3 kurze Fragen zur Erziehung!

  • Hallo alle zusammen! Wir haben einen 10 Wochen alten Parson Jack Russel Terrier Namens Eliot daheim :D Schön langsam wird er immer frecher darum wollte ich euch um Rat für meine "Probleme" bitten! Also hier Punkt eins:

    1. Eliot versucht ständig auf unser Bett oder couch zu springen, wie gewöhne ich ihm dass am effizientesten ab?

    2. Er läuft ständig anderen Leuten hinterher, es ist ja toll so einen freundlichen Hund zu haben doch es wird beim spazieren gehen dann doch sehr anstrengend wenn er ständig anderen Leuten nachlaufen will.

    3. Der Kleine liebt Schuhe, ständig kommt er mit unseren Schuhen in seinem Maul an. Wie kann ich ihm abgewöhnen nicht mehr an Schuhe, Müllsäcke etc. zu gehen?

    Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit! Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen!

    Lg Sandra =)

  • Hallo Lavet,

    Punkt 1:

    Den Hund beim Versuch draufzuhüpfen abblocken. Schon wenn er drauf (und dann vone uch runter gesetzt wird) ist das ein Erfolg und er wird es immer weider versuchen. Also schon im Ansatz unerwünschtes Verhalten unterbrechen. Sofa und Bett kann man auch versperren oder ungemütlich machen (Kartons raufstellen, große Folien usw. lasst euch was einfallen ;) )

    Punkt 2:

    Lieber so als anders herum :lol:
    Aber das kann schon ganz, ganz nervig sein.
    Wenn euer Hund dann noch von den Personen Aufmerksamkeit bekommt (ansprechen, anfassen, angucken) ist das auch eine Belohnung für sein Verhalten und er wird es dann natürlich immer wieder machen....

    Arbeitet an einem Rückruf und versucht euren Hund (vielleicht angeleint) an anderen leuten vorbeuzuführen (großer Abstand) wenn ihr vorbei seid, kommt sofofrt eine Belohnung von euch.

    Punkt 3:

    Jetzt kommst drauf an, was er mit den Schuhen macht (tragen oder tragen+kaputt machen) und was ihr möchtet.

    Wenn er die Schuhe nur trägt, vielleicht sogar zu euch und ihr das okay findet, dann kann man das Schuhe zu euch tragen unterstützen (dann darf der Hund die aber keine Ambitionen haben, die kaputtzumachen).

    Meine Hündin war auch so eine Sockensuchmaschine, sie hat mir alles was rum lag gebracht (nicht kaputt gemacht) und ich hab es ihr abgenommen und gelobt/gestreichelt.
    Heute sammelt sie nur noch Sachen auf die normalerweise nicht auf den Boden rumliegen sollen (Socken, Kugelschreiber, Papierzettel).

    Wenn ihr das nicht möchtet, dann unterbindet das. So lange es sich um Gegenstände handelt, bin ich immer dafür, dass der Gegenstand an sich straft.

    Warum? hier die Antwort auf Seite Seite 11 und 12:

    http://www.amazon.de/gp/reader/3440…_pt#reader-page

  • zu 1:
    Entweder komplett ignorieren, oder den Hund ohne ihn anzusprechen, von Sofa/Bett schieben. Aufmerksamkeit schenken sofort bei richtigem Verhalten. D.h. wenn der Hund 'unten' ist (auch wenn DU ihn gerade herunterbefördert hast) loben oder 'etwas anbieten'.

    zu 2:
    Der unvermeidliche Rat: Mit Schleppleine absichern. So bekommst du ihn unter Kontrolle und es kann sich nicht ein falsches Verhalten 'einschleifen'.

    zu 3:
    Das 'Bringen' der Schuhe entwerder komplett ignorieren,
    oder kommentarlos wegnehmen (KEIN FANGSPIEL), oder Schuhe wegräumen.
    Müllbeutel und ä. mit NEIN verbieten.
    Wobei das NEIN gelernt werden muß!

