Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
An Mehrhunde-Halter...
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Hallo,
seit ein paar Wochen haben wir ein "Problem".Ich wohne noch bei meinen Eltern, die eine 10Jahre alte Westie-Hündin besitzen.
Bis Ende August vergangenen Jahres hat diese immer als Einzelhund bei uns zuhause gelebt, war und ist aber immer ein verträglicher Hund gewesen.
Ende August zog dann Yuna, meine schwarze Labradorhündin bei uns ein, damals 9Wochen alt.Ich besuche mit ihr Hundeplatz,Hundeschule, wir gehen vielen draußen spazieren, machen Übungen, Dummy, Suchspiele etc.
Sie ist ein verträglicher Hund und hat NIE Agressionen gegenüber anderen Hunden gezeigt, eigentlich sie ist immer diejenige die sich gleich unterwirft, beschwichtigt etc.Romi (Westie) und Yuna kamen die ganze Zeit gut zusammen aus. Wir haben klar Platz,Fresszeiten/napf und alles getrennt. Yuna wartet in ihrem Körbchen ruhig und friedlich bis Romi fertig frisst.
Manchmal haben sie miteinander gespielt, was Romi dann schnell zu viel wird, dann fängt sie Terrier-mäßig anzumeckern und zu knurren. Also haben wir das Spiel immer abgebrochen, sind dazwischen gegangen - haben jedem seinen Freiraum eingeräumt. Unbeobachtet sind die beiden auch nie zusammen.Nun kam es in den letzten paar Wochen vor,das die Situation eskaliert ist.
Zwei mal war ich selbst nicht dabei.
Meine Mutter schilderte die Situation so,dass Yuna Romi zum Spielen aufforderte...das ging ne zeitlang gut...und plötzlich fing das Knurren an, Zähne fletschen, Yuan stellt die Nackenhaare.Das andere mal - gestern - habe ich grad den Kong zubereitet, Yuna saß neben mir...leider hab ich nicht gesehn das Romi in dem Moment auch in die Küche kam - und kaum war sie auf der Höhe von uns ging das gleiche wieder los.
Ich hab die beiden sofort auseinander und böse geschimpft, Yuna ins Körbchen geschickt.Nun macht mir meine Mutter die Hölle heiß, was für einen schlimmen und bissigen Hund ich hätte, und sie hätte Angst.
Ich weiß nun nicht wie ich das ganze einschätzen soll.
Von mir lässt Yuna sich JEDES Futter abnehmen (wenn manchmal auch widerwillig
) hat noch NIE geknurrt oder sonstiges. Auch zu anderen Hunden war sie stets Labbi-freundlich.Ich würde gern wissen, ob ihr ähnliche Situationen erlebt hat, oder ob mein Hund wirklich ein Beißer ist?! (also gebissen haben sie sich noch nicht, noch nicht mal gezwickt...aber Yuna wird ja nun auch bald geschlechtsreif...und ich will auf einen Fall das die Situation mal eskaliert!)
Wie soll ich mich verhalten? Kann mir mein Hundetrainer vielleicht Tips geben, er kennt Yuna seit die 8Wochen ist...
Müssen wir zuhause NOCH strikter trennen?
Wäre toll,wenn ihr mir ein paar Tipps geben könnten

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30. Januar 2010 um 12:00
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An Mehrhunde-Halter... - Vor einem Moment
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Hi,
ich könnte mir vorstellen, dass ein tappsiger Labbi-Junghund einer gesetzten Westie-Dame einfach zu viel ist.
Eine Pfote um die Ohren oder in den Rücken zu bekommen macht nicht unbedingt Spaß.
Mein JRT packt JuHus dieser Kategorie überhaupt nicht, was ich aber legitim finde und ihm den Kontakt erspare.Evtl wäre es sinnvoll, Spielversuche der Großen zu blocken, wenn die Kleine das nicht mag. Bevor sie sich wehren muss.
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Ich sage mal so, die "Kleine" liest die Zeichen der "Älteren" falsch und aus dem Grund eskaliert es.
