Mein erster Hund = ein paar Fragen!
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Also ich bin ja da gnadenklos *hust* Wenn mein Hund was frißt, was ich ihm nicht gegeben habe, dann mach ichs Schnäuzel auf und gut ist.
Das versuche ich immer, klappt aber nur manchmal. Denke was mir hier auch fehlt ist so der richtige Griff. Der Kleine zappelt immer rum wie am Spieß und da bin ich mit einer Hand beschäftigt ihn festzuhalten und mit der anderen die Schnauze zu öffnen. Da ich ja sein Fundstück irgendwie herausnehmen muss, lasse ich ihn dann mit der einen Hand los um in den Mund zu fassen und dann haut er mir ab. Wäre wohl sinnvoll das mit der Hand zu machen, die ihm die Schnauze aufhält, aber hab den Dreh da nicht richtig raus.
ZitatDas mit der Leine, nun wenn Locken und auch sonst nichts hilft würde ich es wie Brush machen, eben mal ein Stück ziehen und ganz doll Loben wenn er kommt. Läuft er mit, wenn du mit Leckerchen lockst?
Wenn er sieht dass ich tatsächlich ein Leckerli habe kommt er, aber nur wenn ich in die Hocke gehe und quasi auf ihn warte. Gehe ich dann weiter zurück hockt er sich wieder hin weil er das Spiel durchschaut hat. Habs gestern und heute nun mal mit der 10 Meter Leine probiert, ob er damit besser läuft. Die ist etwas leichter und er hat mehr Spielraum, aber das klappte auch nur bedingt. Er lief zwar etwas öfter mit, aber die meiste Zeit war er trotzdem noch bockig.

Ich glaube ich habe mittlerweile zu viel an Hundeerziehungssachen gelesen, denn einiges widerspricht sich. Gestern abend habe ich noch etwas im Internet gesurft und ein paar Seiten gefunden auf denen stand, das alles was in den herkömmlichen Hundeerziehungsbüchern steht völliger Quatsch sei. So Sachen wie z. B. essen bevor der Hund was bekommt, Fressnapf dazwischen wegnehmen, zuerst durch die Tür laufen, nicht auf die Couch oder das Bett lassen etc. Da frag ich mich doch was da überhaupt noch stimmt. :/
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Also ich kann dir sagen wir ich das mache...und nein, das ist kein Schnauzengriff....Ich greife mir den Hund über der Schnauze und schiebe den Daumen zwischen Unter- und Oberkiefer. Die meisten Hunde machen da automatisch auf, genau wie Katzen. Brauche ich öfter mal bei Medikamentengabe. Mit der anderen Hand kannste dann das Objekt deiner Begierde rauspulen

Hm, wegen der Bücher, ich kann dir nur sagen wie ich das sehe. Es gibt viele Bücher die teilweise auf veralteten Vorstellungen basieren. Deswegen sage ich ja, ich lese das maximal zur Unterhaltung, aber ich setze das nicht um. Wie ich mit unserem Hund umgehe, das mache ich so, wie ich es denke. Und ich bin damit bisher super gefahren. Achja, den ganzen Käse mit den Regeln würde ich auch vergessen. Wenn eure Beziehung stimmt, ist es vollkommen wurscht, wer zuerst ißt oder durch die Tür geht. Mein Hund geht oft vor mir durch die Tür, weil es für mich angenehmer ist, und sie schläft auf Sofa und Bett. Probleme haben wir aber keine.
Mach dir einfach klar, wie du dir das Zusammenleben vorstellst, welche Regeln wichtig sind, z.B. nichts vom Boden essen, kein Bett (nicht jeder mag Hund im Bett) und setze diese Regeln konsequent durch. Mehr brauchts gar nicht.
Achja, wegen der Leine, sobald er mitläuft, und auch wenn es nur zwei Meter sind, freu dir ein Loch in den Bauch, mach dich ruhig für den kleinen zum Kasper. Wenn er erstmal begriffen hat, was du willst, wird das schon. Später mußt du nicht mehr an der Leine ziehen, dann wird er das für dich erledigen

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Also ich kann dir sagen wir ich das mache...und nein, das ist kein Schnauzengriff....Ich greife mir den Hund über der Schnauze und schiebe den Daumen zwischen Unter- und Oberkiefer. Die meisten Hunde machen da automatisch auf, genau wie Katzen.
Wenn du denn noch die Leftze dazwischen hast, beißt der Hund auch nicht zu.

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Wenn du denn noch die Leftze dazwischen hast, beißt der Hund auch nicht zu.

Das hat 1A geklappt, gerade ausprobiert. Danke.
Hab ihm etwas zusammengeknülltes Papier auf den Boden gelegt, was er kurze Zeit später "gefunden" und natürlich direkt in den Mund genommen hat. Hab das dann so ausprobiert wie von euch beschrieben und es hat funktioniert. Ich bin begeistert.
ZitatWenn eure Beziehung stimmt, ist es vollkommen wurscht, wer zuerst ißt oder durch die Tür geht. Mein Hund geht oft vor mir durch die Tür, weil es für mich angenehmer ist, und sie schläft auf Sofa und Bett. Probleme haben wir aber keine.
Dazu habe ich eine dumme Frage, die ganz typisch nur von Hundeanfängern kommen kann...

