Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
nervöser Hund
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Hallo Zusammen,
ich muss euch mal um Rat fragen, ich komm nicht weiter, hab mir schon das Hirn zermattert...

Mein Rüde ist bei Hundebegegnungen an der Leine immer mächtig nervös,
macht TamTam, knurrt, bellt, zieht, hüpft, jault -> volles Prgramm :/
Im Freilauf haben wir gar keine Probleme...Das merkwürdige daran:
Ist Zug auf der Leine, ist er völlig ausser sich.
Fühlt er sich wohl eingeengt?
Ist kein Zug auf der Leine (weil z.B. der andere Hund weiter weg ist) bzw. wenn er Freiraum hat (offene Flexi) bleibt er relativ entspannt..., ich kann ihn zumindest ablenken...
Zweiteres hab ich allerd. bisher nur mit ordentl. Abstand zum anderen Hund probiert.Auch in der Wohnung, wenn im TV ein Hund zu sehen oder zuhören ist geht er ab : hüpft, bellt, knurrt, jault und ist nicht mehr zu beruhigen...
Ob das wohl ein und das selbe Problem ist?Meine Frage:
Wie bekomme ich die o.g. Verhalten in den Griff?
Was kann das für Ursachen haben?fragt & grüßt
SteffiPS: Er ist erst seit 7 Monaten bei uns, kommt von einer Orga und wurde wg. o.g. Problemen abgegebn...
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9. Februar 2010 um 12:21
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nervöser Hund - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hi,
für mich hört sich das nach Leinenaggression an. Bzw. er ist wahrscheinlich total frustriert, dass er nicht zu dem anderen Hund kann, wenn er an der Leine ist. Da hilft nur üben, üben, üben... evtl. findest du einen Trainingspartner mit Hund, dann könnt ihr üben in weitem Bogen mit Leine an dem Hund vorbeizugehen, mit Leckerchen oder Spielzeug ablenken und ihn bestärken, wenn er dir Aufmerksamkeit gibt und nicht dem anderen Hund. Dann den Abstand immer weiter verringern.
Gruß,
Lil.
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Hallo Trixmix,
grundsätzlich sollte man es vermeiden Hunde angeleint zusammen zu lassen, da so immer Spannungen entstehen können, weil die Hunde sich nicht "frei" bewegen können und sich wie du schon vermutet hast eingeengt fühlen.
Bei den meisten Hunden entsteht durch das Angeleint-sein Frust, der sich wahrscheinlich wie bei deinem Hund durch bellen, knurren etc. äußern kann.
Natürlich könnte es auch sein, dass dich dein Rüde beschützen/verteidigen will und sich deshalb so aufführt. Dann liegt das aber grundsätzlich an deiner mangelnden Führungsrolle
Hierbei könnte der Besuch einer Hundeschule, wo dein Wuffi mit anderen Artgenossen zusammen sein kann und sich dort frei bewegen und auch behaupten darf, hilfreich sein. Man darf die Wirkung anderer Artgenossen nicht unterschätzen, denn Hunde sind schließlich Rudeltiere und eine gefestigte Rangfolge in diesem Rudel (zudem du auch zählst, da du ja eigentl den Rudelführer darstellen sollst) zählt zu den Grundsätzen einer entspannten und harmonischen Beziehung zwischen Herrchen/Frauchen und dem lieben Vierbeiner
Viel informatives und interessantes zu diesem Thema kann von Cesar Millan (googlen) nachlesen. Das bringt nicht nur deinem Hund Erfolge, sondern auch dir. Denn die meisten "Probleme" bzw. das was wir als solche zu erkennen meinen, liegen nicht beim Hund begründet, sondern gehen vornehmlich von Besitzer aus 
Zum Thema fernseher anbellen kannst du mal unter diesem Link nachlesen: https://www.dogforum.de/ftopic11061.html
Ich wünsche dir und deinem Rüden viel Erfolg und würde mich freuen, wenn du mich auf dem Laufenden hälst
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leg ihm auch mal ein geschirr an...das entspannt viele hunde an der leine!
