Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Ängstlicher Westi
-
-
Wirklich vielen Dank für Eure Hilfe!
Nein unser Hund ist nicht böse
das stimmt, das sagt auch keiner!Wir wollen auf jedenfall erstmal zum TA wegen dem Problem. Und dann müssen wir mal wegen einer kompetenten Hilfe in Form eines Trainers ausschau halten. Man liest und hört ja so viel, da weiß man gar nicht, was man nun machen soll. Jeder hat ja da auch seine eigene Meinung und Ansicht wie etwas klappen kann.
Und auch in Sachen kompetente Hundetrainer gehen die Meinungen weit auseinander. Der eine sagt, er hat einen sehr guten, der andere wiederrum findet diesen gar nicht passend und kompetent. Und es ist alles auch eine Geldfrage
aber das muss ich ja niemanden erzählen 
-
8. Februar 2010 um 14:55
schau mal hier:
Ängstlicher Westi - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Tierarzt ist auf jeden Fall die erste Anlaufstelle (besonder würde ich Ohren, Augen checken, Schilddrüsenprofil etc).
Naja gewaltfrei auf jeden Fall, bei Angst geht Zwang und Gewalt gar nicht.
Woher kommt ihr denn?
-
Wir kommen aus Chemnitz (Sachsen).
-
Deprivationssyndrom
Als Deprivationssyndrom wird die Gesamtheit der Symptome bezeichnet, die durch eine reizarme Aufzucht entstehen, wenn sich der Hund in seinem weiteren Leben in einer komplexen und anregenden Umwelt befindet. Durch seine Defizite in der Gehirnstruktur kann er mit den vielen Umwelteinflüssen nicht umgehen. Er reagiert zunächst mit einer Phobie vor allem, was neu ist und aufgrund der dynamischen Vorgänge im Rahmen dieser Erkrankung lebt er sehr bald in einem dauernden Zustand von Angst: deprivationsbedingte Ängstlichkeit.Allzu schnell lernt ein Hund in diesem überwachsamen, angespannten Zustand, dass aggressives Verhalten ein hervorragende Methode ist, sich alles und jeden vom Leib zu halten. Da diesen chronisch ängstlichen Hunden aufgrund ihrer Erkrankung eine vernünftige Selbstkontrolle fehlt, stellen sie eine nicht zu unterschätzende Gefahr für die Öffentlichkeit und, wenn die Kommunikation gestört ist, auch für ihre Familie dar ! In manchen Fällen finden diese ängstlichen Hunde für sich eine – scheinbar – grossartige Lösung. Sie kann die Ursache für das nächste Problem sein ...
Trennungsbedingte Angststörungen
Ein unsicherer, ängstlicher Hund bindet sich übermässig an seine Bezugsperson. Aus der Anwesenheit und dem Körperkontakt mit seinem Menschen bezieht er seine Stabilität und soziale Sicherheit. Sie, als Besitzer, sind die Lösung all seiner Probleme ... ja, solange bis Sie ohne Hund weggehen. Dann stürzt die Welt für den Hund zusammen, er hat auf einmal seine ganze Stabilität verloren. In seiner Verzweiflung beginnt er zu bellen und zu heulen, um wieder Kontakt zu bekommen. Die körperlichen Symptome der Angst können sich soweit steigern, dass er mehrfach Harn und vielfach flüssigen Kot absetzen muss. Manche Hunde beruhigen sich sehr zum Missfallen ihrer Besitzer selbst durch Kauen und Nagen – die Schäden in der Wohnung können enorm sein.Bei der Rückkehr finden Sie dann einen geduckten, eingeschüchterten und ängstlichen Hund. „Er weiss ganz genau, was er wieder angerichtet hat ...“. Auch wenn es aus menschlicher Sicht noch so sehr danach aussehen mag: Ihr Hund weiss es nicht. Er kombiniert schlicht und einfach: Wenn Frauerl und kaputter Teppich zusammentreffen, bedeutet das nichts Gutes. Dass es sein, für ihn ja sinnvolles, weil beruhigendes Verhalten vor zwei Stunden war, das Ihre Unfreundlichkeit auslöst, kann er nicht erkennen. Dafür fehlen selbst einem sehr intelligenten Hund die geistigen Fähigkeiten, zeitlich versetzt zu kombinieren.
Mit einer – wie auch immer gearteten – unfreundlichen Reaktion vergrössern Sie allerdings das Angstproblem Ihres Hundes: Einerseits sind Sie die einzige Möglichkeit, wie er Beruhigung und Sicherheit findet, andererseits weisen Sie ihn zurück – eine ziemlich ausweglose Situation für einen ängstlichen Hund, nicht ?
