Emma hat panische Angst vor Hunden - was tun?

  • ANZEIGE:
    Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
  • Hey ihr Lieben,

    höchstwahrscheinlich gibt es dieses Thema schon zig mal aber ich konnte leider nichts Passendes finden. Also nun mal zu unserem Problemchen:

    Da Emma aufgrund eines Beinbruchs lange Zeit nicht rausdurfte, konnten wir sie nicht an andere Hunde (bzw. andere Tiere) gewöhnen.
    Jetzt hat sie panische Angst vor anderen fremden Hunden, egal wie groß oder klein sie sind (schlimmer ists allerdings bei großen Hunden). Sie zieht ihren Schwanz ein, legt die Ohren an, stellt ihre Nackenhaare auf und zieht (an der Leine) zurück. Sie würde also am liebsten flüchten. Ablenkung mit spielen hilft auch nichts, weil sie sich nicht mehr auf mich konzentriert...

    Bei Pferden und Kühen ists genauso, obwohl das das kleinere Problem ist, da wir ja nicht oft Pferden oder Kühen begegnen. Da hilft auch kein gutes Zureden, dass die ja lieb sind. Sie will absolut nicht näher als 2-3 Meter kommen.

    Wie sollen wir jetzt reagieren, wenn uns beim spazieren gehen ein fremder Hund entgegen kommt und Emma sich sträubt weiterzugehen?

    LG
    Andrea

  • Habt ihr nette freundliche Hunde im Bekannten/Nachbar Kreis ? Sich mit diesen an einem ruhigen Ort treffen. Alle Hunde aber angeleint. Und dort auch keine Aktion machen, also ruhig auf einer Bank sitzen. Dann mal wieder in paar Minuten alle zusammen gehen. Alles ganz ruhig. Du solltest auch nicht auf die Angst deines Hundes eingehen. Kein gutes Zureden, kein trösten, kein Leckerli oder sonst eine ansprache.

  • Wir haben uns einmal mit meiner Schwester und ihrem Pflegehund (ganz a lieber) getroffen und der war wohl so geschockt von ihrer Panik, der hat sich dann garnicht mehr für Emma intressiert, als sie langsam aufgetaut wäre.

    Sonst haben wir einen Spielkameraden in der Nachbarschaft, der is einen Monat jünger als sie und die beiden kommen super miteinander klar.

    Die anderen Hunde aus der Nachbarschaft sind etwas kompliziert. Einige sind total böse, da will ich meine Süße dann auch nicht hinlassen und die anderen haben etwas merkwürdige Besitzer, mit denen wir nicht so gut klarkommen.

    Okay, ich hab immer in normalem Ton gesagt, dass alles in Ordnung ist und sie weitergehen soll. Dann lass ich das mal weg.
    Soll ich dann stehenbleiben bis der Hund vorbei ist oder sie "mitschleifen", wovon ich eigentlich nicht viel halte... :/

  • Hallo

    Du könntest dich ein Stück entfernt mit ihr hinstellen und aus (für sie) sicherer Entfernung die Hunde vorbei gehen lassen.
    Ansonsten kannst du auch versuchen in geringer Entfernung hinter einem fremden Hund herzugehen, damit sie diesen beobachten kann.
    In manchen Hundeschulen oder Hundevereinen besteht die Möglichkeit einen Hund zu resozialisieren. Erkundige dich doch mal in deiner Umgebung.

    VG Yvonne

  • Wenn die Hunde weiter weg von ihr sind bzw. sie sich nicht für sie intressieren würd sie schon gern hin aber sobald wir näher dran sind und die Hunde sie ansehen oder gar näherkommen bekommt sie Angst.

    Ja mach ich nebenbei schon aber da is des Problem, dass Emma eigentlich meiner "Schwiegermama" gehört und sie eben (leider) immer noch das sagen hat, ob in eine Hundeschule gegangen wird oder eben nicht... :sad2:

  • Hallo!
    Ich würde erst mal versuchen ihr ein bisschen Sicherheit in solchen Situationen zu geben. Wenn ihr einem anderen Hund begegnet und sie Angst bekommt, dann nimm sie einfach mal, ohne groß auf sie einzureden, auf den Arm (natürlich nur wenn der hund nicht zu groß ist :p ) und geh ganz normal weiter. Ohne streicheln und alles. Wichtig ist natürlich das man sich seiner Sache sicher ist und selbst keine Angst hat. Wenn nicht merkt der Hund das direkt und ist natürlich in seiner Angst bestätigt. Dann kann man sich nach und nach steigern und sie weiter laufen lassen und man achtet zum Beispiel drauf, dass man zwischen dem anderen Hund und ihr geht.
    Wichtig bei der ganzen Sache ist aber vor allem Geduld. ;)

    Lg Sarah

  • Zitat

    Hallo!
    Ich würde erst mal versuchen ihr ein bisschen Sicherheit in solchen Situationen zu geben. Wenn ihr einem anderen Hund begegnet und sie Angst bekommt, dann nimm sie einfach mal, ohne groß auf sie einzureden, auf den Arm (natürlich nur wenn der hund nicht zu groß ist :p ) und geh ganz normal weiter. Ohne streicheln und alles. Wichtig ist natürlich das man sich seiner Sache sicher ist und selbst keine Angst hat. Wenn nicht merkt der Hund das direkt und ist natürlich in seiner Angst bestätigt. Dann kann man sich nach und nach steigern und sie weiter laufen lassen und man achtet zum Beispiel drauf, dass man zwischen dem anderen Hund und ihr geht.
    Wichtig bei der ganzen Sache ist aber vor allem Geduld. ;)

    Lg Sarah

    Bitte nicht auf den Arm nehmen. Das könnte für den Hund schon Bestätigung seiner Angst sein.

  • Hey,

    ich glaub nicht, dass hochnehmen eine gute Lösung ist...
    Ich hab keine Angst vor anderen Hunden bzw. davor, dass sie sich wieder sträubt weiterzugehen. Also von mir kommt ihre Angst mit Sicherheit nicht. :p
    Zur Zeit muss sie immer Sitz machen, bis der Hund (oder letztens auch eine Mutter mit schreiendem Kind im Kinderwagen) vorbei ist. Klappt ganz gut so. :smile:

    LG
    Andrea

  • Zitat

    Such Dir eine Gruppe, in der sie regelmäßig Kontakt zu Hunden hat, damit sie eine Chance hat die Sprache der Hunde zu lernen.

    Ich bin dabei sowas zu organisieren aber hab da das Problem "Schwiegermama"... Emma gehört ja (leider) nicht mir und wenn ich sie auf ne Hundeschule oder Treffen mit anderen Hunden ansprech blockt sie ab. :sad2:

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!