Sprich, wenn meine "Ältere" kein Bock hat, dann zeigt sie das und meine "Jüngere" versteht das sofort.
Ich würde der Jüngeren auf jeden Fall zu verstehen geben, daß es Grenzen gibt, die die Ältere scheinbar sehr stark auch zeigt.
Sprich, reagiert die Jüngere nicht auf die Zurechtweisung der Älteren, würde ich die Jüngere aus der Situation rausnehmen, damit die Situation wieder entspannt.Das in der Küche zeigt, daß die Jüngere schon Ansprüche stellt, die ihr nicht zustehen.
Da würde ich ganz klar, die Jüngere zurecht weisen, denn Futter gibt es nur, wenn nicht rumgezickt wird.Gruß
Bianca -
Gut...
soweit machen wir das ja auch.
Spielen unterbrechen wir sofort,wenn Romi zeigt,das es reicht und Yuna nicht aufhört - dabei achten wir auch drauf Yuna wegzuschicken und nicht Romi.
Und auch beim Futter achten wir drauf, das jeder in Ruhe fressen kann und der andere solange eben ruhig warten muss.Würdet ihr also sagen, das wir die paar mal eben zu spät "reagiert" haben? Und das ich für die Zukunft drauf achten muss,das die Regel strikt eingehalten werden und zusehen, dass ich Yuna früher aus der Situation nehme oder diese Spielsituationen zb ganz unterbinde?
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Ich hoffe sehr, das Euch Euer Hundetrainer weiterhelfen kann ...
kommt der auch mal ins Haus zum Beobachten?Denn - ich hab vier Hunde, zwei unkastrierte Rüden im Alter von 3 (beide), davon ein Großer HSH-Mix und ein kleiner Dackel-Terrier-Mix ...
und zwei kastrierte Rüden, der Yorki-Mix ist 6, der Schäfi 10.Da kommt es auch schonmal zu kleineren Rangeleien ... es wird geknurrt, die Haare hochgestellt, in die Luft geschnappt - das ganz Repertoire.
Bei Rennspielen machen die beiden Terrier einen Radau als wollten sie den HSH-Mix zerlegen.
Nur passieren tut nix - alles viel Lärm um nix.
Die fressen gemeinsam, die Näpfe stehen auch nicht sonderlich weit voneinander getrennt ... und die kuscheln auch gemeinsam aufm Sofa oder in ihrem Hundebett.
Also vielleicht ist das bei Euch ja auch viel harmloser als Ihr denkt?
Das kann nur ein erfahrener Hundetrainer vor Ort beurteilen ....Das Dein Jungspund noch Defizite in der Hundesprache hat kann allerdings sein ... wäre er nicht der erste in dem Alter, der da noch Nachhilfe braucht
Da wär im Grunde der Westie ein idealer Lehrmeister, ihr müsst nur Euren Hunden dann auch vertrauen.
Vorrausgesetzt natürlich, die Rangeleien sind harmlos. -
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Ich hab ja gesagt - passiert ist in sofern ja noch nie was, noch nicht mal gezwickt.
Es wird dann vor allem laut - wobei das dann auch eher der süße kleine Terrier ist
Und die beiden sind so auch sehr lieb miteinander, Yuna legt sich immer gleich auf den Rücken, lässt Romi in Ruhe schnüffeln... Nur wenn Yuna dann eben mit ihrer doch noch sehr tapsigen Art kommt, wird Romi das schnell zu viel...
Ach ich werd das einfach mal später in der Hundeschule schildern...
Das mit dem herkommen ist so eine Sache - klar macht er das. Aber diese "krassen" Situationen sind vllt 1% von 99%. Da den "richtigen" Zeitpunkt zu erwischen wird wohl eher das Problem sein.
Vielleicht machen wir uns auch einfach nur zu viel Gedanken - wir hatten zwar immer Hunde, aber nie zwei und sind daher auf dem Gebiet auch noch sehr unerfahren.
