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Zusammenbruch der Notfallversorgung?

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      israel schrieb:

      Ich kann hier wahrlich kein Überangebot feststellen
      Da ging es mir ja um reine Kleintierpraxen.
      Sind im ländlichen Raum eher selten, da dort nun wirklich kein TA davon leben könnte.
      Selbst bei meinem Haus-TA, der im Speckgürtel von Osnabrück praktiziert, ist das Wartezimmer bei den Kleintiersprechstunden meistens gähnend leer.
      Sein Brot verdient er mit den Nutztieren.
      Johanna mit
      Crazy (*2004) Terrier-Mix aus dem TH Lübbecke
      Betsey (*2002) Kurzhaar-Border-Collie aus der Tieroase Birkenschold (ursprünglich aus Irland)
      und Ingo, Boy, Paula, Willi, Karlheinz und Tapsi (in den ewigen Jagdgründen)
    • Danke für die Verlinkung des Artikels, ich lese ihn auch enorm gern, den Herrn :bindafür:

      Ich war noch nie verwöhnt mit vielen Praxen und Kliniken, irgendwie wohne ich dafür immer grad falsch :smile:
      An einem neuen Wohnort kläre ich - tatsächlich - immer sehr schnell, wohin ich mich bei einer Magendrehung wende.
      In der Regel ist es zu spät. Also kläre ich, wer bereit dazu ist, meinen Hund mit Magendrehung zackig schnell einzuschläfern.
      Klingt brutal, ich weiss. Für mich kommt ein leiden lassen mit danach sehr geringer Chance auf gutes Gelingen einfach nicht in Frage.

      Mit der Versicherung bin ich auch noch nicht weiter, meine Entscheidungsfreudigkeit ist mal wieder grandios :ugly:
      Muss mich dransetzen und eine Entscheidung treffen. Danke für den Schubser :gut:
      Ds Bärnermeitschi im Mittuland mit zwöi Hüng um ne Gring vou Spinnzüügs.
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    • wir haben das Glück, einen sehr erfahrenen 'Praxis-Besitzer' als Haustierarzt zu haben, der zudem noch zu den fähigsten Ärzten in der Gegend gilt. Und er gibt eine Notfallnummer raus, an die er auch dran geht, wenn er eigentlich keinen Notdienst hat..
      Noch dazu ist seine Praxis überduchschnittlich ausgestattet, fast schon Klinik-Niveau.
      Absoluter 6er im Lotto also :D
      Fahrzeit: keine 5 Minuten.
      (der macht aber auch Großtiere, ist also keine reine Kleintierpraxis. Stört mich aber überhaupt nicht, so habe ich Hund und Pferd beim gleichen Tierarzt.)

      Die nächste richtige Klinik ist von uns aus (ohne Berufsverkehr) 25 Minuten weg.
      LG Katrin mit

      Mia (*10.12.2012)

      Ares (*22.07.2016)

      Nicht die Schönheit bestimmt, wen wir lieben, sondern die Liebe bestimmt, wen wir schön finden.
      Sophia Loren


      Mia und Ares die Prinzessin und ihr Krieger
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    • Ich fahre 60km in die Tierklinik meines Vertrauens. Zwei Alternativen sind in 65km (Ausland) und 55km (teuer).
      Zwei Notfälle im letzten Monat (bei zwei Hunden) lassen mich sagen: lohnt sich.
      Finanziell, naja, der Magendreher wäre von der OP Versicherung gezahlt worden, aber 1500€ gehören hier zur Reserve, das geht auch so. Der Darmverschluss wäre von der OP Versicherung nicht gezahlt worden, da dank Fachwissen keine OP nötig war.
      Und, ich müsste eh in Vorkasse treten.

      Klar, es sind junge Ärzte die da rumhüpfen, aber sie sind auf dem neuesten Stand der Technik und des Wissens. Und sie sind nicht allein. Es haben immer mehrere TA Dienst plus Springer für Not-OPs.

      Sehr günstig sind sie aber wirklich. Ich war jedes Mal positiv überrascht.



      Im Gegensatz dazu, die Praxis hier. Beim Darmverschluss (Symptome eindeutig) würde ich vertröstet, ich könnte in die Sprechstunde kommen (18Stunden später), das würde reichen. Wegen sowas würde man keinen Notdienst machen.
      Naja, vom Röntgenbild und der Einschätzung der Klinik ausgehend, hätte ich mir die Sprechstunde sparen können, bis dahin hätte sich das Thema auf natürliche Weise gelöst.