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Zitat
Hi,
für mich hört sich das nach Leinenaggression an. Bzw. er ist wahrscheinlich total frustriert, dass er nicht zu dem anderen Hund kann, wenn er an der Leine ist. Da hilft nur üben, üben, üben... evtl. findest du einen Trainingspartner mit Hund, dann könnt ihr üben in weitem Bogen mit Leine an dem Hund vorbeizugehen, mit Leckerchen oder Spielzeug ablenken und ihn bestärken, wenn er dir Aufmerksamkeit gibt und nicht dem anderen Hund. Dann den Abstand immer weiter verringern.
Gruß,
Lil.
Frustriert sein trifft es sehr gut!
Und ich denke da liegt auch der Knackpunkt!
Kontakt an der Leine gibt es bei mir gar nicht, aus den Gründen die Nunnes schon genannt hat!
Wenn er aber zu dem anderen Hund hin darf, also der Kontakt an der Leiner erlaubt ist, dann ist er auch sofort ruhig.
Wenn ich die Leine fallen lasse, geht er auch sofort zu dem anderen Hund...
Erst wird geschnuppert dann fordert er sofort zum spielen auf...Verkehrte Welt!
Wie nehm ich ihm denn diese Frustration?
Nur in dem ich ihn davon überzeuge, dass ich spannender bin?Jetzt sind Hundebegegnungen für ihn reinster Stress... vor allem wenn er "Druck" am Geschirr bzw. dem Halsband spürt, was ja oft auch nicht zuvermeiden ist...wie gesagt Kontakt an der Leine gibts bei uns nicht...
Üben ist gut, man macht ja mittlerweile nen riesen Bogen um uns... der böse gefährliche Hund ist weit über den Gartenzaun bekannt!
Grüße
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Hallo Trixmix,
Hunde reagieren äusserst sensibel auf Druck an der Leine bzw. Halsband.
Druck erzeugt Gegendruck - soll heissen: wenn dein Hund Druck verspürt versucht er diesem zu entkommen und baut seinerseits Druck auf (zieht nach vorne).
Ein Geschirr kann hier tatsächlich dienlich sein. Der Druck verteilt sich besser über den Brustkorb und landet nicht punktuell am Hals wie es beim Halsband der Fall ist. Ausserdem ist es auch gesünder für den Hund (Kehlkopf).
Ganz wichtiger Aspekt: Leine ist Hoheitsgebiet! Keine Begegnungen an der Leine, besonders dann nicht, wenn es sich um einen fremden Hund handelt, wo ich selber nicht weiß wie dieser drauf ist. Mein Hund muss wissen, dass er an der Leine absolut safe ist und dass ICH es bin, der dafür Sorge trägt, dass es auch so bleibt. Aber das machst du ja weitestgehend. Bei bekannten Hunden ist es sicherlich eine andere Sache.
Ich denke auch noch nichtmal, dass es sich bei deinem Hund um Frust handelt. Er hat gelernt, wahrscheinlich schon beim Vorbesitzer, wie er sich verhalten muss, damit er seinen Willen bekommt.
Mache Terz ohne Ende und Herrchen/Frauchen machen mich irgendwann los.
Du hast den Ansatz schon selbst genannt - mach dich interessanter!! Lass ihn Slalom durch die Beine gehen, lass ihn was suchen, geh auf Entdeckungstour, winke mit dem Jackpot (leckeres Würstchen oder so) wenn er sich so verhält wie du es wünscht.
Suche die nötige Distanz zu den fremden Hunden, wo dein Hund noch auf DICH reagiert und übe dann mit ihm. Nach und nach kannst du die Distanz verkleinern, wenns mal wieder nicht passt, wieder einen Schritt zurück.
Machst du HuSchu mit deinem Hund?
Wenn ja, in was für eine Gruppe gehst du und wenn nein - warum nicht?
Lg
Volker -
Du könntest zusätzlich zum Leinentraining noch Übungen zur Impulskontrolle machen, um seine Frusttoleranz zu erhöhen.
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