Woran merkt man ob die Beziehung zwischen Mensch und Hund stimmt? Weil er sich ankuscheln kommt und auch nachts immer die Nähe sucht in dem er sich zum schlafen immer an einen heranschmiegt? (Ja er darf ins Bett, da schläft er 6 - 7 Stunden durch. ;)) Oder welche anderen Anzeichen gibt es dafür?
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noch eine anregung zum thema leine: hast du die an einem halsband dran?
wenn ja, versuchs doch mal mit einem geschirr, das hat meine damals viel besser akzeptiert.
außerdem ists auch "gesünder". -
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Dazu habe ich eine dumme Frage, die ganz typisch nur von Hundeanfängern kommen kann...
Woran merkt man ob die Beziehung zwischen Mensch und Hund stimmt? Weil er sich ankuscheln kommt und auch nachts immer die Nähe sucht in dem er sich zum schlafen immer an einen heranschmiegt? (Ja er darf ins Bett, da schläft er 6 - 7 Stunden durch. ) Oder welche anderen Anzeichen gibt es dafür?
Naja, davon mal abgesehen das wir nen Kuschelhund haben, gibt ja auch welche, die das eher nicht so mögen. Deswegen ist aber nicht grundsätzlich was an der Beziehung schief.
Ich mache es daran fest, das mein Hund freudig zu mir kommt wenn ich sie rufe, sie gerne mit uns unterwegs ist, keinerlei Angst vor uns zeigt (sie war aufgrund schlechter Erfahrungen vor unserer Zeit schon bissle ängstlich), mir vertraut usw. Es läßt sich irgendwie schlecht erklären, aber es paßt alles. Sie respektiert uns und wir sie. Klar macht sie mal Blödsinn, sowas wie Katzenfutter klauen, oder sich mal eben an ner frischen Naht die Fäden ziehen, aber so sindse unsere Hundis.
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noch eine anregung zum thema leine: hast du die an einem halsband dran?
wenn ja, versuchs doch mal mit einem geschirr, das hat meine damals viel besser akzeptiert. zwinkern
außerdem ists auch "gesünder".Ja, er trägt ein Halsband.
Mit dem Geschirr habe ich es auch schon probiert, aber da war es genau das gleiche. Er hockte sich stur hin und guckte mich mit großen braunen Augen an.
Erstaunlicherweise klappt das nachlaufen bzw. an der Leine gehen seit den letzten beiden Male sehr gut. Er bleibt zwar ab und an immer noch kurz hocken, aber wenn er merkt dass ich versuche weiterzugehen obwohl er noch sitzt, kommt er langsam angedackelt. Hoffe das bleibt so und er wird nicht wieder bockiger.

Wahrscheinlich kommt er auch nur angelaufen weil er sehen will, wie sich sein Frauchen zum Affen macht. Freu mich immer riesig und lobe ihn ausgiebig wenn er freiwillig mitkommt. Meine Nachbarin fragte sich sicher eben auch schon welche Drogen ich heute eingeworfen habe, als ich so rumgezappelt und -gequietscht habe.

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Wahrscheinlich kommt er auch nur angelaufen weil er sehen will, wie sich sein Frauchen zum Affen macht. Freu mich immer riesig und lobe ihn ausgiebig wenn er freiwillig mitkommt. Meine Nachbarin fragte sich sicher eben auch schon welche Drogen ich heute eingeworfen habe, als ich so rumgezappelt und -gequietscht habe.
Aaaaalso, spätestens wenn die Nachbarn den Arzt rufen, warst Du richtig gut!!!
Mach weiter so, Du bist auf dem richtigen Weg, wenn Dein Welpi so positiv auf Dich und Dein Gehabe reagiert.
PRIMA !!!!
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Ja, das kommt mir alles sehr bekannt vor! Ich habe auch einen kleinen 11 Wochen altes Eselmädchen zuhause, die es hasst, an der Leine zu gehen.

Ich habe hier deswegen auch schon gepostet und übe mich seit dem in Geduld! Ich vertraue mal darauf, dass Emmy irgentwann einmal mehr von ihrer Umwelt kennenlernen möchte, als nur unseren Garten! :/
Vielleicht wird alles einwenig einfacher, wenn das Wetter etwas freundlicher wird....
So, jetzt sitze ich hier am Computer und der kleine Esel nagt am Laptopkabel.... ich glaube, da muss ich wohl mal erzieherisch eingreifen......
LG
Emmysfrauchen
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Also mein Zwerg hat anfangs auch alles aufgenommen und hätte es zu gerne verschluckt. Ich habe ihm nicht die Schnauze "aufgehebelt", sondern hatte immer ein paar Leckerchen in der Tasche. Hatte er was im Maul, was nicht für ihn war, bin ich rasch hin, habe das Leckerchen vor die Nase gehalten. In der Regel - eigentlich immer - war das, was ich hatte, interessanter. In dem Moment, wo er die Schnauze aufgemacht hat, um das Leckerchen zu bekommen, habe ich "AUS" gesagt. So hat er das AUS ruckzuck gelernt und er gibt alles - und ich meine wirklich alles - gerne her, weil er das Hergeben ausschließlich positiv verknüpft hat.
Schon nach kurzer Zeit hat das AUS dann auch auf Distanz draußen funktioniert - Stichwort: Pferdeäpfel - er kam dann angesaust, um sich seine Belohnung abzuholen. Das Leckerchen kann man dann ja auch schrittweise abbauen. Hat man parallel dazu das "NEIN" aufgebaut, kann man sich das "AUS" in den meisten Fällen sparen.
Aber das ist eben eine Möglichkeit von vielenLG
Arnie
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