchten. Wenn wir irgendwann so weit sind, dass wir auch ohne Bogen an jeden Hund vorbeikommen, dann werde ich beim Tierarzte ansetzen, solange vermeide ich diese Situationen. Und nein, ein Hund sollte wirklich nicht immer mit Samthandschuhen angefasst werden, aber er sollte auch nicht immer extremen Stress ausgesetzt werden denke ich.
Du machst das sehr gut und richtig. - Vor einem Moment
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