Behandlung von Angststörungen
Der Leidensdruck und die Beeinträchtigung der Lebensqualität für Hund wie Besitzer sowie die potentielle Gefahr für die Gesellschaft durch aggressives Verhalten dieser Hunde sollten genug Gründe sein, Hunde mit Angststörungen tierärztlich behandeln zu lassen.
Die Möglichkeiten der modernen Verhaltensmedizin erlauben zwar nicht immer die vollständige Heilung – ein mangelhaft entwickeltes Gehirn oder fehlende Selektion auf anpassungsfähige und psychische stabile Hunde kann nicht mehr rückgängig gemacht werden – aber es gibt dennoch zahlreiche Möglichkeiten, diesen Hunden zu helfen.
Die Behandlung hängt natürlich immer von der genauen Diagnose, der Dauer der Erkrankung und dem Grad der Beeinträchtigung ab.
Die unangenehmen körperlichen Symptome der Angst und die gesamte ängstliche Stimmungslage des Hundes können – und sollten – zunächst mit Medikamenten behandelt werden. Die Palette der medikamentellen Möglichkeiten reicht von der Homöopathie bis zu sehr spezifisch auf die Botenstoffe im Gehirn wirkenden synthetischen Psychopharmaka. Der Einsatz von bereits in der Humanmedizin bewährten pflanzlichen Psychopharmaka in der Veterinär-Verhaltensmedizin erscheint vielversprechend – laufende Untersuchungen werden zeigen, ob sie auch für die Therapie bei Hunden geeignet sind.
Ein vollkommen neuer Weg in der Verhaltensmedizin ist der Einsatz von speziellen Geruchsstoffen, sogenannten Pheromonen. Diese Pheromone werden von der Hündin während der Säugeperiode produziert und haben eine beruhigende und entspannende Wirkung auf die Welpen. Jüngste Untersuchungen haben gezeigt, dass diese Pheromone auch bei erwachsenen Hunden angstlösend wirken.
Ein Hund, der neben der emotionalen Anspannung alle körperlichen Symptome der Angst erlebt, ist unfähig zu lernen. Erst wenn sich der Hund aufgrund der medikamentellen Behandlung oder der Pheromon-Therapie besser fühlt, ist er auch wieder in der Lage, zu lernen.
Dann beginnt die Phase der Verhaltenstherapie, wo der Hund langsam mit verschiedenen Techniken, wie zum Beispiel der systematischen Desensibilisierung, der Gegenkonditionierung oder der Spieltherapie an angstauslösende Reize gewöhnt wird. Eine Verbesserung ist oft schon nach den ersten Wochen zu sehen, in manchen Fällen von schwerem Deprivationssyndrom kann die Therapie einige Monate bis zu einem Jahr dauern. Rückschläge sind häufig, mit Konsequenz, Ausdauer und der Strategie der kleinen Schritte können jedoch auch diese Hunde mit ihrer Beeinträchtigung leben.
ZusammenfassungAngststörungen beim Hund sind sehr häufig und sie beeinträchtigen das Wohlbefinden entscheidend. Die Vielzahl der Symptome kann unterschiedliche, körperliche und psychische Ursachen haben, sodass Hunde mit Angststörungen tierärztlich untersucht werden müssen. Wenn auch teilweise genetisch bedingt, sind die wichtigsten Ursachen in Entwicklungsstörungen durch reizarme Aufzucht zu suchen. Für die Behandlung von Angststörungen gibt es in der modernen Verhaltensmedizin unzählige Möglichkeiten, die zwar nicht immer völlige Heilung, doch eine wesentliche Besserung der Erkrankung ermöglichen.
------------------------------------------------------------------------------------
Einiges der Beschreibung trifft ziemlich genau auf unsere Kira zu.
Also wird e schleunigst Zeit den TA aufzusuchen sie mal gründlich durchchecken zu lassen. -
Hallo,
das Ganze tierärztlich abklären zu lassen, find ich prima...

Ich habe Ronja ne zeitlang mit Bachblüten unterstützt. Allerdings ist Ronja's Angstverhalten auch nicht ganz so ausgeprägt wie Kiras. Dennoch sehe ich sehr oft, daß sie sich mit ihrer Angst quasi selbst im Weg steht. Sie ist ebenfalls neugierig, zudem auch noch verfressen (
), aber ihre Angst läßt Annäherung nicht zu.Vorerst würde ich Dir jedenfalls raten, daß Besuch sie nicht mehr lockt und streichelt. Nimm sie da erstmal komplett raus. Sie steht ja doch nur immer wieder Konflikte durch, mit denen sie nicht umgehen kann.
Wenn die Kleine entspannt ist (auf ihrem Platz oder meinetwegen auch in Deiner Nähe), kannst DU sie belohnen/bestätigen. Besucher sollten sie in Ruhe lassen.