    Viel Erfolg! :gut:
    Susanne

  • Hi,
    erst mal Glöückwunsche zu dem Süßen! Hoffe, Ihr werdet ganz viel Spaß zusammen haben.
    Ich habe es bei meinen Hunden so gemacht, daß alles, was sie nicht haben durften, einfach sicher weggepackt wurde. Welpen sind nunmal neugierig, und immer kann man seine Augen nicht überall haben. Wenn ein Welpe aber erstmal ungestraft etwas zerlegt hat (oder besser: ohne daran gehindert zu werden! Ich kann einen Hund nicht für etwas bestrafen, wenn ich nicht vorher klargemacht habe, WIE er sich verhalten soll. Das wäre, wie wenn ich ein 5jähriges Kind dafür bestrafe, wenn es Buchstaben falsch malt, bevor ich ihm den Buchstaben gezeigt habe. Erst beibringen, was er soll, und wenn er DANN mal nicht gehorcht, kann man das Kommando strenger durchsetzen, Strafe funktioniert da gar nicht, war unglücklich ausgedrückt.), dann verknüpft er, daß das erlaubt und völlig OK ist.
    Wenn ein Wegräumen nicht möglich war, habe ich das begehrte Teil zu einem bestimmten Zeitpunkt (wenn ich Zeit zum Beobachten hatte) bewußt stehenlassen, den Hund beobachtet und ihn im richtigen Moment (d.h. im Ansatz zu dem "Vergehen", z.B. beim Greifen des Schuhs, wenn nicht sogar schon beim hinspechten, wenn man schon weiß, der steht da drauf) mit einem nachdrücklichen NEIN (kein Schreien, nur deutlich machen, daß Du´s ernst meinst) auf die Seite geschoben. Und glaub mir, DIESES NEIN braucht der Hund nicht zu lernen - er ist dazu geboren, mit Körpersprache zu kommunizieren, und wenn mich wer einige Male vom Buffet wegschiebt, kapier ich ja auch ganz schnell, daß ich da nicht dran darf, oder? Auf diese Weise einige Mal praktisch angewandt, wird der Hund das NEIN schnell mit dem Zur-Seite-Schieben verknüpfen, und auch ohne den Körpereinsatz bald wissen, daß er bei NEIN von dem jeweiligen Gegenstand weggehen soll. Irgendwann reicht dann auch ein deutliches übertriebenes Räuspern: "Hm-Hmmmmmm.....!" mit mahnendem Tonfall. ;-)
    Das mit dem Leute-Begrüßen, das hat mein Terriermonster auch - ich habe das etwas verbessern können, indem ich ihn RECHTZEITIG, d.h. sobald ich Fremde Personen in meine Richtung habe gehen sehen, entweder angeleint oder ins Fuß genommen habe - ist natürlich schwierig, solange das mit dem Herrufen in dieser Situation nicht funktioniert (mu´ßt halt austesten, wie weit die Person noch weg sein muß, sodaß der Hund noch reagiert beim Herrufen), bzw. das Fuß-Kommando nicht bekannt ist. So lange würde ich auch mit Schleppleine arbeiten, und dem Hund bei jedem Passanten die immer gleiche Handlung abverlangen: z.B. jedes Mal herrufen, Leckerli geben oder spielen, sobald er da ist - bis er verknüpft hat: Passanten sind toll, weil ich dann bei Frauchen ein Leckerli kriege oder Spaß haben darf (und nicht, weil die mich begrüßen, das ist nämlich das große Problem, damit bestätigen die Passanten unbewußt das Weglaufen vom Hundeführer....)
    Tja, das mit dem Sofa: Terrier sind hartnäckig, da mußt Du einfach noch einen Tick sturer sein, und wirklich jeden Versuch unterbinden, und wenn Du nicht kontrollieren kannst, was er tut (in Abwesenheit): Tür zu, sodaß er nicht aufs Sofa kann. Dauert zwar, aber funktioniert. Außerdem würde ich zusätzlich ein supergemütliches Körbchen aufstellen, daß dann so attraktiv ist, daß es toller/kuscheliger/bequemer als das Sofa ist. Wenn er versucht, draufzuhupfen, einfach zu seinem Körbchen/Bettchen führen, zeigen also, wo er sich hinlegen darf.
    Später, wenn er das Kommando beherrscht, kannst ihn auch vorr dem Sofa mit einem PLATZ-kommando abfangen, dann "darf" er sich Dir zu Füßen legen - aber nur, wenn er nicht trotzdem hochzuspringen versucht.
    Und noch später - wirst Du ihn eh um Erlaubnis fragen, ob er Dich zum Kuscheln mitnimmt auf DEIN Bett...... *grins..... ich konnte diesen braunen Augen auch nicht widerstehen...... (Sofa ist aber tabu - ist weiß...)
    LG,
    BieBoss

  • Soo ich hatte auch ähnliche Probleme mit meinem Kleinen, aber wir haben das relativ einfach in den Griff bekommen!

    1. Wenn er versucht hoch zu kommen, einfach mit einem energischen "Nein!" weg schubsen. Nach 2-3 mal hat er verstanden!

    2. Lass ihn an der Leine und lenk ihn ab wenn andere Menschen vorbei kommen zB. mit Leckerli oder einem Spiel

    3. Ich war da etwas gemein, habe ein paar Tröpfchen Tabasco an meine Schuhe geträufelt und als er dann an ihnen geschleckt hat und sie nehmen wollte.. tja...
    Jetzt macht ers nemme.

    Hoffe ich konnte die weiterhelfen!

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