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Nun, da wir die Situationen nicht beobachtet haben fällt es natürlich schwer einzuschätzen,
inwieweit die sache wirklich ernsthaft bedrohlich war-
nur scheint es mir nach meinem bauchgefühl wirklich übertrieben, deine yuna jetzt als gefährlichen, bissigen Hund seitens deiner mutter tituliert zu wissen.zwischen meinen beiden gab und gibt es hin und wieder (will sagen vlt. ein, zweimal in 14 tagen) auch mal geknurre,
welches für mich auch nicht immer ganz durchschaubar ist.anfangs klar, war mein dackelbaby ziemlich frech, um nicht zu sagen rotzfrech und megaselbstbewusst, und wurde von meiner Großen Labbi-Mix-Hündin, die da schon 14 war, sehr oft zurecht gewiesen und durfte quasi nix.
fand ich auch ganz praktisch, ehrlich gesagt, denn die ganze linie neigt zum "größenwahn"
kenne ihren halbbruder, ...oh oh...
und auch die vollschwester soll es faustdick hinter den ohren haben.mittlerweile ist die kleine aber ein jahr,
so ab sechs monaten hat sie ihre grenzen neu ausgetestet,
durfte sich mehr rausnehmen (häppchenweise) und ich hab so ein bisserl,
dass die rangfolge bald wechselb´n wird.beispielsweise darf die kleine jetzt auch auf den chef-sessel
,
verteidigt laut knurrend ihre schweineöhrchen,
geht zuerst durch die tür, geht bei hundbegegnungen vor, während sich die senior-lady abwartend im hintergrund hält und ähnliche anzeichen mehr.hab mich da nie eingemischt.
gibt nur eine regel, und zwar die ältere bekommt zuerst ihr fressi und es wird nicht an fremde näpfe gegangen und sich gegenseitig auch nicht das knabberzeug geklaut.
alles andere sollen die unter sich ausmachen.
dass ein hund hundesprache erst "lernen" muss hab ich ja noch nie gehört...
dachte das wären instinkte,
die bei einem normal entwickelten, sot´zialisierten hund aus "normaler" aufzucht eigentlich schon fest etabliert sind.also meine kleine wusste vom ersten tag an,
was meine große ihr mitteilen möchte.
war zwar fordernd u hat es immer wieder unermüdlich versucht,
dann aber auch in der konkreten situation schnell eingelenkt.wie gesagt, sie ist frech.
bei nem zwergdackel der gegen einen 5 mal so großen hund anfängt aufzumucken wirkt das vlt. aber weniger bedrohlich,
als andersrum... das kann natürlich auch sein.trotzdem, ich würd das nicht als so dramatisch beurteilen.
und ich denke je mehr man sich da einmischt, desto mehr ungeklärte spannungsfelder entstehen...
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Zitat
Das mit dem herkommen ist so eine Sache - klar macht er das. Aber diese "krassen" Situationen sind vllt 1% von 99%. Da den "richtigen" Zeitpunkt zu erwischen wird wohl eher das Problem sein.
Ein erfahrener Hundetrainer braucht nicht unbedingt so ein "krasse" Situation um zu sehen, ob die Chemie zwischen beiden Hunden stimmt oder gestört ist.
Du benutzt das Wort "gut sozialisiert" ... das bedeutet aber nicht nur, das ein Welpe/Junghund gut an die menschliche Umwelt gewöhnt ist - sondern eben auch, das er richtiges "Hündisch" versteht.
Das lernt er im Idealfall von seiner Mutter und Geschwistern ... und von souveränen Althunden in der Prägephase und Junghundphase.
Angeboren ist sowas jedenfalls nicht - das sind nur die Überlebensinstinkte. -
Zitat
Du benutzt das Wort "gut sozialisiert" ... das bedeutet aber nicht nur, das ein Welpe/Junghund gut an die menschliche Umwelt gewöhnt ist - sondern eben auch, das er richtiges "Hündisch" versteht.
Das lernt er im Idealfall von seiner Mutter und Geschwistern ... und von souveränen Althunden in der Prägephase und Junghundphase.
Angeboren ist sowas jedenfalls nicht - das sind nur die Überlebensinstinkte.Danke Susa

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