Berichte bitte, wie der TA-Besuch ausgeht und wie Du weiter vorgehen wirst. Mich interessiert das auch sehr, weil ich ja selbst eine ängstliche, unsichere Hündin hier habe.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
-
-
Danke! Das werde ich auf jedenfall versuchen.
Durch ihre Neugier besteht allerdings das Problem, dass sie nach einer Zeit von selbst zum Besuch hingeht und sich streicheln lässt.
Was soll ich dann tun? Sie zu mir rufen und belohnen oder auf ihren Platz schicken?Vielen Danke nochmal

-
Hallo,
sag Deinem Besuch, daß sie den Hund nicht beachten sollen. In dem Fall ist es schwieriger, die Besucher zu erziehen als den Hund, aber da mußt Du durch. Erkläre Deinen Leuten, daß es momentan nicht gut für Kira ist, wenn sie auf ihre Annäherungsversuche eingehen und sie sollen ihre Hände doch bitte bei sich behalten.
Selbstverständlich solltest Du sie zu Dir rufen (oder sie auf ihren Platz schicken) und sie belohnen, wenn sie es tut. So wird sie lernen, daß sie keine Aktion zeigen soll, wenn Besuch da ist. Ziel soll ja sein, daß sie völlig entspannt ist, wenn Fremde kommen.
Alles weitere wird sich ergeben, wenn Ihr beim TA wart und ein Trainer Euch aufzeigt, wie Ihr diese Situationen trainieren könnt.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
-
Oh ja wie wahr wie wahr. Den Besuch zu erziehen ist wirklich fast schwieriger als das mit Kira.
Die Leute können meistens nicht verstehen, warum sie den Hund nicht "knuddln" dürfen.
Das war schon ein Kampf als wir angefangen haben, Kira abzugewöhnen auf unser Sofa zu springen. Da wollten auch alle unsere Kleine hochnehmen, wenn sie mit ihren Kulleraugen ankam
Das war auch sehr schwierig den Besuch daran zu gewöhnen
aber auch das hat geklappt.... früher oder später...da muss man konsequent bleiben! Das problem ist, dass die meisten Leute Hunde zu sehr vermenschlichen und gerade mit kleinen Hunden umgehen, als ob es kleine Kinder wären. Das möchte ich nicht mit unserem Hund, den auch ein kleiner Hund hat Grenzen, die er einzuhalten hat, genauso wie ein großer!!! (meine Meinung
)
So lässt sich Kira ja ganz gut erziehen und sie gehorcht auch. Sie ist auch ne kluge Maus... wenn sie etwas erreichen will, kann sie schon kreativ werden.
Aber alles in allem klappt das schon ganz gut, bis auf das im Thema beschriebene Problem. Doch das bekommen wir mithilfe vom TA und Trainer und euch
auch noch hin...Danke!
-
Zitat
Das problem ist, dass die meisten Leute Hunde zu sehr vermenschlichen und gerade mit kleinen Hunden umgehen, als ob es kleine Kinder wären. Das möchte ich nicht mit unserem Hund, den auch ein kleiner Hund hat Grenzen, die er einzuhalten hat, genauso wie ein großer!!!
Hallo,
genauso ist es...!Vollkommen richtig, ein Hund ist ein Hund und hat Grenzen einzuhalten, egal wie groß oder schwer er ist. Andersherum hat aber auch ein kleiner Hund Grenzen, die wir Menschen einhalten müssen. Und besonders rudelfremde Leute haben sich (meiner Meinung nach) dran zu halten.
Nur, weil ein Westie ja so super süß ist, rechtfertigt das nicht, seine Individualdistanz zu unterschreiten. Frag Deinen Besuch mal, ob sie sich bei einem Rottweiler genauso verhalten würden...? Der würde sie genau 1x anknurren...da langen die dann nicht mehr hin.
Den Gedanken hab ich auch manchmal, wenn Leute meine verängstigte, bellende Motte anquatschen mit "Ja schimpf Du ruhig...!". Nur, weil sie so zart und süß ist, heißt das noch lange nicht, daß sie nicht beißen kann. Hätt ich nen großen, schwarzen (=bösen) Hund an der Leine, würden die Reaktionen anders ausfallen.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
-
Danke für den Text!
Texte bitte immer nur mit direkter Quellenangabe posten
Zum Thema Angst gibt es ein tolles Buch.
Da ihr aber eine riesen Baustelle habt, würde ich es auch nur zur Unterstützung empfehlen (damit ihr guckt, was ein Trainer euch zeigen sollte, was es noch als unterstützende Therapien gibt, Bachblüten, Körperband etc).
- Vor einem Moment
- Neu
-
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!