      Was mich stört, es wird Notdienst beworben und ein Notfall wird telefonisch von der Sprechstundenhilfe als nicht tragisch eingeschätzt.
      Als ich dann am nächsten Tag mein Erscheinen zur Sprechstunde absagen wollte, würde man auch noch frech. Naja, ich werde auch zukünftig die 60km fahren und hoffen, dass ich nichts so problematisches bei den Hunden habe, dass es zu knapp wird.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rikah ()

    • Ich habe leider überhaupt keine Tierklinik in der Umgebung in die ich nachts fahren könnte. Es gab mal eine, aber die sind jetzt nachts auch nicht mehr da.
      Dafür haben wir in 20km Entfernung eine Tierrettung, dort könnte ich anrufen, dann käme die Tier-Ambulanz und könnte zumindest schon mal eine Erstversorgung machen. Wo sie dann meinen Hund hinbringen würden, weiß ich gar nicht.
      Liebe Grüße von mir und Dackelmädchen Sina ☆07.09.2016☆

      Hier geht`s zu unserem Thread
      Mein Schicksalshund Sina
    • Ja schlechte Kliniken haben wir auch. Ich hab in Essen mal fast die Praxis auseinander genommen, weil ich mit meinem als Notfall angemeldeten Blut kotzenden (Rattengift) Hund noch Wartezeit einplanen sollte. Erst nachdem ich denen die Blut bekotzten Tücher auf den Tresen geknallt habe wurde sich bewegt. Die Klinik hat mich nie wieder gesehen.

      Bei der Tierrettung sind wir auch Mitglied für den Fall das das Auto mal den Geist aufgeht oder ich 40Kg TWH mit gebrochenen Bein nicht allein aus dem Wald bekomme.
      Monique mit
      Fino *01.03.2010
      Naikey *23.08.2010 (Border-MIx)
      Newton *31.05.2017 (TWH)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MoniqueG ()

    • da brauch ich mir selber keinen Kopp machen eigentlich. Der Nachteil hier aber ist, daß die Klinik (top! und immer Notdienst wenn keine Sprechzeiten) ca. 45 min. Autofahrt entfernt ist. Tierarzt ist hier in der Nähe.
      Eine Krankenversicherung für den Hund macht wirklich Sinn mM, wenn man kein Krösus ist. Ich hab da auch schon drüber nachgedacht. Ein Hund kann wie ein Mensch alle Krankheiten bekommen und muß behandelt werden, was uU so richtig ins Geld gehen kann. Nicht nur OPs. Menschen sind ja auch krankenversichert und würd ja wahrscheinlich kein verantwortungsbewußter Normalverdiener, der an sein Leben hängt, auf die Idee kommen, keine Krankenversicherung abzuschließen, wenn es nicht pflicht wäre. Falls wir sehr viel später nochmal einen Hund haben dürfen, werde ich das vielleicht abschließen. Wenn es überhaupt eine gibt, die alles bezahlt, auch Impfen, Ops, Diagnostik, Klinikaufenthalte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Moni H. ()

    • israel schrieb:

      Stellt sich ja fast schon die Frage, ob man Hunde nur halten kann, wenn eine TK in erreichbarer Nähe ist.
      Ich sags mal so - die tierärztliche Not-Versorgung hier auf dem Land ist immer noch um Klassen besser, als die der Menschen. |) Die Rettungszeiten hier sind aberwitzig, nachts eine einzige Katastrophe, weil der Hubi dann nicht kommen kann.

      Ich bin als ITS-Pflegekraft und Rettungsassistentin schon öfter nachts angerufen worden, um wenigstens eine Erstversorgung leisten zu können, inoffizieller HVO sozusagen.

      Wenns also danach ginge, dürfte auf dem Land gar niemand mehr leben. Kein Mensch und kein Tier.

      Wir haben aber ein gutes Netz aus normalen TA-Praxen, die einen 24/7-Notdienst für Gross- und Kleintiere anbieten. Da wird man beim Anruf in der üblichen Praxis automatisch zum Diensthabenden weitergeleitet. Man hat hier nicht immer gute Karten, ein Tier zwecks lebensrettender OP rechtzeitig in eine Klinik zu bekommen, aber unnötig leiden muss hier dennoch kein Tier.

      LG, Chris
      Die Vierbeiner der Wild-Bunch-Ranch


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      Doggensabber hält die Welt zusammen!

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