Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Ängstlicher Westi
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Wir haben ein Problem mit unserer Westi-Hündin "Kira" (1 Jahr 5 Monate alt, ist seit ihrem 5. Lebensmomnat bei uns, stammt aus Hobbyzüchtung)...
Und zwar kann man mit Kira keinen normalen, entspannten Spaziergang mehr machen. Sobald man aus der Wohnung tritt, ist sie ängstlich und möchte am liebsten sofort wieder ins Haus zurück. Wenn uns dann auch noch Menschen (was ja nun häufig vorkommt) begegnen, dann vergisst sie alles um sich herum... Sie hört nicht mehr richtig, zieht in Richtung Haus und vergisst sogar ihr "Geschäft" zu erledigen (auch wenn sie sich vielleicht schon hingehockt hatte). Ihr ist sozusagen alles egal. So ist es auch, wenn sie irgendwelche Geräuche draußen wahrnimmt, das kann vom Fallen eines Blattes bis hin vom Türzuschlagen alles sein.
Wenn Menschen an uns auf dem Fußweg vorbei laufen, hat sie einen eingezogenen Schwanz und macht sich klein. Sind die Leute allerdings an uns vorbei, dreht sie sich aber neugierig um und möchte diese gern ein mal beschnuppern.
Neugierig ist sie ja 
Das war aber noch nicht alles:
In der Wohnung geht es weiter... Wenn uns jemand besuchen kommt (auch wenn Kira den Besucher schon länger kennt), fängt sie wie verrückt an zu bellen, rennt zur Tür und verkriecht sich dann meistens unter dem Sofa, sodass man kaum an sie heran kommt. So kann es auch mal sein, dass das Bellen und Knurren über eine halbe Stunde andauert.
Hat man sie dann unter dem Sofa wieder hervor gelockt, lässt sie sich meistens sogar von dem Besucher streicheln und kraulen. Das passt doch nicht zusammen. Irgendwann ist man auch ratlos und Spaß macht das Ganze natürlich auch nicht, nicht nur uns, sondern auch dem Hund nicht.
Wir haben schon viel im Internet gelesen, unter anderem auch, dass das eine Form von krankhafter Ängstlichkeit sein könnte, gegen die es beim Tierarzt sogar Tabletten gibt.
Denn es kommt auch oft vor, dass Kira nachts in die Wohnung macht oder sich erbricht. Erst hatten wir festgestellt, dass es immer passiert, wenn jemand tagsüber zu Besuch gewesen ist. Dies würde mit der Diagnose der krankhaften Angst zusammen passen, denn diese soll oft mit Erbrechen und Durchfall einhergehen.
Nun ist es allerdings so, dass man es an gar nichts mehr festmachen kann und es in sehr unregelmäßigen Abständen passiert. Mal klappt es wochenlang sehr gut und dann kommen wieder ein paar Tage, an denen alles zusammen kommt.
Es sei noch erwähnt, dass wir 3 mal am Tag mit Kira Gassi gehen. Sie hat aber auch schon reingemacht, als wir 4 oder 5 mal pro Tag draußen waren, daran liegt es also nicht, zudem hält sie es normalerweise gut aus.Ich hoffe, dass uns jemand helfen kann, denn wir sind langsam wirklich ratlos!

Vielen Dank!
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8. Februar 2010 um 09:14
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Ängstlicher Westi - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Vorab sollte ein ganz gründlicher Check beim TA gemacht werden (Augen, Ohren, Blut).
Wo war sie denn bis zum 5ten Lebensmonat?
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Bis zum fünften Lebensmonat war Kira bei ihrer Züchterin.
Zum Thema Sozialisierung kann ich auch nur so viel sagen, dass bei der Züchterin Kinder und auch andere Tiere gelebt haben, auch Auto fahren und Tierarztbesuche war sie von anfang an gewöhnt.
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War sie von anfang an so ängstlich?
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Zitat
War sie von anfang an so ängstlich?
Hallo,
das wäre auch meine erste Frage gewesen.
Ist schon wichtig, ob der Hund generell ein ängstlicher Hund ist, oder ob es im Laufe der Zeit bei Euch ein Ereignis gab, was auslösend war.
Wie verhaltet Ihr Euch denn, wenn der Hund diese Angst zeigt, sich beispielsweise klein macht, die Rute klemmt, wenn Menschen entgegenkommen. Was macht IHR dann?
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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Als wir sie bei der Züchterin abgeholt haben, war sie zurückgezogen/verhalten, aber nicht so ängstlich und gebellt hat sie auch nicht.
Bei uns ist ihr aber auch noch nichts "schlimmes" passiert!
Anfangs als sie relativ neu bei uns war, dachten wir, dass sie keinen Mucks von sich geben kann
und dann nach vielleicht 2 Wochen bis einem Monat hat das Verhalten begonnen.
Aber wie gesagt, wir haben immer darauf geachtet, dass wir nichts angsteinflößendes mit ihr machen.Wenn uns draußen Menschen begegnen, laufen wir ganz normal weiter. Wir haben gelesen, dass es falsch ist, wenn man versucht den Hund abzuschirmen, weil das ihren Eindruck, dass der Mensch etwas "böses" darstellt, noch verstärkt. Manchmal bleiben wir stehen und sprechen mit den Leuten, also wir versuchen ihr zu zeigen, dass von den Leuten nichts schlimmes ausgeht!
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Ich kann mir vorstellen, dass das Verhalten ganz erheblich die Lebensqualität des Hundes beeinflusst (stell sich nur mal einer vor, man hat ganz oft Angst am Tag), deswegen würde ich euch zu einem kompetenten Trainer raten (hier löst vieles Angst aus und nicht nur ein Reiz, also muss sich jemand vor Ort euch und euren Hudn angucken)

Über Rückmeldung, Training, Trainingsverlauf etc würden wir uns freuen

Hilfe zur Trainersuche gibts hier auch.
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Hallo,
stimme LasPatitas da zu.
Bestimmte Ängste (wie bei meiner Motte z.B. fremden Menschen gegenüber) kann man durchaus über ein Forum "therapieren", bzw. sich Tips dazu holen. Bei so vielen Ängsten wird das schwierig.
Zum Abschirmen kann ich nur sagen, daß ich das ganz anders sehe.
Ich schirme meinen Hund durchaus vor fremden Menschen ab. Sie denkt sowieso, daß diese Menschen ihr was Böses wollen. Durch das Abschirmen gebe ich ihr aber in dem Moment ein Stückchen Sicherheit, ich nehme sie aus der direkten Konfrontation raus und signalisiere so, daß ich das für sie regele und sie nicht selbst handeln muß.
Hast Du keine Angst, daß sie in so einer Situation mal beißt/schnappt...?
Laß da mal jemanden kommen, den das Gebelle nicht beeindruckt oder der die geduckte, ängstliche Körperhaltung zum Anlaß nimmt, den Hund zu streicheln oder zu trösten? Es gibt so "dumme" Menschen. Was machst Du dann? Aus Angst wird auch schnell Aggression, wenn der Hund auf sich allein gestellt ist und selbst handeln muß.
Such Dir einen Trainer, bitte.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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Danke erstmal für eure Ratschläge!
Bitte meine Antwort vorhin nicht falsch verstehen. Ich habe mit dem nicht abschirmen nur gemeint, dass ich nicht, nur weil ein Mensch des Weges kommt, die Straßenseite wechseln oder umkehre. Ihr Eindruck soll nicht noch bestärkt werden. Wenn sie meine Nähe sucht, was meist die Folge ist, lasse ich das natürlich zu. Aber ich belohne ihr ängstliches Verhalten nicht, sondern bleibe ruhig und verhalte mich ganz normal.
Ich lasse keinen Fremden meinen Hund einfach anfassen, auch wenn dies, da sie ein kleiner süßer Westi ist, gern getan wird. So merkt sie das ich die Sache für sie regel. Deshalb sage ich ja, dass sie bei uns noch kein schlimmes Erlebnis hatte.
Aber ich muss sagen, geschnappt hat sie noch nie, dennoch muss man das nicht erst darauf ankommen lassen. Sie ist schließlich ein Hund und damit unberechenbar.
Zum Thema Besuch in unserer Wohnung: haben wir auch schon versucht mit Leckerlis zu locken, was auch klappt. Dann lässt sich Kira auch kraulen und streicheln. Sie legt sich sogar teilweise auf den Rücken und lässt ihren Bauch streichlen, alles ganz entspannt. Bis ihr dann auf einmal (ohne ersichtlichen Grund) wieder einfällt, knurren und bellen zu müssen. Obwohl sie sich schon seit geraumer Zeit von dem Besucher anfassen lässt. Dabei ist sie jedoch nicht aggressiv, sondern ängstlich. Was gibt es denn hierfür für einen Grund?Ich muss sagen, was wir bereits mehrmals gelesen haben, dass dies bei Kira eine krankhafte Form der Ängstlichkeit sein könnte, bestätigt sich immer wieder. Man muss sich das mal vorstellen (wie zuvor schon geschrieben) der kleine Hund hat permanent Angst und damit verbunden auch Stress, was sich bei ihr im Endeffekt mit Durchfall und Erbrechen äußert.
Hierzu ein Link:
http://209.85.129.132/search?q=cache…e&ct=clnk&gl=deIch hoffe, er funktioniert

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Naja aggressives Verhalten kommt ja aus Angst oder aus Frust etc. trotzdem wird es als aggressiv betitelt.
Das heißt aber nicht, dass ein Hund böse ist
Was du beschreibst kann schon möglich sein, deswegen hol dir bitte kompetente Hilfe zu dir nach Hause.
Die Linkleiste auf der HP ist ja wirklich etwas nervig

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